VITA ET VERITAS
einfach für das Leben!
Was ist der Wert des Lebens in einer Welt, die dort schweigt, wo sie sprechen müsste?
VITA ET VERITAS steht für Lebensschutz, Menschenwürde und evidenzbasierte Analyse.
Wir enthüllen akute Notlagen, decken unbequeme Fakten auf und vermitteln fundierte Hintergründe sowie differenzierte Perspektiven – von der Empfängnis bis zum Lebensende.
Wir benennen auch, was andere verschweigen.
Einladung
VITA ET VERITAS lädt ein, brisante Themen aufmerksam zu betrachten, ihre Zusammenhänge zu verstehen und verantwortungsvoll daraus zu handeln.
Die Inhalte mögen aufrütteln – nicht aus Prinzip, sondern aus Mitgefühl. Sie richten sich an alle, die bereit sind, hinzusehen und Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst, für andere und für das Leben in seiner Ganzheit.
VITA ET VERITAS knüpft an die zentralen Themen der Bücher LEBEN an und vertieft diese konsequent. Die Publikationen bieten klare Orientierung, dienen als verlässliche Nachschlagewerke und zugleich als Dokumentationsarchiv, das Wissen, Zeugnisse und Perspektiven zum Schutz des Lebens bewahrt – von der Empfängnis bis zum Lebensende.
Verantwortung sichtbar machen
Viele glaubten, alles sei gut und in Ordnung – doch hinter dieser Illusion wurden unbequeme Wahrheiten verdrängt, Verantwortung zum Schweigen gebracht und Realitäten ausgeblendet, die Leben betreffen. Genau dort beginnt Verantwortung: im Sichtbarmachen.
VITA ET VERITAS ist eine Stimme für alle, deren Leben bedroht ist.
Sie finden sachliche und faktenbasierte Berichte, die verdrängte Wahrheiten sichtbar machen und konkrete Lösungen zum Schutz des Lebens präsentieren – belegt durch zahlreiche recherchierte Beiträge, klar, tabulos und aus unterschiedlichen Blickwinkeln, übersichtlich gegliedert in zehn Rubriken mit Hintergrundwissen, Fakten und neuer Perspektiven.
Diese Rubriken eröffnen fortlaufend neue Impulse und erschließen:
• fundierte Einsichten
• differenzierte, aktuelle Hintergrundinformationen
• geprüfte Beiträge aus vielfältigen Quellen
• analytische Beleuchtung komplexer Zusammenhänge
• neue Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen
• wissenschaftlich belegte Informationen zum Lebensanfang und Lebensende
Alle Inhalte sind nachvollziehbar dokumentiert und thematisch zugeordnet.
Fakten, Zeugnisse und Analysen werden zusammengeführt, um Realität überprüfbar offenzulegen und Verantwortung greifbar zu machen.
Zudem enthalten sie klare, prägnante, aufschlussreiche und entlarvende Artikel, Dokumentationen und Stimmen, die tief in bewegende, emotional berührende Schicksale eintauchen.
Im Mittelpunkt der Berichte stehen Menschen aus allen Lebensbereichen, die auf dramatische Weise aus dem Leben gerissen wurden – damals wie heute.
Diese Beiträge berühren, erschüttern und regen zum Reflektieren und Handeln an.
Negative Entwicklungen benennen – konstruktive Lösungen gestalten
Es ist wichtig, auch das Negative wahrzunehmen und zu benennen, um den Raum für konstruktive Veränderung zu öffnen. Gerade daraus kann der Mut zu ehrlichen, verantwortungsvollen und lebensbejahenden Schritten entstehen, die uns voranbringen.
Wahre Liebe besitzt niemals die Macht, Menschen zu zerstören oder zu vernichten. Vielmehr schenkt sie die Kraft, über eigene Grenzen hinauszuwachsen, große Herausforderungen zu meistern und gerade in schwierigen Momenten für das Leben einzutreten.
Sie zeigt sich im Schutz der Unschuldigen und vom Leben Bedrohten, in der verantwortungsvollen Gestaltung einer Zukunft, in der das Leben geachtet wird, sowie im Mut, dafür die eigene Stimme zu erheben.
VITA ET VERITAS lädt dazu ein, diese Haltung einzunehmen und für das Leben anderer in ihrer Not einzustehen.
Wahrheit erkennen – Verantwortung übernehmen
Überprüfen Sie alle Informationen selbst und lassen Sie sich nicht von einseitigen, ideologischen oder manipulativen Darstellungen leiten.
VITA ET VERITAS versteht sich als Allgemeingut, das Hass, Hetze, Diskriminierung, Desinformation und Lügen entschieden entgegentritt.
Manchmal erfordert es einen Perspektivwechsel, um die Wahrheit zu erkennen – und einen positiven Wandel in Gesellschaft und Leben herbeizuführen.
Wahrheit erkennen heißt Verantwortung übernehmen.
Inhaltsverzeichnis
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Trailer: "Nur einen Augenblick schweigen, einen winzigen Augenblick..."
Eine stille Verbindung: Wie Kinder für immer im Körper ihrer Mutter weiterleben
Das verborgene Leben im Mutterleib
Zivilcourage
Kinder
Wann beginnt das Leben?
Mensch und Person von Anfang an
Was bewegt die Menschen – und warum Lebensschutz heute relevanter ist denn je
Abtreibungspille Mifepriston
Chemische Abtreibung: Schockierende Daten
Fehlerhafte Pränataltests aus Blutproben
Nächstenliebe
Plattform für das Leben Vorarlberg
STATISTIK
POST ABORTION SYNDROM
KONTAKTE für Schwangerenkonflikt- Beratungen
FÜNF SCHRITTE ZUR HEILUNG DER ABTREIBUNGSWUNDEN
Hilfe für Frauen und Männer die an den Folgen einer Abtreibung leiden
Ein EX Abtreibungsarzt spricht
Zelllinien von ungeborenen Kindern in der Impfstoffforschung und Herstellung
Kurze Impulse
Lebensschutz – eine Aufgabe für uns alle
Gottes Segen! + Athanasius Schneider
Jesus über die Heiligkeit der Kinder
UNSERE INTENTION
LEBEN
Teil 2
EINE FRAGE DES GEWISSENS UND DER NÄCHSTENLIEBE
Dieses Buch möchte Sie auf eine Reise mitnehmen – eine Reise, die Empathie und ein offenes Herz für das Leben erfordert.
Erhellend führt es Sie durch ruhige, tiefe Gewässer ebenso wie existenziell erschütternd durch raue, hohe und stürmische See. Diese Reise gewährt immer wieder Rast in geschützten Refugien und mündet schließlich in einem ruhigen, sicheren Hafen.
Buchbestellung unter [email protected]
Das Buch (Vorschau auf die 2. Auflage, Stand: 03.06.2026) hier unentgeltlich als PDF herunterladen
LEBEN
Die zweite Auflage ergänzt weitere Zusammenhänge.
Ein roter Faden zwischen Abtreibung – Organspende – Euthanasie – Covid 19 Impfung – Transhumanismus.
Ein roter Faden zwischen Staat – Medizin – Medien – Wirtschaft – Kirche.
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Trailer
Die dazugehörigen Trailer zum Thema Abtreibung und abtreibungsverseuchte Impfstoffe fassen die erste Auflage mit wenigen Sätzen in 30-90 Sekunden zusammen.
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"Die häufigste Ursache für einen unerwarteten, viel zu frühen Tod... einen plötzlichen und brutalen Tod..."
Eine stille Verbindung: Wie Kinder für immer im Körper ihrer Mutter weiterleben
Es gibt Dinge, die sich nicht in Worte fassen lassen – und doch vermag die Wissenschaft manchmal das Unsichtbare zu beleuchten und uns zu zeigen, was das Herz längst weiß:
Wenn eine Frau schwanger wird, geschieht etwas Wundersames: Zellen ihres Kindes beginnen, durch ihren Körper zu wandern – still, wie von einer höheren Weisheit gelenkt – als suchten sie sich einen ewigen Platz im Herzen der Mutter.
Dieses geheimnisvolle Phänomen trägt einen wissenschaftlichen Namen: feto-mütterlicher Mikrochimärismus.
Ein leiser Tanz der Zellen
Schon ab der 4. bis 5. Schwangerschaftswoche beginnt dieser stille Austausch: Zellen des Fötus wandern über die Plazenta in den mütterlichen Blutkreislauf – und zurück. In einem stillen, fast heiligen Tanz verweben sich Mutter und Kind – tief bis in die Zellen.
Studien belegen, dass diese fetalen Zellen nicht nur durch den Blutkreislauf reisen, sondern sich dauerhaft im Gewebe der Mutter einbetten können – in Organen wie Herz, Lunge, Leber, Nieren, Haut und sogar im Gehirn.
Wenn das Kind geboren wird, bleiben viele dieser Zellen zurück. Eine zarte Spur, eingeprägt in Haut, Knochen, Blut – ja, sogar ins Denken.
Quellen:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7543167/
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11350564/
Im Herzen und im Geist: Das Kind bleibt
Besonders bewegend ist, dass Forscher männliche (also vom Sohn stammende) Zellen im Gehirn von Müttern entdeckt haben – sogar 18 Jahre nach der Geburt.
In einer Studie fanden sich Y-chromosomale DNA-Fragmente in 63 % der untersuchten weiblichen Gehirne – unabhängig davon, ob der Sohn noch lebt oder schon lange fort ist.
Diese Zellen sitzen nicht zufällig irgendwo. Sie wurden besonders häufig in Arealen gefunden, die mit Emotionen, Gedächtnis und Empathie zu tun haben.
Ist das nicht fast poetisch?
Quellen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23049819/
https://www.wired.com/2012/09/son-dna-mom-brain/
Das Kind als kleine Heilkraft
Doch es wird noch berührender. In mehreren Studien fanden Forscher Hinweise darauf, dass fetale Zellen gezielt zu verletzten Bereichen im Körper der Mutter wandern – etwa nach einem Herzinfarkt.
In Tiermodellen konnten fötale Stammzellen nachgewiesen werden, die sich in verletztes Herzgewebe einfügten und dort regenerative Funktionen übernahmen – ein Akt biologischer Fürsorge.
Als wolle das Kind, noch im Bauch, mit einem uralten Liebesimpuls sagen:
„Ich schütze dich, Mama. Damit wir beide in Frieden wachsen können.“
Quelle: https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/CIRCRESAHA.111.249037
Auch wenn das Kind nie geboren wird…
Es gibt kaum etwas Schmerzlicheres als den Verlust eines ungeborenen Kindes – durch Fehlgeburt oder Abtreibung. Und doch zeigt die Forschung auch hier: Die Verbindung reißt nicht ab.
Selbst wenn ein Kind nicht zur Welt kommt, bleiben seine Zellen oft im Körper der Mutter zurück – als leiser, biologischer Abdruck.
Ein ewiger Flüsterton: „Ich war da. Und ich bleibe bei dir.“
Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrochim%C3%A4rismus
https://www.axios.com/newsletters/axios-finish-line-41abb820-2c3f-11f0-9835-433f35252078
Und diese leisen Sehnsüchte, die in der Schwangerschaft aufsteigen?
Vielleicht sind sie nicht nur hormonell. Vielleicht ist es ein leiser Dialog:
Das Baby teilt mit, was ihm fehlt – damit Mama es sich holt. Damit sie beide ins Gleichgewicht kommen. Ein tiefer Tanz der Bedürfnisse, in dem zwei Körper beginnen, sich aufeinander abzustimmen. Ein gemeinsames Wachsen.
Was das Herz längst wusste
Mütter spüren ihre Kinder, sagen viele. Selbst wenn sie weit entfernt sind. Selbst wenn sie erwachsen sind.
Jetzt weiß auch die Wissenschaft, warum:
Mütter tragen ihre Kinder weiter – nicht nur im Herzen, sondern in ihrer Haut, ihrem Blut, ihrem Gehirn.
Diese winzigen Zellen, unsichtbar für das Auge, sind wie lebendige Erinnerungen. Eine Art biologische Liebe, tief eingebrannt in den Körper. Eine stille Präsenz. Vielleicht ist das der Grund, warum manche Frauen nach der Geburt das Gefühl haben:
„Ich bin für immer verändert.“
Und ja – sie sind es wirklich.
Ein Band, das niemals zerreißt
- Kinder hinterlassen Spuren im Körper ihrer Mütter – Zellen, die Jahrzehnte überdauern.
- Diese Zellen können sogar heilen – zum Beispiel nach Herzinfarkten oder Hautverletzungen.
- Auch bei Schwangerschaftsverlusten bleiben diese Zellverbindungen erhalten.
- Sie wurden im Gehirn, im Herzen, in der Leber, Haut und anderen Organen nachgewiesen.
- Die Forschung ist noch nicht am Ende – doch eines ist sicher:
Dieses Band zwischen Mutter und Kind ist stärker, tiefer und dauerhafter, als wir je ahnten.
Mutterschaft ist nicht nur eine Erfahrung,
sondern eine Prägung –
eine stille Gravur in die Zellen,
die sagt:
„Du bist Teil von mir. Für immer.“
Gedanken für alle Mütter – ob ihre Kinder leben, gegangen oder nie geboren wurden:
Du bist mehr als der Anfang eines Lebens.
Du warst das erste Zuhause, der erste Herzschlag, der erste Schutzraum.
In dir hat ein Kind Spuren hinterlassen – nicht nur in deiner Erinnerung,
sondern in deinem Leib, in deinen Zellen, in deinem ganzen Sein.
Und selbst wenn viele Jahre vergangen sind:
Irgendwo in dir lebt diese Geschichte weiter – leise, aber unauslöschlich.
Denn Liebe ist messbar geworden. Und sie beginnt in dir.
Jedes Kind, so winzig es auch war, ist ein geliebtes Geschöpf Gottes.
Und jede Mutter – ob sichtbar mit Kind an der Hand oder unsichtbar durch das Herz verbunden –
ist Trägerin einer Berufung, die den Himmel berührt.
Das Leben ist ein heiliges Geheimnis – zart, schmerzlich, unaussprechlich kostbar.
Es ist Gottes leiser Weg, dir zu sagen:
Du warst nie allein. Und du wirst es nie sein.
Das Leben, das du in dir getragen hast – für Monate, Wochen, Tage oder nur für einen Augenblick –
hat Spuren der Ewigkeit in dir hinterlassen.
Und wo das Herz liebt, da bleibt nichts verloren.
„Du hast mein Innerstes geschaffen,
mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast.“
(Psalm 139,13–14)
.
Das verborgene Leben im Mutterleib – was
ungeborene Kinder wirklich erleben
Die menschliche Entwicklung im Mutterleib ist ein medizinisches und biologisches Wunder – und zugleich ein noch viel zu wenig verstandener Abschnitt des Lebens. Immer mehr Forschungen zeigen: Schon von Anfang an ist der Mensch weit mehr als ein bloßer „Zellhaufen“. Er schmeckt, hört, schläft, bewegt sich, reagiert auf Reize – und beginnt sogar zu lernen. Wer sich auf diese wissenschaftlichen Erkenntnisse einlässt, erkennt die Komplexität und Empfindsamkeit des pränatalen Lebens.
1. Frühentwicklung: Herzschlag, Reaktion auf Reize und Schmerzverarbeitung
Bereits am 21. Tag nach der Befruchtung beginnt das Herz des Embryos zu schlagen – lange bevor viele Frauen überhaupt von ihrer Schwangerschaft wissen. Ab der 8. Woche reagiert der Fötus auf Berührungen und äußere Reize. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass bereits in diesem frühen Stadium die anatomischen Voraussetzungen für eine elementare Form der Schmerzverarbeitung vorhanden sind.¹
2. Föten schmecken mit – Ernährung beeinflusst Vorlieben
Bereits ab der 14. Schwangerschaftswoche ist der Geschmackssinn des Fötus aktiv. Geschmacksmoleküle aus der mütterlichen Ernährung gelangen ins Fruchtwasser. Studien zeigen, dass Kinder nach der Geburt positiver auf bestimmte Geschmäcker reagieren, wenn ihre Mütter diese während der Schwangerschaft konsumierten.² ³ ⁴
3. Bewegung im Mutterleib – auch soziale Interaktion
Föten zeigen früh koordinierte Bewegungen, die nicht zufällig sind. In Zwillingsstudien wurde beobachtet, dass sie gezielt den anderen Zwilling berühren – ein Hinweis auf frühes soziales Verhalten im Mutterleib, bereits ab der 14. Woche.⁵ ⁶
4. Föten urinieren – und trinken ihren eigenen Urin
Bereits ab der 16. Schwangerschaftswoche beginnt der Fötus zu urinieren. Etwa 90 % des Fruchtwassers besteht ab dem zweiten Trimester aus diesem Urin – und wird mehrmals täglich geschluckt. Dieser Kreislauf trainiert Nieren, Verdauungstrakt und Flüssigkeitshaushalt – ein essenzieller Bestandteil der körperlichen Reifung.⁷
5. Föten erkennen die Stimme ihrer Mutter
Föten reagieren ab etwa der 25. Schwangerschaftswoche auf Geräusche – besonders auf die Stimme der Mutter. Diese beruhigt nachweislich: Der Herzschlag des Fötus verlangsamt sich, wenn sie spricht. Akustische Reize im Mutterleib werden also nicht nur gehört, sondern emotional verarbeitet.⁸
6. Sehfähigkeit – Reaktion auf Lichtreize
Ab etwa der 28. Schwangerschaftswoche reagieren Föten auf starkes Licht, das von außen durch die Bauchdecke der Mutter scheint. Die Pupillen beginnen sich zu öffnen und zu schließen – ein Hinweis auf die fortschreitende Entwicklung des Sehsinns.⁹
7. Föten träumen – REM-Schlaf beginnt vor der Geburt
Ab der 30.–32. Schwangerschaftswoche lassen sich beim Fötus Phasen mit schnellen Augenbewegungen (REM) nachweisen – dieselben Phasen, in denen Menschen träumen. Die neuronale Aktivität ähnelt dabei bereits dem Traumschlaf Neugeborener. Was der Fötus träumt, ist unbekannt – aber, dass er träumt, ist erkennbar.¹⁰
8. Lernfähigkeit vor der Geburt – das Gedächtnis beginnt im Uterus
Föten sind zu Lernen fähig. Wenn ihnen regelmäßig bestimmte Melodien oder Sprachmuster vorgespielt werden, zeigen sie nach der Geburt veränderte Gehirnreaktionen auf diese bekannten Reize – ein Beweis für das sogenannte fetale Lernen.¹¹
9. Föten können lächeln oder weinen – Gesichtsausdruck als Reaktion
Ultraschallaufnahmen zeigen: Föten machen bereits vor der Geburt komplexe Gesichtsausdrücke. Bei einer Routine-Ultraschalluntersuchung in der 32. Woche wurde der unglaubliche Moment festgehalten, in dem ein ungeborenes Baby beim Klang der Stimme seines Vaters zu lächeln begann. „Das Baby hört definitiv zu, wenn die Familie zu Hause spricht... und es wird beginnen, sie zu identifizieren“, erklärte der Arzt, der die Untersuchung durchführte https://www.youtube.com/watch?v=HWkYDxjNB70 .
So genannte „cry-faces“ mit zitterndem Kinn, herabgezogenen Mundwinkeln und Augenbrauenbewegungen erinnern an Weinen – auch wenn noch keine Tränen fließen.¹² ¹³
10. Das Immunsystem des Fötus beginnt zu arbeiten
Ab dem zweiten Trimester entwickelt der Fötus eigene Immunzellen. Zwar erhält er wichtige Antikörper über die Mutter, aber seine eigene Immunabwehr beginnt bereits sich vorzubereiten – eine Voraussetzung für das Überleben außerhalb des Mutterleibs.¹⁴
11. Bewegungslernen – frühe Entwicklung des Körperschemas
Fetale Bewegungen wie Greifen, Strecken oder Berühren des Gesichts sind nicht rein reflexgesteuert, sondern deuten auf frühe Formen von Körperwahrnehmung hin. Das Gehirn beginnt, auf Basis der Bewegung Rückmeldungen über den eigenen Körper zu verarbeiten.¹⁵
12. Pränatale Schmerzempfindlichkeit und Stressreaktionen
Der Fötus reagiert nicht nur auf Schmerz, sondern auch auf Stresshormone wie Cortisol, die von der Mutter übertragen werden können. Pränataler Stress beeinflusst die Entwicklung des Nervensystems und kann spätere Stressreaktionen und emotionale Regulation beim Kind prägen.¹⁶ ¹⁷
13. Bindung und frühe soziale Prägung
Föten reagieren auf die emotionale Stimmung der Mutter, was bereits zu einer frühen Form der Bindung führt. Diese pränatale soziale Prägung beeinflusst das emotionale Wohlbefinden und die soziale Entwicklung nach der Geburt. Veränderungen der fetalen Herzfrequenz sind ein Indikator für diese Interaktion.¹⁸ ¹⁹
14. Herzfrequenzvariabilität als Indikator für neurologische Reife
Die Entwicklung des autonomen Nervensystems zeigt sich in der Herzfrequenzvariabilität (HRV). Eine ausgeprägte HRV gilt als Zeichen einer reifen neuronalen Kontrolle und ist wichtig für die Regulation von Stress und Emotionen.²⁰
15. Kognitive Entwicklung und neuronale Vernetzung
Im Mutterleib beginnt eine komplexe Vernetzung der Gehirnzellen (Synaptogenese), die Grundlagen für spätere kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis und Sprache legt.²¹ ²²
16. Einfluss der mütterlichen Psyche auf das Ungeborene
Die psychische Verfassung der Mutter wirkt sich auf das Ungeborene aus. Positive Emotionen fördern die gesunde Entwicklung, während negative Zustände wie Depression oder Angst das Risiko für spätere Entwicklungsprobleme erhöhen können. Biochemische und hormonelle Veränderungen durch die mütterliche Psyche übertragen sich über die Plazenta und beeinflussen das Wachstum und die neuronale Vernetzung des Fötus.²³ ²⁴
Reflexion – Was macht den Menschen zum Menschen?
Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen eindeutig: Das Leben im Mutterleib ist weit mehr als biologische Zellteilung. Der Fötus schmeckt, träumt, hört, lernt, erinnert sich, bewegt sich bewusst – und reagiert auf Schmerz, Berührung und äußere Reize. Die pränatale Phase ist keine passive Wartezeit, sondern ein dynamischer, empfindsamer Abschnitt voller Wahrnehmung, Entwicklung und Beziehung.
Wenn ein ungeborenes Wesen all das bereits leisten kann, beweist das, dass es schon ein „Jemand“ ist! Die Frage nach der menschlichen Würde beginnt nicht erst nach der Geburt. Sie ist biologisch belegbar, moralisch geboten und philosophisch unausweichlich. Wer sich diesen Erkenntnissen stellt, kann am alten Bild des „empfindungslosen Gewebes“ nicht festhalten. Die Wissenschaft hat längst ein anderes gezeichnet – eines voller Leben.
Dr. med. Johann Wilde – Anatom und Lebensrechtler:
„Der Mensch ist Mensch von Anfang an!
Das bedeutet: Auch in der Frühentwicklung sind Zygote, Präembryo, Embryo und Fetus spezifisch menschlich und unterscheiden sich damit natürlich bereits in den ersten Tagen und Wochen im Aussehen von den Frühstadien jeglicher Säugetiere.
Es ist der Mensch in seiner ursprünglichen urtümlichsten Gestalt.“²⁴
Das Wunder des Lebens im Mutterleib zeigt uns nicht nur die Zerbrechlichkeit, sondern auch die unermessliche Kraft und Schönheit jedes neuen Anfangs. Mögen wir mit Liebe und Freude erkennen, dieses Leben zu schützen, zu achten und zu fördern – denn in jedem ungeborenen Kind steckt das Potenzial für eine Zukunft voller Hoffnung, Liebe und Entfaltung.
Fußnoten
- PubMed (2022). Early pain processing in fetus. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35321491/ , https://gloria.tv/post/ri3wQGcfoCeH3EMV9BU3M1Ht7 , https://gloria.tv/share/vH2QfUACGEd64oebXZBSghhju
- Mennella, J. A., et al. (2001). Prenatal and postnatal flavor learning by human infants. Pediatrics, 107(6), e88. https://pediatrics.aappublications.org/content/107/6/e88
- Promoting healthy food preferences from the start: a narrative review of food preference learning from the prenatal period through early childhood https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29266778/
- Mennella, J. A., et al. (2001). Prenatal flavor exposure influences infant feeding behavior. Pediatrics.
- Castiello, U., et al. (2010). Wired to be social: the ontogeny of human interaction. PLOS ONE, 5(3), e13199. https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0013199
- Castiello, U., et al. (2010). Social behavior of twins in utero. PLOS ONE. https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0013165
- de Almeida, A. L. P., et al. (2017). Fetal urination and swallowing: impact on amniotic fluid volume. Journal of Pediatric Surgery, 52(4), 648–653. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28274177/
- Kisilevsky, B. S., et al. (2003). Effects of experience on fetal voice recognition. Psychological Science, 14(3), 220–224. https://journals.sagepub.com/doi/10.1111/1467-9280.02432
- Slone, J., et al. (2019). Fetal response to light stimulation measured with functional MRI. Current Biology, 29(14), 2477–2482.e3. https://www.cell.com/current-biology/fulltext/S0960-9822(19)30577-3
- Mirmiran et al., 2003; Prechtl, 1984; Seminars in Fetal and Neonatal Medicine, 2017
- Partanen, E., et al. (2013). Prenatal music exposure induces long-term neural effects. PLOS ONE, 8(10), e78946. https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0078946
- Unborn baby smiles at dad’s voice https://www.youtube.com/watch?v=HWkYDxjNB70
- Durham University (2022). Ultrasound shows fetal facial expressions. https://www.durham.ac.uk/research/news/2022/04/fetal-facial-expressions-ultrasound-study/
- NIH Review (2021). Fetal immune system development. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7882307/
- Zoia, S., et al. (2007). Evidence of early development of action planning in the human foetus: a kinematic study. Experimental Brain Research, 176, 217–226.
- Glover, V. (2015). Prenatal stress and its effects on the fetus and child. Advances in Neurobiology, 10, 269–283. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26343253/
- Weinstock, M. (2008). The long-term behavioural consequences of prenatal stress. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 32(6), 1073–1086.
- DiPietro, J. A., et al. (1996). Fetal neurobehavioral development. Child Development, 67(5), 2553–2567.
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- Schneider, U., et al. (2018). Developmental milestones of the autonomic nervous system. PLOS ONE, 13(8), e0200799.
- Tau, G. Z., & Peterson, B. S. (2010). Normal development of brain circuits. Neuropsychopharmacology, 35(1), 147–168.
- Vasung, L., et al. (2010). Development of axonal pathways in the human fetal cortex. Journal of Anatomy, 217(4), 567–582.
- Monk, C., Spicer, J., & Champagne, F. A. (2012). Linking prenatal maternal adversity to developmental outcomes in infants: The role of epigenetic pathways. Development and Psychopathology, 24(4), 1361–1376.
- Wilde, J. „Der Mensch ist Mensch von Anfang an“. VITA ET VERITAS. https://www.vita-et-veritas.com/aerzte-fuer-das-leben/
Zivilcourage
ist mehr als nur ein Wort – sie ist eine Entscheidung, die Mut und Entschlossenheit verlangt. Sie bedeutet, für den Schutz von Leben, Würde und Menschenrechten einzustehen. Zivilcourage heißt, im entscheidenden Moment nicht wegzusehen, sondern zu handeln – auch wenn es unbequem ist, auch wenn es uns selbst in Gefahr bringen kann oder in den Augen anderer unbeliebt macht.
Schweigen Sie, weil Sie selbst nicht betroffen sind?
Was, wenn sich das Blatt wendet?
Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihr eigenes Leben nicht verteidigen – würden Sie nicht darauf hoffen, dass jemand den Mut und die Bereitschaft hat, für Sie einzutreten?
Schweigen angesichts von Unrecht ist nicht nur stille Zustimmung, sondern auch unterlassene Hilfeleistung.
Gerechtigkeit lebt von unserem persönlichen Einsatz – im Kleinen wie im Großen.
Stehen wir Menschen in Notlagen bei – auch dann, wenn uns Widerstand begegnet. Es ist unsere Verantwortung, sie zu schützen und für sie einzustehen, selbst wenn es schwer oder herausfordernd wird.
Wir dürfen nicht darauf warten, dass andere handeln.
Es ist unser aller Pflicht, in der Not für andere da zu sein, und Ungerechtigkeit keinen Raum zu geben.
Lasst uns handeln und der Hoffnung eine Stimme geben.
Kinder
Es geht nicht um uns, die Verfasser, und auch nicht um Sie, die Sie diese Zeilen lesen, sondern um Kinder – ungeborene Kinder, die noch keine Stimme haben. Für sie tragen wir alle Verantwortung. Wir können ihnen eine Stimme verleihen und für sie eintreten.
Es erfordert Mut und Mitgefühl, sich dem Unrecht zu widersetzen, das hier thematisiert wird und das täglich geschieht. Jeder von uns hat die Möglichkeit, einen positiven Beitrag zu leisten.
Je mehr Menschen sich der bitteren Wahrheit bewusst werden, desto schneller wird dieses Unrecht ein Ende finden. Denn am Ende werden Liebe und Wahrheit immer siegen.
Die Liebe verlangt,
ihnen zu helfen.
Man muss den Mut haben zu reden, um Unschuldige zu retten.
(aus „Der Gottmensch“)
VITA ET VERITAS
richtet sich an alle, die sich für Menschlichkeit, Wahrheit und Frieden einsetzen – unabhängig von Herkunft, Überzeugung oder Glauben.
Möge dieses Werk ein Anstoß sein, unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Es genügt zu wissen, dass wir alle geliebt sind und lieben wollen. Nutzen wir die Freiheit, die wir haben, um Gutes zu tun, den Bedürftigen zu helfen und Leben zu retten.
So können wir – in dieser von Konflikten und Manipulationen geprägten Zeit – einen entscheidenden Beitrag leisten: für unseren inneren Frieden, für den Frieden in unserem Land und in der ganzen Welt.
Mitwirkende dieser Seite glauben an Gott in Jesus Christus. Auch wenn Sie diesen Glauben nicht teilen, sind Sie eingeladen, die Inhalte mit offenem Herzen zu lesen. Legen Sie Ihre Vorbehalte beiseite und folgen Sie Ihrer inneren Stimme und Ihrem Gewissen.
Sie werden erkennen: Wir alle streben nach demselben Ziel. Das Wunder des Lebens – in all seiner Vielfalt und Einzigartigkeit – verdient unerschütterlichen Schutz.
Wann beginnt das Leben?
"Ein Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch, er wird nicht Mensch, sondern ist Mensch von Anfang an!"
Humanembryologe Prof. Dr. Erich Blechschmidt.
Das Leben beginnt und ist einem ständigen Wandel unterworfen.
Wir wachsen, erlernen neue Fähigkeiten, lernen laufen und reden und werden immer eigenständiger. Aber unsere größten Entwicklungsschritte vollziehen sich, wenn wir noch im Mutterleib vor der Welt versteckt sind.
Der Mensch, der erwiesenermaßen mit der Befruchtung anfängt zu existieren, wächst und entwickelt sich ab dem Moment der Befruchtung bis zum Erwachsenenalter.
Das Herz beginnt 21 Tage nach der Befruchtung zu schlagen!
Zu einem Zeitpunkt also, bei dem die meisten noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind.
Schmerzen empfindet das Kind ab der 8. Schwangerschaftswoche!
Und weil die ungeborenen Kinder in dieser entscheidenden Zeit äußerlich nicht sichtbar sind, sind sie besonders gefährdet.
https://www.sundaysforlife.org/de/ressourcen/der-beginn-des-lebens
https://jugendfuerdasleben.at/fakten-infos/leben-vor-der-geburt/
Film, Kind in der 4. Woche:
https://gloria.tv/post/ri3wQGcfoCeH3EMV9BU3M1Ht7
Film, Kind mit 8 Wochen:
https://gloria.tv/share/vH2QfUACGEd64oebXZBSghhju
Die Familienallianz
informiert Familien zu gesellschaftspolitischen Themen
unterstützt Eltern in ihrem Erziehungsauftrag
motiviert Familien aktiv an den Rahmenbedingungen mitzuarbeiten
Mensch und Person von Anfang an
von Sebastian Ostritsch
Dass Abtreibungsbefürworter den Status des Embryos herunterspielen wollen, ist kein Zufall. Denn von diesem Status hängt alles ab. Warum es bei der ethischen Debatte um Abtreibung vor allem auf die Frage ankommt, was der Embryo ist.
Sind Abtreibungen aus ethischer Sicht gerechtfertigt?
Ein logisches Argument in drei Schritten
Dass Abtreibungsbefürworter den Status des Embryos herunterspielen wollen, ist allerdings kein Zufall. Denn von diesem Status hängt in der Tat alles ab. Das wird deutlich, wenn man das bereits erwähnte, von mir neulich angeführte Argument betrachtet.
Es besteht aus drei simplen Schritten und lautet wie folgt: 1. Es ist falsch, absichtlich einen unschuldigen Menschen zu töten. 2. Ungeborene Kinder (der Embryo ebenso wie der Fötus) sind unschuldige Menschen. 3. Also ist es falsch, ungeborene Kinder absichtlich zu töten.
Erfahrungsgemäß ist erst einmal niemand bereit, an der Aussage zu rütteln, dass es falsch ist, absichtlich einen unschuldigen Menschen zu töten. Das ist schließlich die Definition von Mord. Daher dreht sich meist alles um die Frage, ob der Embryo tatsächlich als Mensch zu klassifizieren ist.
Diese Frage ist übrigens auch mit Blick auf das Lieblingsargument jener entscheidend, die Abtreibungen freistellen wollen. Damit meine ich die Behauptung, Abtreibung sei primär eine Frage der weiblichen Selbstbestimmung. Wenn der abzutreibende Embryo aber ein Mensch ist, ist sofort klar, dass der Schlachtruf „My body, my choice“ völlig deplatziert ist. Denn dann geht es bei Abtreibungen in erster Linie um Leib und Leben eines anderen Menschen. Und das gilt selbst dann, wenn dieser unschuldige Mensch durch das schreckliche Verbrechen eines Dritten, also durch Vergewaltigung, entstanden ist.
Weitere ungeeignete Kriterien
Ähnliches gilt auch, wenn Verteidiger der Abtreibung auf alle möglichen, meist intellektuellen Fähigkeiten verweisen, die den Menschen angeblich zum Menschen machen, die dem Embryo aber fehlten, wie etwa Sprache, Vernunftgebrauch oder (Selbst-)Bewusstsein. Zugegeben, der Embryo verfügt noch nicht über all diese typisch menschlichen Eigenschaften.
Aber sofort zeigt sich, dass diese Kriterien ungeeignet sind, um ein Individuum als Menschen zu identifizieren: Weder verfügen Kleinkinder über Sprache noch können sie von der Vernunft Gebrauch machen. Und auch das (Selbst-)Bewusstsein des Menschen erwacht nur nach und nach. Das ungeborene und das geborene Kind haben gemeinsam, dass sie sich als Menschen und nicht erst zum Menschen entwickeln.
Außerdem kann man all diese typisch menschlichen Fähigkeiten im Laufe seines Lebens auch wieder verlieren – sei es bloß temporär oder sogar permanent. Aber hört beispielsweise ein Mensch, der ins Koma gefallen ist oder an schwerem Alzheimer leidet, deswegen auf, ein Mensch zu sein? Das zu behaupten, wäre absurd. Genauso absurd ist es dann aber auch, das Menschsein des ungeborenen Kindes, gleich ob Fötus oder Embryo, zu leugnen.
Was vom Menschsein gilt, gilt auch vom Personsein
An diesem Punkt bleibt dem philosophischen Verteidiger der Abtreibung ein letztes Manöver: Er wird nun zwar zugeben, dass Embryonen Menschen im biologischen Sinne sind, aber dafür leugnen, dass es sich um Menschen im ethisch relevanten Sinne handelt. Dass man unschuldige Menschen nicht töten dürfe, meine nämlich eigentlich nur, dass man unschuldige Personen nicht töten dürfe. Nicht alle Menschen aber seien Personen.
Wie nun aber etwa der Philosoph Robert Spaemann gezeigt hat, ist es ein Irrglaube, das Personsein an irgendwelchen manifesten Eigenschaften ablesen zu können. Das Personsein wird nicht erkannt, sondern vielmehr zuerkannt: „Jemanden eine Person nennen, heißt, ihm einen bestimmten Status zuerkennen, und zwar den Status eines Selbstzwecks“, schreibt Spaemann.
Wir erkennen Wesen wie uns das Personsein gerade auch dann zu, wenn sie noch nicht oder nicht mehr über jene Eigenschaften verfügen, die unsere Art typischerweise von anderen unterscheidet: Dem anderen als Person zu begegnen, heißt doch gerade, ihn unabhängig von seiner momentanen körperlichen oder mentalen Verfassung als einen Selbstzweck anzusehen.
Was vom Menschsein gilt, gilt daher auch vom Personsein: Das ungeborene Kind entwickelt sich nicht zur Person, sondern immer schon als Person. Als menschliche Personen haben die Ungeborenen dieselbe Würde und dasselbe Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit wie die Geborenen.
Vollständiger Artikel: https://www.corrigenda.online/leben/kolumne-von-sebastian-ostritsch-mensch-und-person-von-anfang
Was bewegt die Menschen – und warum Lebensschutz heute relevanter ist, denn je
Zu manchen Themen wird es plötzlich still im Raum – weil sie uns alle betreffen, direkt oder indirekt. Der Wert des Lebens gehört dazu – vielleicht gerade, weil viele Menschen heute selbst nicht mehr spüren, wie wertvoll ihr Leben ist.
Die stille Erschöpfung einer Gesellschaft
Wir leben in einer Zeit voller Widersprüche: technische Möglichkeiten wie nie zuvor, aber zugleich wachsende seelische Not – Einsamkeit, psychische Erkrankungen, Überforderung. Viele Menschen verlieren den Halt.
Jährlich nehmen sich in Deutschland über 9.000, in Österreich über 1.200 Menschen das Leben – mehr als durch Verkehrsunfälle, Drogen und HIV zusammen.
Wer so verzweifelt ist, hat oft den Glauben verloren, dass das Leben gut ist oder dass er selbst gewollt ist.
Gleichzeitig schwindet die Achtung vor dem Leben nicht nur in Krisenzeiten: ungeborene und hochbetagte Menschen stehen unter Rechtfertigungsdruck. Seit über 50 Jahren müssen sich die Schwächsten – die Ungeborenen – rechtfertigen, um leben zu dürfen. Ihr Dasein steht zur Disposition – abhängig von gesellschaftlichen Erwartungen, persönlichen Nöten und politischen Agenden.
Abtreibung – Symptom und Ursache
Während mutige Einzelpersonen, Ärzte und Lebensschutz-Initiativen täglich wertvolle Arbeit leisten und unzählige Kinderleben retten, bleibt ein bitterer Befund: Trotz aller Bemühungen ist die Zahl weltweiter Abtreibungen in den letzten 50 Jahren nicht gesunken.
Lebensschutz darf nicht nur reagieren – er muss tiefer ansetzen. Das bedeutet:
• Gesellschaftliche, wirtschaftliche und emotionale Ursachen erkennen und benennen
• Den Verlust des Glaubens an die Heiligkeit des Lebens thematisieren
• Aufklären über Strukturen und Mächte, die systematisch gegen das Leben arbeiten
Ursachen klar benennen
Lebensschutz ist mehr als Protest – er ist Bewusstseinsarbeit. Wer Ursachen kennt, kann Probleme dauerhaft lösen.
1. Gesellschaftliche, wirtschaftliche und emotionale Ursachen
Abtreibung geschieht selten leichtfertig – meist aus Druck, Angst oder Perspektivlosigkeit. Viele Frauen fühlen sich allein gelassen, wirtschaftlich überfordert oder von ihrem Umfeld bedrängt. Gesellschaftlich wird das Kind oft nicht mehr als Geschenk, sondern als Störung eines Lebensplans gesehen. Wir müssen über Rechte sprechen – aber gleichzeitig die Nöte verstehen.
2. Der Verlust des Glaubens
In einer zunehmend atheistischen Gesellschaft verlieren viele den inneren Kompass. Wenn das Leben nicht als Geschenk Gottes verstanden wird, sondern als Zufallsprodukt oder Belastung, verliert es seinen unantastbaren Wert. Der Mensch wird zur Ware – seine Existenz verhandelbar.
Impulse zum Glauben: www.vita-et-veritas.com/hoffnung/, https://www.vita-et-veritas.com/gewissen/
3. Politisch-mediale Einflussnahme und Willkür
Viele vertrauen Akteuren, die angeblich das „Wohl der Frau“ vertreten – tatsächlich verfolgen sie oft eine lebensfeindliche Agenda. Internationale Organisationen und Machtzirkel mit erschreckenden Zielen stehen dahinter. Abtreibung ist nicht nur eine Option – sie ist ein profitables Geschäft.
Mehr darüber: https://www.vita-et-veritas.com/reflexionen/ , www.vita-et-veritas.com/agenda-2030/
4. Krieg, Abtreibung, Organspende – dieselbe Denkweise
- In Kriegen: durch politische Beschlüsse
- In Kliniken: durch sogenannte „medizinische Indikationen“ Ein EX Abtreibungsarzt spricht , Mein Trauma, www.vita-et-veritas.com/aerzte-fuer-das-leben/
- Bei Organspenden: unter fragwürdigen medizinischen und rechtlichen Rahmenbedingungen https://www.vita-et-veritas.com/organspende/
- Abtreibung und Krieg sind zwei Gesichter derselben Gewalt: menschliches Leben wird geopfert – aus Nützlichkeit, Machbarkeit oder Ideologie. Abtreibung und Krieg, zwei Gesichter derselben Gewalt
5. Der wirtschaftliche und demografische Faktor
Rezession, Armut, Wohnungsknappheit, Migration – all das sind reale Herausforderungen.
Doch selten wird offen gesagt:
Die massive Massenmigration in Europa ist auch eine Folge millionenfacher Abtreibungen. Sagen, was ist: Massenmigration ist Folge der Abtreibung der Hälfte unserer Babys .
In Österreich allein werden täglich zwischen 84 und 277 Kinder abgetrieben.
Die massive demografische Lücke, die dadurch entsteht, wird zunehmend durch Migration ausgeglichen – ein Zusammenhang, der in der öffentlichen Debatte kaum thematisiert, aber längst nicht mehr zu leugnen ist.
Wer schützt die Schwächsten?
Lebensschutz ist kein Thema für Spezialisten – sondern Pflicht für jeden.
Gerade in einer Zeit, in der Propaganda (Abtreibung, Klima, Gender, Impfungen, Kriegstreiberei etc.) den Diskurs bestimmt, braucht es Menschen, die aufstehen, sagen, was ist – und handeln.
„Was einige wenige leisten, ist beachtlich – aber noch zu wenig.“
Lebensschutz heißt: Mit unser aller Ressourcen auch für andere einzustehen.
Für das Kind ohne Stimme. Für die Frau in Not. Für den alten Menschen, der denkt, er sei nichts mehr wert.
Lebensschutz bedeutet:
- Ursachen erkennen
- Zivilcourage leben
- Wahrheit sagen
- Aufklären
- Helfen
- Beten
- Einstehen – jeden Tag
Wandel ist möglich
Es gibt Hoffnung. Menschen verändern sich. Ärzte, die früher abgetrieben haben, bekennen heute offen, dass es falsch war. Frauen, die ihr Kind eigentlich abtreiben wollten, sind heute dankbar, dass es anders kam.
„Meine Mutter hat mich abgetrieben – aber ich habe überlebt.“
Geschichten wie diese machen deutlich: LEBEN WILL LEBEN.
Mehr dazu: Meine Mutter hat mich ABGETRIEBEN - aber ich habe ÜBERLEBT, www.vita-et-veritas.com/aerzte-fuer-das-leben
Die Schönheit des Lebens – auch wenn es schwer beginnt
Lebensschutz bedeutet nicht nur, Leben zu bewahren – sondern auch, es als kostbar und schön zu erkennen, gerade dann, wenn es in Not beginnt oder Not erfährt.
Viele der stärksten, kreativsten und liebevollsten Menschen unserer Zeit verdanken ihr Leben einer Entscheidung, die trotz Angst, Druck oder schwieriger Umstände getroffen wurde.
Leben ist nicht perfekt und nicht planbar. Doch es ist ein Geschenk, das in jedem Lebensstadium Hoffnung trägt.
Ein Kind, das ungeplant zur Welt kommt, kann Heilung bringen. Ein Mensch, der schwach erscheint, kann Licht für andere sein.
Eine Entscheidung für das Leben ist nie nur ein Nein zum Tod – sondern immer ein Ja zu dem Guten, das daraus entstehen kann.
Die Geschichte zeigt es, und das Leben selbst bezeugt es immer wieder:
Selbst aus der tiefsten Krise können Wunder und Segen erwachsen.
Abtreibungspille Mifepriston laut Auswertung deutlich riskanter als offiziell angegeben
Eine umfangreiche neue Untersuchung zeigt, dass die Abtreibungspille Mifepriston erheblich häufiger zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führt als bislang von der US-Arzneimittelbehörde FDA oder dem Hersteller Danco Laboratories kommuniziert wurde. Die Studie belegt eine 22-fach höhere Rate schwerwiegender Nebenwirkungen als bisher offiziell bekannt.
Durchgeführt wurde die Analyse vom Ethics and Public Policy Center in Washington. Ryan Anderson, Präsident des Zentrums, und Jamie Bryan Hall, Leiter der Datenanalyse, werteten im Zeitraum von 2017 bis 2023 die Daten von über 865.000 Mifepriston-Verordnungen aus. Die Rezepte wurden an rund 692.000 Patientinnen ausgegeben und umfassten Informationen von staatlichen und privaten Versicherungen, darunter Medicaid, TRICARE, Medicare sowie das Veterans Affairs Department.
Nach Auswertung dieser Daten kam die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass bei etwa 10,9 Prozent der Einnahmen – rund 94.600 Fällen – schwerwiegende Nebenwirkungen auftraten. Dazu zählen unter anderem Notaufenthalte, starke Blutungen, Infektionen, Sepsis sowie notwendige chirurgische Folgeeingriffe. Diese Quote liegt deutlich über den von der FDA bislang gemeldeten Zahlen.
Details zu dieser wichtigen Studie finden Sie unter:
· Und jedes Mal, wenn die Abtreibungspille „wirkt“, tötet sie ein Kind.
· Ein unschuldiger, lebender Sohn oder eine unschuldige, lebende Tochter wird zerstört. Die Mutter muss das Trauma und das Risiko ertragen.
· Eine „sichere Abtreibung“ gibt es nicht. Jede Abtreibung ist von Natur aus gewalttätig, gefährlich und ungerecht – denn jede Abtreibung nimmt ein Menschenleben.
· Die „Kultur des Todes“ wird zuallererst mit der Verbreitung der Wahrheit über die Abtreibung bekämpft.
· Denn die liberale Abtreibungspraxis ist auf einem Gerüst von Lügen aufgebaut.
· Dieses Gerüst müssen wir zum Einsturz bringen! Bitte verbreiten Sie unter Freunden und Bekannten diesen Artikel über die Abtreibungspille Mifepriston.
Chemische Abtreibung: Schockierende Daten
Seit Jahren wird die chemische Abtreibung als medizinischer Fortschritt beworben. Sie sei modern, sicher, nahezu schmerzfrei – angeblich. In der öffentlichen Darstellung erscheint sie als unkomplizierte Lösung für eine „ungewollte Schwangerschaft“. Doch diese Erzählung hält einer nüchternen Überprüfung nicht stand. Hinter der beschönigenden Sprache verbirgt sich eine Realität, die für viele Frauen mit schweren gesundheitlichen Risiken, massivem körperlichem Leiden und nicht selten mit seelischer Traumatisierung verbunden ist – oft erlebt in Isolation und ohne medizinische Begleitung.
Aktuelle Daten aus den USA werfen ein grelles Licht auf das tatsächliche Ausmaß der Gefahren. Fünf bedeutende Vereinigungen von Pro-Life-Ärzten haben sich in einem formellen Schreiben an die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) gewandt. Sie fordern eindringlich, daß die seit Jahren aufgeschobene Sicherheitsüberprüfung des Wirkstoffs Mifepriston, der Grundlage der chemischen Abtreibung, unverzüglich durchgeführt wird.
Der Anlaß ist alarmierend: Die Auswertung von 330 Millionen Versicherungsabrechnungen von Patienten aus den Jahren 2017 bis 2023 zeigt, daß fast 11 Prozent (10,93 %) der Frauen innerhalb von 45 Tagen nach Einnahme der Abtreibungspille schwere Komplikationen erlitten. Dazu zählen gravierende Infektionen, starke Blutungen, notfallmäßige chirurgische Eingriffe, unvollständige Abtreibungen sowie nicht erkannte Eileiterschwangerschaften.
Diese Zahlen stehen in eklatantem Widerspruch zu der seit Jahren verbreiteten Behauptung, schwerwiegende Komplikationen träten in weniger als 0,5 Prozent der Fälle auf. Die Differenz zwichen den behaupteten weniger als 0,5 Prozent und den fast 11 Prozent der Unteruschung beträgt merh als 2180 Prozent und ist so erheblich, daß sie nicht als statistische Abweichung erklärbar ist. Vielmehr deutet sie darauf hin, daß das reale Risiko der chemischen Abtreibung bis zu 22mal höher liegt als öffentlich angegeben.
Besonders brisant ist dabei der Vorwurf, daß Komplikationen systematisch verharmlost, umklassifiziert oder gar verschleiert werden. Frauen, die nach einer chemischen Abtreibung mit schweren Beschwerden in eine Notaufnahme eingeliefert werden, sollen nicht selten angewiesen werden, von einer „spontanen Fehlgeburt“ zu sprechen. Auf diese Weise werden die tatsächlichen Ursachen aus den Statistiken entfernt. In anderen Fällen werden gravierende Ereignisse – darunter Gebärmutterperforationen, Blutungen mit Transfusionsbedarf oder Infektionen mit langfristigen Folgen für die Fruchtbarkeit – als „leichte Nebenwirkungen“ verbucht.
So entsteht eine trügerische Illusion von Sicherheit, die mit der medizinischen Realität wenig gemein hat.
Hinzu kommt eine besorgniserregende politische Entwicklung. Bereits seit 2016 verlangt die FDA keine umfassende Meldung von Komplikationen mehr, sondern lediglich noch die Anzeige von Todesfällen der Mutter. Damit fördert die Behörde die Verschleierung.
Offiziell wurden zwischen 2000 und 2024 36 Todesfälle im Zusammenhang mit der Einnahme von Mifepriston registriert – eine Zahl, die weder indirekte Todesursachen noch langfristige gesundheitliche Folgen berücksichtigt.
Während der Corona-Pandemie wurden die Schutzmechanismen durch fadenscheinige Begründungen weiter ausgehöhlt. Die Abtreibungspille darf seither per Post verschickt werden – ohne ärztliche Untersuchung, ohne Ultraschall, ohne kontinuierliche Betreuung. Die Frau bleibt allein zurück, konfrontiert mit Schmerzen, Blutverlust, Angst und oft auch psychischer Überforderung, abgeschirmt von medizinischer Hilfe und gesellschaftlicher Verantwortung.
Angesichts dieser Fakten drängt sich eine unbequeme Frage auf: Wo bleibt die vielbeschworene Sorge um die Gesundheit der Frau? Jene angebliche „Sorge“ wegen der Feministinnien und Abtreibungslobby die Legalisierungd er Abtreibung forderten. Wo ist die Fürsorge, die man vorgibt, verteidigen zu wollen?
Die Antwort fällt ernüchternd aus. Der Slogan vom „sicheren Abbruch“ dient offenbar vor allem dazu, rechtliche Hürden zu beseitigen. Sobald es um tatsächlichen Schutz, um Transparenz und um Verantwortung geht, verliert er seine Bedeutung. Zurück bleiben verletzte Frauen – und getötete ungeborene Kinder, deren Existenz im öffentlichen Diskurs kaum noch eine Rolle spielt.
Eine Gesellschaft, die diese Realität hinnimmt, beginnt zwangsläufig, das Menschenleben zu relativieren. Zuerst das ungeborene, dann das schwache, schließlich jedes, das nicht mehr in das Raster von Nutzen und Selbstbestimmung paßt.
Das Schweigen schützt allein diejenigen, die von dieser Praxis profitieren. Die Wahrheit hingegen hat das Potential, Leben zu retten – das der Frauen ebenso wie das der ungeborenen Kinder, die von den Abtreibungsbefürwortern im wörtlichen Sinn totgeschwiegen werden.
Die chemische Abtreibung als Ausdruck einer Ideologie die Menschenleben beseitigen will
Die Gründe, warum die chemische Abtreibung gefördert wird, liegen auf der Hand:
Die chemische Abtreibung ist der Idealtypus und eigentliche Traum der Abtreibungslobby. Ihre forcierte Einführung und politische Durchsetzung folgten weniger medizinischen Erwägungen als einer klar erkennbaren strategischen Logik: Abtreibung sollte entpersonalisiert, entmoralisert und vor allem anonymisiert werden.
Zentral ist dabei zunächst die Umgehung des ärztlichen Gewissens. Da es nur wenige Abtreibungsärzte gibt und sich zahlreiche Mediziner sowie Angehörige des Pflegepersonals aus Gewissensgründen jeder Beteiligung an Abtreibungen verweigern, erschien die Abtreibungspille als willkommene Lösung. Sie reduziert die Rolle des Arztes auf ein Minimum und macht dessen moralischen Widerstand weitgehend irrelevant.
Hinzu kommt die radikale Anonymisierung des Vorgangs. Spätestens während der Corona-Pandemie wurde unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes, wie erwähnt, sogar der Postversand der Abtreibungspille durchgesetzt. Die Tötung des ungeborenen Kindes wird damit in den privaten Raum verlagert, aus der öffentlichen Wahrnehmung und aus der gesellschaftlichen Verantwortung herausgelöst. In einem emanzipatorisch-progressistischen Wahn scheinen Teile der menschenfeindlichen Abtreibungsfront diesen Akt als eine Art Initiation für die Frau, als „Point of no return“ für sie, zu betrachten.
Ein weiterer entscheidender Vorteil aus Sicht der Abtreibungslobby ist die statistische Unschärfe der chemischen Abtreibung. Komplikationen, Folgeeingriffe und psychische Schäden entziehen sich häufig der direkten Erfassung oder werden bewußt umklassifiziert. Nicht einmal die genaue Zahl der chemischen Abtreibung läßt sich erfassen. So bleibt das tatsächliche Ausmaß der körperlichen und seelischen Schäden verborgen, während der Mythos vom „sicheren Abbruch“ künstlich aufrechterhalten wird.
Die Abtreibungspille steht damit nicht für medizinischen Fortschritt, sondern für eine ideologische Radikalisierung. Was einst ein ärztlicher Eingriff mit klarer Verantwortlichkeit war, wird zur scheinbar banalen Selbstanwendung. Zurück bleibt die Frau – allein mit Schmerzen, gesundheitlichen Schäden und oft mit Schuld –, während die ideologischen Antreiber sich der Verantwortung entziehen.
Die chemische Abtreibung ist kein Instrument zum Schutz der Frau, sondern ein Instrument gegen das ungeborene Leben und gegen jede Form moralischer, ärztlicher und gesellschaftlicher Hemmung. Sie ist der konsequente Ausdruck einer Ideologie, die nicht schützen, sondern beseitigen will.
Quelle: https://katholisches.info/2026/01/23/chemische-abtreibung-schockierende-daten/
Experten warnen vor fehlerhaften Pränataltests aus Blutproben: Die Messmethode führt in die Irre
Aufgespürt wird die plazentare DNA der Mutter, nicht die fetale DNA des Kindes
Die entnommene Blutprobe enthält – anders als das Fruchtwasser – keine Zellen des Fetus selbst. Gemessen werden chromosomale Veränderungen beim Zellwachstum der Plazenta. Der Bundesverband der Frauenärzte spricht irreführend von einem Test, mit dem sich „kindliches Erbgut“ in der Schwangerschaft auf Chromosomenstörungen nachweisen lässt.
Pränatalmediziner: Die Fehldiagnose der Bluttest liegt bei 40 bis 50 Prozent
Thomas von Ostrowskivom Berufsverband Niedergelassener Pränatalmediziner gibt die Quote an falsch positiven NIPT bei der Trisomie 21 mit "40 bis 50 Prozent" an, was das Verfahren schon aus mathematischen Überlegungen wertlos macht. Eine solche Treffer-Wahrscheinlichkeit könnte auch mit einem Würfel erreicht werden. Ein positives Testergebnis mache dann in der Praxis stets eine Fruchtwasseruntersuchung erforderlich, die eigentlich vermieden werden sollte, so Ostrowski (SWR-Puls, 24.4.2024).
Falsch-positive Befunde gibt es oft bei jungen Frauen ohne Risiko
Laut Ostrowski gebe es besonders bei Trisomie 18 und 13 "sehr häufig falsch-positive Befunde", vor allem bei jüngeren Frauen, wo keinerlei Indikation besteht, diesen Test durchzuführen. Der Pränatalmediziner hält den Ultraschall für die gebotene Methode, mit der 95 Prozent der Trisomien 18 und 13 erkannt werden können. Etwa 3 Prozent der Trisomien beim Kind werden nicht mit dem Bluttest entdeckt, sind also falsch-negativ. Laut Ostrowski sind die NIPT-Tests nicht zur Diagnostik des Ungeborenen geeignet. ...
Bluttest dient nicht der Therapie, sondern der Selektion
Hinzu kamen in der politischen Diskussion grundsätzliche Bedenken ethischer Art. Einer der Antragsteller im Deutschen Bundestag, der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe: „NIPT als Kassenleistung ist ein humanitärer Rückschritt“, so Hüppe gegenüber der taz (23.4.2024). Der Test wirke der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entgegen und führe zu mehr Abtreibungen ungeborener Kinder mit Behinderungen, „Der Test dient nicht der Therapie, sondern der Selektion“. ...
Kritik: Die Indikation für den Bluttest ist nirgendwo festgelegt worden
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung weist auf Schwachstellen bei der Zulassung des Bluttests hin (FAZ, 25.4.2024): Der Gemeinsame Bundesausschuss Ärzte-Krankenkassen (G-BA), der über die Finanzierung als Kassenleistung entscheidet, habe weder in den Mutterschaftsrichtlinien (MuRL) noch in den „Versicherteninformation Bluttest auf Trisomien / Der nicht invasive Pränataltest (NIPT) auf Trisomie 13, 18 und 21“ ausreichend informiert, in welchen dieser Bluttest zur Anwendung kommen sollte.
Vollständiger Artikel: https://www.imabe.org/bioethikaktuell/einzelansicht/experten-warnen-vor-fehlerhaften-praenataltests-aus-blutproben-die-messmethode-fuehrt-in-die-irre
Nächstenliebe
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter lehrt uns, dass der Priester und der Levite, die damals höchstes Ansehen genossen, an einem Notleidenden vorbeigingen. Nur der Samariter, der unter den Israeliten wenig geschätzt wurde, setzte echte Nächstenliebe in die Tat um.
Ähnlich verhält es sich heute im Lebensschutz: Die meisten Priester, Politiker sowie angesehene und einflussreiche Persönlichkeiten wenden sich ab, wenn es um das Thema Leben oder Tod geht. Wer sich für das Leben einsetzt, wird oft nicht nur ignoriert, sondern sogar geächtet, verleumdet oder verfolgt.
Wer zeigt heute noch Mitleid und Barmherzigkeit gegenüber denen, deren Leben bedroht ist?
Veränderung beginnt in uns selbst. Jeder von uns hat die Möglichkeit, durch seine Persönlichkeit und seine Talente einen Beitrag zu leisten, um einen Wandel herbeizuführen, in dem jedes Leben gleichwertig geachtet und geschützt wird.
Plattform für das Leben Vorarlberg
Notfälle gibt es viele im Leben. Aber jedes Kind nur einmal ...!
Wir sind erfahren, verlässlich sowie fokussiert auf gute Lösungen für alle Beteiligten und arbeiten diskret und vertrauensvoll mit Ihnen zusammen.
Mehr unter: https://plattform-leben-vorarlberg.at/
"Mutmach-Geschichte" von Ines
Mein kleines ungeplantes Glück,
welches mein Leben um 180 Grad wendete!
Ines hatte gerade ihre Ausbildung zur Kindergärtnerin abgeschlossen. Sie begann mit großer Begeisterung in ihrem Traumberuf zu arbeiten. Doch dann wurde ihr Leben durchkreuzt: Sie wurde schwanger von einem Mann, der es nicht ehrlich mit ihr meinte. Geholfen hat ihr eines von vielen Paaren, die sich Schwangeren in Not annehmen. Ines möchte mit ihrer Erfahrung danke sagen und zugleich allen Mut machen, deren Lebenswelt aufgrund einer ungewollten Schwangerschaft auf den Kopf gestellt wird.
Mehr unter:
https://plattform-leben-vorarlberg.at/blog/neuer-beitrag-81
STATISTIK
Warum Mütter über eine Abtreibung nachdenken
Was sind Gründe dafür? Welche Sorgen bewegen sie? Anhand langjähriger Beratungserfahrung sind hier die drei häufigsten Gründe zusammengestellt:
1. Biographische Gründe bzw. Zeitpunkt der Schwangerschaft 41,7%
2. Partnerschaftsprobleme und Beziehungsstatus 30,5%
3. Überlastung 17,2%
Neue Studie: Weniger als 0,4% der Abtreibungen wegen Vergewaltigung
Die meisten Abtreibungen haben anderen Gründe
Eine aktuelle Statistik des Charlotte Lozier Institute bestätigt, dass weniger als fünf Prozent aller Abtreibungen in den USA aufgrund von Vergewaltigung, Inzest und „medizinischen Notfällen“ vorgenommen werden, wie das Nachrichtenportal LifeSite News berichtet.
Dazu hat Lozier Daten von rund 123.000 Abtreibungen in acht Bundesstaaten im Jahr 2021 untersucht. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass Vergewaltigung und Inzest nur 0,4 Prozent der Abtreibungen ausmachten, angebliche „Risiken für das Leben einer Frau oder eine wichtige Körperfunktion“ 0,3 Prozent, andere „körperliche Gesundheitsprobleme“ 2,2 Prozent und „fetale Anomalien“ 1,2 Prozent.
Dagegen erfolgten 95,9 Prozent der Abtreibungen aus anderen Gründen. Der 1000plus-Schwangerschaftskonfliktbericht 2023 hat sich mit diesen Gründen ausführlich befasst.
Laut Studie von IMAS wird jede zweite betroffene Frau zur Abtreibung gedrängt. In der Realität könnten es aber noch mehr sein.
("Fairändern" https://fairändern.at/presse/imas-umfrage-jede-zweite-betroffene-frau-wird-zur-abtreibung-gedrangt/)
Mütter sehen sich häufig aus verschiedenen Richtungen dem Druck zur Abtreibung ausgesetzt, durch:
- Eltern, die ihre noch minderjährige Tochter zu einer Abtreibung bewegen, weil sie glauben, dass sie selbst noch zu jung für ein Kind ist.
- Der Kindsvater, der sich der Verantwortung entzieht, insbesondere wenn es sich um ein unüberlegtes, oft auch ungeschütztes Sexualverhältnis handelt, das möglicherweise eine Minderjährige betrifft oder ein Machtgefälle ausnutzt.
- Ehemänner oder Lebensgefährten, die entweder kein Kind oder kein weiteres Kind wollen und die Mutter unter Druck setzen, das Kind abzutreiben.
- Vorgesetzte am Arbeitsplatz, die mit negativen beruflichen Konsequenzen oder sogar mit der Entlassung drohen, insbesondere nach Ende der Karenzzeit.
- Ärzte, die negative Prognosen für das Kind stellen, häufig basierend auf fehlerhaften oder unvollständigen Pränataltests.
- Öffentliche Werbung für Abtreibung, die mit Slogans wie „Sie brauchen sich nicht schämen“ eine vermeintliche Problemlosigkeit suggeriert.
- Bagatellisierung der Abtreibung durch öffentliche Forderungen nach Bevölkerungsreduktion und der Behauptung einer angeblichen Überbevölkerung.
- Indoktrination durch politische oder gesellschaftliche Forderungen nach einem „Recht auf Abtreibung“.
- Medienberichte, die Kindern eine Belastung für Umwelt und Gesundheit zuschreiben.
- Verharmlosende Darstellungen in den Medien, die Abtreibung als einen normalen, fortschrittlichen medizinischen Eingriff darstellen.
Studie
Elliot Institut: 260 Frauen von 15 bis 35 Jahren aus 35 verschiedenen Staaten der USA wurden zu ihrem Gefühlszustand nach der Abtreibung befragt.
92,6 % der befragten Frauen litten an starken Schuldgefühlen.
88,2 % litten an Depressionen
82,3 % hatten ihr Selbstwertgefühl verloren
55,8 % hatten Selbstmordgedanken
66 % beendeten die Beziehung zu ihrem Sexualpartner nach der Abtreibung
40,6 % begannen Drogen zu nehmen
36,5 % flüchteten in den Alkohol
Das POST ABORTION SYNDROM (PAS) bezeichnet eine Reihe psychischer Belastungen, die viele Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch erleben.
Typische Zeiten der Manifestation des PAS
• unmittelbar nach der Abtreibung
• nach einer Phase der vermeintlichen Entlastung, Wochen oder Monate nach der Abtreibung
• um den Geburtstermin des abgetriebenen Kindes
• zum Tötungstermin = Sterbetag des Ungeborenen
• bei erneuter Schwangerschaft und Geburt selbst oder im sozialen Umfeld
• bei schwerer Erkrankung oder Unfall geborener Kinder
• nach einem Todesfall; das abgetriebene Kind hat kein Grab, sondern wurde als Organmüll entsorgt. Die fehlenden Orte zur Trauer, fehlende Trauerrituale erschweren die Trauerarbeit.
• nach Trennung oder Scheidung
• nach dem Auszug der Kinder
• Klimakterium (Wechseljahre)
• Konfrontation mit dem eigenen Tod
Empfindungen von Patientinnen nach der Abtreibung (wörtliche Zitate)
„Ich bin schuldig –wenn man erkennt, dass man das Wertvollste und Beschützens werteste im Leben preisgegeben hat, sein EIGENES Kind, unschuldig und wehrlos. Es gibt kein größeres Schuldgefühl auf dieser Welt und im Leben eines Menschen.“
„Ich bin selbst nichts mehr wert. Mitwelchem Recht lebe ich, wenn ich einem anderen dieses Recht verwehrt habe?“
„Meine Seele ist entzweit. Ich fühle mich beschmutzt und entwürdigt.“
„Ich habe keinen Boden mehr unter den Füßen, keine innere Mitte mehr, drehe mich innerlich nur noch im Kreis.“
„Ich leide unter Angst- und Panikzuständen, Angst vor dem weiteren Leben, das täglich aushalten zu müssen. Panik, weil es ein gelebter Albtraum ist, der erst mit dem Wachwerden beginnt.“
„Ich leide unter Schlaflosigkeit, habe das Gefühl, Watte im Kopf zu haben, weil kein anderer Gedanke so stark ist und vorherrscht.“
„Keine rechte Freude mehr am Leben. Man nimmt die schönen Dinge nicht mehr richtigwahr, wie den Wechsel der Jahreszeiten, Blumen, ein schöner Sonnenuntergang etc.“
„Ich habe das Gefühl, als sei mein Leben gelaufen, als sei ich mit gestorben, damals auf dem Stuhl.“
„Das Gefühl, niemals mehr entrinnen zu können. Denn man nimmt sich selbst überall hin mit. Man kann sich vom Partner trennen, der einem das angetan hat. Doch niemals wird man sich selbst los.“
„Dauerunruhe und große innere Disharmonie.“
„Enttäuschung über den Partner. Man sieht seine Liebe, die man ihm einst entgegenbrachte. Verraten, verkauft. Wofür hat man all die Gefühle investiert? Enttäuschte Hoffnung.“
„Wohin mit der Wut??? Auf einen Selbst, den Partner, der einen nicht bewahrt hat, der die tödliche Gefahr nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte?“
„Man steckt in einem inneren Gefängnis, aus dem man nicht einfach entlassen wird, und man ist allein, einsam. Denn die anderen „Mithäftlinge“ geben sich nicht zu erkennen im täglichen Leben – so wie ich auch nicht aus Scham.“
„Wut auf das System, das Abtreibungen überhaupt erlaubt, ohne die Aufklärung über die Folgen! Diese sind tabuisiert oder werden geleugnet.“
„Wut auf die Institutionen, die als „Beratungsstelle“ getarnt auf arglose Opfer lauern, weil es für sie ein MORDS Geschäft ist.“
KONTAKTE
für Schwangerenkonflikt- Beratungen
- DU BIST SCHWANGER. DU BRAUCHST HILFE – OK !
24-Stunden-Hotline: +43 664 43 25 060
https://www.hli.at/du-bist-schwanger-du-brauchst-hilfe-ok/
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https://plattform-leben-vorarlberg.at/
- SCHWANGER IN NOT
Ob Du nun Beratung, Unterkunft, Babyartikel oder finanzielle Hilfe brauchst.
In ganz Europa gibt es mehrere Zentren, die Dir helfen können.
https://prolifeeurope.org/de/schwanger-in-not/
- Die ALfA e.V. garantiert dir echte Hilfe,
egal wie aussichtslos deine Situation erscheinen mag – finanziell, materiell, personell. Tel.: +49 (0)800 36 999 63, https://www.alfa-ev.de/
- Haus Samaria
Im Schwangerschaftskonflikt und nach Abtreibung
+49(0) 7466 364
- 7x24h erreichbare Notrufzentrale für die Schweiz:
0800 811 100
www.shmk.ch / www.prodonna.ch / www.rettet-mein-baby.ch /
- SCHATTENKIND
Frauen, die ihre traumatischen Erlebnisse nach einer Abtreibung verarbeiten wollen, können sich an die geschulten Berater/innen der ALfA-Initiative „Schattenkind“ wenden.
Die kostenlose Telefonnummer lautet: +49 (0)800 24 888 42 oder per Mail: [email protected],
https://www.schattenkind.org/
- HILFE nach Abtreibung oder Fehlgeburt
Tel.: +49 (0) 6201 / 2046
Mail: [email protected] , https://www.aktion-leben.de/
- Jugend und Familie
https://jugendundfamilie.ch/kontakt/
Tel.: +41 (0) 31 351 90 76
- Jugend für das Leben
https://jugendfuerdasleben.at/hilfe-beratung/beratungsstellen/ungeplant-schwanger/
- Priester für das Leben
Früchte reifen
durch die Sonne,
Menschen reifen
durch die Liebe.
FÜNF SCHRITTE ZUR HEILUNG DER ABTREIBUNGSWUNDEN
Erster Schritt
Die Frau sagt ja zu ihrem Schmerz
Zweiter Schritt
Die Frau nennt das Vergangene beim Namen
Dritter Schritt
Die Frau gesteht ihre Schuld und trauert
Vierter Schritt
Die Frau wünscht die Versöhnung
Fünfter Schritt
Die Frau wählt das Leben
»Keine Seele, die ernstlich und inständig
nach Freude verlangt, wird sie verfehlen.
Die, welche suchen, finden. Denen, die
klopfen, wird aufgetan.«
C. S. Lewis
Es gibt zwei Reaktionen, die die leidende Frau nicht
braucht: die Beschwichtigung und das Richten.
Mehr unter:
https://www.hli.at/fuenf-schritte-zur-heilung-der-abtreibungswunden/
oder
PDF "Fünf Schritte..." herunterladen
Rachels Weinberg
Wir helfen Frauen und Männern
die an den Folgen einer Abtreibung leiden.
Schattenkind
Frauen, die ihre traumatischen Erlebnisse nach einer Abtreibung verarbeiten wollen, können sich an die ALfA-Initiative „Schattenkind“ wenden. Geschulte Berater/innen führen die Gespräche und leiten auf Wunsch auch eine psychotherapeutische Behandlung in die Wege.
Die kostenlose Telefonnummer:
+49 (0)800 24 888 42 oder
per Mail: [email protected]
Frauen wurden im Schwangerschaftskonflikt von der Beratungsstelle und teilweise vom Partner bzw. ihrem familiären Umfeld sich selbst überlassen oder ihnen Abtreibung als beste Lösung empfohlen.
Die Betroffenen schildern ihre erste Erleichterung „danach“ und sprechen dann von der jahrelang anhaltenden inneren Trauer bis hin zu Gefühlskälte. Manche von ihnen konnten keine Kinderwagen auf der Straße ertragen, ohne in seelische Bedrückung zu geraten. Auch Depressionen waren häufig vorgekommen.
Die Therapeuten bestätigten diese Aussagen der Frauen. Das „Schattenkind“ macht sich für die Betroffenen oft jahrelang bemerkbar. Die frühere Familienministerin Claudia Nolte (CDU) prägte dazu einst den treffsicheren Satz: „Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau.“
Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein, ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. ALfA e.V. hilft Frauen in Not – und zwar ganz konkret: finanziell – materiell – personell.
Tel.: +49 (0)800 36 999 63
Mehr unter: https://www.alfa-ev.de/
Lebensschutz
in unser aller Verantwortung
„Wir dürfen nicht damit rechnen, dass Gott mit einem atemberaubenden Wunder das Böse aus der Welt vertreiben wird.
Solange wir das glauben, können unsere Gebete nicht erhört werden; denn wir werden Gott um Dinge bitten, die er niemals tun wird.
Gott wird nicht alles für den Menschen tun, und der Mensch kann nicht alles allein tun.
Wir müssen erkennen, dass es Aberglaube ist, wenn wir annehmen, Gott werde handeln, wenn wir müßig bleiben.“
„Durch Nicht-Widerstehen wird der Irrtum bejaht, durch Schweigen wird die Wahrheit erstickt.“
Hl. Papst Pius X.
„Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!“
Papst Leo XIII.
„Mit Geduld Unrecht zu ertragen, das einem anderen zugefügt wird, ist ein Zeichen der Unvollkommenheit und sogar von wirklicher Sünde.“
Thomas von Aquin
DEUTSCHER ABTREIBUNGS-ARZT PACKT AUS
Ich hatte gedacht, ich tue etwas Gutes. Doch wenn das Bild, das man von sich selbst hatte, zerfällt … wenn dieser Stolz verschwindet, ein Kind wegzumachen, dann bleibt zunächst nicht viel. Es bleibt Chaos. Gedanken an all das, was war, an die vielen Dinge, die man gesehen hat – Dinge, die man eigentlich nicht sehen dürfte – und schließlich eine große Leere. Diese Leere muss sich erst wieder füllen. Was man erlebt hat, erscheint plötzlich wertlos; es trägt und hilft nicht mehr. Das ist der Preis.
Was ich mir von Gott wünsche, ist Gnade und Barmherzigkeit – für das, was ich getan habe, und für die Frauen, die es haben tun lassen.
Mein Rat an Frauen: Es gibt eine Alternative – die Möglichkeit, ein Kind zur Adoption freizugeben. Diese Möglichkeit besteht immer, man muss sie nur aussprechen. Der Schmerz, ein Kind abzugeben, ist nicht so groß wie der Schmerz, wenn ein Kind aus dem Leib gerissen und abgesaugt wird.
Interview unter: https://www.youtube.com/watch?v=ynlGDXsla2g
Ein EX Abtreibungsarzt spricht
Dr. Anthony Levatino spricht über seine Erfahrungen als Arzt, der über 1200 Abtreibungen in den ersten beiden Trimestern bis zur 24. Woche durchführte. Er erklärt den Vorgang der Abtreibung und die Zerstückelung der Babys.
Doch seine Perspektive änderte sich dramatisch, als er erkannte, dass jedes abgetriebene Kind ein Sohn, oder eine Tochter von jemanden war.
Dr. Levatino hörte auf, Abtreibungen vorzunehmen, als er sich der tiefen moralischen Verantwortung bewusst wurde, die jedes Leben verdient.
Seine Aussage vor Gericht (5:23 Min.) https://www.youtube.com/watch?v=cweSi3W7NbI
Dieser Ultraschall-Clip eines Babys, das unter Qualen gegen die Zange eines Abtreibungsarztes kämpft, ist vielleicht das stärkste Argument gegen Abtreibung, das jemals vorgebracht wurde.
Dies hat nichts mit „reproduktiver Gesundheit“ oder „Wahlfreiheit“ zu tun, sondern mit kaltblütigem Mord. Wann wird das enden? Die Zeit läuft gegen uns!
Der Tag wird kommen, an dem die zivilisierte Welt auf die Befürworter der Abtreibung mit der gleichen Verwunderung und Abscheu blickt wie auf die Befürworter der Sklaverei, die sich gegen die Argumente für ihre Abschaffung ausgesprochen haben. Babys Glied für Glied abzureißen, was gibt es bestialischeres?
Dieser erschütternde kurze Clip muss geteilt, geteilt und nochmals geteilt werden – bis Abtreibung zu einem Horror in den Geschichtsbüchern wird und nicht zu einem, der das Leben von Millionen unschuldiger und wehrloser Kinder beendet.
Clip ansehen unter: https://t.me/vitaetveritasplus/64
mehr darüber:
https://www.lifesitenews.com/news/video-of-baby-trying-to-escape-brutal-dismemberment-abortion-goes-viral/?utm_source=telegram
Planned Parenthood, ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen, das ungeborene Kinder tötet und ihre Körperteile verkauft.
Dort betreiben extremistische Psychopathen ein lukratives, satanisches und mörderisches Business, das sie selbst unverhohlen und unverblümt hier erklären:
https://t.me/vitaetveritasplus/142
Zelllinien von ungeborenen Kindern in der Impfstoffforschung und Herstellung
Eine ethische Betrachtung
Zelllinien, die aus Gewebe ungeborener Kinder gewonnen werden, dienen seit Jahrzehnten der Forschung und Herstellung von Impfstoffen. Dabei sind die Hintergründe und Methoden, wie diese Zelllinien entstehen, häufig nicht bekannt oder werden verschwiegen.
Lernen Sie die Babys kennen, die für die Herstellung von Impfstoffen verwendet wurden:
https://www.youtube.com/watch?v=muwpPyRKY1Y
Transparenz ist ein unverzichtbares ethisches Gebot.
Nur durch vollständige Offenlegung können Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen und diese Entmenschlichung beendet werden.
Aus vielfältigen medizinischen und wissenschaftlichen Quellen (z. B. Studie Walvax-2, NCBI 2015, Universitätsantrag Pittsburgh 2016, Kanadische Studie 1952, https://www.youtube.com/watch?v=YqgW7O4BKvA) ist belegt:
- Die ungeborenen Kinder werden lebend entbunden,
- ihre Organe werden ohne Narkose entnommen – das Schmerzempfinden von Föten ab der 8. Schwangerschaftswoche ist wissenschaftlich anerkannt,
- die Organentnahme erfolgt, während Herzschlag und Blutzirkulation noch aktiv sind, um die Qualität der entnommenen Zellen zu gewährleisten (der sogenannte „warme Ischämiezeitraum“),
- die unmittelbare Todesursache ist somit nicht die Abtreibung selbst, sondern die Entnahme der Organe durch Vivisektion.
Diese Praxis verletzt die Würde der ungeborenen Kinder – als menschliche Wesen haben sie das gleiche fundamentale Recht auf Achtung und Leben, wie es jedem geborenen Menschen zusteht. Die bewusste Tötung durch Organentnahme ist ein schwerwiegendes ethisches Problem und ein Verstoß gegen die Grundprinzipien der Menschenwürde und des Schutzes des Lebens.
Bischof Schneider spricht in Bezug auf die weltweiten Abtreibungen vom Verbrechen eines millionenfachen verborgenen Genozids an Unschuldigen. Die Annahme solcher Impfungen bedeute eine moralische Kooperation mit der Ermordung ungeborener Kinder, was der Abtreibungsindustrie weiteren Auftrieb geben würde. Zudem warnt er davor, dass Impfstoffe, die aus den Zellen grausam ermordeter ungeborener Kinder gewonnen werden, eindeutig apokalyptischen Charakter haben und möglicherweise das Zeichen des Tieres vorwegnehmen könnten und gläubige Menschen diese Impfstoffe auch daher unter keinen Umständen nutzen dürften. https://report24.news/bischof-schneider-niemals-duerfen-christen-abtreibungsverseuchten-covid-impfstoff-nehmen/
Nicht nur die barbarische Praxis selbst ist verwerflich, auch die gesellschaftliche Reaktion darauf wirft schwerwiegende ethische Fragen auf:
1. Aktive Verdrängung
Die Informationen sind bekannt, werden aber häufig heruntergespielt oder verzerrt, um den eigenen Lebensstil nicht hinterfragen zu müssen. Dies ist kein Mangel an Wissen – es ist eine bewusste Entscheidung, sich der Verantwortung zu entziehen – auf Kosten anderer Menschen.
2. Egoismus als Maßstab
Der eigene Vorteil – sei es ein besseres, längeres oder gesünderes Leben – wird höher gewichtet als das Leid und das Recht auf Leben anderer. Dieser rücksichtslose Egoismus verhindert Mitgefühl und echte Solidarität.
3. Verantwortungslosigkeit in der Praxis
Wer sich weigert, Konsequenzen aus dem eigenen Wissen zu ziehen, lehnt die Mitverantwortung für die globalen Folgen des eigenen Handelns ab. Diese Verantwortungslosigkeit zeigt sich nicht nur im aktiven Tun, sondern vor allem im bewussten Nicht-Handeln trotz besseren Wissens.
4. Stille Komplizenschaft
Das Ignorieren, Leugnen oder Verdrängen von Fakten schützt indirekt ausbeuterische und menschenverachtende Systeme. Wer dies tut, legitimiert diese durch sein Verhalten – auch wenn er es sich selbst nicht eingestehen will. Gleichgültigkeit wird so zur stillen Unterstützung von Ungerechtigkeit.
5. Gefährliche Normalisierung
Weil solche egoistischen und verantwortungslosen Haltungen zunehmend gesellschaftlich akzeptiert oder verharmlost werden, verfestigt sich ein Klima, in dem Ausbeutung als normal gilt und wahre Mitmenschlichkeit an Bedeutung verliert.
NEIN. Es ist ethisch nicht vertretbar, einen Menschen absichtlich zu töten, um einem anderen zu nützen.
Warum nicht?:
6. Würde und Unverfügbarkeit des Menschen
Jeder Mensch besitzt eine angeborene Würde, die nicht an Bedingungen geknüpft ist – auch nicht an Alter, Gesundheit oder Nützlichkeit.
Menschen dürfen niemals Mittel zum Zweck sein.
7. Das Recht auf Leben ist unveräußerlich
Das Recht auf Leben ist ein universelles Menschenrecht – es gilt für jeden Menschen, unabhängig von seiner Entwicklungsstufe oder gesellschaftlichen Position.
Kein Zweck, so gut er auch erscheinen mag, rechtfertigt die gezielte Tötung eines anderen.
8. Gefährliche Entwicklung
Wir haben zugelassen, dass ein Mensch „opferbar“ ist, um andere zu retten, und damit Tür und Tor für die Instrumentalisierung des Menschen geöffnet – hin zu einer Gesellschaft, in der der Wert eines Menschen oft nur noch an seiner Nützlichkeit gemessen wird. Diese Entwicklung führt in eine entmenschlichende und moralisch verrohende Welt, die den Kern jeder menschlichen Zivilisation erschüttert.
Ist das der Fortschritt, den wir wollen – eine Welt, in der wir uns selbst vergessen? Wie weit sind wir damit schon gekommen?
9. Ethische Alternativen sind nicht nur möglich, sondern geboten
Wissenschaftlicher Fortschritt sollte stets auf einer ethisch verantwortbaren Grundlage beruhen und darf nicht auf dem gezielten Töten von Menschen basieren. Es existieren heute zahlreiche vielversprechende und humane Forschungsansätze, die ohne ethische Kompromisse auskommen, darunter die Nutzung freiwilliger Gewebespenden, die Arbeit mit nicht-embryonalen Stammzellen sowie die Entwicklung künstlicher Zellmodelle. Diese Methoden bieten praktikable Alternativen, um medizinischen Fortschritt voranzutreiben, ohne die fundamentalen Rechte und die Würde einzelner Menschen zu verletzen.
Fortschritt darf niemals zum Vorwand werden, um die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu opfern. Vielmehr offenbart gerade der Umgang mit den Schutzbedürftigsten den ethischen Charakter und die moralische Integrität einer Gesellschaft.
10. Egoismus und Bequemlichkeit, gepaart mit Verantwortungslosigkeit gegenüber Mitmenschen, führen dazu, dass das Leiden unschuldiger Kinder verdrängt wird – solange man selbst davon profitiert.
Wer diese Tatsachen kennt und sie dennoch relativiert, lehnt nicht nur die Wahrheit ab, sondern handelt aktiv gegen Mitmenschlichkeit.
Dies ist keine bloße Erkenntnislücke – es ist eine ethische Bankrotterklärung und Ausdruck tiefster Gleichgültigkeit.
Fazit:
Angesichts dieser Tatsachen ist es eine ethische Konsequenz, bewusst auf Produkte und Impfstoffe zu verzichten, die mit Zelllinien von abgetriebenen Kindern in Zusammenhang stehen. Konsum und Akzeptanz solcher Produkte unterstützen indirekt diese grausamen Praktiken und verhindern so einen notwendigen gesellschaftlichen Wandel zu mehr Achtung vor dem Leben.
Es liegt an uns allen, Verantwortung zu übernehmen, Transparenz einzufordern, zu prüfen und – insbesondere den Respekt vor dem menschlichen Leben – wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Nur so kann Würde geachtet und moralische Integrität gewahrt bleiben.
Mehr wesentliche Fakten, Beweise, Zeugenaussagen und Berichte zu diesem Thema darunter herunterladen
Lebensschutz bedeutet nicht nur den entschlossenen Einsatz mutiger Verfechter gegen Abtreibung, sondern auch das Erkennen, Benennen und gezielte argumentative Entgegenwirken gegenüber den vielfältigen Ursachen – eine Aufgabe für uns alle.
Es geht darum, Bewusstsein zu schärfen, dass Eltern niemals in Erwägung ziehen sollten, ihr Kind zu töten. Zudem müssen die Akteure hinter dieser Agenda sichtbar gemacht werden, da sie häufig unter dem Deckmantel von Sympathie und Wohlwollen wirken, aber bereits mit der Indoktrination der Kinder beginnen und Freiheiten versprechen, die letztlich nur Leid bringen.
Seit mehr als 50 Jahren setzen sich unzählige Lebensschützer in Österreich mit Hingabe für das Wohl von Ungeborenen und ihren Müttern ein und haben dadurch viele Leben gerettet.
Trotz dieser wertvollen Arbeit bleibt die Zahl der Abtreibungen erschreckend hoch: Jährlich werden in Österreich zwischen 30.000 und 100.000 Abtreibungen durchgeführt, wie bereits in den 1990er-Jahren von Aktion Leben und der Ärztekammer geschätzt wurden. 1997 gab die Ärztekammer eine genauere Zahl an: Über 84.000 Abtreibungen pro Jahr. Diese Zahl ist wahrscheinlich noch gestiegen.
In unserer Gesellschaft hat sich Abtreibung mittlerweile als scheinbares «Recht» etabliert, das nicht zur Diskussion steht. Wir sehen eine fortwährende Tendenz zu immer mehr Abtreibungen. Dabei werden die tieferen Ursachen dieser Entwicklung oft nicht einmal erkannt.
Diese erschütternde Entwicklung wirft wichtige Fragen auf:
Haben wir wirklich alle notwendigen Aspekte berücksichtigt?
Haben wir die tieferen Ursachen der Abtreibung ausreichend erkannt, verstanden, aufgezeigt und bekämpft?
Ein wesentlicher Punkt, der zu wenig Beachtung findet, ist der Abfall vom Glauben: In einer zunehmend atheistischen Gesellschaft ist der Respekt vor der Heiligkeit des Lebens verloren gegangen. Der Mensch wird zunehmend als Ware betrachtet, der Wert jedes Einzelnen relativiert sich.
Gleichzeitig vertrauen viele Menschen politischen und gesellschaftlichen Akteuren, die Abtreibung fördern und vorgeben, unser Wohl im Blick zu haben, in Wirklichkeit aber eine lebensfeindliche Agenda umsetzen. Hinter diesen Kräften stehen mächtige Institutionen mit menschenverachtenden, gefährlichen Zielen, die aber oft im Verborgenen agieren. Wenn die Einflussnahme und die wahren Motive dieser Akteure der breiten Öffentlichkeit bekannt wären, würden viele Menschen ihnen nicht mehr folgen.
Lebensschutz bedeutet deshalb nicht nur, Abtreibung zu bekämpfen, sondern auch, die zugrundeliegenden Ursachen zu erkennen, zu benennen und ihnen aktiv entgegenzuwirken.
In Österreich werden täglich zwischen 84 und 277 Ungeborene im Mutterleib getötet – ein Unrecht, dem wir uns jeden Tag entgegenstellen müssen.
Evidente Informationen über Akteure im Hintergrund, die es nicht gut mit uns meinen, finden Sie unter:
Lebensschutz, einfach unerlässlich für eine friedliche Zukunft!
„Das Glück, das nicht auf der Wahrheit gegründet ist, kann ebenso wenig von Dauer sein, wie die Unwahrheit von Dauer ist. Allein die Wahrheit ist das zuverlässige Fundament des Glücks.“
Hl. Maximilian Kolbe
„Die Wahrheit ist wie ein Löwe. Man muss sie nicht verteidigen, lass sie einfach los. Sie wird sich selbst verteidigen.“
Hl. Augustinus
Gottes Segen!
+ Athanasius Schneider
Bischöfliche Führung und Beistand in Wort und Tat
Seine Exzellenz Bischof Athanasius Schneider opfert jeden 1. und 15. des Monats Hl. Messen für die Ungeborenen und für die Familien auf.
Priester und Gläubige sind herzlich eingeladen, sich an jenen Tagen in dieser Intention anzuschließen.
Offizielle Seite Seiner Exzellenz Bischof Schneider: https://www.gloriadei.io/
Einladung zu den Hl. Messen in 10 Sprachen herunterladen
Jesus über die Heiligkeit der Kinder
Jesus: „ … Seht ihr dieses Kind? …Seine Unschuld gibt ihm den Schlüssel, um die Tore meines Reiches zu öffnen. In seiner kindlichen Einfalt hat es verstanden, dass in der Liebe die Kraft liegt, mit der man groß wird, und mit dem aus Liebe geübten Gehorsam die Kraft, mit der man ins Reich gelangt. Seid einfältig, demütig und liebt mit einer Liebe, die nicht nur mir gilt, sondern auch eurem Nächsten, indem ihr allen meinen Worten gehorcht, auch diesen, wenn ihr dort hingelangen wollt. Lernt von den Kindern. Der Vater enthüllt ihnen die Wahrheit, wie er sie selbst den Weisen nicht enthüllt. …
Gott regelt alles, wenn der Mensch sich ihm anvertraut. Es nützt nichts zu wissen oder zu glauben, dass man die Zukunft kennt, wenn man nicht die Möglichkeit hat, die vorhergesagte Zukunft zu verhindern. Es gibt nur ein Mittel: das Gebet zum Vater und Herrn, damit das vertrauensvolle Gebet eine Strafe in Segen umwandelt.
Der Größte im Himmelreich ist der Geringste unter den Menschen, das heißt, der welcher von den Menschen als der Geringste angesehen wird. Der Einfache, der Demütige, der Vertrauensvolle, der Unwissende. Das Kind, oder wer kindlich zu sein weiß. Weder Wissenschaft, noch Macht, noch Reichtum oder Geschäftigkeit, selbst wenn sie gut wären, sind es, die euch zu den ‚Größten‘ im seligen Reiche machen, sondern kindliche Liebenswürdigkeit, Demut, Einfalt und kindliches Vertrauen.
Wahrlich ich sage euch, wenn ihr eure Denkart, eure Handlungsweise und eure Art zu lieben nicht ändert und nicht wie die Kinder werdet, dann werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen. Sie wissen das Wesentliche meiner Lehre, wie auch ihr, aber mit welch einem Unterschied, wenn es darum geht, das, was ich lehre, in die Tat umzusetzen! …
Liebt diese Kinder, als engelgleiche Vorbilder, die ihr haben könnt, denn wie die Engel solltet ihr sein. Zu eurer Entschuldigung könntet ihr sagen: ‚Wir können die Engel nicht sehen‘, doch Gott gibt euch die Kinder als Beispiel, und diese habt ihr unter euch, und wenn ihr ein materiell oder moralisch verlassenes Kind seht, das zugrunde gehen könnte, dann nehmt es in meinem Namen auf, denn sie sind Gottes Vielgeliebte. Wer immer ein Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf, der mich gesandt hat, den Allerhöchsten, den Herrn.
Hütet euch, bei einem dieser Kinder, dessen Auge Gott sieht, Anstoß zu erregen. Bei niemandem soll man Anstoß erregen. Aber wehe, dreimal wehe dem, der den unschuldigen Glanz der Kinder verletzt. Lasst sie Engel bleiben, solange ihr könnt. Zu abstoßend sind Welt und Fleisch für die Seele, die aus dem Himmel kommt, und ein Kind ist durch seine Unschuld noch ganz Seele. Habt Achtung vor der Seele des Kindes und vor seinem Körper, wie ihr Achtung habt vor dem heiligen Ort. Heilig ist das Kind auch, weil es Gott in sich hat. In jedem Körper ist der Tempel des Geistes. Aber der Tempel des Kindes ist der heiligste und tiefste, er ist jenseits des doppelten Vorhangs. Bewegt nicht einmal den Vorhang der heiligen Unkenntnis der Begehrlichkeit mit dem Wind eurer Leidenschaften. …
Das Kind heiligt, es gibt Erquickung und Frische, allein schon durch die Strahlen seiner Augen ohne Bosheit. Aber wehe jenen, die dem Kinde durch ihr skandalöses Benehmen die Heiligkeit rauben! Wehe jenen, die durch ihre Worte und ihren Spott das Vertrauen der Kinder in mich beeinträchtigen! Es wäre besser für sie, wenn ihnen ein Mühlstein an den Hals gehängt und sie ins Meer versenkt würden, damit sie mit ihrer Unreinheit ertrinken. Wehe der Welt wegen der Ärgernisse, die sie den Unschuldigen gibt! Denn wenn es auch unvermeidlich ist, dass Ärgernisse vorkommen, wehe jedoch dem Menschen, der sie bewusst hervorruft. …
Wahrlich, ich sage euch, es genügt schon an meinen Namen zu glauben, um die eigene Seele zu retten, denn mein Name ist Heil. …“
(aus Der Gottmensch Band VI, Kapitel 397)
Wir können das Unrecht der Abtreibung aufzeigen, es relativieren, wegsehen oder befürworten – Abtreibung bereuen oder verteidigen – es ist allein unsere Entscheidung.
Uns sollte bewusst sein, dass Gott uns definitiv einmal antworten wird:
Mt 25,40 „Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“
Oder:
Mt 25,45 „Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.“
UNSERE INTENTION
VITA ET VERITAS richtet sich an alle Menschen guten Willens – von Gläubigen bis hin zu Nicht-Glaubenden. Möge diese Dokumentation Anstoß geben, unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Wir alle sind geliebt und fähig zu lieben – nutzen wir diese Freiheit, um Gutes zu tun.
Lassen Sie uns den Bedürftigen helfen und Leben retten. So können wir einen entscheidenden Beitrag leisten – in dieser von Konflikten und Manipulationen geprägten Zeit – für unseren inneren Frieden, den Frieden in unserem Land und in der ganzen Welt.
Die Verfasser dieses Werkes glauben an Gott in Jesus Christus. Falls Sie diese Glaubensüberzeugung nicht teilen, lassen Sie sich nicht abschrecken! Legen Sie Ihre Vorbehalte beiseite und folgen Sie Ihrer inneren Stimme und Ihrem Gewissen. Sie werden erkennen, dass wir alle dasselbe Ziel verfolgen:
Das Wunder des Lebens in all seiner Vielfalt und Einzigartigkeit verdient unerschütterlichen Schutz.
VITA ET VERITAS ist eine Stimme für jene Menschen, die vom Leben bedroht sind. Unsere Verpflichtung gilt dabei ausschließlich den Fakten, der Realität und der Wahrheit. Wir setzen uns dafür ein, die akute Not sowie mögliche Lösungen zum Schutz des Lebens klar und ungeschönt darzustellen – aus verschiedenen Perspektiven und ohne Tabus, stets im Einklang mit unserem Wissen und Gewissen.
Diese dramatische Notlage wächst vor allem durch weit verbreitetes Unwissen und durch mangelndes Engagement der Verantwortungsträger. Wären die Bürger besser informiert über die hier dokumentierten Tatsachen, würden nur noch wenige gleichgültig wegsehen oder diese entsetzlichen Zustände sogar gutheißen.
Unser Ziel ist es, dieser Not ein Ende zu setzen und eine Gesellschaft zu schaffen, die sich durch Liebe, Fürsorge, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit auszeichnet – in der das Recht auf Leben selbstverständlich anerkannt und geschützt wird.
Der Kreislauf eines würdevollen Lebens beginnt mit der liebevollen Annahme des Ungeborenen und endet mit der einfühlsamen Begleitung des Sterbenden.
„Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt.“
VITA ET VERITAS und das Buch LEBEN sind Werke von Menschen – Männern und Frauen, Müttern und Vätern, Ärzten, Wissenschaftlern, Journalisten, Priestern, Angestellten, Selbstständigen und Pensionisten – die sich unermüdlich für das Leben und die Wahrheit einsetzen.
Machen wir den Unterschied – stehen wir auf, handeln wir friedlich und mutig, und lassen wir die Stimme des Lebens niemals verstummen.