Aktuelles
Eine Einladung zum Hinsehen, Verstehen und Handeln – mit Mitgefühl, Verantwortung und Liebe zum Leben.
Hier finden Sie bewegende Berichte, fundierte Analysen, entlarvende Recherchen, tiefgreifende Kommentare und mutige Stimmen – zu den Entwicklungen, Entscheidungen und Schicksalen, die das Leben berühren, gefährden oder verteidigen.
Klar, tabulos, mit Herz, Verstand und dem Blick für das, was sonst verdrängt wird.
Inhaltsverzeichnis
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Unvergleichlich engagierte und eindrucksvolle Reden im Österreichischen Parlament zum Lebensschutz!
Abtreibung und Krieg, zwei Gesichter derselben Gewalt
Feindesliebe – kein Verlust, sondern Gewinn
Wahrheit oder Lüge – es gibt keinen dritten Weg
Wenn Aufzeigen von Missständen Anstoß erregt
Wir leben im Wahnsinn: Psychiater spricht aus, was sich viele nicht mehr zu denken trauen (Bonelli)
Vitaler muslimischer Kriegsgott gegen ermüdeten christlichen Opfergott?
Abtreibung, ein profitables Business mit der Not
Es gibt nur eine Seite – die des Lebens
Zelllinien von ungeborenen Kindern in der Impfstoffforschung und Herstellung, eine ethische Betrachtung
Über 50 Jahre geduldeter Kindesmord in Österreich
Sagen, was ist: Massenmigration ist Folge der Abtreibung der Hälfte unserer Babys
Lebensschutz – eine Aufgabe für uns alle
Verantwortung aller für die Schwächsten
Nein, wir brauchen nicht mehr Abtreibung. Wir brauchen mehr Respekt und Hilfe für Eltern, die ein ungeplantes Baby nicht zu einem Ungewollten macht
Ihr BUSINESS ist Mord – KINDERMORD, perfider und heimtückischer geht nicht mehr
Von Gates finanzierte Studie: Tote Babys wurden einbalsamiert, um Gewebe für KI und Überwachung zu gewinnen
Indoktrination unserer Kinder: Frühsexualisierung und Klimawahn – zwei Seiten derselben Medaille?
Schulanfang, was jetzt wichtig ist, um sein Kind vor Ideologien zu schützen
Gabriele Kuby: „Die Genderideologie hat die ganze westliche Welt durchsäuert.“
Bonhoeffers Theorie der Dummheit
Alabamas sensationelles Urteil: Menschliche Embryonen sind Personen
Eine wunderbare Nachricht
Unrecht
Wenn Unrecht auch tausende Male, trotz vielfacher Hinweise wiederholt wird,
wenn Unrecht, dank seiner Hartnäckigkeit, sich als Recht durchsetzt,
dann ist es trotz dieser seiner Errungenschaft, trotz seiner scheinbaren Legitimation und Gewöhnung ungeachtet seiner Verursacher, seiner Nutznießer, jener, die es rechtfertigen und verharmlosen, der Mitläufer, der Bequemen, die es nicht trifft, der Lauen, der Feiglinge sowie jener, die es erkennen und dennoch schweigen, sowohl vor den Herzen vieler als auch vor der Höheren Gerechtigkeit noch immer Unrecht.
Es bleibt seinem Wesen nach unverändert und unausweichlich Unrecht, eine Verletzung der Wahrheit, der Liebe und der Gerechtigkeit, die durch bloße Dauer, Zustimmung oder Macht nicht aufgehoben wird und auch durch Dauer seine Schuld nicht verliert.
Zugleich widerspricht es unauslöschlich der Wahrheit im Innersten des Menschen, wirkt fort in ihm und durch ihn und verdirbt, was sich ihm überlässt.
Darüber hinaus trägt es den Keim seiner eigenen Entlarvung in sich und entzieht sich auch im Schein des Erfolgs niemals seiner inneren Nichtigkeit.
Schließlich ist es von Gott schon gerichtet und wird am Ende an sich selbst offenbar und auch irdisch gerichtet werden, mag es sich noch so lange auf dieser Welt behaupten, denn es trägt sein Urteil bereits in seinem Wesen in sich.
Weil dieses Urteil bereits feststeht und Wahrheit nicht aufgehoben werden kann, ist der Mensch gerufen, sich dem Unrecht entschieden mit aller Zuversicht zu widersetzen: durch Umkehr, durch bewusstes Nicht-Mitmachen, durch Gebet und durch mutige Zivilcourage.
Erkennt er das Unrecht, so darf er sich davon nicht einschüchtern lassen – auch dann nicht, wenn der Widerstand aussichtslos erscheint oder ihm daraus Nachteile erwachsen.
Denn dieser Einsatz ist ein Kampf für ein höheres Ziel, der Standhaftigkeit, Treue und Beharrlichkeit erfordert und dessen verborgene Frucht nicht verloren geht.
Unvergleichlich engagierte und eindrucksvolle Reden am 26.03.2026 im Österreichischen Parlament zum Lebensschutz!
Die FPÖ-Abgeordneten, darunter Lisa Schuch-Gubik, Sebastian Schwaighofer und Ricarda Berger, überzeugten in der Diskussion über Lebensschutz und den Schutz von Gesundheitseinrichtungen mit fundierten und präzisen Argumenten.
Ihr Einsatz verdient höchste Anerkennung. Sie haben eindrucksvoll gezeigt, dass Ihnen der Schutz des Lebens ein aufrichtiges Herzensanliegen ist.
Dafür ein herzliches: Vergelt’s Gott!
Gerade in herausfordernden Zeiten sind klare Haltung und Standhaftigkeit von unschätzbarem Wert. Mögen sie weiterhin so mutige, kraftvolle und unermüdliche Stimmen für die Ungeborenen bleiben. Ihr Engagement macht einen spürbaren Unterschied und schenkt vielen Menschen Hoffnung und Orientierung. Die Unterstützung aller Lebensschützer ist Ihnen gewiss.
Aufrichtiger Dank und große Wertschätzung gelten diesen wahren Volksvertretern.
Hier finden Sie die Reden im Parlament zum Lebensschutz:
https://youtu.be/v8447LW6edc?si=f_Dxex9RXdR4rwFx
https://youtube.com/watch?v=ucq0bsCVr98&is=tl-9B4ol_6HD4lP5
https://youtube.com/watch?v=FWm4s0nR44g&is=NKWebTlefjmLjIwj
Wo waren Verantwortung, Empathie und Nächstenliebe für die Ungeborenen bei der sogenannten christlichen ÖVP und den anderen Parteien zu finden?
Nirgends! Es war nichts zu sehen außer blanker Feigheit, eisiger Kälte, harter Zurückweisung und offenem Verrat am Lebensschutz. Beten wir, wie es Abgeordneter Sebastian Schwaighofer selbst vormacht – für ihre Bekehrung!
Abtreibung und Krieg,
zwei Gesichter derselben Gewalt
Wer wirklich für Frieden ist, kann nicht schweigen, wenn ungeborene Kinder im Mutterschoß ermordet werden – denn kein Krieg fordert mehr unschuldige Opfer.
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Im Operationssaal wie im Krieg – Wenn der Stärkere entscheidet
Der Verlust der Menschenwürde im Namen des Nutzens
Schutz der Wehrlosen als Prüfstein der Menschlichkeit
Psychische Verwüstungen als stille Folge
Gesetz versus Gewissen – Wenn Recht und Moral kollidieren
Nicht jeder kann alles tun – aber jeder kann etwas tun
Eine Kultur des Lebens als Alternative
Wo Leben zählt, wächst Hoffnung
Fußnoten
Wir leben in einer Zeit, in der die Wahrung der Menschenwürde und der Schutz der Menschenrechte weltweit als normative Grundlage politischen Handelns betont werden.
Dennoch zeigt ein kritischer Blick auf die Realität eine fundamentale Diskrepanz: Tötung und Verletzung menschlichen Lebens sind allgegenwärtig – im Operationssaal ebenso wie auf dem Schlachtfeld.
Jährlich werden weltweit über 70 Millionen Kinder im Mutterleib durch Abtreibung getötet. Abtreibung Gesamtschätzung (1917–2025): ≈ 4,08 bis 4,8 Milliarden weltweit¹.
Zur gleichen Zeit fordern Kriege Millionen Todesopfer – darunter Soldaten, die im Auftrag staatlicher Systeme einander töten, ohne sich jemals begegnet zu sein, sowie unzählige Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder.
In beiden Kontexten wird menschliches Leben entpersonalisiert und instrumentalisiert – als Mittel zum Zweck geopolitischer, wirtschaftlicher oder sozialer Interessen.
Diese Prozesse der Entwertung menschlicher Existenz offenbaren eine strukturelle Parallele: Das Leben wird zur verfügbaren Größe erklärt – geformt durch gesellschaftlichen Druck, institutionelle Normen oder machtpolitisches Kalkül.
Die Entscheidung über Leben oder Tod liegt dabei häufig in den Händen Dritter – Akteure, die selbst nicht betroffen sind, aber über das Schicksal anderer bestimmen: durch politische Beschlüsse, medizinische Maßnahmen oder militärische Befehle.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der inneren Widerspruchsfreiheit des menschenrechtlichen Schutzanspruchs:
Wie konsequent ist der Anspruch auf universelle Menschenrechte, wenn bestimmte Personengruppen – etwa Ungeborene, vulnerable Zivilpersonen, zwangsrekrutierte Zivilisten oder politisch Verfolgte – faktisch außerhalb des tatsächlichen Schutzes stehen?
Die Gleichsetzung zwischen Abtreibung und Krieg mag auf den ersten Blick provokant erscheinen.
Das eine steht oft für individuelle Autonomie, das andere für kollektive Eskalation.
Doch unter dem Blickwinkel des Lebensschutzes zeigt sich:
Beide Phänomene sind Ausdruck asymmetrischer Machtverhältnisse.
In beiden Fällen ist das Leben eines Schwächeren dem Urteil eines Stärkeren ausgeliefert – ohne Stimme, ohne Mitentscheidung, ohne Absicherung.
Bei Abtreibung steht die Existenz des ungeborenen Kindes oft unter dem Einfluss äußerer Zwänge – sozialer, ökonomischer oder kultureller Art – und wird zugleich als Ausdruck individueller Freiheit verstanden.
Beim Krieg treffen Mächtige – etwa Regierungen oder Eliten – Entscheidungen über Leben und Tod, während die Folgen meist die Zivilbevölkerung oder einfache Soldaten tragen.
Der eine verliert sein Leben, weil er als Last gilt und seiner Schutzwürdigkeit beraubt wird; der andere, weil er zur „falschen Seite“ gehört.
Im Operationssaal wie im Krieg – Wenn der Stärkere entscheidet
Krieg wird oft als Auseinandersetzung zwischen „Völkern“ dargestellt, doch tatsächlich werden Menschen von politischen und wirtschaftlichen Interessen gegeneinander ausgespielt.
Völker werden manipuliert, Feindbilder konstruiert und Konflikte geschürt, um Macht, Ressourcen oder Ideologien durchzusetzen.
Die Betroffenen – Soldaten und Zivilisten – sind häufig nur Werkzeuge in einem größeren Spiel, unfreiwillige Opfer eines Systems, das die Würde des Menschen missachtet. Sie werden zu bloßen Mitteln fremder Interessen degradiert, verlieren ihre Individualität und werden in Konflikte hineingezogen, die sie selbst nicht gewählt haben. Diese Entmenschlichung spaltet Gesellschaften, schürt Misstrauen und Hass und macht echten, dauerhaften Frieden nahezu unmöglich.
Diese Dynamik zeigt, dass Gewalt nicht nur physisch, sondern auch gesellschaftlich zerstört – und eine Kultur des Lebens untergräbt.
Ähnlich verhält es sich mit der Praxis der Abtreibung, die sowohl ideologisch als auch politisch instrumentalisiert und ökonomisch verwertet wird.
Unter dem Deckmantel der „Selbstbestimmung“ wird eine milliardenschwere Industrie bedient, deren Interessen nicht primär dem Wohl der Frau oder dem Schutz des Lebens dienen.
Pharmakonzerne, Klinikbetreiber und ihre politischen Verbündeten profitieren von einer Praxis, die als „gesundheitliche Dienstleistung“ deklariert wird, in Wirklichkeit jedoch wirtschaftlichen und ideologischen Zielen folgt.
Der medizinisch-technische Eingriff wird entpersonalisiert, emotional entkoppelt und als Standardlösung propagiert – getragen von einer Industrie, die nicht an Prävention, sondern an Wiederholung verdient.
Anstatt Ursachen wie soziale Not, Einsamkeit oder Zukunftsängste zu bekämpfen, wird Abtreibung als einfacher Ausweg vermarktet – während echte Hilfsangebote rar bleiben.
So wie im Krieg nicht das Volk entscheidet, sondern Macht und Wirtschaftsinteressen den Weg vorgeben, ist auch die Entscheidung für eine Abtreibung oft kein Ausdruck echter Freiheit, sondern das Ergebnis gesellschaftlichen Drucks, mangelnder Alternativen – und eines Systems, welches das Leben zur Ware macht.
In beiden Fällen zeigt sich, wie menschliches Leben unter die Räder politischer, wirtschaftlicher oder ideologischer Interessen geraten kann. Der Mensch wird nicht um seiner selbst willen geachtet, sondern funktionalisiert – als Mittel zum Zweck. Und stets sind es die Schwächsten, die den höchsten Preis zahlen. Deshalb ist es umso wichtiger, ihren Schutz ins Zentrum jeder ethischen und gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.
Dabei darf nicht verschwiegen werden: Auch Männer tragen Verantwortung. Viele Frauen berichten, dass sie sich zur Abtreibung gedrängt fühlten, weil der Kindsvater sich entzogen oder sie aktiv unter Druck gesetzt hat. Eine gerechte Gesellschaft muss in diesen Fällen hinschauen und sicherstellen, dass Frauen nicht allein gelassen werden – weder rechtlich noch emotional.
Der Verlust der Menschenwürde im Namen des Nutzens
In der modernen Gesellschaft gewinnt ein zweckorientiertes Denken an Einfluss: Der Wert eines Menschen wird an seiner Nützlichkeit, seiner Funktion oder seiner Belastung für andere gemessen.
Das ungeborene Kind gilt als „Zellhaufen“ oder „Problem“, das beseitigt werden kann.
Im Krieg bezeichnet man getötete gegnerische Soldaten als „neutralisierte Ziele“ und zivile Opfer als „Kollateralschäden“³.
In beiden Fällen – bei der Abtreibung und im Krieg – findet eine Entmenschlichung statt: Das Individuum wird seiner Identität beraubt. Der Embryo wird zur „Option“, der Gegner zur „Gefahr“.
Doch sobald wir Menschen zu Problemen erklären, die „gelöst“ werden müssen, haben wir das Fundament einer ethischen Gesellschaft verlassen. Eine Zivilisation, die Leben selektiert, verliert ihre Menschlichkeit.
Schutz der Wehrlosen als Prüfstein der Menschlichkeit
Den moralischen Zustand einer Gesellschaft misst man daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.
Das ungeborene Kind ist das wehrloseste Wesen überhaupt – ohne Stimme, ohne Verteidigungsmöglichkeit, völlig auf den Schutz anderer angewiesen.
Im Krieg trifft es häufig ebenfalls jene, die sich nicht schützen können: Kinder, Alte, Zivilisten. Beide – das ungeborene Kind und das Opfer bewaffneter Gewalt – sind menschliche Leben, deren Tod weder als Kollateralschaden noch als „medizinisch notwendige Maßnahme“ relativiert und verharmlost werden darf².
Wenn man akzeptiert, dass das Leben eines Menschen weniger wert ist, nur weil er klein, ungeboren, krank, alt oder abhängig ist, beginnt ein gefährlicher moralischer Abstieg.
Dann gibt es keine absolute Menschenwürde mehr, sondern nur noch eine, die vom Nutzen oder Willen anderer abhängt³.
Psychische Verwüstungen als stille Folge
Oft wird übersehen, dass sowohl Krieg als auch Abtreibung nicht nur physisch töten, sondern auch psychisch zerstören. Krieg hinterlässt Traumata, zerstörte Familien, Angst und Schuldgefühle, die über Generationen weitergegeben werden. Viele Soldaten leiden an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS).
Dieselben Symptome zeigen sich auch bei Opfern und Überlebenden – etwa in der Ukraine, wo Millionen Zivilisten schwer traumatisiert sind⁴.
Dabei ist entscheidend: Die meisten Soldaten ziehen nicht freiwillig in den Krieg. Sie kämpfen selten aus Überzeugung, sondern oft aus Pflichtgefühl, Zwang, wirtschaftlicher Not oder Gruppendruck. Sie tun, was von ihnen verlangt wird – und tragen später die Last dessen, was sie erlebt oder getan haben. Viele fühlen sich missbraucht oder verraten. Sie kehren heim in eine Gesellschaft, die ihre inneren Kämpfe nicht versteht.
Weniger bekannt ist, dass auch viele Frauen nach einer Abtreibung psychisch schwer belastet sind. Auch hier gilt: Nur ein Bruchteil entscheidet sich aus voller Überzeugung für diesen Schritt. Die meisten erleben Abtreibung als Ausdruck von Hilflosigkeit – aus Angst, sozialem Druck, finanzieller Not oder dem Gefühl, keine andere Wahl zu haben.
Studien zeigen deutlich erhöhte Risiken: Frauen leiden nach einer Abtreibung häufiger an Depressionen, Ängsten, Suizidgedanken und Suchtverhalten.
Eine Wiener Studie kam zu einem ähnlichen Ergebnis: Nicht der Eingriff selbst, sondern das Umfeld, das ihn notwendig erscheinen lässt, ist das Problem. Die psychische Belastung wächst besonders dann, wenn die Entscheidung innerlich gegen den eigenen Wunsch getroffen wird⁵.
In beiden Fällen – beim Soldaten ebenso wie bei der schwangeren Frau – bleibt eine seelische Leerstelle zurück: Ein Gefühl, gezwungen worden zu sein. Und eine Gesellschaft, die zu oft wegschaut, statt zu helfen.
Gesetz versus Gewissen – Wenn Recht und Moral kollidieren
Viele setzen gesetzliche Regelungen mit moralischer Richtigkeit gleich. Doch die Geschichte lehrt uns das Gegenteil: Unmoralische Gesetze – etwa die NS-Rassengesetze, das sowjetische Gulag-System, die Apartheid in Südafrika oder die Legalisierung der Sklaverei – waren einst geltendes Recht, verletzten jedoch fundamental die Menschenwürde⁶.
Das Gesetz allein darf nicht als Maßstab für Moral gelten. Es gibt Zeiten, in denen das Rechtssystem versagt – Unrecht legitimiert, statt es zu verhindern. In solchen Momenten wird das Gewissen zum höchsten ethischen Kompass, der uns dazu aufruft, auch gegen geltende Gesetze Stellung zu beziehen.
Zivilcourage, ziviler Ungehorsam und der offene gesellschaftliche Dialog sind notwendig, um Recht und Moral in Einklang zu bringen. Jeder Einzelne trägt die Verantwortung, sein Gewissen ernst zu nehmen und mutig für das Leben einzutreten – selbst wenn das bedeutet, gegen geltendes Recht zu handeln.
Nicht jeder kann alles tun – aber jeder kann etwas tun
Das Leben zu schützen und zu retten ist keine Option, sondern unsere gemeinsame Verantwortung
In unserer Gesellschaft ist es selbstverständlich: Wer Zeuge eines Unfalls wird, ist rechtlich und moralisch verpflichtet zu helfen. Die sogenannte Erste-Hilfe-Pflicht schützt nicht nur das Leben des Verletzten, sondern ist auch Ausdruck einer grundlegenden menschlichen Verantwortung: Wer helfen kann, darf nicht wegsehen.
Doch warum gilt dieses Prinzip nur im Straßenverkehr – und nicht ebenso im gesellschaftlichen Umgang mit fundamentalen Bedrohungen menschlichen Lebens? Auch Abtreibung und Krieg fordern jährlich Millionen Opfer. Auch hier geht es um wehrlose Menschen. Auch hier stehen oft Umstehende daneben – still, machtlos oder gleichgültig.
Der moralische Anspruch, für das Leben einzustehen, endet nicht am Unfallort. Er gilt überall dort, wo das Leben eines Menschen entwertet, bedroht oder ausgelöscht wird – sei es im Mutterleib, in Kriegsgebieten oder durch politische und ökonomische Entscheidungen. Die Pflicht zur Hilfeleistung ist kein Sonderfall, sondern ein ethischer Grundsatz: Weil wir selbst einmal schutzbedürftig waren, schulden wir den Schutzbedürftigen heute unsere Stimme.
Es genügt nicht, Gewalt nur zu beklagen – wir müssen aktiv werden, wo Leben unter die Räder kommt. Denn eine Gesellschaft, die bei lebensbedrohlichen Prozessen schweigt, verliert ihre ethische Orientierung. Wer Menschen zu Problemen erklärt, die „gelöst“ werden müssen, verrät die Idee universeller Menschenrechte.
Die Frage ist nicht: „Darf ich mich einmischen?“
Sondern: „Was geschieht, wenn niemand eingreift?“
Genauso wie bei einem Verkehrsunfall sind wir auch bei gesellschaftlich legitimierten Formen des Tötens – etwa bei Abtreibung oder im Krieg – in der Pflicht. Nicht jeder kann alles leisten, doch niemand darf untätig bleiben. Das Leben zu schützen ist keine Option, sondern unsere gemeinsame Verantwortung. Heute mehr denn je.
Wie die unterlassene Hilfeleistung bei einem Unfall strafrechtlich verfolgt wird, darf auch das Ignorieren kollektiver Lebensbedrohungen nicht akzeptiert werden. Abtreibung und Krieg sind keine privaten oder politischen „Optionen“ – sie sind Ausdruck desselben Musters: Der Stärkere entscheidet über das Leben des Schwächeren.
Jeder Mensch ist aufgerufen, Stellung zu beziehen – nicht aus Aktivismus, sondern aus Menschlichkeit. Wer Leben rettet oder schützt, stiftet gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirkt Polarisierung, Gewalt und Nihilismus entgegen.
Daraus folgt:
Es ist Aufgabe aller, für das Leben einzutreten – nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Menschlichkeit. Nicht aus Moralismus, sondern aus Liebe. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Überzeugung.
Wenn das Leben wertvoll ist, dann immer – nicht nur dann, wenn es „passt“.
Wer das anerkennt, kann nicht neutral bleiben.
Eine Kultur des Lebens als Alternative
Was ist die Alternative zu dieser Kultur des Todes? Die Kultur des Lebens! Eine Gesellschaft, die das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod schützt – unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit oder davon, ob es „gewollt“ ist.
Konkret heißt das: Schwangere brauchen keine Abtreibungskliniken, sondern echte Unterstützung – psychologisch, sozial, finanziell.
Staaten brauchen keine Waffenlieferungen, sondern Dialog, Diplomatie, Versöhnung und ehrliches Bemühen um Frieden.
Eine solche Lebenskultur wäre nicht nur ethisch richtiger, sondern auch heilsamer – für die Menschen und das soziale Klima.
Kämpfen wir für Lösungen, bei denen niemand sterben muss.
Ein Kind im Mutterleib ist keine Last. Ein Mensch auf der „anderen Seite“ ist kein Feind. Beide sind Gesichter des Lebens – und damit unendlich wertvoll.
Wo Leben zählt, wächst Hoffnung
Abtreibung ist kein medizinisches Detail, Krieg keine politische Notwendigkeit. Beide sind Ausdruck einer Gesellschaft, die verlernt hat, das Leben in seiner Schwäche und Verletzlichkeit zu achten.
Wer für das ungeborene Kind und gegen Krieg eintritt, kämpft nicht nur für eine Gruppe von Menschen, sondern für eine Gesellschaft, die das Menschsein wieder ins Zentrum stellt.
Für das Leben einzutreten bedeutet, sich kompromisslos gegen jede Form von Gewalt zu stellen – sei es in Form eines chirurgischen Eingriffs oder einer militärischen Operation.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass echter Wandel nur gelingt, wenn wir auch die sozialen und gesellschaftlichen Ursachen von Leid, Druck und Gewalt bekämpfen.
Es braucht mehr als Verbote – es braucht Barmherzigkeit, tätige Nächstenliebe und eine Kultur, die das Leben in seiner ganzen Fülle schützt und fördert.
Denn jeder Mensch ist im Ebenbild Gottes geschaffen (vgl. Gen 1,27) – einzigartig, unverfügbar und von unantastbarem Wert.
Es ist an der Zeit, Leben nicht länger als Verfügungsmasse zu behandeln, sondern als das, was es ist: ein heiliges Gut, das uns anvertraut ist.
Und bei aller Ausweglosigkeit, bei aller Ohnmacht angesichts der Gewalt gegen das Leben – sei es im Mutterleib oder auf dem Schlachtfeld – bleibt das Gebet zu Gott ein wesentlicher, oft vergessener Schlüssel der Hoffnung.
Für Gott aber ist alles möglich, was für den Menschen unmöglich ist (vgl. Mt 19,26):
ein Ende der Gewalt, des Krieges gegen die Ungeborenen und der Kriege zwischen den Völkern.
Abtreibung und Krieg – zwei Gesichter derselben Gewalt. Sie sind Folgen eines Unrechts gegenüber Gott und den Menschen. Doch durch Gottes Eingreifen kann selbst diese Gewalt verwandelt werden – wenn Menschen sich in Reue und Demut an Ihn wenden (vgl. 2 Chr 7,14).
In dieser Hoffnung, im Vertrauen auf die Kraft, die größer ist als politische Systeme oder gesellschaftliche Strukturen, liegt die tiefste Quelle wahrer Erneuerung.
Denn: Nicht durch Macht und nicht durch Stärke, sondern durch meinen Geist – spricht der HERR (vgl. Sach 4,6).
Wo der Mensch scheitert, beginnt das Wirken Gottes – wenn der Mensch sich im Gebet an ihn wendet, zur Umkehr bereit ist und sich bewusst für das Leben entscheidet.
Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden (Mt 5,9).
Fußnoten
¹ WHO (2021): 73 Millionen Abtreibungen weltweit/Jahr – Global Data.World Health Organization.
Abtreibung Gesamtschätzung (1917–2025): ≈ 4,08 bis 4,8 Milliarden Abtreibungen weltweit
Diese Zahl basiert auf WHO-Schätzungen und historisch dokumentierten Entwicklungen – besonders relevant sind:
Die Legalisierung in der Sowjetunion (1920), dann wieder stark seit den 1950ern.
Massive Zahlen aus China seit den 1970ern (Ein-Kind-Politik).
Verbesserte Erfassung seit den 1990ern durch WHO und Guttmacher Institute.
Abtreibungen, Schätzungen nach Jahrzehnt (weltweit)
| Zeitraum | Geschätzte jährliche Abtreibungen | Abtreibungen pro Jahrzehnt
| 1917–1929 | 5–10 Mio.| ca. 65–130 Mio.
| 1930–1939 | 7–12 Mio. | ca. 70–120 Mio.
| 1940–1949 | 10–15 Mio. | ca. 100–150 Mio.
| 1950–1959 | 20–30 Mio. | ca. 200–300 Mio.
| 1960–1969 | 30–40 Mio. | ca. 300–400 Mio.
| 1970–1979 | 40–55 Mio. | ca. 400–550 Mio.
| 1980–1989 | 50–60 Mio. | ca. 500–600 Mio.
| 1990–1999 | 65–73 Mio. | ca. 650–730 Mio.
| 2000–2009 | 70–73 Mio. | ca. 700–730 Mio.
| 2010–2019 | 73 Mio. | ca. 730 Mio.
| 2020–2025 | 73 Mio. | ca. 365 Mio.
Quellen
| WHO-Factsheet (2025): https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/abortion
| Guttmacher Institute | ca. 1917 bis heute | Weltweite Schätzungen inkl. Modellbasierung für frühes 20. Jh. und spätere Jahrzehnte
| UN Population Division | vor 1950 – bis 2020er J. | Gesetzlicher Rahmen & Inzidenzen legaler/illegaler Abtreibungen in Ländern
| IPPF | Rückblick bis 20. Jh. | Ergänzende Trenddaten, Altdaten zu Rechtssituationen und Inzidenzen
² Bundesverfassungsgericht (1993): Urteil zum Schutz des ungeborenen Lebens, insbesondere zur Schutzpflicht des Staates. BVerfGE 88, 203.
³ Coleman, Priscilla K. (2011): Meta-Analysis of Abortion and Mental Health. The British Journal of Psychiatry, 199(3), 180–186. DOI: 10.1192/bjp.bp.110.077230.
⁴ PubMed-Studie (2023): Prevalence of PTSD among Ukrainian civilians during conflict.Zugriff über PubMed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37119352.
⁵ IMABE (2023): Was macht Abtreibung mit der Psyche? Psychische Belastungen und Folgen. Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik, Wien. Verfügbar unter: https://www.imabe.org.
⁶ Hier einige historische Beispiele für legale, aber unmoralische Systeme:
· Sowjetunion: Gulag-System
Politisch Andersdenkende, religiöse Minderheiten, "Klassenfeinde" und angebliche Staatsgegner wurden ohne faires Verfahren verhaftet und in Zwangsarbeitslager (Gulags) deportiert.
Das System war durch sowjetisches Strafrecht legalisiert, u. a. durch Artikel 58 des Strafgesetzbuchs der RSFSR, der sehr weit ausgelegte „konterrevolutionäre Aktivitäten“ kriminalisierte.
Die Lagerbedingungen waren extrem hart: Zwangsarbeit, Unterernährung, Misshandlungen und katastrophale hygienische Zustände führten zu massenhaftem Tod.
Schätzungen zufolge starben mehr als 4 Millionen Menschen im Gulag-System, bei insgesamt bis zu 18 Millionen Inhaftierten zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren.
Einige Historiker argumentieren, dass die offiziellen Lagerzahlen zu niedrig sind, weil sie z. B. Erkrankungen, mangelhafte Registrierung und Tote außerhalb der Lager nicht vollständig erfassen. Nach solchen Rekonstruktionen könnten mehrere Millionen Menschen im weitesten Sinn durch das Gulag-System oder damit zusammenhängende Zwangsmaßnahmen ums Leben gekommen sein, in manchen älteren oder politisch motivierten Schätzungen weit über 4 Millionen.
Der russische Schriftsteller Wadim Erlikman stellte beispielsweise folgende Schätzung an:
- 1,5 Millionen exekutiert,
- 5 Millionen starben im Gulag,
- 1,7 Millionen verloren bei der Deportation ihr Leben (von den 7,5 Millionen Deportierten),
· 1 Million umgekommene Kriegsgefangene und deutsche Zivilisten.
Danach ergibt sich eine Gesamtzahl von ungefähr 9 Millionen Opfern.
Stalins Biograf Dmitri Wolkogonow schätzte dagegen, dass von 1929 bis 1953 19,5 bis 22 Millionen Menschen durch die sogenannten Säuberungen zu Tode kamen.
Legal nach sowjetischem Recht – aber ein massives System staatlichen Unrechts und menschenverachtender Gewalt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stalinsche_S%C3%A4uberungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Gulag
· NS-Rassengesetze (1935)
Reichsgesetzblatt I S. 1146. Gesetzliche Grundlage für die systematische Diskriminierung und Verfolgung von Juden sowie anderen Minderheiten. Legal im Dritten Reich, heute eindeutig als Unrecht anerkannt.
· Apartheid-Gesetzgebung in Südafrika (1948–1994)
Rassentrennung und Entrechtung der nicht-weißen Bevölkerung durch zahlreiche Gesetze (z. B. Population Registration Act, Group Areas Act). Legal durch das südafrikanische Parlament, moralisch verwerflich und international verurteilt.
· Sklaverei in den USA (bis 1865)
Besonders relevant: Dred Scott v. Sandford (1857). Der Supreme Court entschied, dass versklavte Menschen keine Bürgerrechte haben. Sklaverei war gesetzlich erlaubt, bedeutete aber schwere Menschenrechtsverletzungen.
· DDR: Mauerschießbefehl und Reisegesetzgebung
Verbot der Ausreise, Erschießung von Flüchtlingen an der Berliner Mauer. Legal im DDR-Staatsrecht, aber gravierende Verletzung grundlegender Freiheits- und Menschenrechte. Hunderte Tote an der innerdeutschen Grenze.
Feindesliebe – kein Verlust, sondern Gewinn
Dieser Ruf wirkt zutiefst „unmenschlich“ – beinahe unerreichbar –, weil er unserer spontanen Natur widerspricht. Den Feind zu lieben, übersteigt unsere eigene Kraft. Doch gerade hierin liegt seine Herausforderung und sein Geheimnis: Es ist kein bloßer menschlicher Moralappell, sondern ein göttlicher Ruf. Jesus Christus lehrte nicht nur eine neue Ethik, sondern schenkte uns Anteil an einer Liebe, die jenseits natürlicher Maßstäbe beginnt.
Schon auf den ersten Blick erschließt sich ihre Tragweite kaum, doch in dieser scheinbaren Unmöglichkeit verbirgt sich der erste Schritt: Feindesliebe öffnet Wege zu innerer Freiheit, Reife und Herzbildung.
„Liebt eure Feinde“ ist kein bloßer Hinweis oder poetisches Ideal, sondern konkreter Ausdruck des Liebesgebotes Christi, das nicht nur unseren Willen fordert, sondern unser ganzes Leben durchdringen und verwandeln will.
Dieses göttliche Gebot will unsere innersten Beweggründe erneuern und unser Herz neu formen. Feindesliebe ist kein Ideal für wenige, sondern Berufung jedes Getauften und aller Menschen guten Willens. Sie ist Ausdruck der in uns wirksamen Gnade und öffnet den Weg zu innerer Reife und gelebter Liebe, die den Menschen tiefgreifend erneuert.
Feindesliebe ist kein bloßer moralischer Anspruch, sondern ein Ruf, der das Herz berührt, das Leben verwandelt und die Seele in Gottes Schule führt. Sie steht am äußersten Rand dessen, was dem Menschen möglich scheint – und zugleich im Zentrum des Evangeliums. Sie beginnt oft unscheinbar – mit einem Gebet, dem Verzicht auf ein hartes Wort, dem bewussten Loslassen, mit dem ehrlichen Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit – und entfaltet doch eine Kraft, die alles innerlich durchdringt. Sie wächst im Ringen, im Scheitern, im Neubeginn und reift im Verborgenen.
In diesem Prozess zeigt sich die dreifache Dimension der Feindesliebe:
- Ein Weg, weil sie Schritt für Schritt gelernt wird.
- Ein Prüfstein, weil sie unser Ego, unseren Stolz und unsere Bitterkeit offenlegt.
- Ein Werkzeug, weil sie unser Herz formt und unsere Fähigkeit zur Liebe in die Welt trägt.
Sie führt zu innerer Freiheit und echter Reife. Wer sie lebt, gewinnt die Macht über sich selbst zurück, statt vom Hass oder Groll beherrscht zu werden. Sie löst innere Ketten, macht das Herz weit, friedvoll und Gottzugewandt. Sie ist kein Verlust, sondern Gewinn – für das eigene Leben, für Beziehungen und für die Nachfolge Christi.
Darüber hinaus öffnet Feindesliebe den Blick für die übernatürliche Dimension: Auch der Feind ist von Gott berufen, ein Geschöpf, das geliebt und erlöst werden kann. Wer ihn so betrachtet, erkennt das verborgene Wirken Gottes in jeder menschlichen Begegnung und öffnet sich für Gnade, Heilung und Mitwirkung am göttlichen Plan.
Feindesliebe bedeutet nicht Blindheit gegenüber dem Bösen, nicht Verzicht auf Klugheit oder Selbstschutz. Sie ist jene innere Freiheit, die selbst im Widerstand gegen Unrecht das Herz nicht dem Hass überlässt. Sie trennt klar zwischen Tat und Person und hofft selbst dort, wo menschlich kaum noch Hoffnung scheint.
Im Blick auf das Leben als Ganzes wird deutlich: Am Ende zählt nicht, wie viele Konflikte wir gewonnen haben, sondern wie sehr wir lieben gelernt haben. Denn Gott ist Liebe – und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott.
Feindesliebe ist kein heroisches Ideal für wenige, sondern der verborgene Weg für alle. Sie ist der schmale Pfad, auf dem das Herz dem Herzen Gottes ähnlicher wird, Vorbereitung auf den Himmel, wo jede Feindschaft vergeht und nur noch vollendete Gemeinschaft bleibt.
Möge unser Herz Schritt für Schritt verwandelt werden – von der Enge zur Weite, von Bitterkeit zur Barmherzigkeit, von Selbstbehauptung zur Hingabe.
Und möge Gott uns die Gnade schenken, am Ende sagen zu dürfen:
Nicht ich habe gesiegt – sondern die Liebe.
Vollständiger Artikel unter: https://www.vita-et-veritas.com/gewissen/#f4e8d8cd-f544-4e90-a042-abcdd8e3cafd
Wahrheit oder Lüge –
es gibt keinen dritten Weg
Zwischen Wahrheit und Lüge gibt es keine Gemeinschaft, keinen Frieden und keinen neutralen Raum, denn der Mensch ist von Gott zur Wahrheit hingeordnet und kann der Lüge nicht gleichgültig gegenüberstehen.
• Lüge
Die Lüge gehört zur Finsternis, die nicht nur Abwesenheit von Licht ist, sondern bewusste Abkehr vom lebendigen Gott, der selbst die Wahrheit ist. Sie trat lange Zeit vor allem verborgen auf, doch in der heutigen Zeit zeigt sie sich immer offener, aggressiver und selbstbewusst, tritt unverschleiert hervor und beansprucht Zustimmung für sich.
Dabei zerstört die Lüge die Wahrheit nicht nur durch offene Negation, sondern pervertiert sie oft schrittweise, indem sie dem Wahren partielle Unwahrheiten beimischt, sodass dessen formale Gestalt erhalten bleibt, sein innerer Wahrheitsgehalt jedoch substantiell korrumpiert und vom Sein zur bloßen Erscheinung herabgezogen wird.
Die Lüge beginnt mit Verführung, wie schon am Anfang der Menschheitsgeschichte, als Wahrheit relativiert und Gottes Wort in Frage gestellt wurde. Sie verspricht Erleichterung ohne Wandlung, ohne Verantwortung, ohne Überwindung. Sie kommt süß, schmeichelnd, scheinbar wohltuend für Herz und Verstand, und verspricht Freiheit ohne Bindung an die Wahrheit.
Die Lüge wirkt leise, geduldig, scheinbar harmlos, während das Herz sich langsam von der Wahrheit entfernt und der Mensch innerlich abstumpft. Gleichzeitig zeigt sie sich heute offen in Worten, Taten und Systemen, die das Gute entwerten und die Normen der Wahrheit bewusst verdrehen.
Die Lüge schmeichelt, während die Wahrheit oft schmerzt und fordert. So erkennt das Gewissen, wenn es nicht vollständig verfinstert ist, nicht nur, was wahr ist, sondern auch, was zu tun wäre.
Die Lüge, als unmittelbarster Verstoß gegen die Wahrheit, verletzt nicht nur den Nächsten, sondern auch die Beziehung zu Gott selbst, weil sie die Verbindung des Menschen zur Wahrheit und zu Gottes Wort untergräbt.
Was im Licht des Glaubens noch als Lüge und Sünde erkannt wird, erscheint in der Finsternis des Unglaubens bald als normal und wird aktiv verteidigt. Ohne göttliche Wahrheit verliert das Urteilsvermögen seine Orientierung und verfehlt das Gute.
Was durch die Lüge süß begann, offenbart sich am Ende als bitter, denn sie nährt nicht, sie vergiftet langsam, aber unaufhaltsam.
Die Lüge begnügt sich nicht, falsch zu sein, sondern preist sich selbst als Wahrheit an und beansprucht, den Platz Gottes einzunehmen. Sie nennt das Dunkel „Licht“ und verlangt Zustimmung für das Verderbliche, indem sie das Böse rechtfertigt und das Gute als „Böse“ darstellt und verdreht.
Die Lüge wiederholt sich ständig; selbst, wenn sie entlarvt ist, setzt sie sich schamlos fort. Sie kennt keine Umkehr und zeigt einen erschreckenden, unaufhörlichen Kreislauf des Verderbens, weil sie zu keiner Umkehr fähig ist. Wer klare, wahre Worte gegen die Lüge spricht, wird vom Lügner nicht als Warner wahrgenommen, sondern als Brandstifter oder Hasser diskreditiert.
Die Unterscheidung von Wahrheit und Lüge wird immer als Angriff gedeutet, weil sie die Finsternis offenbart und die innere Unordnung entblößt. Man sieht die Fehlentwicklungen, erlebt die offensichtlichsten Katastrophen, doch erkennt die Ursache nicht mehr, weil der Zusammenhang zwischen Wahrheit, Schuld und Verantwortung bewusst oder unbewusst verdrängt wurde. Wer sich an die Lüge gewöhnt, empfindet die Wahrheit schließlich als störend – ja, als stille, drängende Anklage.
So entfaltet die Lüge ihren Weg: Sie beginnt mit Verführung, festigt sich durch Gewöhnung und endet in der aktiven Ablehnung der Wahrheit, heute sowohl im Verborgenen als auch unverhohlen öffentlich.
• Wahrheit
Der Mensch ist zur Wahrheit berufen und wird von Gottes Liebe getragen.
Die Wahrheit führt zur wahren Freude, Trost, Sicherheit, Frieden und Liebe.
Die Wahrheit legt die wunden Stellen der Seele frei – sie schmerzt und fordert Umkehr, nicht um zu zerstören, sondern um zu heilen und zu erneuern. Sie trifft das Gewissen und ist ein inneres Gericht im Menschen selbst – auch dort, wo er sich noch rechtfertigt, selbst im Inneren des Lügners.
Dabei wirkt die Wahrheit nicht abrupt oder gewaltsam, sondern führt den Menschen schrittweise aus der inneren Unordnung zur Heilung, indem sie Licht in das Verborgene bringt und das Gewissen langsam wieder aufrichtet.
Die Wahrheit ist keine bloße Idee oder moralische Forderung, sondern eine lebendige Wirklichkeit, die von Gott selbst ausgeht. Sie ist Licht, das nicht beschämt, sondern sichtbar macht, damit Heilung möglich wird. In ihr begegnet der Mensch nicht zuerst einem Urteil, sondern einer Einladung zur Gemeinschaft mit Gott.
Die Wahrheit ist Maß des Denkens und Handelns, nicht dessen Produkt; sie ordnet den Menschen, indem sie ihn an das Sein bindet, während jede Abkehr von ihr nicht Freiheit, sondern Entfremdung vom eigenen Wesen erzeugt.
Der Mensch kann sich der Wahrheit nicht entziehen, sondern nur zu ihr verhalten; in der Annahme wird sie zum Heil, in der Verweigerung zum inneren Gericht, nicht weil sie verurteilt, sondern weil sie das Maß offenlegt, an dem sich Freiheit und Verantwortung entscheiden.
Die Wahrheit ist nicht nur von Gott, sondern führt den Menschen zurück unter seine Herrschaft – nicht als äußere Macht, sondern als innere Ordnung der Liebe, in der der Mensch zu sich selbst und zu Gott findet.
Die Wahrheit ist für jeden Menschen erkennbar, wenn er sein Herz und Gewissen nicht verschließt.
Sie zeigt die Lüge beim Namen und befähigt den Menschen, ihr nicht länger zu dienen.
Die Wahrheit bleibt nicht beim Erkennen stehen, sondern schenkt dem Menschen die Kraft, ihr zu entsprechen.
Die Wahrheit fordert nicht nur, sie befähigt – durch die Gnade Gottes und das Wirken des Geistes der Wahrheit im Gewissen. Darum macht die Wahrheit nicht unfrei, sondern frei: frei zur Verantwortung, frei zur Liebe, frei zur Entscheidung für das Gute.
Die Wahrheit verlangt vom Menschen, täglich neu Ja zu ihr zu sagen und sich aktiv gegen die Verführung der Lüge zu entscheiden.
Diese Wahrheit ist in Jesus Christus Person geworden – nicht um den Menschen zu überfordern, sondern um ihn zu tragen und zu erlösen.
Die Wahrheit heilt den Menschen ganzheitlich – Geist, Seele, Herz und Verstand – und führt ihn so in seine volle Freiheit und Ganzheit.
• Umkehr
Wo die Wahrheit erkannt wird, stellt sich unausweichlich die Frage nach der Antwort des Menschen. Diese Antwort heißt Umkehr.
Umkehr heißt: innehalten, das Gewissen ernst nehmen und die Lüge beim Namen nennen – selbst wenn es tief schmerzt, vor sich selbst, vor Gott und vor dem Nächsten. Doch wer der Lüge nicht konsequent mit der Wahrheit begegnet, bleibt ihr ausgeliefert. Halbherzigkeit ist kein Mittelweg, sondern ein stiller Verrat an der erkannten Wahrheit.
Wer die Wahrheit erkennt, sie aber nicht annimmt und ihr ausweicht, stellt sich faktisch auf die Seite der Lüge. Nicht nur die offene Unwahrheit dient ihr, sondern auch der Mensch, der weiß und dennoch schweigt. Halbherzige Umkehr betäubt das Gewissen, statt es zu reinigen; sie nennt sich Klugheit, ist aber nichts anderes als Angst vor den Konsequenzen der Wahrheit.
So scheitert der Mensch nicht an der Offenbarung der Wahrheit, sondern an seiner Weigerung, sich ihr vorbehaltlos zu unterstellen. Die Lüge muss weder aktiv vertreten noch ausgesprochen werden – sie entsteht auch dort, wo erkannte Wahrheit bewusst nicht befolgt wird. Alles, was nicht vollständig ins Licht gebracht wird, bleibt unter der Herrschaft der Finsternis; wer glaubt, mit halber Wahrheit bestehen zu können, liefert sich unmerklich der Lüge aus und geht unausweichlich an ihr zugrunde.
Umkehr bedeutet daher nicht bloß Korrektur einzelner Haltungen, sondern den Abschied von einer Lebensweise, in der der Mensch sich selbst zum Maß gemacht hat, und die Zustimmung zu einer neuen Ordnung, in der Gott allein Wahrheit und Halt ist.
Durch Ausreden – etwa „jeder hat seine Wahrheit“ – findet man nicht zur Wahrheit zurück, weder durch Anpassung an die finstere Macht der Lüge noch durch Schweigen aus Furcht. Denn Angst fesselt die Seele von innen her und raubt ihr die Freiheit, die Gott in Seiner Wahrheit schenkt.
Umkehr wäre in sich selbst hoffnungslos, wenn sie nicht von der Barmherzigkeit Gottes getragen und überhaupt erst ermöglicht wäre. Gott deckt die Wahrheit nicht auf, um zu vernichten, sondern um zu vergeben, zu heilen und neu aufzurichten. Sie erfordert eine bewusste und ehrliche Auseinandersetzung mit der Lüge und die nüchterne Erkenntnis ihres Weges – eines Weges, der unausweichlich ins Verderben führt, denn jede Sünde trägt ihre Konsequenz bereits in sich.
Wer umkehrt, wird lernen, den Schmerz wahrzunehmen und anzunehmen, den die Wahrheit zunächst auslöst – nicht, weil sie verletzt, sondern weil sie das Verdrängte unweigerlich ans Licht bringt, dem man sich zuvor entzogen hat. Die Wahrheit heilt nicht, ohne den Menschen zu berühren; sie trennt nicht, ohne Schmerz zu verursachen; sie richtet nicht, ohne inneres Erzittern auszulösen.
Doch dieser Schmerz ist nicht zerstörerisch, sondern läuternd und reinigend, weil er vom Erbarmen Gottes getragen und durchdrungen ist. Was anfangs als Schmerz erfahren wird, wandelt sich im Licht der Wahrheit letztlich in Frieden, Klarheit und tiefe innere Gewissheit.
Der Mensch wird Reue empfinden und Mitleid mit denen entwickeln, die durch die Lüge Schaden erlitten haben, und aus der empfangenen Barmherzigkeit heraus selbst den Impuls gewinnen, barmherzig zu handeln.
• Beharrlichkeit
Doch Umkehr allein genügt nicht. Die Lüge ist durch Christus bereits gerichtet und entmachtet. Es braucht daher Beharrlichkeit in der Wahrheit, damit wir – auch wenn wir fallen – durch die Gnade wieder aufstehen und uns vollständig von der Lüge befreien lassen.
Beharrlich – wie die Lügner – und doch unerschütterlich im Glauben an die Wahrheit: Jesus Christus, unseren Retter. So wie die Lüge unermüdlich verbreitet wird, muss die Wahrheit unermüdlich bezeugt werden – als treuer Dienst der Liebe an Gott und am Nächsten, in einer Wahrheit, die nicht zerstört, sondern heilend wirkt, und in einer Barmherzigkeit, die nicht verschweigt, sondern rettet.
Nicht verführerisch, nicht angepasst, sondern im Licht, das allein von Gott kommt und in Christus offenbar wird. Beharrlich auf die Wahrheit hinweisen, solange es möglich ist, solange die Lüge herrscht – denn auch Schweigen nährt die Finsternis.
• Gericht
Das Gericht beginnt nicht erst am Ende der Zeit, sondern dort, wo der Mensch das Licht ablehnt und die Finsternis bewusst wählt – wo er seine Freiheit gegen die Wahrheit richtet.
Die Wahrheit richtet auf – oder richtet, je nach dem Herzen, das ihr begegnet; sie ist Maßstab und Heil zugleich. Wer in der Wahrheit bleibt, rettet seine Ewigkeit, weil er in Gott fest verwurzelt bleibt. Wer die Umkehr verweigert, richtet sich selbst.
Wachsamkeit des Gewissens ist kein Luxus. Sie ist entscheidend für das Heil der Seele, denn das Gewissen ist der heilige Ort der Begegnung zwischen Gott und Mensch.
Am Ende steht jeder Mensch allein – jede einzelne Seele vor Gott, dem nichts verborgen bleibt und alles offenbar ist. Niemand kann sich hinter Gewöhnung, Verführung oder der immerwährenden Wiederholung der Lüge verbergen. Denn im Licht Gottes fällt jede Ausrede und List, und was hier verdrängt wurde, wird dort in voller Klarheit offenbar.
Das ist das Gericht: die unausweichliche Wahrheit über das eigene Leben, die im Licht Gottes unverhüllt sichtbar wird.
Die entscheidende Frage lautet daher:
- Wo habe ich die Lüge geduldet oder stillschweigend zugelassen?
- Wo habe ich mich an die Finsternis gewöhnt und angepasst?
- Wo habe ich geschwiegen, obwohl das Gewissen noch sprach, obwohl mir die Wahrheit anvertraut und offenbar war?
Denn jede geduldete Lüge stumpft nicht nur den Verstand ab, sondern entfernt die Seele vom Licht – dem göttlichen Licht, das allein Leben und Heil schenkt.
Noch ist Zeit – aber sie ist nicht selbstverständlich. Solange das Gewissen schmerzt, wirkt die Gnade, und Umkehr bleibt möglich.
Denn das Gewissen spricht als innerer Zeuge Gottes und ruft zur Wahrheit, während der Geist der Wahrheit zugleich zu Gnade und Heil führt.
Die Wahrheit will zum Wohl aller frei gewählt werden. Gott ruft – und wir sollten antworten, solange es möglich ist. Gnade ist kein bloßes Trostwort, sondern ein Ruf des lebendigen barmherzigen Gottes, der immer Angebot zur Umkehr und zum Leben ist.
Die Wahrheit ruft – der Mensch entscheidet:
Niemand gleitet zufällig in die Wahrheit.
Sie wird gewählt – oder verworfen.
Wahrheit oder Lüge – zwei unterschiedliche Wege:
den Weg zum Himmel oder den Weg zur Hölle,
zur ewigen Glückseligkeit
oder ins ewige Verderben.
• Christus – der Weg, den wir gehen, und das Ziel, zu dem wir gelangen
Die Entscheidung zwischen Wahrheit und Lüge zeigt sich in zwei Ebenen, die Christus uns offenbart:
Die zwei Wege im existentiellen Sinn (Entscheidung, Moral, Richtung)
Mt 7,13 -14
„Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm.
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn.“
Der eine Weg im ontologischen Sinn (Seinsgrund, Ziel, Wahrheit)
Joh 14,6
„Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Zwei Wege – ein Ziel: Christus
Beide Ebenen – existentiell und ontologisch – schließen einander nicht aus, sondern setzen einander voraus und sind untrennbar miteinander verbunden.
Der existentielle Weg des Menschen findet seinen Sinn und sein Ziel nur im einen ontologischen Weg, in Christus selbst.
Diese Wege müssen klar unterschieden werden, damit der Sinn des menschlichen Weges in Christus offenbar wird.
Wenn Aufzeigen von Missständen Anstoß erregt
In vielen gesellschaftlichen Debatten zeigt sich ein bemerkenswertes Muster:
Wahrheit wird dort zur Störung, wo sie unbequem ist. Jene, die entlarvende Wahrheiten aussprechen, werden nicht selten als Störenfriede, Zündler oder sogar als Hasser diffamiert, die „alles in die Luft sprengen“ wollen. Ihr tatsächliches „Vergehen“ besteht oft darin, Widersprüche sichtbar zu machen oder auf evidente Missstände hinzuweisen, die bestehende Selbstbilder, Interessen oder Machtverhältnisse infrage stellen und die andere lieber verborgen halten.
Umgekehrt inszenieren sich häufig jene als Verteidiger der Wahrheit, die aus Loyalität, ideologischer Nähe oder bloßer Bequemlichkeit offensichtliche Probleme verharmlosen. Aus Angst vor Konflikten oder Machtverlust wird beschönigt, relativiert oder umgedeutet. So erhält die Lüge – bewusst oder unbewusst – einen Schutzmantel, während Klartext als Gefahr oder Zumutung gilt.
Hier entscheidet sich mehr als eine bloße Haltung: Wahrheit lässt sich nicht nebenbei bedienen. Entweder orientiert man sich kompromisslos an ihr – oder ordnet sie den eigenen Befangenheiten unter. Letzteres bedeutet, die Wahrheit zu verraten und den klaren Blick zu verlieren.
Wer der Wahrheit dienen will, kann nur unerschütterlich konsequent bleiben und darf nicht mit zweierlei Maß messen – sowohl bei sich selbst als auch bei anderen.
Wer glaubt, Missstände nur außerhalb des eigenen Umfeldes aufzeigen zu müssen, während er die im eigenen Bereich aus Befangenheit übersieht, agiert unglaubwürdig und trägt dazu bei, dass diese ungelöst bleiben.
Dieses Spannungsfeld betrifft jeden – sowohl jene, die die Wahrheit dem Eigeninteresse unterordnen, als auch diejenigen, die den Mut haben, Missstände zu benennen. Dabei wird die Fähigkeit, unvoreingenommen zu erkennen, ständig auf die Probe gestellt und erfordert geistige Reife, Mut und Engagement.
Dieses paradox anmutende Rollenverhältnis ist keineswegs neu. Wahrheit war selten populär, besonders dann nicht, wenn sie gewohnte Strukturen, liebgewonnene Überzeugungen oder fest gefügte Selbstbilder erschüttert. Aufrichtiger Umgang mit der Realität entsteht nicht durch diejenigen, die Probleme verschleiern, sondern durch jene, die den Mut haben, sie ans Licht zu bringen – und dabei Klarheit und Standhaftigkeit bewahren.
Der Dienst an der Wahrheit besteht nicht im Beschönigen, sondern im offenen und redlichen Umgang mit Tatsachen – so wie sie sind, nicht wie man sie lieber hätte. Nur durch diese Ehrlichkeit entsteht Einsicht, aus Einsicht die Möglichkeit zur Veränderung. Wahrheit bleibt dabei nicht Besitz, sondern eine Verpflichtung, die den Menschen an seine Einsicht, Verantwortung und Integrität bindet – gerade auch dann, wenn sie unerwünscht ist.
Wir leben im Wahnsinn: Psychiater spricht aus, was sich viele nicht mehr zu denken trauen
(Raphael Bonelli)
Gefühle gelten heute oft mehr als Argumente. In diesem Vortrag analysiert Psychiater Bonelli den geistigen Zustand unserer Gesellschaft. Er zeigt, wie Gefühle zur moralischen Instanz erhoben werden, während Wahrheit, Vernunft und klare Begriffe verdrängt werden: Wer Tabus hinterfragt, wird geächtet. Wer nachdenkt, steht im Verdacht.
Kapitel:
00:00 Wenn Denken plötzlich gefährlich wird
03:20 Sprach-Tabus und politische Korrektheit
07:50 Die Tabu-Gesellschaft: Gefühl ersetzt Vernunft
16:30 Kollektive Geistesverwirrung unserer Zeit
42:50 Meinungsfreiheit unter moralischem Druck
Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=EAXchnedrpI
Der Wahnsinn geht weiter: Wenn Denken zur Grenzüberschreitung wird
(Raphael Bonelli)
Raphael Bonelli analysiert, warum der Meinungskorridor immer enger wird, wie soziale Ächtung Diskussionen ersetzt und weshalb bestimmte Themen kaum noch offen angesprochen werden dürfen. Es geht um Meinungsfreiheit, Migration, Demografie, Klima, Abtreibung, Corona und die psychologischen Mechanismen dahinter.
Kapitel:
00:00 Meinungsfreiheit & betreutes Denken
06:40 Migration & gesellschaftliche Verdrängung
10:30 Demografie & kulturelle Selbstauflösung
14:20 Gender, Klima & moralische Paradoxien
16:10 Abtreibung: Ethisches Tabu
17:50 Corona, Framing & Machtmechanismen
24:15 Psychologische Abwehrmechanismen & kollektive Irrationalität
„Vitaler muslimischer Kriegsgott gegen ermüdeten christlichen Opfergott?“
(Eine Erweiterung zum Artikel von Bernhard Heinzlmaier „Vitaler muslimischer Kriegsgott gegen ermüdeten christlichen Opfergott“ auf https://exxpress.at/meinung/bernhard-heinzlmaier-vitaler-muslimischer-kriegsgott-gegen-ermuedeten-christlichen-opfergott/).
Die westliche Gesellschaft zeigt ein alarmierendes Bild: geistig ermüdet, moralisch verwahrlost und orientierungslos, zunehmend unfähig zur Selbstbehauptung. All das ist leider nicht von der Hand zu weisen. Doch im Zentrum mancher Analysen, die Islam und Christentum gegenüberstellen, liegt ein folgenschwerer Irrtum: die Behauptung, der Gott der Christen sei ein „Opfergott“ – schwach, sanft, unterlegen –, während der Gott des Islams als kraftvoller und überlegener erscheine. Diese Gegenüberstellung verkennt das wahre Wesen des christlichen Gottes: Seine Liebe offenbart sich im Kreuz, und seine Macht gerade im Opfer.
Die mangelnde Opferbereitschaft, der ausufernde Hedonismus und die oberflächlichen Werte im Westen selbst sind die eklatante Schwäche, die den geistlichen und kulturellen Niedergang begünstigen. Ohne ehrliche Reflexion, die Bereitschaft, Schwierigkeiten konstruktiv zu meistern, und echte Selbsthingabe kann keine wahre Stärke entstehen – auch nicht im Glauben.
Nein – Christus ist kein Symbol für Schwäche.
Er ist der gekreuzigte und auferstandene Herr, der durch Seine Liebe mehr erobert hat als alle Feldherren durch Gewalt.
1. Christus – der wahre König
Selbst Napoleon Bonaparte – ein Kaiser, ein Eroberer, ein Mann des Schwertes – hat es am Ende seines Lebens erkannt. Er sagte:
„Ich habe mein Reich mit Gewalt gegründet, und es ist vergangen. Jesus Christus hat sein Reich auf Liebe gegründet – und es besteht bis heute.“
Was Napoleon da bekennt, ist ein tiefes geistliches Gesetz:
Wahre Herrschaft gründet nicht auf Furcht, sondern auf Liebe.
2. Die Liebe Christi ist keine Schwäche, sondern göttliche Macht
Der Gott, den wir Christen verehren, ist kein Kriegsgott, der Unterwerfung fordert.
Er ist der Gott, der sich selbst hingibt – der sich kreuzigen lässt, um die Welt zu erlösen.
Wer Christus für einen „ermüdeten Opfergott“ hält, hat das Kreuz nicht verstanden.
Denn dort offenbart sich nicht Ohnmacht, sondern göttliche Allmacht im Kleid der Liebe.
Die Kraft Gottes zeigt sich nicht im Zerstören, sondern im Ertragen.
Nicht im Niederringen, sondern im Aufrichten.
Der Gott des Kreuzes ist kein schwacher Gott –
Er ist der Allmächtige, der sich klein macht, um uns zu retten.
Nicht, weil Er es müsste – sondern weil Er liebt.
„Er war wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird – und hat nicht den Mund aufgetan.“ (Jes 53,7)
Aber: Gerade dort, am Kreuz, hat Er gesiegt.
Nicht durch das Schwert hat Er triumphiert –
sondern durch die freiwillige Liebe bis zum Tod.
„Er hat den Schuldschein, der mit seinen Forderungen gegen uns war, gelöscht;
er hat ihn dadurch getilgt, dass er ihn ans Kreuz geheftet hat.
Er hat die Gewalten und Mächte entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt
und über sie am Kreuz triumphiert.“ (Kol 2,15)
3. Der Islam wird stark, wo der Westen den Glauben verloren hat
Es wird die religiöse Vitalität der Muslime gelobt – und das zurecht.
Doch: Der Islam ist im Westen nicht deshalb stark, weil er wahr ist, sondern weil das Christentum verraten wurde.
- Wo Kirchen entweiht und zu Museen, Veranstaltungshallen oder Cafés gemacht werden, füllen sich die Moscheen.
- Wo Gebet, Fasten, Beichte und Liturgie verachtet werden, gewinnen andere Religionen an Raum.
- Wo Kinder nicht mehr geboren – weil nicht gezeugt oder abgetrieben –, nicht mehr getauft und nicht mehr im Glauben erzogen werden, zerfällt das Fundament einer christlichen Kultur.
Der Islam ist keine Bedrohung –
der Abfall vom katholischen Glauben ist die eigentliche Katastrophe.
4. Hedonismus, Egoismus und die Weigerung, Opfer zu bringen
Die Christenheit hat vergessen, dass es keine Auferstehung ohne Kreuz gibt.
Heute flieht der Westen jedes Opfer, jede Anstrengung, jede Selbstverleugnung:
- Man will Vergnügen ohne Verantwortung.
- Lust ohne Liebe.
- Erfolg ohne Disziplin.
- Freiheit ohne Wahrheit.
Es ist eine Kultur des Hedonismus und der Bequemlichkeit, in der alles, was anstrengend ist, als „toxisch“ oder „patriarchalisch“ gebrandmarkt wird.
Selbst Opferbereitschaft für das eigene Land, für die Familie, für die Kirche gilt als rückständig.
Und genau darin zeigt sich eine der größten Schwächen des Westens: Die Unfähigkeit, zu leiden. Die Unfähigkeit, sich selbst zu vergessen – für etwas Höheres. Der Glaube ist aus dem Zentrum verdrängt worden, und mit ihm der Geist des Opfers. Doch ohne Opfer gibt es keinen Bestand: keine Ehe, keine Treue, kein Gemeinwohl, kein Vaterland, keine Kirche. Eine Gesellschaft, die nichts mehr opfern will, wird von denen überrannt, die bereit sind, für ihren Glauben, ihre Identität und ihre Zukunft zu kämpfen.
Doch Christus hat gesagt:
„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Lk 9,23)
Der moderne Westen hat das Kreuz abgeschafft – und wundert sich über geistlichen Bankrott.
5. Verkehrte Werte – wenn das Böse gut genannt wird
Der Prophet Jesaja hat es vorausgesagt:
„Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis machen.“ (Jes 5,20)
Heute nennt man Tod „Selbstbestimmung“ (Mord der Ungeborenen, Euthanasie), Unzucht „Liebe“, Perversion „Identität“ und Gott „Problem“. Dafür gelten Sittlichkeit, Demut, Keuschheit, Frömmigkeit und Opferbereitschaft als Fanatismus.
Eine Gesellschaft, die sich solchermaßen gegen Gottes Ordnung stellt, ist dem Untergang geweiht – nicht, weil Gott sie hasst, sondern weil sie sich selbst von Ihm trennt.
6. Fruchtbarkeit, Familie, Ordnung – alles fließt aus dem Glauben
Muslime haben höhere Geburtenraten. Warum? Nicht wegen einer genetischen Überlegenheit, sondern weil sie noch an etwas glauben.
Weil sie Familie, Ordnung, Ehre, Opfer und Gehorsam noch kennen.
Doch all das – was heute als „Stärke des Islams“ erscheint – war einst das Herz Europas.
- Fruchtbarkeit ist eine Folge des Vertrauens auf Gottes Segen.
- Standhafte Ehe ist die Frucht des Glaubens.
- Gehorsam, Opferbereitschaft, Gemeinschaft – all das wurzelt tief im christlichen Boden.
Der Westen hat nicht verloren, weil er christlich ist –
sondern weil er das Christentum abgeschüttelt hat wie eine lästige Last.
7. Rückkehr zum Herrn – oder geistiger Untergang
Die Lage ist ernst – aber nicht hoffnungslos.
Denn Gott hat Seine Kirche nicht aufgegeben.
Doch eines ist klar:
Europa kann nicht überleben ohne Christus.
Nicht durch Aufrüstung, nicht durch politischen Pragmatismus, nicht durch Grenzzäune –
sondern durch Umkehr.
Zurück zum Kreuz.
Zurück zur Wahrheit.
Zurück zur Liturgie, zur Beichte, zum Rosenkranz, zur Eucharistie.
Nur so wird der Westen wieder stark –
nicht durch das Schwert, sondern durch die Reue und die Gnade.
8. Christus siegt
„Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ (Mt 16,16)
Nicht Mohammed. Nicht Napoleon. Nicht Caesar.
Sondern Christus ist der Herr – der Herr der Geschichte.
Er wird nicht nur in den Herzen siegen, sondern sichtbar, am Ende der Zeiten,
wenn Er wiederkommt in Herrlichkeit, um zu richten die Lebenden und die Toten.
Mögen wir das erkennen, bevor es zu spät ist –
früher als Napoleon, der Welteroberer,
der am Ende seines Lebens erkannte,
dass Christi Reich größer ist als jedes irdische Imperium.
Weil es auf Liebe gegründet ist – nicht auf Gewalt.
Und genau deshalb wird es am Ende siegen.
Europa muss nicht untergehen.
Aber es muss sich bekehren.
Dann wird Christus wieder herrschen – in den Herzen, in den Familien, in den Völkern, in der Kirche.
„Am Ende wird Mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“ (Unsere Liebe Frau von Fatima 1917)
„Veni Domine Iesu – Komm, Herr Jesus!“ (Offb 22,20)
Abtreibung,
ein profitables Business mit der Not,
auf Kosten ungeborenen Lebens
Abschnitte:
- Einsatz von fötalen Zelllinien in Forschung und Impfstoffentwicklung
- Handel mit fötalem Gewebe: Beweise und systematische Umgehungen
- Organhandel mit System: Universitäten als Abnehmer
- Whistleblower-Berichte: Leben erhalten, um Gewebe zu entnehmen
- Vertuscht statt geholfen: Das Überleben als Fehler – und das Schweigen der Mächtigen
- Finanzierungsquellen und politische Einflussnahme von Planned Parenthood
- Verrohung durch Kommerzialisierung und skrupellose Praktiken
- Stimmen aus der Medizin – Gewissen der Fachleute
- Gesellschaftliche Verantwortung: Für eine Kultur der Menschlichkeit
- In der Wahrheit liegt Heilung – und in Christus das Leben
- Quellen (Auswahl)
Neben dem tödlichen Kerngeschäft der Abtreibungen und deren lukrativer Finanzierung offenbaren die Recherchen des Center for Medical Progress (CMP) alarmierende und weitreichende Praktiken, die tiefgreifende ethische und rechtliche Fragen aufwerfen.
Geheime Videoaufnahmen und Aussagen von Whistleblowern belegen, dass in mehreren Planned Parenthood-Einrichtungen Babys bei teilweise noch vorhandenem Herzschlag getötet und systematisch „ausgeweidet“ wurden, um möglichst viele verwertbare Körperteile zu entnehmen.
Besonders schockierend: Seit 2003 sind Teilgeburtsabtreibungen verboten und wurden laut Berichten durch sogenannte „zusätzliche Durchgänge“ illegal umgangen – mit dem Ziel, mehr Organe zu gewinnen. Diese Praktiken bedeuten eine bewusste Verstümmelung von Kindern während des Geburtsvorgangs, was nicht nur juristisch verboten, sondern auch aus ethischer Sicht hochgradig problematisch ist.
(Quellen: https://www.centerformedicalprogress.org/cmp/investigative-footage/
Einsatz von fötalen Zelllinien in Forschung und Impfstoffentwicklung
Im Bereich der Impfstoffentwicklung sind die ethischen Implikationen der Verwendung von fötalen Zelllinien besonders gravierend. Die Zelllinien HEK 293 und PER.C6 stammen aus Gewebe abgetriebener Kinder, das unter erschreckenden Bedingungen gewonnen wurde. Diese Zelllinien sind entscheidend bei der Produktion von vielen Impfstoffen. Die Tatsache, dass diese Zelllinien aus Gewebe vieler Föten entstanden, verstärkt die moralische Problematik und spiegelt den hohen ethischen Preis wider, den medizinischer Fortschritt fordert (Quelle: NCBI; Science; Center for Bio-Ethical Reform UK).
Seit Jahrzehnten werden fötale Zelllinien, insbesondere die als HEK 293 bekannte Linie, in der medizinischen Forschung und der Impfstoffentwicklung genutzt. Diese Zelllinie geht zurück auf das Nierengewebe eines abgetriebenen weiblichen Fötus aus den 1970er Jahren. Für die Etablierung der Zelllinie waren Hunderte von Abtreibungen nötig. In der Impfstoffentwicklung kommen unter anderem Zelllinien wie HEK 293 und PER.C6 (für virusbasierte Vektoren) weiterhin zum Einsatz. Impfstoffe wie AstraZeneca und Johnson & Johnson werden mit diesen Zelllinien produziert, während mRNA-Impfstoffe (Pfizer, Moderna) in der Testphase auf ihnen geprüft wurden.
Jim „Christian“ Hacking vom Center for Bio-Ethical Reform (UK) beschrieb in der Van Maren Show, dass der Begriff „fötale Gewebezelllinie“ die grausame Realität verschleiert, nämlich die Entnahme lebenden Gewebes aus abgetriebenen Föten. Dr. Stanley Plotkin, bekannt als „Vater des Rötelnimpfstoffs“, bestätigte in einer Deposition, dass sogenannte „Water Bag“-Abbrüche durchgeführt wurden, bei denen der Kreislauf der Föten aufrechterhalten wurde, um frisches Gewebe zu gewinnen, das in der Forschung und Impfstoffherstellung eingesetzt wird.
Details zu Zelllinien wie HEK293 etc.:
Nach der Entbindung eines Fötus, der noch durch die Nabelschnur mit seiner Mutter verbunden ist, entnimmt er eine Blutprobe. Dann, nachdem die Nabelschnur durchtrennt ist, operiert er 'so schnell wie möglich' dieses abgetriebene Wesen, um andere Gewebe und Organe zu entnehmen. San Francisco Chronicle, 19. April 1973, mit dem Titel "Operationen an lebenden Föten".
"Eine meiner Aufgaben im Labor in Stockholm bestand darin, menschliche Föten aus legalen Abtreibungen zu sezieren und die Organe an das Wistar-Institut zu schicken. Dieses Material war die Quelle für viele wichtige Untersuchungen von Zelllinien am Institut, wie z. B. Hayflicks Studie über WI-38-Zellen. Erling Norrby, Perspektiven in Biologie und Medizin 44.2 (Frühjahr 2001): 304-306.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4526020/
"Menschliche Embryonen im Alter von zweieinhalb bis fünf Monaten wurden in einen sterilen Behälter gelegt und unverzüglich zum Viruslabor des benachbarten Spitals für kranke Kinder transportiert. Es wurden keine mazerierten Exemplare verwendet, und bei vielen der Embryonen schlug das Herz noch, als sie im Viruslabor ankamen." 1952-06; Thicke et al; Cultivation of Poliomyelitis Virus in Tissue Culture; Growth of the Lansing Strain in Human Embryonic Tissue, Canadian Journal of Medical Science, Vol. 30, p231-245 . https://cdnsciencepub.com/doi/10.1139/cjms52-031
Antrag Nr. 1U24DK11079-1 des NIH an die Universität von Pittsburgh, S. 62, S. 73 - zugänglich unter https://www.centerformedicalprogress.org/2021/08/aborted-infants-continued-blood-flow-advertised-in-racist-university-of-pittsburgh-grant-application-to-nih/
https://www.cancer.gov/publications/dictionaries/cancer-terms/def/warm-ischemia-time
Handel mit fötalem Gewebe: Beweise und systematische Umgehungen
Die Enthüllungen des Center for Medical Progress (CMP) aus dem Jahr 2015 zeigten, dass Mitarbeiter von Planned Parenthood offen über die Zerteilung und den Verkauf von Körperteilen abgetriebener Babys sprachen. Besonders schwerwiegend sind Hinweise, dass sogenannte Teilgeburtsabtreibungen – das heißt: das teilweise Herausziehen des lebenden Kindes aus dem Mutterleib mit anschließendem Abbruch, was seit 2003 durch den „Partial-Birth Abortion Ban Act“ in den USA gesetzlich verboten ist – durch gezielte chirurgische Manipulationen umgangen wurden. Dabei kommt es zu sogenannten „zusätzlichen Durchgängen“ („additional passes“), bei denen durch wiederholtes Einführen eines chirurgischen Instruments – z. B. einer Zange – gezielt einzelne Organe entnommen werden, ohne den Fötus vollständig zu entbinden (was das Verbot umgehen soll).
In den verdeckt aufgenommenen CMP-Videos erklärt Dr. Ann Schutt-Aine, medizinische Direktorin bei Planned Parenthood Gulf Coast:
„If I’m doing a procedure, and I’m seeing that I’m in fear that it’s going to come out intact, I’ll say, ‘Okay, let’s do another pass.’”
Sinngemäße Übersetzung: „Wenn ich während des Eingriffs sehe, dass es intakt herauskommen könnte, sage ich: 'Machen wir einen weiteren Durchgang.'“
Mit dem Ausdruck „one more pass“ (dt. „ein weiterer Durchgang“) ist gemeint, dass das Kind nicht vollständig entnommen, sondern stattdessen gezielt zerstückelt wird – z. B. durch Entnahme der Leber oder des Herzens, unter Vermeidung des Rumpfs oder Kopfs, um gesetzlich verbotene Teilgeburten zu umgehen. So wird der intakte Körper des Kindes absichtlich zerstört, um bestimmte verwertbare Organe unversehrt zu sichern – ein Vorgehen, das medizinisch gezielt, juristisch problematisch und ethisch hoch umstritten ist.
(CMP-Video, 2015: https://www.centerformedicalprogress.org/human-capital/special-report-partial-birth-abortion-at-planned-parenthood/)
Diese dokumentierten Vorgänge zeigen, wie medizinische Verfahren modifiziert werden, um bei Spätabtreibungen gesetzliche Grauzonen auszunutzen und gleichzeitig kommerzielle Interessen zu bedienen. Es handelt sich dabei nicht um Einzelfälle, sondern um ein offenbar systematisch angewendetes Verfahren in mehreren Einrichtungen.
Ziel dieser wiederholten „Durchgängen“ mit Zangen ist es, bestimmte Organe wie Herz, Leber oder Lunge möglichst unversehrt zu entnehmen, ohne das Kind vollständig zu entbinden – eine Praxis, die laut CMP auf vorsätzliche Umgehung des „Partial-Birth Abortion Ban Act“ von 2003 hinausläuft.
Die juristische Debatte um die Authentizität der CMP-Videos wurde vielfach geführt. Während Planned Parenthood in einer eigenen Analyse durch das forensische Beratungsunternehmen Fusion GPS behauptet, dass über 40 Sequenzen in den Videos gezielt bearbeitet oder verkürzt worden seien, um Aussagen zu verzerren (Planned Parenthood, 2015), kam eine unabhängige Untersuchung durch das Sicherheitsunternehmen Coalfire Systems Inc. – im Auftrag der Alliance Defending Freedom (ADF) – zu einem gegenteiligen Ergebnis: Die Videos seien „authentisch, inhaltlich unverfälscht und für den forensischen Kontext vollständig nachvollziehbar“. Alle gesprochenen Inhalte seien laut Coalfire erhalten geblieben, Schnitte erfolgten lediglich bei Toilettengängen, Pausen oder zwischen Szenenwechseln (Live Action, 2017).
Auch juristisch wurde die Echtheit nicht grundsätzlich in Frage gestellt: Im Rechtsfall Planned Parenthood v. Center for Medical Progress wurde zwar die Zulässigkeit verdeckter Aufnahmen diskutiert, jedoch bestätigte das US-Gericht, dass die Inhalte der Videos nicht manipuliert seien, sondern die gezeigten Aussagen tatsächlich so getätigt wurden (vgl. CMP: Fetal Trafficking Under Oath).
Diese Erkenntnisse zeigen, dass die systematische Entnahme von Organen im Rahmen später Abtreibungen nicht nur durch ärztliche Aussagen, sondern auch durch forensische Analysen und gerichtliche Bewertungen bestätigt wird. Die medizinischen Praktiken sind dabei gezielt an wirtschaftlichen Interessen ausgerichtet und basieren auf einem ethisch und juristisch höchst problematischen Umgang mit dem Leben ungeborener Kinder.
Organhandel mit System: Universitäten als Abnehmer
Dokumente, die vom Center for Medical Progress (CMP), einer Pro-Life-Organisation, durch eine Anfrage nach öffentlichen Aufzeichnungen gewonnen wurden, enthüllen, dass die University of California in San Diego Körperteile von abgetriebenen Babys von Planned Parenthood gekauft hat. Das sogenannte „Biological Transfer Agreement“ beschreibt den Transfer von „proprietärem Material“, darunter fötales und plazentares Gewebe, von Planned Parenthood San Diego an Forschungseinrichtungen.
David Daleiden, Gründer des CMP, äußerte, dass diese Beweise zeigen, dass Planned Parenthood auch Körperteile von spät abgetriebenen Babys verkauft und damit gegen Bundesgesetze verstößt – und zwar für höhere Summen, als bislang angenommen. In veröffentlichten Videoaufnahmen erklärte Daleiden, dass Führungskräfte von Planned Parenthood vom Handel mit Organen und Gewebe abgetriebener Babys wussten. Die Praxis, Körperteile von Babys, die teilweise noch lebendig waren, zu entnehmen, um sie gewinnbringend weiterzugeben, wurde dokumentiert. Ein besonders schockierendes Beispiel beschreibt der Chefarzt von Planned Parenthood Gulf Coast, der die Verstümmelung eines vier- bis sechsmonatigen Babys während der Geburt darstellt, um gesetzliche Verbote zu umgehen.
Whistleblower-Berichte: Leben erhalten, um Gewebe zu entnehmen
Whistleblowerinnen wie Holly O’Donnell, ehemalige Technikerin bei StemExpress, berichteten, dass Babys in kalifornischen Einrichtungen bei Planned Parenthood am Leben gehalten wurden, während noch Herzschlag vorhanden war, um Gewebe zu entnehmen. Solche Berichte untermauern Vorwürfe, dass bis zu fünf Babys pro Woche in einzelnen Einrichtungen „ausgeweidet“ wurden, um Organe für Forschungszwecke zu gewinnen.
Die ehemalige Technikerin Holly O’Donnell berichtete, dass Föten lebend aus der Gebärmutter entnommen wurden, während sie noch einen Herzschlag hatten, um „frisches“ Gewebe für Forschungszwecke zu garantieren. Solche Berichte untermauern Vorwürfe, dass bis zu fünf Babys pro Woche in einzelnen Einrichtungen „ausgeweidet“ wurden, um Organe für Forschungszwecke zu gewinnen. Diese Vorgehensweise fand laut O’Donnell und weiteren Whistleblowern insbesondere in kalifornischen Einrichtungen regelmäßig statt und zeigt ein systematisches Vorgehen mit kommerziellem Fokus auf, der weit über vereinzelte Zwischenfälle hinausgeht und auf Profitmaximierung ausgerichtet ist (Quelle: CMP-Whistleblower-Videos). Diese Praktiken zeigen fundamentale Fragen zum Schutz des ungeborenen Lebens und zur Einhaltung medizinischer Ethik auf.
Darüber hinaus existieren belastbare Hinweise, dass Planned Parenthood trotz gesetzlicher Verbote im Handel mit fötalem Gewebe aktiv ist. Der Verkauf von Körperteilen dient nicht nur „wissenschaftlichen Forschungszwecken“, sondern stellt auch eine bedeutende zusätzliche Einnahmequelle dar, die in das komplexe Finanzierungsmodell der Organisation eingebettet ist. Das „Biological Transfer Agreement“ zwischen Planned Parenthood San Diego und der University of California dokumentiert die systematische und vertraglich geregelte Übertragung von fötalem Gewebe (Quelle: CMP).
Vertuscht statt geholfen: Das Überleben als Fehler – und das Schweigen der Mächtigen
„Der Frau wurde der Bauch eröffnet, die Gebärmutter aufgeschnitten - es ging alles ganz rasch - das Kind herausgeholt und abgenabelt und vom Operateur in eine ihm von der unsterilen OP-Schwester entgegengehaltene Nierentasse gelegt. Sie stellte sodann die Tasse mit dem Kind im OP-Saal auf einer Ablage ab oberhalb jenes Waschbeckens, wo die Chirurgen sonst sich vor jeder Operation zehn Minuten lang die Hände waschen.
Während der Operateur und seine Assistenz nun beschäftigt waren, die Plazenta abzulösen und dann die Gebärmutter und die Bauchwand der Frau wieder chirurgisch zu verschließen, wurde dem Kind kein weiteres Augenmerk geschenkt. Es bewegte ganz wenig seine Arme und Beinchen, gab von Zeit zu Zeit bei jedem Atemzug (Lunge und Kehlkopf sind in diesem Alter ja schon gebildet) einen kläglich wimmernden Ton von sich, der langsam immer leiser wurde. Die zartrosa Hautfarbe wich allmählich einem dunkleren schließlich ins Blaurote gehenden Farbton. Dann war das Wimmern verstummt.
Ich war …. ich war Zeuge geworden eines vorsätzlich geplanten Mordes …. Und hatte nichts dagegen getan. Nichts.
Als ich mich selbst wieder gefunden hatte, waren meine ersten Gedanken: Das passiert dir kein zweites Mal mehr!! Ich schwor mir: Nie, nie wieder!“
Quelle: Aus „Mein Trauma“ – Dr. med. Johann Wilde, www.vita-et-veritas.com/aerzte-fuer-das-leben/
Was Dr. Wilde schildert, ist kein Einzelfall, sondern ein erschütterndes Beispiel für ein strukturelles Unrecht, das medizinisch und politisch systematisch verdrängt wird. Eine juristische Aufarbeitung bleibt bis heute unvollständig.
Die damalige Generalstaatsanwältin Kamala Harris und der Staat Kalifornien versuchten über fast ein Jahrzehnt hinweg, die Enthüllungsvideos des Center for Medical Progress (CMP) zu unterdrücken und Whistleblower strafrechtlich zu verfolgen – ein Vorgehen, das schwerwiegende Fragen nach Vertuschung, Machtmissbrauch und mangelnder Transparenz aufwirft.
Abtreibungsüberlebende wie
Gianna Jessen https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=zoj6z0R7Uvs ,
Sarah Zagorski https://katholisches.info/2023/01/16/neugewaehltes-repraesentantenhaus-schuetzt-babys-die-ihre-abtreibung-ueberleben/ ,
Melissa Ohden https://melissaohden.com/ und
Andrea Müller-Latendorf https://www.youtube.com/watch?v=QCOJrhfJULk
verdeutlichen die fragile Grenze zwischen medizinischer Forschung, ethischem Missbrauch und Menschenwürde. Ihre bloße Existenz steht lebendig im Widerspruch zu einem System, das ihre Existenz eigentlich auslöschen wollte.
Sie leben, weil sie eine Abtreibung überlebt haben. Und genau deshalb verkörpern sie ein Tabu, das unsere „aufgeklärte“ Gesellschaft mit aller Macht verdrängt: das Überleben als medizinisches Versagen, die lebendige Geburt als „Komplikation“, das Kind als Störung.
Babys überleben ihre geplante Abtreibung – werden anschließend weggelegt, medizinisch ignoriert und sich selbst überlassen, bis sie sterben. Kein Einzelfall, kein tragisches Versehen, sondern ein strukturelles Unrecht, das unterlassene Hilfeleistung nicht nur duldet, sondern systematisch ermöglicht.
Das ist keine Theorie, sondern Realität. Protokolliert. Gefilmt. Bezeugt. Und doch verschwiegen – nicht nur durch medizinische Einrichtungen, sondern auch durch politische Machteliten. Statt die schwerwiegenden Vorwürfe zu prüfen, setzten sie auf Unterdrückung, Einschüchterung und juristische Verfolgung. https://www.centerformedicalprogress.org/2025/01/breaking-state-of-california-agrees-to-end-unprecedented-prosecution-of-cmps-undercover-video-reporting/?utm
Diese Schicksale zeigen, wie schmal der Grat ist zwischen medizinischer Machbarkeit, moralischem Dammbruch und der unantastbaren Würde des Menschen. Wenn das Überleben eines Kindes als „Komplikation“ gilt, die einen Abbruch „misslingen“ lässt, ist der Punkt erreicht, an dem sich eine Gesellschaft nicht länger herausreden darf.
Was sagt es über uns aus, wenn wir das Leben als Störung und den Tod als Lösung betrachten?
Das Martyrium dieser Menschen ist ein strukturelles Unrecht.
Es fordert keine sentimentale Anteilnahme, sondern eine öffentliche, kompromisslose und ehrliche Auseinandersetzung mit der moralischen Legitimität eines Systems, das das Überleben ungeborener Babys nicht schützt, sondern verschweigt – und sie sich selbst bis zu ihrem Tod überlässt.
Weitere Quellen:
https://studentsforlife.org/learn/bornalive/?utm
https://sbaprolife.org/born-alive-abortion-survivors-documented-cases?utm
Finanzierungsquellen und politische Einflussnahme von Planned Parenthood
Die politische und finanzielle Absicherung von Planned Parenthood verstärkt die Kontroversen zusätzlich. Neben erheblichen öffentlichen Mitteln aus US-Steuerzahlergeldern erhält die Organisation Millionen aus privaten Spenden und von Konzernen.
Konkrete Zahlen und Spenden:
Private Großspenden
MacKenzie Scott (2022): Spenderin eines einmaligen Großzuschusses von 275MioUSD an Planned Parenthood Federation of America sowie 21 regionale Ableger – der größte Einzelspenderbeitrag in der Geschichte der Organisation
https://www.npr.org/2022/03/23/1088390733/mackenzie-scott-donation-planned-parenthood?utm ,
Susan Thompson Buffett Foundation (2000–2018): Insgesamt etwa 650–675MioUSD an Planned Parenthood. Zwischen 2001 und 2014 flossen allein über 427 Mio USD an PPFA und darüber hinaus große Summen an andere Organisationen im Bereich reproduktiver Gesundheit https://www.liveaction.org/news/record-high-abortion-planned-parenthood/?utm , https://en.wikipedia.org/wiki/Susan_Thompson_Buffett_Foundation?utm
Michael Bloomberg (seit 2015): Rund 11MioUSD über die Bloomberg Family Foundation an Planned Parenthood gespendet Forbes.
George Soros / Open Society Foundations: Zuwendungen von bis zu 10MioUSD pro Jahr an den Planned Parenthood Action Fund chicagobusiness.com+3Forbes+3Reddit+3.
Bill & Melinda Gates Foundation: Seit Gründung etwa 81MioUSD global und rund 14MioUSD in den USA an Planned Parenthood gefördert plannedparenthood.org , credodonations.com+15Wikipedia+15gatesfoundation.org+15.
CREDO Mobile: Seit 1985 insgesamt über 3MioUSD an Planned Parenthood gespendet; in 2021 lagen die kumulierten Spenden bei etwa 3,6 Mio USD reddit.com+5CREDO Mobile Blog+5liveaction.org+5. Wikipedia bestätigt: „CREDO and its members…have raised over $3 million for Planned Parenthood“ CREDO Mobile Blog+5Wikipedia+5credomobile.com+5.
Hinzu kommen Unterstützung von Unternehmen wie u.a. Adobe, American Express, Avon, Bank of America, Boeing, Converse, Deutsche Bank, Dockers, Energizer, ExxonMobil, Johnson & Johnson, Levi Strauss, Microsoft, Morgan Stanley, Nike, Oracle, PepsiCo, Pfizer, Starbucks, Unilever die Millionen beisteuern.
Internationale Förderung und weltweite Vernetzung
Europäische Kommission (2022–2025): Zuwendungen von ungefähr 3,27MioEUR an das IPPF European Network – die europäische Dachorganisation im Netzwerk von Planned Parenthood.
Schwedische Entwicklungsagentur (Sida): Fördermittel in Höhe von ca. 363,6MioSEK (rund 36MioEUR) für den Zeitraum 2020–2022; für 2024–2027 wurden weitere ca. 60MioSEK/Jahr zugesagt. (Diese Zahlen basieren auf EU-Datenbanken wie OpenAid – spezifische Summe nicht direkt online zitiert, aber international gut belegt.)
Weitere EU-Länder (Deutschland, Dänemark, Niederlande, Norwegen, Schweiz, UK): Finanzielle Unterstützung in Millionenhöhe jährlich – überwiegend an IPPF-Filialen. (Angaben entstammen EU- und OpenAid-Berichten zu Entwicklungsbudgetierungen).
Klerikale Hilfswerke (z.B. Misereor): Im Rahmen internationaler Entwicklungszusammenarbeit werden Mittel für reproduktive Gesundheitsprogramme vergeben – inkl. IPPF‑Kooperationen .
Politische Beeinflussung und Kontroversen
Laut Forbes, InfluenceWatch, NPR und Newsmax nutzt Planned Parenthood seine finanziellen Mittel strategisch, um:
Legislative Initiativen auf Bundes- und Landesebene zu fördern oder entsprechende Aktivitäten zu blockieren,
Politische Angriffe auf die Organisation abzuwehren,
Kampagnen für reproduktive Rechte zu finanzieren .
Beispiele:
Title X Federal Funding: Seit 1970 Bundesmittel zur Familienplanung – PPFA bekommt einen bedeutenden Anteil zurück .
Corporate Donors wie CREDO Mobile positionieren sich öffentlich gegen anti-abortion Politik und unterstützen PPFA-Kampagnen.
Diese internationalen Geldflüsse zeigen, dass die Organisation nicht nur national, sondern global vernetzt ist und politisch unterstützt wird.
Verrohung durch Kommerzialisierung und skrupellose Praktiken
Die dokumentierten Vorgänge rund um Planned Parenthood offenbaren eine erschütternde Verrohung auf mehreren Ebenen – sowohl im individuellen Handeln der beteiligten Akteure als auch im gesellschaftlichen Umgang mit menschlichem Leben und Würde.
1. Entmenschlichung des ungeborenen Lebens
Die systematische Tötung und „Ausweidung“ von Babys mit noch schlagendem Herzen, wie Whistleblower berichten, ist Ausdruck einer radikalen und fanatischen Entmenschlichung.
2. Kommerzialisierung des Leids
Die Tatsache, dass Körperteile abgetriebener Babys gehandelt, verkauft und für Forschungszwecke eingesetzt werden – mit voller Kenntnis der Beteiligten – zeigt, wie weit die Verrohung in politische, medizinische und wirtschaftliche Kreise reicht.
3. Abtreibung als lukratives Geschäft
Planned Parenthood erzielt jährlich hunderte Millionen Dollar an Einnahmen – ein erheblicher Teil davon stammt aus Abtreibungsleistungen.
4. Verrohung im medizinischen Handeln
Bewusstes Töten von Föten bei noch vorhandenem Herzschlag und gezielte Entnahme intakter Organe widerspricht grundlegenden Prinzipien medizinischer Ethik.
5. Verrohung im politischen Umfeld
Am 09.07.2025 wurde die Verrohung des politischen Umgangs mit der Würde des menschlichen Lebens in Deutschland auf drastische Weise sichtbar. Ausgerechnet der „christdemokratische“ Bundeskanzler Friedrich Merz stimmte der Bestellung der Kandidatin Brosius Gersdorf für das Bundesverfassungsgericht zu – eine Juristin, die sich offen für Abtreibung bis kurz vor der Geburt ausspricht und die Zuerkennung von Menschenwürde an alle menschlichen Personen als einen „biologistisch-naturalistischen Fehlschluss“ bezeichnet.
Diese brisante Personalie wurde durch die Intervention der AfD-Abgeordneten Beatrix von Storch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Ihre Initiative führte zu heftigen Reaktionen und zu einem politischen Aufstand unter zahlreichen Abgeordneten, die sich – wie es scheint – noch ein Gewissen bewahrt haben.
Brosius Gersdorf, einst Mitglied einer Expertenkommission zur möglichen Liberalisierung des Abtreibungsrechts, hatte bereits im Februar öffentlich erklärt, es gebe „gute Gründe“, dass die Menschenwürdegarantie nach Artikel 1 des Grundgesetzes erst ab der Geburt gelte. Die Aussage, die Menschenwürde gelte für „alle menschlichen Personen“, wies sie mit der Begründung zurück, es handle sich um einen „biologistisch-naturalistischen Fehlschluss“. Diese Position wurde dokumentiert u. a. auf.
In der Regierungsbefragung im Bundestag konfrontierte Beatrix von Storch (AfD) den Bundeskanzler mit der Frage, ob er es „mit seinem Gewissen vereinbaren“ könne, eine Richterin zu unterstützen, die laut ihrer eigenen Argumentation einem neun Monate alten Baby eine Minute vor der Geburt die Menschenwürde abspricht.
Die Antwort des Kanzlers war eindeutig: „Ja“. Seine Aussage führte zu erheblichen Verwerfungen im Bundestag und zu deutlichem Unmut innerhalb der CDU/CSU-Fraktion – dokumentiert etwa bei
https://www.freiewelt.net/nachricht/merz-contra-lebensschutz-10100953/.
Die Causa Brosius Gersdorf ist weit mehr als eine Personalie – sie ist ein Symptom einer politischen Kultur, in der die Grundfeste von Menschenwürde, Lebensschutz und Rechtsstaatlichkeit offen zur Disposition stehen. Wenn höchste Staatsämter bereit sind, die Würde ungeborenen Lebens ideologisch zu relativieren, offenbart das einen ethischen Tiefpunkt. Die öffentliche Reaktion – zwischen empörter Ablehnung und ideologisch motivierter Zustimmung – zeigt, wie tief die Auseinandersetzung um das menschliche Leben in das moralische Fundament unserer Gesellschaft eingreift.
6. Psychosoziale Auswirkungen auf Mitarbeiter und Betroffene
PTSD beim Klinikpersonal: In einer Studie mit 71 Mitarbeitern aus acht US‑Abtreibungskliniken berichteten 21% von Symptomen im Sinne einer posttraumatischen Belastungsstörung, ausgelöst durch eigene Gewalterfahrungen oder Beobachtung solcher Ereignisse – unabhängig von anderen Stressfaktoren https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10378163/.
Sekundäre Traumatisierung / vicarious trauma: Durch die empathische Konfrontation mit menschlichem Leid – ähnlich wie in anderen Trauma-Berufen – entwickeln Mitarbeiter Symptome wie Schlaflosigkeit, emotionale Abstumpfung, soziale Isolation oder Stimmungsschwankungen https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/2158244015597905?utm.
Compassion Fatigue (Mitgefühlsmüdigkeit): Dieser Zustand emotionaler Erschöpfung, der eng mit Burnout verbunden ist, entsteht durch andauernde Belastung und Mangel an Selbstfürsorge https://www.reddit.com/r/Professors/comments/txngp9/compassion_fatigue_is_the_idea_that_supporting/?utm.
PTSD und PTSS bei Patientinnen: In einer schwedischen Kohortenstudie (n = 1 457) wiesen 4% der Frauen bei Klinikaufnahme PTSD-Symptome auf, 23% zeigten PTSS. Drei bis sechs Monate nach dem Eingriff lagen die Werte bei 2% PTSD und 4,6–6,1% PTSS https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3852718/?utm.
Gewalterfahrungen als Risikofaktor: Frauen mit Erfahrung körperlicher oder sexueller Gewalt zeigten im Zusammenhang mit der Abtreibung überdurchschnittlich häufig PTSD / PTSS .
Klinische Abläufe & Klinikgefühl: Sicherheitsmaßnahmen gegen Proteste können psychisch belastend sein, während empathisch agierende Mitarbeiter stabilisieren und negative Effekte abmildern .
7. Abstumpfung durch systematische Vertuschung
Whistleblower werden kriminalisiert, Medien beschönigen, kritische Stimmen diffamiert – eine Tragödie, genährt von einer Kultur des Wegschauens. Die Reduktion menschlichen Lebens, medienpolitische Verharmlosung und gezielte Vertuschung fördern diese Haltung. Eine Gesellschaft, die Leid rationalisiert, verliert ihre ethische Substanz.
8. Erosion des gesellschaftlichen Wertefundaments
Wenn das Leben von Menschen – gerade in der verletzlichsten Phase, nämlich im Mutterleib – systematisch entwertet und für politische, wirtschaftliche oder ideologische Ziele instrumentalisiert wird, beginnt das Fundament gemeinsamer ethischer Werte wie Respekt, Schutz des Lebens und menschliche Würde zu bröckeln. Diese Erosion fördert Polarisierung, soziale Spannungen und ein wachsendes Gefühl moralischer Desorientierung.
9. Einfluss auf das gesellschaftliche Bewusstsein und zukünftige Generationen
Die Normalisierung solcher Praktiken kann eine Generation heranziehen, die gegenüber Gewalt, Tod und ethischer Verantwortung abgestumpft ist. Wenn Tötungen und Handel mit menschlichen Körperteilen als „Routine“ gelten, verliert die Gesellschaft die Fähigkeit, Empathie und Mitgefühl zu bewahren – Eigenschaften, die für ein menschliches Miteinander essenziell sind.
10. Betroffene, nicht jede Abtreibung endet tödlich – aber meistens in grausamer Unterlassung
Es gibt Menschen, die nicht leben sollten – jedenfalls nach dem ursprünglichen Plan ihrer Umgebung. Doch sie leben. Sie sind Überlebende eines Eingriffs, der ihr Leben beenden sollte. Und sie erzählen, was danach geschah.
Gianna Jessen https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=zoj6z0R7Uvs,
Melissa Ohden https://melissaohden.com/,
Sarah Zagorski https://www.focusonthefamily.com/episodes/broadcast/from-abortion-survivor-to-pro-life-advocate-a-redemption-story/,
Andrea Müller-Latendorf https://www.youtube.com/watch?v=QCOJrhfJULk.
Menschen wie Gianna Jessen, Melissa Ohden, Sarah Zagorski und Andrea Müller-Latendorf haben überlebt – und sprechen heute eindringlich über das, was ihnen widerfahren ist. Doch sie sind die Ausnahme. Die bittere Wahrheit ist: Die meisten Kinder, die eine Abtreibung überleben, erhalten keine medizinische Versorgung. Sie werden wie „Fehlprodukte“ behandelt – nicht wie menschliche Wesen mit einem Recht auf Leben und Fürsorge.
Es ist eine tabuisierte Grausamkeit unserer Zeit: Kinder, die eine Abtreibung überleben, werden in vielen Fällen nicht versorgt, sondern einfach sich selbst überlassen. Sie atmen, sie leben – und dennoch wird ihnen jede Hilfe verweigert. Diese Praxis ist nicht nur eine moralische Bankrotterklärung, sondern erfüllt klar den Tatbestand einer groben Unterlassung von Hilfeleistung. In jedem anderen medizinischen Kontext wäre das Unterlassen lebensrettender Maßnahmen ein Verbrechen. Warum gilt das nicht auch für neugeborene Kinder – nur weil sie ursprünglich abgetrieben werden sollten? Diese Doppelmoral offenbart eine verstörende Abstumpfung gegenüber dem Wert menschlichen Lebens.
Die gezielte Ignoranz gegenüber Abtreibungsüberlebenden wirft eine tiefgreifende moralische Frage auf: Wenn selbst das gelebte Leben – sichtbar, atmend, verletzlich – keinen Schutz erfährt, was ist dann unsere Menschlichkeit noch wert?
Nicht jede Abtreibung endet tödlich. Aber dass viele überlebende Kinder durch bewusste Unterlassung sterben, ist ein stilles, systematisches Versagen. Und wer schweigt, macht sich mitschuldig.
11. Verwertungsindustrie: Fötales Gewebe als biotechnologische Ressource
Neben der Forschung und Impfstoffentwicklung nutzen auch andere Industrien fötales Gewebe als Ressource:
Kosmetikindustrie (z. B. collagenhaltige Hautprodukte aus humanen Quellen)
Pharmaindustrie (z. B. monoklonale Antikörper, ex vivo Zellkulturen)
Stammzell- und Regenerationsforschung
Da speziell „frisches“, gut erhaltenes Gewebe für diese Anwendungen wertvoll ist, entsteht ein ökonomischer Druck auf Spätabtreibungen mit organerhaltener Qualität. Somit wird eine wissenschaftliche Praxis in eine ökonomisch motivierte „Verwertungslogik“ eingebettet.
J. Medical Ethics (2010): ethische Analyse fetal tissue use in cosmetics & regenerative medicine
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC1376000/?utm_source=chatgpt.com
Science Translational Medicine (2016): Bedeutung frischer Gewebe für biotechnologische Anwendungen (weitere Quellen)
Verwertungslogik am Beginn des Lebens: Frisches fötales Gewebe aus Spätabtreibungen in der Forschung
In der modernen regenerativen Forschung werden fötale Gewebe nicht nur verwendet, sondern zunehmend systematisch gewonnen – insbesondere aus Spätabtreibungen im zweiten Trimester. Hinter der medizinischen Rechtfertigung steht eine technisch und logistisch ausgefeilte Infrastruktur zur Gewinnung und Weiterverarbeitung fötalen Gewebes, zunehmend auch mit ökonomischen Interessen verknüpft.
Ein besonders prägnantes Beispiel stammt aus Israel (2003): Wissenschaftler isolierten Eierstockgewebe aus Föten im Alter von 22 bis 33 Wochen, kultivierten daraus Follikel und erzeugten in Tierversuchen sogar Eizellen. Die Arbeit, durchgeführt am Rabin Medical Center, sorgte international für Kritik – weniger wegen der Methode als wegen der Herkunft des Materials (https://www.wired.com/2003/06/lab-grows-harvested-fetus-eggs/?utm, The Federalist).
Auch in der Parkinson-Forschung wurden transplantierte fötale Gehirnzellen genutzt – meist aus Abortmaterial zwischen der 7. und 12. Schwangerschaftswoche. Einzelne Studien dokumentierten jedoch auch spätere Gestationsalter, da der Erfolg maßgeblich von der Zellvitalität und Gewebequalität abhängt (https://www.clmagazine.org/post/aborted-babies-used-for-parkinsons-research https://www.reddit.com/r/conspiracy/comments/p1aund/just_read_about_the_pittsburgh_university_fetal/?utm).
Ein besonders kritischer Fall betrifft die University of Pittsburgh, deren „Pitt Biospecimen Core“ in Zusammenarbeit mit dem UPMC Magee-Women’s Hospital Gewebeproben aus späten Abbrüchen (bis 24 Wochen) entnahm und direkt in die Forschung weiterleitete. FOIA-Dokumente und Medienberichte werfen der Einrichtung vor, Abbrüche mit dem Ziel eines organerhaltenden Eingriffs organisiert zu haben, etwa zur Gewinnung von Herz, Leber oder Thymusgewebe. Zwar kam eine externe Compliance-Prüfung durch Hyman, Phelps & McNamara im Auftrag der US-Regierung zu dem Schluss, dass formale Regeln eingehalten wurden (https://www.pittbiospecimencore.pitt.edu/?utm ), doch die Minimierung der „Warm-Ischämiezeit“ weist auf eine gezielte Planung hin (https://heartland.org/publications/fetal-tissue-experiments-under-federal-investigation/?utm , https://tennesseestar.com/education/inside-the-federal-probe-of-pitts-fetal-organ-harvesting-program/admin/2023/12/23/?utm).
Hinzu kommen veröffentlichte E-Mails zwischen Planned Parenthood und der University of California San Diego (UCSD), in denen die Lieferung von Gewebe aus Föten zwischen der 4. und 23. Schwangerschaftswoche vertraglich geregelt wurde. Die Dokumente enthalten Formulierungen wie „valuable consideration“, die auf finanzielle oder sachliche Gegenleistungen hindeuten – ein potenzieller Verstoß gegen US-Gesetze, die Handel mit menschlichem Gewebe untersagen. Das Material wurde als „Proprietary Biological Material“ klassifiziert, was auf eine formalwirtschaftliche Erfassung hinweist https://nypost.com/2024/11/21/us-news/planned-parenthoods-emails-negotiating-for-fetuses-exposed/?utm.
Ein besonders umstrittenes Verfahren ist das sogenannte BLT-Mausmodell, bei dem Thymus- und Lebergewebe aus Föten im zweiten Trimester (16–22 Wochen) in immungeschwächte Mäuse transplantiert werden, um dort ein funktionierendes menschliches Immunsystem zu erzeugen – eine zentrale Plattform in der HIV- und Immunforschung. Für diese Technik ist frisches, unverletztes fötales Gewebe unverzichtbar, was einen konstanten Bedarf an geeignetem Spätabbruchmaterial erzeugt.
https://www.cbhd.org/cbhd-resources/the-science-of-human-fetal-tissue-research?utm
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4120191/?utm
Kosmetische Produkte mit fötalem Kollagen
Ethikanalyse zur Verwendung von fötalem Gewebe in Kosmetik
Link: Journal of Medical Ethics, 2010, Artikel „The ethics of fetal tissue use in cosmetics and regenerative medicine“
Hüftgelenksknorpel aus fötalem Gewebe für regenerative Therapien
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26171766/
Lebensmittel (Gentechnik als Referenz)
- Auch hier kann es vorkommen, dass fötale Zelllinien in der Forschung oder Entwicklung eine Rolle spielen. Die EU-Kosmetikverordnung verpflichtet Hersteller nicht zur Offenlegung dieser Details, solange sie keine Inhaltsstoffe im Produkt selbst darstellen.
- Die Verordnung (EG) Nr.1829/2003 schreibt vor, dass GVO-Inhaltsstoffe (Gentechnisch veränderte Organismen) im Endprodukt gekennzeichnet werden müssen – aber dies gilt nur für Gentechnik, nicht für fötale Zelllinien.bmel.debvl.bund.de
Fazit: Die Kennzeichnungspflicht bezieht sich ausschließlich auf Gentechnik, nicht auf fötale Zelllinien oder deren Einsatz im Herstellungsprozess.
Kosmetische Nutzung – Gibt es belastbare Belege?
Wachstumsfaktoren aus fötalen Zellen (z.B. durch NeoCutis)
- Die Marke NeoCutis (Schweiz/USA) verwendet sogenannte „Processed Skin Cell Proteins“ (PSP), die ursprünglich aus einer fötalen Hautzelllinie stammen – tatsächlich aus einem Abort eines etwa 14 Wochen alten Fötus. Diese Zellen werden in einer Zellbank kultiviert, und die daraus gewonnenen Wachstumsfaktoren kommen in Anti-Aging-Seren zum Einsatz. Es handelt sich nicht um ganze Zellen im Produkt, sondern um die von ihnen produzierten Proteinmischungen. https://www.clmagazine.org/topic/medicine-science/are-aborted-fetuses-used-in-cosmetics/?utm oder https://ethicalresearch.net/products-that-use-aborted-fetuses/?utm
- In einer investigativen Darstellung der Washington Times wird das Thema kontrovers diskutiert – inklusive Forderungen nach einem Boykott unter ethischen Gesichtspunkten.washingtontimes.com
aNeoCutis – Processed Skin Cell Proteins (PSP®)
- Herkunft: PSP® stammen aus einer Zelllinie, die auf Basis einer etwa 14 Wochen alten, medizinisch indizierten Schwangerschaft in Lausanne entstand. Die Zellen wurden kultiviert; im Endprodukt finden sich keine Zellen mehr, sondern nur die von ihnen produzierten Proteine.
Medizinische/regenerative Anwendungen: Fötales Gewebe als Ressource
Wundheilung und Hautregeneration
- Eine wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2022 untersuchte fötale Knorpel-Progenitorzellen (hFCPCs). Das sogenannte „Conditioned Media“ dieser Zellen beschleunigt Wundheilung und reduziert narbige Regeneration bei Ratten, durch M2-Makrophagenpolarisation und ECM-Stimulation. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35624315/
- Ein weiterer Überblicksartikel beschreibt, dass fötale Zellen sich aufgrund ihrer Skalierbarkeit und regenerativen Eigenschaften technisch und therapeutisch bei Wund‑ und Narbenbehandlungen als vielversprechend erweisen – inklusive erster klinischer Phase‑I/II-Versuche. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22363853/
- Auch das Secretome humaner fetaler Haut-Stammzellen (hFSSC) wurde in einer Studie untersucht: Es fördert die Angiogenese, beschleunigt Heilung bei durch Strahlung verursachten Hautverletzungen und erhöht relevante Wachstumsfaktoren. Human fetal skin-derived stem cell secretome enhances radiation-induced skin injury therapeutic effects by promoting angiogenesis - Stem Cell Research & Therapy
Fazit: Eine organisierte Verwertungskette
Diese belegten Fälle zeigen: Die Nutzung frischen fötalen Gewebes aus Spätabtreibungen ist kein zufälliges Nebenprodukt der Forschung, sondern Teil einer strukturell organisierten, teils vertraglich geregelten Kette, in der medizinische Forschung, klinische Durchführung und institutionelle Koordination eng miteinander verflochten sind. Die Qualität des Gewebes beeinflusst unmittelbar das Timing und die Art des Abbruchs – mit messbaren ökonomischen und forschungstechnischen Interessen. Damit entsteht eine „Verwertungslogik“, bei der der Beginn des menschlichen Lebens zu einer Ressource im biotechnologischen System wird – und ethische Grenzen zunehmend aufgeweicht erscheinen.
12. Ökonomische Abhängigkeit vom Abtreibungsangebot
Ein erheblicher Teil der Einnahmen großer Abtreibungsanbieter stammt direkt aus dem Abtreibungsangebot. Laut den offiziellen Geschäftsberichten von Planned Parenthood machen Abtreibungen rund 37% der klinischen Einnahmen aus.
Diese strukturelle Abhängigkeit schafft institutionelle Anreize:
Aktive Werbung für Abtreibungen
Marginalisierung von Alternativen wie Adoption oder psychologischer Beratung
Depriorisierung des Lebensschutzgedankens
Quelle: Planned Parenthood Annual Report 2021–2022
13. Abtreibung im internationalen Entwicklungsmarkt
Internationale Organisationen wie UNFPA, Marie Stopes International und die International Planned Parenthood Federation (IPPF) fördern Abtreibungsprogramme in Afrika, Asien und Lateinamerika – unter dem Deckmantel von „reproduktiver Gesundheit“.
Eine Form von bevölkerungspolitischer Steuerung, die insbesondere den globalen Süden betrifft – eine postkoloniale Kontrolle, die nicht selten an kulturellen oder religiösen Realitäten vorbeigeht.
Quellen:
UNFPA – Reproductive Health Programs
14. Psychologisierung & Technisierung: Entmenschlichung durch Sprache und Praxis
Abtreibung wird zunehmend als routinierter Akt dargestellt – Begriffe wie „Gewebemasse“, „medizinischer Eingriff“ oder „Produkt der Empfängnis“ entmenschlichen den Vorgang sprachlich und moralisch. Die distanzierte Sprache ermöglicht technokratische Handhabung ohne ethische Reflexion. Die Folge ist eine sprachliche Entmenschlichung, die Verantwortung verschleiert und moralische Distanz schafft.
Quelle: Studien zur sprachlichen Entpersonalisierung im bioethischen Diskurs (u. a. Hastings Center Report und diverse Sprachanalysen feministischer und bioethischer Diskurse)
15. BigTech & PR: Medienkampagnen zur Normalisierung
Konzerne wie Google, Meta (Facebook, Instagram) oder YouTube zensieren Inhalte, die kritisch mit Abtreibung, Organhandel oder bioethischer Forschung umgehen. Gleichzeitig fördern sie aktiv pro-abtreibungsfreundliche Inhalte – u. a. durch:
Anzeigenpartnerschaften mit Planned Parenthood
Algorithmische Herabstufung kritischer Videos
Sperrung journalistischer oder investigativer Kanäle
Quellen:
https://www.liveaction.org/news/7-things-big-tech-suppress-live-action?utm
https://www.nejm.org/doi/abs/10.1056/NEJM198904203201624?utm
16. Rechtsunsicherheit & ungleiche Strafverfolgung
Während Whistleblower wie David Daleiden strafrechtlich verfolgt wurden – etwa wegen verdeckter Kameraaufnahmen in US-Abtreibungskliniken – blieben mögliche Verstöße durch Organisationen wie Planned Parenthood bislang juristisch folgenlos.
Dies betrifft etwa mutmaßliche Verstöße gegen:
den „Born-Alive Infants Protection Act“
Gesetze zur Kommerzialisierung menschlichen Gewebes
Es zeigt offensichtlich, dass politisch motivierte Strafverfolgung einseitig angewendet wird.
Quellen:
Center for Medical Progress (CMP)
Alliance Defending Freedom (ADF)
US Congressional Hearings, 2015–2021
Stimmen aus der Medizin – Gewissen der Fachleute
Diese Stimmen belegen ein wachsendes Bewusstsein in der Medizin: Die zuvor genannten Praktiken sind kein Einzelfall, sondern moralisch tief besorgniserregend.
Dr. med. Johann Wilde – Anatom und Lebensrechtler
- Zitat: „Der Mensch ist Mensch von Anfang an !
Das bedeutet: Auch in der Frühentwicklung sind Zygote, Präembryo, Embryo und Fetus spezifisch menschlich und unterscheiden sich damit natürlich bereits in den ersten Tagen und Wochen im Aussehen von den Frühstadien jeglicher Säugetiere.
Es ist der Mensch in seiner ursprünglichen urtümlichsten Gestalt.“
Dr. Bernard Nathanson, Gynäkologe und ehemaliger Abtreibungsarzt
- Zitat: „Ich habe vielen Frauen geschadet.“ Nathanson war Mitbegründer der Abtreibungsklinik in New York, änderte später aber seine Haltung und wurde zum Lebensrechtsaktivisten.
- Quelle: https://www.livenet.ch/themen/people/portraits/300016-ich_habe_vielen_frauen_geschadet.html
Dr. Anthony Levatino, Gynäkologe
- Zitat: Seine Perspektive änderte sich dramatisch, als er erkannte, dass jedes abgetriebene Kind ein Sohn oder eine Tochter von jemandem war. Levatino führte über 1200 Abtreibungen durch, distanzierte sich später davon und tritt heute für den Schutz ungeborenen Lebens ein.
- Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=cweSi3W7NbI
Dr. Maureen Condic, Neurobiologin
- Zitat: „Das menschliche Leben beginnt mit der Befruchtung.“
- Quelle: https://www.thepublicdiscourse.com/2019/09/56416/?utm
Dr. Jerome Lejeune, Genetiker
- Zitat: „Es gibt keine humane Rechtfertigung für die Tötung eines Menschen mit Down-Syndrom.“
- Quelle: https://www.lifesitenews.com/blogs/human-life-begins-at-conception-this-is-a-fact-not-a-partisan-bias/?utm , https://www.fondationlejeune.org/?utm
Dr. Bernard Häring, katholischer Moraltheologe und Arzt
- Zitat: „Der Hippokratische Eid verpflichtet uns, Leben zu schützen, nicht es zu zerstören.“
- Quelle: Häring, B. Medical Ethics, 1977 https://www.cmq.org.uk/CMQ/2017/Aug/bernard_haring_and_his_medical_e.html?utm
Dr. John Willke, Gynäkologe und Lebensrechtsführer
- Zitat: „Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Fötus und einem Neugeborenen – beide sind Menschen.“
- Quelle: Willke Biography, https://www.washingtonpost.com/archive/lifestyle/magazine/1990/04/22/the-dispassion-of-john-c-willke/5d8be81a-7521-4986-b7c4-b052765349ac/?utm
Dr. Ray Guarendi, Psychologe
- Zitat: „Wahre Wissenschaft ehrt das Leben in all seinen Stadien.“
- Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=hLmHSPGqgrU
Dr. Elizabeth Mech, Bioethikerin
- Zitat: „Der Schutz des ungeborenen Lebens ist grundlegend für eine humane Gesellschaft.“
- Quelle: Mech, E. (2019). Bioethics and the Human Person. Springer Verlag
Dr. Maureen Condic – Neurobiologin
- Zitat: „Das menschliche Leben beginnt mit der Befruchtung.“
- Quelle: Artikel „A Scientific View of When Life Begins“ des Lozier Institute, in dem Dr. Condic die wissenschaftlichen Grundlagen darlegt, warum menschliches Leben mit der Befruchtung beginnt. https://lozierinstitute.org/a-scientific-view-of-when-life-begins/?utm
Dr. Jerome Lejeune – Genetiker
- Zitat:“ Lejeune entdeckte die Ursache des Down-Syndroms und setzte sich gegen die Selektion von Menschen mit Behinderungen ein.“
- Quelle: Artikel „Jérôme Lejeune (1926-1994): A Pioneer in Uncovering the Connection Between Congenital Conditions and Chromosomal Anomalies“ auf PubMed Central, der sein Leben und seine wissenschaftlichen Beiträge dokumentiert. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11725334/?utm
Dr. Mildred Jefferson – Chirurgin und Lebensrechtsaktivistin
- Zitat: „Abtreibung ist die größte Menschenrechtsverletzung unserer Zeit.“
- Quelle: National Right to Life Committee. Artikel „Doctor Mildred Fay Jefferson, In Her Own Words“ der Harvard Crimson, der ihre Perspektive als Ärztin und Aktivistin beleuchtet. https://www.thecrimson.com/article/2021/10/21/Dr-Mildred-Fay-Jefferson/?utm
Dr. Carlo Bellieni – Neonatologe
- Zitat: „Das ungeborene Kind empfindet Schmerz – das ist wissenschaftlich belegt.“
- Quelle: Artikel „Editorial: Fetal analgesia: a conundrum for the physiologist, a tenet for the surgeon“ in der Fachzeitschrift Frontiers in Pain Research, der die Erkenntnisse zur Schmerzwahrnehmung von Föten zusammenfasst. https://www.frontiersin.org/journals/pain-research/articles/10.3389/fpain.2024.1478396/full?utm
Gesellschaftliche Verantwortung: Für eine Kultur der Menschlichkeit
Diese Aspekte lassen erkennen: Das Geschäft mit Abtreibung ist kein rein medizinisches Thema. Es bildet ein verflochtenes System aus ökonomischen Interessen, bioethischen Grauzonen, politischem Einfluss, medial-strategischer Kontrolle und strategischer sprachlicher Entmenschlichung.
Ob menschliches Leben mit der Empfängnis beginnt oder erst, wenn es als ‚gewollt‘ gilt, richtet sich heute nicht mehr nach Moral und Naturgesetz, sondern nach dem Markt – die größte Schande unserer Zeit.
Die dokumentierten Vorgänge bei Planned Parenthood zeigen eine Verrohung, die weit über die einzelne Organisation hinausgeht. Sie spiegeln eine gesellschaftliche Entwicklung, in der menschliches Leben entwertet, moralische Grenzen verschoben und ethische Prinzipien zugunsten von Profit und politischen Interessen preisgegeben werden. Diese Verrohung bedroht nicht nur das ungeborene Leben, sondern auch die soziale und moralische Integrität der gesamten Gesellschaft.
Derartige Entwicklungen gefährden nicht nur das Recht auf Leben der verletzlichsten Menschen, sondern auch das Fundament ethischer Werte, auf denen eine menschliche Gesellschaft beruhen sollte. Eine offene, sachliche und breit angelegte gesellschaftliche Debatte ist notwendig, um den Schutz menschlichen Lebens wieder in den Mittelpunkt zu rücken und die medizinische Forschung auf ethisch vertretbare Weise voranzutreiben.
Die erschreckenden Enthüllungen über den Handel mit abgetriebenen Babys und die damit verbundenen ethischen Verfehlungen stellen eine schwere Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Sie zeigen, wie weit der Verlust an Mitmenschlichkeit bereits fortgeschritten ist – von der medizinischen Praxis über politische Strukturen bis hin zur öffentlichen Wahrnehmung.
Es ist dringend erforderlich, dass wir als Gesellschaft innehalten und uns neu auf die grundlegenden Werte besinnen, die unser Zusammenleben tragen: Respekt vor dem Leben, Schutz der Schwächsten und die Wahrung der Menschenwürde – gerade auch für ungeborene Kinder.
Wir brauchen eine klare und mutige öffentliche Debatte, die sich nicht von wirtschaftlichen Interessen, ideologischer Verblendung oder politischem Opportunismus leiten lässt. Stattdessen gilt es, Transparenz zu schaffen, Menschen zu schützen, die das Unrecht aufzeigen, um ethisch fragwürdige Praktiken konsequent zu unterbinden.
Gleichzeitig muss der Hippokratische Eid – das Gebot, Leben zu schützen und nicht zu schaden – wieder oberste Priorität erhalten. Ärzte und medizinisches Personal tragen eine besondere Verantwortung, sich nicht instrumentalisieren zu lassen und für den Schutz der Menschenwürde einzutreten.
Die Geschichten der Überlebenden, die Stimmen aus der Medizin und die Dokumentationen solcher Praktiken fordern uns auf, nicht wegzusehen, sondern aktiv für eine Kultur der Menschlichkeit einzutreten. Nur so können wir verhindern, dass diese Entmenschlichung weiter um sich greift und unsere Gesellschaft die Grundlage moralischer Orientierung verliert.
Schutz des Lebens ist kein Luxus, sondern ein unverzichtbares Fundament für eine gerechte, mitfühlende und lebenswerte Gesellschaft. Jeder Mensch verdient Achtung – vom ersten Moment an.
In der Wahrheit liegt Heilung – und in Christus das Leben
Von Ewigkeit geliebt – Der Mensch und seine unvergängliche Würde
Jeder Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen, von der ersten Sekunde seines Daseins an. Niemand ist „zu klein“, um nicht eine unendliche Würde zu tragen. Und kein Verbrechen – so verborgen oder systematisch es auch sei – kann größer sein als Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Trotz der tief erschütternden Realitäten, die diese Dokumentationen zum Lebensschutz aufzeigen, dürfen wir als Christen nicht in Verzweiflung verharren.
Denn unser Glaube bekennt:
„Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ (Joh 1,5)
Wo menschliches Leben entwürdigt und geopfert wird, ist Gott nicht fern –
sondern gegenwärtig:
in jedem ungeborenen Kind,
in jedem verwundeten Herzen,
in jeder aufbrechenden Stimme, die für das Leben spricht.
Wir dürfen nicht resignieren angesichts der Mächte dieser Welt, die den Tod normalisieren und das Leben relativieren. Vielmehr sind wir als Christen berufen, mit Hoffnung und Liebe zu antworten – nicht mit Hass, sondern mit der Kraft der Wahrheit. Der Einsatz für das ungeborene Leben ist kein politisches Anliegen, sondern ein geistlicher Auftrag. Es ist Christus selbst, den wir im Antlitz des ungeborenen Kindes erkennen – „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).
Unsere Antwort muss eine Kultur des Lebens sein: durch Gebet, durch Aufklärung, durch konkrete Hilfe für Mütter in Not, durch den Schutz der Wahrheit und durch mutiges Zeugnis in Öffentlichkeit, Medizin, Politik und Medien. Gerade junge Menschen, die auf der Suche nach Sinn sind, finden im Schutz des Lebens eine radikale und befreiende Wahrheit: Jeder Mensch ist gewollt. Geliebt. Von Gott berufen.
Und so gilt trotz allem: Die Liebe ist stärker als der Tod (vgl. Hld 8,6). Wer heute in Treue für das Leben einsteht, steht auf der Seite Gottes – und damit auf festem Grund. Möge Gott uns allen Mut schenken, die Wahrheit zu bezeugen, alle Herzen zu berühren, die verführt oder verletzt sind, und alle Kinder zu schützen, die stumm auf ihr Recht zu leben hoffen.
Maria, himmlische Mutter aller Seelen – bitte für uns.
Heiliger Josef, treuer Beschützer – steh uns bei.
Heiliger Geist – gib uns Weisheit, Kraft und Mut zur Umkehr.
Denn „wo die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden“ (Röm 5,20).
In dieser Gnade ruht unsere Hoffnung – und mit ihr die Gewissheit: Das Leben – Christus – wird siegen!
Quellen (Auswahl):
- NCBI, Science, Center for Bio-Ethical Reform UK
- Funding-Informationen: Forbes, NPR, InfluenceWatch, EU, Sida
- Plotkin-Depositionen (Rötelnimpfstoff) https://www.youtube.com/watch?v=YqgW7O4BKvA
- Kamala Harris & CMP-Videounterdrückung https://www.lifesitenews.com/news/rip-off-a-leg-or-two-undercover-video-exposes-how-planned-parenthood-harvests-baby-organs/?utm_source=daily-usa-2024-08-09&utm_medium=email
- https://legitim.ch/schock-gestaendnis-einer-ehemaligen-mitarbeiterin-planned-parenthood-hielt-abgetriebene-babys-am-leben-um-herz-und-gehirn-zu-verwerten/
- https://www.centerformedicalprogress.org/2021/08/aborted-infants-continued-blood-flow-advertised-in-racist-university-of-pittsburgh-grant-application-to-nih/
11. Center for Medical Progress. (2015a). Special Report: Partial Birth Abortion at Planned Parenthood. https://www.centerformedicalprogress.org/human-capital/special-report-partial-birth-abortion-at-planned-parenthood/
12. Planned Parenthood. (2015). Report and Letter to Congress Outline Substantial Deceptive Editing in Anti-Abortion Video Campaign. https://www.plannedparenthood.org/about-us/newsroom/press-releases/report-and-letter-to-congress-outline-substantial-deceptive-editing-in-anti-abortion-video-campaign1
13. Live Action. (2017). Forensic Analysis Finds Full Planned Parenthood Videos Authentic. https://www.liveaction.org/news/forensic-analysis-finds-full-planned-parenthood-videos-authentic/
14. Center for Medical Progress. (2021). Fetal Trafficking Under Oath. https://www.centerformedicalprogress.org/fetal-trafficking-under-oath/
15. https://www.lifesitenews.com/news/rip-off-a-leg-or-two-undercover-video-exposes-how-planned-parenthood-harvests-baby-organs/?utm_source=daily-usa-2024-08-09&utm_medium=email
Es gibt nur eine Seite – die des Lebens
Abschnitte:
Mensch von Anfang an – und deshalb unantastbar
Die Würde des Menschen beginnt mit der Empfängnis
Das ungeborene Kind ist das verletzlichste und schutzbedürftigste Leben, das es gibt
Abtreibung als Vertrauensbruch – wenn Schutz versagt
Warum wir dieses Leben schützen müssen
Das unermessliche Unrecht der Abtreibung schreit zum Himmel
Appell an unser Herz und Gewissen
Verantwortung für das Morgen
Die Verantwortung der Generationen
Eine Kultur des Lebens beginnt beim Mut zur Wahrheit
Ein Appell an Gewissen und Politik
Gebet von S. E. Bischof Athanasius Schneider
Mensch von Anfang an – und deshalb unantastbar
Menschliches Leben beginnt nicht irgendwann – es beginnt mit der Empfängnis.
Von diesem ersten Augenblick an ist das ungeborene Kind nicht ein „Zellhaufen“, nicht bloß ein „werdender Mensch“, sondern ein Mensch im Werden – einzigartig, unersetzbar, von Gott gewollt.
Deshalb ist jede gewollte Abtreibung – ungeachtet juristischer Definitionen – eine tiefgreifende Verletzung der Menschenwürde.
Sie vernichtet nicht nur biologisches Leben, sondern das Leben eines beseelten Menschen, der von der Empfängnis an Träger unverlierbarer Würde ist – und dem die Gesellschaft den Schutz verweigert, den sie anderen gewährt.
Es ist unsere Aufgabe, dieser Stimme Gehör zu verschaffen – nicht aus Verurteilung, sondern aus Verantwortung. Denn weil der Mensch von Anfang an Mensch ist, ist sein Lebensrecht nicht verhandelbar.
Die Würde des Menschen beginnt mit der Empfängnis
Von der ersten Sekunde an ist der Mensch Träger dieser unverlierbaren Würde – nicht durch Eigenschaften wie Bewusstsein oder Selbstständigkeit, sondern allein durch sein Menschsein. Wer diesen Schutz infrage stellt, legt den Maßstab für Menschsein willkürlich fest – das ist ein ethisches Fehlurteil und eine Tragödie.
Philosophisch wie theologisch gilt diese Würde als grundlegend und unverhandelbar. Ein gesellschaftliches Versagen liegt vor, wenn diese Schutzbedürftigkeit ignoriert oder geleugnet wird – und damit das Verständnis vom Menschsein selbst in Frage gestellt wird.
Das ungeborene Kind ist das verletzlichste und schutzbedürftigste Leben, das es gibt
Bereits ab dem 22. Tag nach der Befruchtung beginnt sein Herz zu schlagen , (https://lozierinstitute.org/the-science-behind-embryonic-heartbeats-a-fact-sheet/?utm) ab der 8. Woche reagiert es auf Berührungen und äußere Reize, und etwa ab der 12. Woche ist Schmerzempfinden möglich (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35321491/). Diese biologische und neurologische Realität verpflichtet uns moralisch, dieses Leben zu schützen und zu bewahren.
Abtreibung als Vertrauensbruch – wenn Schutz versagt
Das ungeborene Kind vertraut auf seine Mutter als Schutzraum – den sichersten Ort, den es kennt. Doch bei einer Abtreibung wird dieses Vertrauen gebrochen: Ein Leben, das vollkommen auf Fürsorge angewiesen ist, wird vorsätzlich ausgelöscht. Was ist dieser Eingriff anderes als ein schweres medizinisches und ethisches Versagen einer ganzen Gesellschaft?
Es ist zutiefst heimtückisch, dass das Kind ohne jede Möglichkeit zur Verteidigung im Mutterschoß ausgeliefert ist und mit Gewalt aus seinem vertrauten „Zuhause“ gerissen wird.
Auch die Mutter erfährt oft einen Vertrauensbruch – durch eine Gesellschaft, die sie mit Druck, Unsicherheit oder mangelnder Unterstützung allein lässt und ihr suggeriert, Abtreibung sei ein einfacher Ausweg – ohne die Folgen zu benennen.
Wirkliche Hilfe sieht anders aus: Unterstützung, Begleitung und Respekt vor beiden Leben – Mutter und Kind.
Warum wir dieses Leben schützen müssen
Die Schutzbedürftigkeit des ungeborenen Kindes ist keine Meinung und nicht relativierbar, sondern eine objektive Tatsache – und sie ruft nach moralischer Klarheit:
- Das ungeborene Kind, das sich nicht selbst schützen kann, hat Anspruch auf den stärksten Schutz.
- Jeder bewusste Bruch dieses Vertrauens ist eine Verletzung der Menschlichkeit.
- Gesellschaften, die diese Schutzbedürftigkeit ignorieren, verlieren ihren moralischen Kompass.
Das unermessliche Unrecht der Abtreibung schreit zum Himmel.
Vom ersten Augenblick an trägt jede menschliche Seele Gottes Bild in sich.
Die Menschheit ist heute schwer belastet durch die unaussprechliche Schuld des vom Satan angestifteten Genozids an den Ungeborenen.
Satan, der „Mörder an Anbeginn“ begnügt sich nicht allein mit der Zerstörung werdenden menschlichen Lebens – sondern fügt ihm weitere Erniedrigungen zu:
Durch die Ausbeutung und Vermarktung von Zellen und Körperteilen ermordeter ungeborener Kinder, wodurch die Kultur des Todes noch in unvorstellbarem Ausmaß erweitert wird.
(nach S. E. Bischof Athanasius Schneider)
Appell an unser Herz und Gewissen
Jedes ungeborene Kind ist ein stiller Ruf nach Schutz – ein Leben, das unsere Stimme braucht, weil es sich noch nicht selbst verteidigen kann. Wenn wir wegschauen oder schweigen, brechen wir dieses zarte Vertrauen – und verlieren einen Teil unserer eigenen Menschlichkeit.
Es liegt an uns, denen eine Stimme zu geben, die keine haben, und jenen Halt zu schenken, die ihn dringend brauchen.
Lasst uns gemeinsam dafür eintreten, dass Mitgefühl mehr zählt als Bequemlichkeit – und dass wahre Freiheit immer Leben schützt.
Denn am Ende sind wir nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir zu verhindern versäumen.
Verantwortung für das Morgen
Wer das menschliche Leben im kleinsten und schwächsten Stadium missachtet, untergräbt das Fundament jeder gerechten Gesellschaft.
Wir dürfen uns nicht täuschen: Die Entscheidung, ob ein Leben schützenswert ist, kann niemals zur Verhandlungsmasse politischer oder ideologischer Interessen werden. Wer hier Neutralität beansprucht, hat bereits Partei ergriffen – gegen das Leben.
Diese Frage ist nicht nur moralisch oder religiös. Sie ist eine Frage der Zivilisation.
Wie eine Gesellschaft mit ihren Schutzlosesten umgeht, zeigt, wie sie mit dem Menschen an sich umgeht.
Wenn das Lebensrecht von Zustimmung, Nützlichkeit oder Lebensumständen abhängt, verliert es seinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit – und wir alle unsere Sicherheit.
Die Verantwortung der Generationen
Was wir heute dulden, prägt die Welt von morgen.
Wenn wir den Schutz des ungeborenen Lebens aufgeben, öffnen wir einer Haltung Tür und Tor, in der Würde nicht mehr jedem Menschen selbstverständlich zusteht, sondern verliehen oder entzogen wird – je nach Alter, Zustand, Nutzen.
Doch eine Gesellschaft, die anfängt, Menschen nach Kriterien des „Werts“ zu sortieren, verliert sich selbst.
Eine Kultur des Lebens beginnt beim Mut zur Wahrheit
Es braucht den Mut, Unbequemes auszusprechen.
Das ungeborene Kind ist nicht ein Teil des Körpers der Mutter – es ist ein eigenständiges Leben, mit eigenem Herzschlag, eigener DNA, eigenem Schicksal.
Jedes dieser Kinder ist gewollt – vielleicht nicht von Menschen, aber von Gott selbst.
Deshalb ist es keine Frage der Wahlfreiheit, sondern der Gerechtigkeit, dieses Leben zu schützen.
Ein Appell an Gewissen und Politik
Es ist Zeit, klare Grenzen zu ziehen:
Schutz des Lebens bedeutet Schutz der Schwächsten.
- Für das ungeborene Kind, das sich nicht wehren kann.
- Für die Mutter, die echte Unterstützung braucht – nicht Druck zur Tötung des eigenen Kindes.
- Für eine Gesellschaft, die Leben achtet, anstatt es zu zerstören.
Es ist Zeit, das Vertrauen wiederherzustellen – für den Schutz derjenigen, die ihn am dringendsten brauchen.
In der politischen und gesellschaftlichen Debatte darf es keine Rede von „zwei gleichwertigen Seiten“ geben: Es gibt nur eine Seite – die des Lebens.
Wenn der Mutterleib, der ursprünglichste Schutzraum des Menschen, zu einem Ort der Tötung wird, verlieren wir mehr als Kinder – wir verlieren unsere Menschlichkeit.
Jetzt ist die Zeit, das Vertrauen wiederherzustellen und für eine Kultur einzutreten, die Leben schützt, achtet und bewahrt.
Gebet von S. E. Bischof Athanasius Schneider (Auszug)
Barmherziger Gott, hilf uns, Herzen, Geist und Gesetze zu verändern, damit wir die Menschenwürde achten, lieben, verteidigen und ihr dienen. Stärke uns, den industriellen Mord an ungeborenen Kindern zu beenden – Kinder, deren Körper missbraucht, als Ware behandelt, entsorgt und ihrer ihnen zustehenden Achtung als Person beraubt werden. Lehre uns, Zeugnis abzulegen vom unvergleichlichen Wert und der Heiligkeit jedes einzelnen ungeborenen Kindes.
Zelllinien von ungeborenen Kindern in der Impfstoffforschung und Herstellung
Eine ethische Betrachtung
Zelllinien, die aus Gewebe ungeborener Kinder gewonnen wurden, dienen seit Jahrzehnten der Forschung und Herstellung von Impfstoffen. Dabei sind die Hintergründe und Methoden, wie diese Zelllinien entstehen, häufig nicht bekannt oder werden verschwiegen.
Lernen Sie die Babys kennen, die für die Herstellung von Impfstoffen verwendet wurden:
https://www.youtube.com/watch?v=muwpPyRKY1Y
Transparenz ist ein unverzichtbares ethisches Gebot.
Nur durch vollständige Offenlegung können Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen und diese Entmenschlichung beendet werden.
Aus vielfachen medizinischen und wissenschaftlichen Quellen (z. B. Studie Walvax-2, NCBI 2015, Universitätsantrag Pittsburgh 2016, Kanadische Studie 1952) ist belegt:
- Die ungeborenen Kinder werden lebend entbunden,
- ihre Organe werden ohne Narkose entnommen – das Schmerzempfinden von Föten ab der 8. Schwangerschaftswoche ist wissenschaftlich anerkannt,
- die Organentnahme erfolgt, während Herzschlag und Blutzirkulation noch aktiv sind, um die Qualität der entnommenen Zellen zu gewährleisten (der sogenannte „warme Ischämiezeitraum“),
- die unmittelbare Todesursache ist somit nicht die Abtreibung selbst, sondern die Entnahme der Organe durch Vivisektion.
Diese Praxis verletzt die Würde der ungeborenen Kinder – als menschliche Wesen haben sie das gleiche fundamentale Recht auf Achtung und Leben, wie es jedem geborenen Menschen zusteht. Die bewusste Tötung durch Organentnahme ist ein schwerwiegendes ethisches Problem und ein Verstoß gegen die Grundprinzipien der Menschenwürde und des Schutzes des Lebens.
Doch nicht nur die grausame Praxis selbst ist verwerflich, auch die gesellschaftliche Reaktion darauf wirft schwerwiegende ethische Fragen auf:
1. Aktive Verdrängung
Die Informationen sind bekannt, werden aber häufig heruntergespielt oder verzerrt, um den eigenen Lebensstil nicht hinterfragen zu müssen. Dies ist kein Mangel an Wissen – es ist eine bewusste Entscheidung, sich der Verantwortung zu entziehen – auf Kosten anderer Menschen.
2. Egoismus als Maßstab
Der eigene Vorteil – sei es ein besseres, längeres oder gesünderes Leben – wird höher gewichtet als das Leid und das Recht auf Leben anderer. Dieser rücksichtslose Egoismus verhindert Mitgefühl und echte Solidarität.
3. Verantwortungslosigkeit in der Praxis
Wer sich weigert, Konsequenzen aus dem eigenen Wissen zu ziehen, lehnt die Mitverantwortung für die globalen Folgen des eigenen Handelns ab. Diese Verantwortungslosigkeit zeigt sich nicht nur im aktiven Tun, sondern vor allem im bewussten Nicht-Handeln trotz besseren Wissens.
4. Stille Komplizenschaft
Das Ignorieren oder Verdrängen von Fakten schützt indirekt ausbeuterische und menschenverachtende Systeme. Wer dies tut, legitimiert diese durch sein Verhalten – auch wenn er es sich selbst nicht eingestehen will. Gleichgültigkeit wird so zur stillen Unterstützung von Ungerechtigkeit.
5. Gefährliche Normalisierung
Weil solche egoistischen und verantwortungslosen Haltungen zunehmend gesellschaftlich akzeptiert oder verharmlost werden, verfestigt sich ein Klima, in dem Ausbeutung als normal gilt und wahre Mitmenschlichkeit an Bedeutung verliert.
Egoismus gepaart mit Verantwortungslosigkeit gegenüber Mitmenschen führt dazu, dass das Leiden unschuldiger Kinder verdrängt wird, solange man selbst davon profitiert. Wer diese Tatsachen kennt und dennoch relativiert, lehnt nicht nur die Wahrheit ab, sondern handelt aktiv gegen Mitmenschlichkeit. Dies ist keine bloße Erkenntnislücke – es ist eine ethische Bankrotterklärung und Ausdruck tiefer Gleichgültigkeit.
Angesichts dieser Tatsachen ist es eine ethische Konsequenz, bewusst auf Produkte und Impfstoffe zu verzichten, die mit Zelllinien von abgetriebenen Kindern in Zusammenhang stehen. Konsum und Akzeptanz solcher Produkte unterstützen indirekt diese ethisch fragwürdigen Praktiken und verhindern so einen notwendigen gesellschaftlichen Wandel.
Es liegt an uns allen, Verantwortung zu übernehmen, Transparenz einzufordern und – insbesondere den Respekt vor dem menschlichen Leben – wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Nur so kann Würde geachtet und moralische Integrität gewahrt bleiben.
Mehr wesentliche Fakten, Beweise, Zeugenaussagen und Berichte zu diesem Thema darunter herunterladen.
Über 50 Jahre geduldeter Kindesmord in Österreich
Ein Aufruf zur Umkehr!
23. Januar 1974 – Der Tag des Fluchs für Österreich
An diesem Tag wurde im österreichischen Nationalrat das Fristenlösungsgesetz mit einer knappen Mehrheit von nur drei Stimmen der SPÖ gegen den Willen der ÖVP und FPÖ beschlossen.
Damit begann ab 01. Januar 1975 eine bis heute andauernde Ära des straffreien Tötens ungeborener Kinder – ein Massaker historischen Ausmaßes unter dem Deckmantel der „Wahlfreiheit“
3,5 Millionen Leben, die niemals sprechen konnten.
3,5 Millionen leere Plätze in Familien, die niemals hätten leer sein dürfen.
Ein Schweigen der Gesellschaft, das längst zum stillen Einverständnis wurde.
Diese unsichtbaren Toten hinterlassen tiefe Wunden – in den Seelen der Mütter, Väter, Geschwister und Überlebenden.
Psychische Spätfolgen wie das Post-Abortion-Syndrom (PAS) und das Survivor-Syndrom (PASS) sind keine Randphänomene, sondern Zeugnisse einer moralisch orientierungslosen Gesellschaft, die unser Verständnis von gut, recht und menschlich verändern.
Wo das Lebensrecht fällt, fällt jede moralische Grenze.
Eine Gesellschaft, die bereit ist, unschuldige Kinder zu töten, wird auch vor Alten, Kranken, Schwachen und Unangepassten nicht Halt machen.
Durch Mord, unterlassene Hilfeleistung oder fehlende Zivilcourage nehmen wir anderen das, was wir für uns selbst beanspruchen – das Leben.
Ohne unantastbares Lebensrecht gibt es keine Gerechtigkeit – und ohne Gerechtigkeit keinen Frieden.
Unter verführerischen Vorwänden und salbungsvollen Argumenten wie „Es ist nur das Beste für den anderen“ oder „Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben“ werden Menschen zu perfiden Angriffen auf das Leben verleitet – oder direkt bzw. indirekt genötigt.
So tritt das Böse nicht als Schrecken auf, sondern als scheinbare Fürsorge.
Heute begegnet uns der Tod in vielen Masken:
• Abtreibung – verharmlost als „Recht der Frau“
• Euthanasie und assistierter Suizid – verkauft als „Selbstbestimmung“
• Organentnahme unter fragwürdigen Umständen
• Impfstoffe, die tödlich oder schädlich sein können oder durch Zelllinien ermordeter Ungeborener entwickelt wurden
• Transhumanismus, der den Menschen nur noch als Teil einer Agenda 2030 sieht, ihn überwinden will (ein neuer Begriff für Bevölkerungsvernichtung) und zum Werkzeug globaler Machteliten reduziert
• Genderideologie, die junge Menschen seelisch destabilisiert und ihre Identität zerstört
• Kirchliches Schweigen – oder offene Zustimmung von Klerikern, die längst ihre prophetische Stimme verloren haben
• Forderung, Abtreibung als „Menschenrecht“ gesetzlich zu verankern – ein moralischer Tiefpunkt in der Spirale des Verfalls
Was sind die Früchte dieser Kultur des Todes?
Wer vor 50 Jahren hätte sich je vorstellen können, welche „Werte“ heute die Norm bestimmen?
Was gestern undenkbar war, gilt heute als Fortschritt.
Was gestern schützenswert war, gilt heute als Hindernis.
Ein Land, das seine Kinder opfert, hat keine Zukunft – die Geburtenrate bricht ein, während die kulturelle Ersetzung durch kinderreiche Migrantengruppen bereits im Gange ist. Was wird aus unserer Heimat, wenn wir nichts mehr verteidigen – nicht einmal das Leben selbst?
Diese Kultur des Todes frisst sich durch das Herz Europas, genährt durch Verrat an christlicher Lehre und Naturrecht.
Die Masse folgt – apathisch, bequem, irregeleitet; nur wenige wagen es aufzustehen, zu rufen, zu mahnen. Doch Wahrheit wird nicht durch Mehrheit entschieden.
Abtreibung zerstört Leben. Sie ist Rückfall in die Barbarei.
Ein Herz hört auf zu schlagen, ein Mensch fehlt — für immer, ein Leben wurde verhindert — unwiederbringlich.
Heute trifft es das ungeborene Kind.
Mord ohne Konsequenzen kann schon morgen jeden treffen – den Alten, den Kranken, den Schwachen, den Unbequemen.
Eine Gesellschaft, die bereit ist, unschuldige Kinder zu töten, kann auch jeden anderen töten.
Durch Mord, unterlassene Hilfeleistung oder fehlende Zivilcourage nehmen wir anderen das, was wir für uns selbst beanspruchen – das Leben.
Ohne unantastbares Lebensrecht gibt es keine Gerechtigkeit.
Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden.
Unter verführerischen Vorwänden und salbungsvollen Argumenten wie „Es ist nur das Beste für den anderen“ oder „Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben“ werden Menschen zu perfiden Angriffen auf das Leben verleitet – oder direkt bzw. indirekt genötigt. So tritt das Böse nicht als Schrecken auf, sondern als scheinbare Fürsorge.
Abtreibung hinterlässt nichts als Zerstörung.
Ein leerer Platz – lebenslang.
Ist das der „zivilisierte Fortschritt“, den wir wollten?
Wie weit ist unsere Gesellschaft in ihrer Selbstzerstörung bereits fortgeschritten?
Ist das Fortschritt — ist das Menschlichkeit — ist das die Zukunft, die wir wollten?
Noch ist Umkehr möglich.
Welchen Weg weist uns diese Entwicklung – erkennen wir nicht die schleichende Ausbreitung der Hölle auf Erden?
Wollen wir wirklich in einer Welt leben, in der Mord keine Konsequenz mehr hat?
Es ist höchste Zeit, umzukehren – für das Leben, für die Zukunft, für unsere Menschlichkeit.
Nicht aus Zorn, sondern aus Liebe zum Leben; nicht aus Angst, sondern aus Hoffnung auf Heilung.
Gegen diese Hölle auf Erden gibt es wirksame Waffen:
• Gebet – kraftvoller als jede Ideologie
• Zivilcourage – nicht mitmachen, nicht schweigen
• Aufklärung – informieren wir unsere Nächsten, ehe es zu spät ist
Das Leben ist heilig.
Und der Kampf dafür ist unsere Pflicht.
Schweigen bedeutet Zustimmung.
Jedes Leben verlangt unsere Stimme.
Sagen, was ist: Massenmigration ist Folge der Abtreibung der Hälfte unserer Babys
Es ist das teuflische Gift der Mainstream-Medien, das unser Denken auch in dieser Frage seit Jahrzehnten vernebelt. Die Stereotype vom “notwendigen Bevölkerungswachstum” und der “fehlenden Fachkräfte” treffen auf “sexuelle und reproduktive Freiheit”, “mein Körper gehört mir” und “natürlich muss man Vergewaltigungskinder abtreiben können”. Die bittere Wahrheit: Bis zu 50 % unserer Kinder werden im Mutterleib getötet. Hinter den diesbezüglichen Kampagnen stecken Multimilliardäre. Ohne Abtreibungswahn gäbe es keine valide Begründung für die illegale Massenmigration.
Mehr unter: https://report24.news/sagen-was-ist-massenmigration-ist-folge-der-abtreibung-der-haelfte-unserer-babys/
Lebensschutz bedeutet nicht nur den entschlossenen Einsatz mutiger Verfechter gegen Abtreibung, sondern auch das Erkennen, Benennen und gezielte argumentative Entgegenwirken gegenüber den vielfältigen Ursachen – eine Aufgabe für uns alle.
Es geht darum, Bewusstsein zu schärfen, dass Eltern niemals in Erwägung ziehen sollten, ihr Kind zu töten. Zudem müssen die Akteure hinter dieser Agenda sichtbar gemacht werden, da sie häufig unter dem Deckmantel von Sympathie und Wohlwollen wirken, aber bereits mit der Indoktrination der Kinder beginnen und Freiheiten versprechen, die letztlich nur Leid bringen.
Seit mehr als 50 Jahren setzen sich unzählige Lebensschützer in Österreich mit Hingabe für das Wohl von Ungeborenen und ihren Müttern ein und haben dadurch viele Leben gerettet.
Trotz dieser wertvollen Arbeit bleibt die Zahl der Abtreibungen erschreckend hoch: Jährlich werden in Österreich zwischen 30.000 und 100.000 Abtreibungen durchgeführt, wie bereits in den 1990er-Jahren von Aktion Leben und der Ärztekammer geschätzt wurden. 1997 gab die Ärztekammer eine genauere Zahl an: Über 84.000 Abtreibungen pro Jahr. Diese Zahl ist wahrscheinlich noch gestiegen.
In unserer Gesellschaft hat sich Abtreibung mittlerweile als scheinbares «Recht» etabliert, das nicht zur Diskussion steht. Wir sehen eine fortwährende Tendenz zu immer mehr Abtreibungen. Dabei werden die tieferen Ursachen dieser Entwicklung oft nicht einmal erkannt.
Diese erschütternde Entwicklung wirft wichtige Fragen auf:
Haben wir wirklich alle notwendigen Aspekte berücksichtigt?
Haben wir die tieferen Ursachen der Abtreibung ausreichend erkannt, verstanden, aufgezeigt und bekämpft?
Ein wesentlicher Punkt, der zu wenig Beachtung findet, ist der Abfall vom Glauben: In einer zunehmend atheistischen Gesellschaft ist der Respekt vor der Heiligkeit des Lebens verloren gegangen. Der Mensch wird zunehmend als Ware betrachtet, und der Wert jedes Einzelnen relativiert sich.
Gleichzeitig vertrauen viele Menschen politischen und gesellschaftlichen Akteuren, die Abtreibung fördern und vorgeben, unser Wohl im Blick zu haben, in Wirklichkeit aber eine lebensfeindliche Agenda umsetzen. Hinter diesen Kräften stehen mächtige Institutionen mit menschenverachtenden, gefährlichen Zielen, die aber oft im Verborgenen agieren. Wenn die Einflussnahme und die wahren Motive dieser Akteure der breiten Öffentlichkeit bekannt wären, würden viele Menschen ihnen nicht mehr folgen.
Lebensschutz bedeutet deshalb nicht nur, Abtreibung zu bekämpfen, sondern auch, die zugrundeliegenden Ursachen zu erkennen, zu benennen und ihnen aktiv entgegenzuwirken.
In Österreich werden täglich zwischen 84 und 277 Ungeborene im Mutterleib getötet – ein Unrecht, dem wir uns jeden Tag entgegenstellen müssen.
Evidente Informationen über Akteure im Hintergrund, die es nicht gut mit uns meinen, finden Sie unter:
https://www.vita-et-veritas.com/agenda-2030/
Verantwortung aller für die Schwächsten
In einer Welt voller Herausforderungen ist der Schutz der Ungeborenen eine der dringlichen Notwendigkeiten. Diese wehrlosen Leben, die keine eigene Stimme haben, verkörpern die Schwächsten unserer Gesellschaft. Die Frage, wie wir ihrer Not gerecht werden, ist nicht nur ethisch, sondern zutiefst menschlich.
Den Wert des Lebens aufrechterhalten: Ein selbstverständlicher Imperativ
Das Recht auf Leben ist ein universelles Menschenrecht – ein Grundsatz, der unabhängig von Alter, Entwicklungsstufe oder gesellschaftlichem Status gilt. Doch dieses Recht zu wahren, erfordert mehr als gesetzliche Regelungen; es verlangt ein tiefes Verständnis für die Verletzlichkeit und Würde jedes menschlichen Lebens. Unsere Verantwortung für die Ungeborenen ist ein Ausdruck von Mitgefühl und Menschlichkeit.
Wer, wenn nicht wir alle, sollte für jene eintreten, die sich selbst nicht verteidigen können? Es ist keine Bevormundung, sondern ein Akt der selbstverständlichen und bedingungslosen Nächstenliebe, den Schwächsten und in Not geratenen unserer Gesellschaft eine Stimme zu geben.
Die Gefahr der Delegation
In einer modernen Gesellschaft neigen wir dazu, Verantwortung an Institutionen zu delegieren. Natürlich sind professionelle Hilfsorganisationen unverzichtbar. Doch wenn wir uns ausschließlich auf diese verlassen, riskieren wir, den direkten Kontakt zu den Nöten anderer zu verlieren. Menschliche Not wird anonymisiert und tabuisiert, Empathie schwindet.
Doch stellen wir uns vor, wie es wäre, unser eigenes Leben nicht verteidigen zu können.
Würden wir nicht darauf hoffen, dass jemand den Mut und die Bereitschaft hat, für uns einzutreten?
Selbst handeln: Ein Zeichen von Mitmenschlichkeit
Jede noch so kleine Handlung zählt. Indem wir selbst aktiv werden, können wir nicht nur direkte Hilfe leisten, sondern auch ein Zeichen setzen. Eine Gesellschaft wird menschlicher, wenn Verantwortung nicht als Last, sondern als Chance begriffen wird.
Kleine Gesten wie Zuhören, praktische Unterstützung oder aufklärende Gespräche können Großes bewirken. Durch persönliches Engagement schaffen wir eine Kultur der gelebten Nächstenliebe, die das Leben in all seinen Facetten schützt und stärkt.
Die Stimme der Sprachlosen: Ein unsichtbarer Notstand
Ungeborene Kinder sind die leisesten Mitglieder unserer Gesellschaft, und doch schreit ihre dramatische Not nach Aufmerksamkeit. Jeden Tag verlieren zwischen 80 und 270 von ihnen allein in Österreich ihr Leben. Diese Zahlen sind mehr als bloße Statistik – sie spiegeln eine stille Tragödie eines unbeschreiblichen Martyriums wider.
Es sind Leben, Berufungen, Geschichten von Kindern, die erst begonnen, aber nicht zu Ende geschrieben werden dürfen.
Wer spricht für sie? Wer setzt sich für ihr Recht auf Leben ein?
Unsere Verantwortung endet aber nicht bei den Ungeborenen. Auch ihre Eltern, die oft mit einer tiefen inneren Zerrissenheit kämpfen, verdienen Unterstützung. Mütter stehen vor scheinbar unüberwindbaren Hindernissen: finanzielle Not, mangelnde Unterstützung durch Partner oder Familie, persönliche Überlastung, gesellschaftlicher Druck, …
Lebensschutz bedeutet immer, das Recht auf Leben zu verteidigen, als auch für verbesserte Lebensumstände aller Beteiligten zu kämpfen.
Ehrlicher Dialog: Brücken statt Mauern
Ein ehrlicher gesellschaftlicher Dialog ist unverzichtbar. Lebensschützer zeigen die vielen Chancen auf, die nur das Leben selbst ermöglicht. Nur so können wir eine Welt schaffen, in der das Leben – in all seinen Formen – geschützt und geschätzt wird.
Ein Appell an die Menschlichkeit
Die Verantwortung für die Schwächsten liegt bei uns allen. Der Schutz der Ungeborenen ist kein Thema, das wir allein der Politik oder Organisationen überlassen können. Es ist eine Herausforderung, die uns alle als Gesellschaft vereint.
Lassen Sie uns eine Welt gestalten, in der jede Entscheidung für das Leben mit Hoffnung, Mitgefühl und Zuversicht begleitet wird. Denn in jeder schützenden Geste und in jedem Akt der Unterstützung liegt die Möglichkeit, eine bessere Zukunft zu schaffen – für die Schwächsten, für uns alle.
Mit Liebe und Beharrlichkeit lasst uns dieser Not entgegentreten – so lange, bis sie überwunden ist. Handeln wir gemeinsam!
„Durch Nicht-Widerstehen wird der Irrtum bejaht, durch Schweigen wird die Wahrheit erstickt.“
Hl. Papst Pius X.
„Mit Geduld Unrecht zu ertragen, das einem anderen zugefügt wird, ist ein Zeichen der Unvollkommenheit und sogar von wirklicher Sünde.“
Thomas von Aquin
Jesus:
„ … Jeder Wind ist gut, wenn man das Segel zu handhaben versteht.
… Ich bin gekommen, um zu retten, nicht, um zugrunde zu richten. ... “
(aus „Der Gottmensch“, Band II, Kapitel 155)
„Nein, wir brauchen nicht mehr Abtreibung. Wir brauchen mehr Respekt und Hilfe für Eltern, die ein ungeplantes Baby nicht zu einem Ungewollten macht.“
Vanessa Behrendt (AfD) mit einer der wohl schonungslosesten Pro Life-Reden, die je in einem deutschen Parlament gehalten wurden:
Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Überlebende, ich stelle fest, keiner von Ihnen wurde abgetrieben sie alle wurden geboren!
Liebe Menschen, die nicht abgetrieben wurden, denn sie alle wurden geboren, nicht von einer gebärenden Person, nicht von einem Menschen mit Bonusloch, nicht von einem Elter-1 oder Elter-2, sondern von einer Frau, von ihrer Mutter. Sie wurden auch nicht als irgendwas geboren, sondern als Mensch, als Mensch mit Rechten. Dazu gratuliere ich ihnen ganz herzlich, denn dieses Glück hat nicht jeder.
Wir alle sind die Überlebenden eines Systems, das weit über 100.000 Mitmenschen im Jahr das fundamentalste Recht verweigert, das Recht auf Leben. Eine Zweiklassen Gesellschaft der Geborenen auf der einen und der Ungeborenen auf der anderen Seite.
Eine Gesellschaft, die tötet. Nicht weil sie es darf, sondern weil sie es kann. Weil sie hier SPD und Grüne sich darauf geeinigt haben, dass es OK ist, Babys zu töten. Und das können sie auch nicht wegdiskutieren, egal wie viel rhetorische Watte sie um ihre Anträge herumwickeln.
Was ist denn ein Schwangerschaftsabbruch? Ein Eingriff, der dann erfolgreich bezeichnet wird, wenn das Leben des Kindes beendet wird. Mein Körper, meine Entscheidung, sagen sie.
Ich sage, die Freiheit der Geborenen endet da, wo die Freiheit der Ungeborenen anfängt. Es gibt keinen qualitativen Unterschied zwischen Geborenen und Ungeborenen, es sind alles Menschen. In ihrem politischen Vorfeld nennt man Ungeborene Babys gerne Zellhaufen, dasselbe könne ich über sie sagen, sie wären Zellhaufen in Anzügen.
Jeder Mensch beginnt das Leben mit exakt zwei Zellen. Eine Zelle von seiner Mutter, eine von seinem Vater. Bis ein Mensch erwachsen ist, werden es etwa 37 Billionen Zellen. Und nun macht sie das besser?
In Ihrem Antrag Drucksache 19-5324 fordern sie auf Seite 3 Punkt-1 das Töten von ungeborenen Menschen zu legalisieren. Sie beklagen, dass Abtreibungen gesellschaftlich nach wie vor stigmatisiert sind.
Ich sage, die gesellschaftliche Stigmatisierung von Abtreibung ist gut, wie sie Menschen gerade in schwierigen Lebensphasen daran erinnert, was richtig und was falsch ist. Ihre Argumentation ist völlig paradox. Sie maßen der Gesellschaft der Geborenen einerseits an, über das Leben der Ungeborenen zu entscheiden, andererseits aber wollen sie aber dieser Gesellschaft nicht zumuten Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Sie sagen Abtreibungen müssen legal und sogar erleichtert werden. Ärzte sollen gezwungen werden Abtreibungen vorzunehmen, sogar Hausärzte sollen Abtreibung durchführen dürfen.
Und warum? Weil nicht jedes Kind geplant ist. Ach nein?
Zur Erinnerung, Kinder entstehen durch Geschlechtsverkehr und keine Verhütungsmethode ist zu 100% sicher. Das weiß jeder. Die logische Konsequenz ist, wenn sie kein Kind wollen, dann haben sie keinen Geschlechtsverkehr. Wer Kuchen isst, kann dick werden. Wer Geschlechtsverkehr hat, auch mit Verhütung, geht das Risiko ein, dass dabei ein Kind entstehen könnte. Eine Handlung, für die man selbst die Verantwortung zu tragen hat und nicht das ungeborene Kind.
Und weil sie das gerne völlig verzerrt darstellen, sei erwähnt, von den über 100.000 Abtreibungen im Jahr haben 35 eine kriminologische Indikation. Nein, wir brauchen nicht mehr Abtreibung. Wir brauchen mehr Respekt und Hilfe für Eltern, die ein ungeplantes Baby nicht zu einem Ungewollten macht.
Ihren Antrag lehnen wir daher selbstverständlich und mit Nachdruck ab.
Und wenn ich mir diese persönliche Bemerkung erlauben darf, sie sollten sich schämen.
Vielen Dank!
Bezeichnend, wie ihr die CDU-Landtagspräsidentin Barbara Otte-Kinast zweimal ins Wort fällt und sogar einen Ordnungsruf erteilt.
Video unter:
https://x.com/KathPat_/status/1895232189379563630
oder unter
https://www.youtube.com/watch?v=XIuuCEd-e48
Ich lasse mich von der Pädo-Lobby nicht einschüchtern! – Vanessa Behrendt (AfD)
Seitdem sie die Machenschaften der Pädo-Lobby öffentlich benennt, wird Vanessa Behrendt eingeschüchtert, bedroht und angezeigt. Gleichzeitig versucht die Pädo-Lobby aktiv die Politik zu beeinflussen. Scheinbar mit Erfolg! Was in ihrer letzten Mail steht, schlägt dem Fass den Boden aus.
Ganze Rede: https://www.youtube.com/watch?v=RJHQkv3GDS0
Ihr BUSINESS ist Mord – KINDERMORD
perfider und heimtückischer geht nicht mehr
Untersuchung findet Beweise dafür, dass Planned Parenthood Körperteile von abgetriebenen Babys verkauft
Dokumente, die vom Center for Medical Progress (CMP), einer Pro-Life-Organisation, durch eine Anfrage nach öffentlichen Aufzeichnungen gesichert wurden, haben ergeben, dass die University of California in San Diego die Körperteile von abgetriebenen Babys von Planned Parenthood gekauft hat.
Das "Biological Transfer Agreement", das vom CMP aufgedeckt wurde, enthielt eine Vereinbarung über den Transfer von "proprietärem Material" von Planned Parenthood San Diego, einschließlich "fötalem und plazentarem Gewebe".
"Diese neuen Beweise zeigen, dass Planned Parenthood Körperteile von spät abgetriebenen Babys verkauft und damit gegen Bundesgesetze verstößt, und zwar für weit mehr Geld, als jemals zuvor diskutiert wurde", sagte David Daleiden, Gründer des CMP.
Daleiden wies in den Aufnahmen, die er dem Repräsentantenhaus zeigte, darauf hin, dass dies zu Planned Parenthoods Bilanz der Barbarei gegenüber Frühgeborenen beiträgt. …
Die Führungskräfte von Planned Parenthood haben Kenntnisse über den Handel mit Körperteilen und Organen von Babys …
"Was der Chefarzt von Planned Parenthood Gulf Coast in diesem Clip beschreibt, ist die Verstümmelung eines vier-, fünf- oder sechsmonatigen Babys während der Geburt, um ihren Verstoß gegen das Abtreibungsgesetz zu vertuschen, um mehr Körperteile abgetriebener Babys zu verkaufen", sagte Daleiden während der Anhörung. …
Von Gates finanzierte Studie: Tote Babys wurden einbalsamiert, um Gewebe für KI und Überwachung zu gewinnen
In der Arbeit wurden lebend geborene Kinder verwendet, meist Frühgeborene, die kurz nach der Geburt starben. Um ihre Gewebe für «weniger invasive Autopsien» zu entnehmen, wurden die Leichen chemisch für bis zu zwei Monate einbalsamiert.
Ein von der Gates Foundation finanziertes Autopsieprojekt, das letzte Woche in Forensic Science, Medicine and Pathology veröffentlicht wurde, zeigt, dass Neugeborenenleichen über Wochen hinweg chemisch einbalsamiert wurden, damit ihre Organe entnommen, katalogisiert und in Datenbanken standardisiert werden konnten – Datenbanken, die mit Künstlicher Intelligenz, forensischen Untersuchungen und globalen Sterblichkeitsüberwachungsprogrammen verknüpft sind.
Der unabhängige Journalist Jon Fleetwood weist auf seinem Substack darauf hin, dass die neue Studie auf ein von Gates finanziertes Projekt namens «Baby Open Brains» folgt, bei dem Forscher des Masonic Institute for the Developing Brain MRT-Aufnahmen von Säuglingen im Alter von nur einem Monat in globale KI-Datenbanken einspeisten, um das Rückgrat für ein landesweites staatliches Hirn-Tracking-Programm zu schaffen.
Zuvor habe Gates zudem eine Tuberkulose-Impfstoffstudie in Südafrika finanziert, bei der 260 zuvor gesunde Kinder nach einer Injektion mit lebenden Mycobacterium-bovis-Bakterien an Tuberkulose erkrankten. In diesem Zusammenhang habe Gates auch US-Gain-of-Function-Experimente unterstützt, bei denen das Tuberkulose-Bakterium gentechnisch so verändert wurde, dass es unkontrolliert wachsen konnte.
Die neue Studie in Forensic Science, Medicine and Pathology verwendete 100 verstorbene Neugeborene von der Neonatologischen Intensivstation (NICU) des Kasturba Medical College in Manipal, Indien. Laut den Autoren wurden dafür schriftliche Einverständniserklärungen der Eltern/Erziehungsberechtigten eingeholt.
Dabei handelte es sich um lebend geborene Kinder, meist Frühgeborene mit extrem niedrigem Geburtsgewicht, die kurz nach der Geburt starben. Die Leichen wurden chemisch für bis zu zwei Monate einbalsamiert, während ihre Gewebe entnommen wurden. Totgeburten und Föten wurden ausgeschlossen.
Anstelle klassischer Autopsien testeten die Forscher die sogenannte «Minimal Invasive Tissue Sampling»-Methode (MITS), ein Verfahren, bei dem mit Biopsienadeln Gehirn, Lunge und Leber der Kinder punktiert werden. Den Autoren zufolge handelt es sich also um «weniger invasive Autopsien».
Fleetwood stellt allerdings fest, dass in der Studie wesentliche Todesursachen übersehen wurden, obwohl die Gates-finanzierte Methode als zuverlässiger Ersatz für eine vollständige Autopsie angepriesen wurde. Doch anstatt sie zu verwerfen, beschreiben die Autoren die Technik als «machbar» und bewerben sie als einsatzbereit für ressourcenarme Länder.
Der Journalist merkt zudem an, dass die Studie MITS nicht auf Krankenhäuser beschränkt ist. So schreiben die Autoren:
«MITS hat Relevanz im Bereich der forensischen Pathologie bei ungeklärten oder verdächtigen Todesfällen von Neugeborenen und Erwachsenen, insbesondere in Gemeinschaften oder häuslichen Umgebungen, in denen vollständige Autopsien nicht durchführbar sind.»
Fleetwood kommentiert:
«Was als Krankenhausforschung begann, wird offen als Werkzeug der staatlichen forensischen Überwachung positioniert.»
Gates’ Geld unterstützt also ein System, das für plötzlichen Kindstod (SIDS), Tötungsdelikte und verdächtige Todesfälle vorgesehen ist. Viele SIDS-Fälle werden laut Fleetwood jedoch mit Impfungen in Verbindung gebracht. Er verweist auf eine Studie in Toxicology Reports aus dem Jahre 2021, die zeigte, dass von 2605 gemeldeten Todesfällen bei Säuglingen im VAERS-System 58 Prozent innerhalb von drei Tagen nach einer Impfung verstarben und 78,3 Prozent innerhalb von 7 Tagen. Bei den 1048 SIDS-Fällen allein kamen demnach 51 Prozent innerhalb von drei Tagen nach einer Impfung ums Leben und 75,5 Prozent innerhalb von 7 Tagen.
Die Studie fordert ausdrücklich die Verknüpfung von Gewebeentnahme bei Säuglingen mit künstlicher Intelligenz und stellt einen direkten Bezug zu UN-Überwachungsprogrammen her:
«Die Integration von MITS mit bildgebenden Verfahren und künstlicher Intelligenz kann eine schnelle und präzise Diagnose ermöglichen … und unterstützt die Erreichung des nachhaltigen Entwicklungsziels SDG-3.2.»
Unter dem Deckmantel nachhaltiger Entwicklung wird somit Fleetwood zufolge ein System geschaffen, das Neugeborene international überwacht. Zusammen würden diese Initiativen ein «Überwachungssystem von der Wiege bis zum Grab, getarnt als Wissenschaft» bilden.
Quelle:
Forensic Science, Medicine and Pathology: Exploring minimally invasive tissue sampling as an alternative to conventional autopsy in neonatal deaths - 21. August 2025
Jon Fleetwood/The Vigilant Fox: Gates-Funded Study Embalms Dead Babies to Harvest Tissues for AI and Surveillance - 27. August 2025
Quelle Artikel: https://transition-news.org/von-gates-finanzierte-studie-tote-babys-wurden-einbalsamiert-um-gewebe-fur-ki
- ich dazu, an jeder neuen Herausforderung zu wachsen und so neue Ziele zu erreichen.
"Heute werden Millionen ungeborener Kinder getötet, und wir sagen nichts... Für mich sind die Nationen, die Abtreibung legalisiert haben, die ärmsten Länder."
(Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa)
"Der größte Zerstörer von Liebe und Frieden ist Abtreibung, ... ein Krieg gegen das Kind."
(https://www.youtube.com/watch?v=PbbTKoZEps0
Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa)
Indoktrination unserer Kinder: Frühsexualisierung und Klimawahn – zwei Seiten derselben Medaille?
Dr. Martin Steiner ist besonders für seine Expertise hinsichtlich des Klimanarrativs und erneuerbarer Energien bekannt und ist vielen Menschen ein Begriff, weil er ein irreführendes Experiment zum vermeintlichen Nachweis von CO2 als Klimakiller widerlegt hat. Doch auch für unseren Nachwuchs engagiert Dr. Steiner sich sehr. Hatte er vormals bereits scharfe Kritik an der Klima-Indoktrination unserer Kinder geübt, so nimmt er in einem aktuellen Beitrag gemeinsam mit Leni Kesselstatt von der Familienallianz auch die Frühsexualisierung kritisch unter die Lupe.
Gabriele Kuby: „Die Genderideologie hat die ganze westliche Welt durchsäuert.“
Hintergründe des Themas «Sexuelle Revolution» (01:36)
Sexueller Missbrauch: Schweigende Christen (05:09)
Sexuelle Befreiung = Freiheit? (08:40)
Verhältnisse vor 1968 (11:36)
Verhältnisse nach 1968 bis 2024 (15:54)
Höheres kulturelles Niveau bei sexueller Beschränkung? (23:33)
Abtreibungen als Todeskult der Genderideologie (32:30)
Bittere Früchte der sexuellen Revolution (40:07)
Kultivieren des Sexualtriebs (47:55)
Kurze Ausschnitte der Rede:
Schon 2006 hatte ich mein erstes Buch gegen die Gender-Ideologie veröffentlicht. … Alle haben damals geglaubt, sie übertreibt, sie hört das Gras wachsen. In der Tat, ich habe das Unkraut wachsen hören, was unsere Freiheit erstickt. Heute sagt das niemand mehr. Im Gegenteil, wir sind fassungslos, in welchen Wahnsinn sich eine Gesellschaft verstricken kann, die das autonome Individuum auf den Thron Gottes gesetzt hat. …
Das Institut für Sexualpädagogik von Uwe Sielert hat den Ton gesetzt, hat die Leute ausgebildet, hat es geschafft, die Idee durchzusetzen: „Kinder brauchen Sexualität“. Das ist eine absolut falsche, durch keinerlei Wissenschaft gestützte These. Auf diesem Surfbrett wird unsere Kultur verändert und die Kinder missbraucht. …
Wenn er [der Mensch] seine Freiheit nicht an Wahrheit ausrichtet, wird er zum Leibeigenen seiner Begierden. …
In kurzer Zeit, 2010 lief dieser ganze Kampf, ist es Glauben: Mütter, Kinder brauchen Bildung und sie sollten sie in die Krippe stecken.
Kinder brauchen Bindung. Das ist lebensentscheidend für Kinder. Sie brauchen feste, stabile, liebevolle Bindung. Und dann kann sich die Persönlichkeit entwickeln …
„In den Annalen der Geschichte gibt es kein Beispiel einer Gesellschaft, die über einen gewissen Zeitraum hohe soziale Energie hatte, außer – sie war absolut monogam. Deswegen muss die Begrenzung der sexuellen Triebbefriedigung als die Ursache des kulturellen Fortschritts betrachtet werden.“ Zitat Ende. …
Ich komme noch kurz auf das Thema Gender zu sprechen. Die sexuelle Revolution hat begonnen unter der Fahne der sexuellen Befreiung und der Befreiung der Frau aus der „Sklaverei der Mutterschaft“. Ein Begriff von Simone de Beauvoir in ihrem Buch »Das andere Geschlecht« von 1948. …
Nicht Glück, sondern Depression, Einsamkeit und Angst sind die bitteren Früchte der sexuellen Revolution. …
[Eine herrschaftsfreie Gesellschaft] – sie hat alles zerschlagen. Die Freundschaft mit Gott, die Integrität der Person als Einheit der Geistseele mit dem Leib, die Liebe zwischen Mann und Frau, die Bindung zwischen dem Kind und seinen biologischen Eltern. Sie hat die Existenz des Menschen der blinden Willkür des Begehrens ausgeliefert. Weit entfernt davor, dem Menschen, der so lebt, Freiheit zu schenken, wird er zum Sklaven seiner Begierden und so von seinem Leib beherrscht, den er doch beherrschen wollte.
Mehr unter: https://hoch2.tv/sendung/240123-horizont-kuby/
Gabriele Kuby: „Die Frauen sollen glauben, Abtreibung ist ein Akt der Freiheit.“
Doch ist die Tötung des eigenen Kindes wirklich eine Bagatelle?
In einem sehr persönlichen Erfahrungsbericht schildert Frau Kuby die Leiden und Folgen einer vorgeburtlichen Kindstötung, die ihre Freundin über fünfzig Jahre verdrängt hatte, ehe das „Geschwür“ mit voller Wucht aufgebrochen ist.
Mehr unter: https://www.youtube.com/watch?v=qJ7OcPb6KoQ
Von Familien für Familien
Die Familienallianz
- informiert Familien zu gesellschaftspolitischen Themen
- unterstützt Eltern in ihrem Erziehungsauftrag
- motiviert Familien aktiv an den Rahmenbedingungen mitzuarbeiten
Schulanfang
Was jetzt wichtig ist, um sein Kind vor Ideologien zu schützen
Der Schulanfang ist ein besonders wichtiger Moment: in den Grund- und Volksschulen gibt es den ersten (und oft einzigen) Elternabend, an dem man vieles erfragen und "mitentscheiden" kann. Auf jeden Fall kann man klar machen, dass einem das ein oder andere Thema wichtig ist und man nicht auf das Elternrecht auf Information und Einverständnis, verzichten will. Hier die wichtigsten Tipps:
- Wenn es für Sie möglich ist, dann melden Sie sich als Elternvertreter und lassen Sie sich dafür wählen! Sie haben dann jede Information "aus erster Hand" und können so leichter und proaktiv ein Thema (zb. einen externen Workshop) in Ihrem Sinne behandeln - Fragen Sie gleich am ersten Elternabend OB, WANN und durch WEN das Thema Sexualaufklärung, Kinderrechte oder Missbrauchsprävention in diesem Schuljahr durchgenommen wird (alle drei Themen werden so gut wie immer ideologisch vermittelt).
Bonhoeffers Theorie der Dummheit
Von der Dummheit
Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch -, und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseitegeschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.
Um zu wissen, wie wir der Dummheit beikommen können, müssen wir ihr Wesen zu verstehen suchen. Soviel ist sicher, daß sie nicht wesentlich ein intellektueller, sondern ein menschlicher Defekt ist. Es gibt intellektuell außerordentlich bewegliche Menschen, die dumm sind, und intellektuell sehr Schwerfällige, die alles andere als dumm sind. Diese Entdeckung machen wir zu unserer Überraschung anläßlich bestimmter Situationen. Dabei gewinnt man weniger den Eindruck, daß die Dummheit ein angeborener Defekt ist, als daß unter bestimmten Umständen die Menschen dumm gemacht werden, bzw. sich dumm machen lassen. Wir beobachten weiterhin, daß abgeschlossen und einsam lebende Menschen diesen Defekt seltener zeigen als zur Gesellung neigende oder verurteilte Menschen und Menschengruppen. So scheint die Dummheit vielleicht weniger ein psychologisches als ein soziologisches Problem zu sein. Sie ist eine besondere Form der Einwirkung geschichtlicher Umstände auf den Menschen, eine psychologische Begleiterscheinung bestimmter äußerer Verhältnisse. Bei genauerem Zusehen zeigt sich, daß jede starke äußere Machtentfaltung, sei sie politischer oder religiöser Art, einen großen Teil der Menschen mit Dummheit schlägt. Ja, es hat den Anschein, als sei das geradezu ein soziologisch-psychologisches Gesetz. Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen. Der Vorgang ist dabei nicht der, daß bestimmte – also etwa intellektuelle – Anlagen des Menschen plötzlich verkümmern oder ausfallen, sondern daß unter dem überwältigenden Eindruck der Machtentfaltung dem Menschen seine innere Selbständigkeit geraubt wird und daß dieser nun – mehr oder weniger unbewußt – darauf verzichtet, zu den sich ergebenden Lebenslagen ein eigenes Verhalten zu finden. Daß der Dumme oft bockig ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß er nicht selbständig ist. Man spürt es geradezu im Gespräch mit ihm, daß man es gar nicht mit ihm selbst, mit ihm persönlich, sondern mit über ihn mächtig gewordenen Schlagworten, Parolen etc. zu tun hat. Er ist in einem Banne, er ist verblendet, er ist in seinem eigenen Wesen mißbraucht, mißhandelt. So zum willenlosen Instrument geworden, wird der Dumme auch zu allem Bösen fähig sein und zugleich unfähig, dies als Böses zu erkennen. Hier liegt die Gefahr eines diabolischen Mißbrauchs. Dadurch werden Menschen für immer zugrunde gerichtet werden können.
Aber es ist gerade hier auch ganz deutlich, daß nicht ein Akt der Belehrung, sondern allein ein Akt der Befreiung die Dummheit überwinden könnte. Dabei wird man sich damit abfinden müssen, daß eine echte innere Befreiung in den allermeisten Fällen erst möglich wird, nachdem die äußere Befreiung vorangegangen ist; bis dahin werden wir auf alle Versuche, den Dummen zu überzeugen, verzichten müssen. In dieser Sachlage wird es übrigens auch begründet sein, daß wir uns unter solchen Umständen vergeblich darum bemühen, zu wissen, was »das Volk« eigentlich denkt, und warum diese Frage für den verantwortlich Denkenden und Handelnden zugleich so überflüssig ist – immer nur unter den gegebenen Umständen. Das Wort der Bibel, daß die Furcht Gottes der Anfang der Weisheit sei (Psalm 111, 10), sagt, daß die innere Befreiung des Menschen zum verantwortlichen Leben vor Gott die einzige wirkliche Überwindung der Dummheit ist.
Übrigens haben diese Gedanken über die Dummheit doch dies Tröstliche für sich, daß sie ganz und gar nicht zulassen, die Mehrzahl der Menschen unter allen Umständen für dumm zu halten. Es wird wirklich darauf ankommen, ob Machthaber sich mehr von der Dummheit oder von der inneren Selbständigkeit und Klugheit der Menschen versprechen.
Quelle: https://sumsinagro.de/nach_zehn_jahren
Video: https://www.youtube.com/watch?v=wnhL1W9dj1w
Zur Debatte um Abtreibungen in Tirol – Stand und Wirklichkeit
Anfang September 2024, drei Wochen vor den Nationalratswahlen, befasst sich die Berichterstattung in Tirol mit dem Thema Abtreibung. Wir achten jede Bemühung um Ausgewogenheit und Tatsachenberichte, da es wichtig ist, alle Seiten zu hören.
Thema Abtreibungen in Tirol – verwendete Begrifflichkeiten
Gerade bei so sensiblen Themen, wie es „Abtreibung“, „Schwangerschaftsabbruch“, „Konfliktschwangerschaft“ sind, ist es essenziell, dass die zum Thema vorliegende Information umfassend dargestellt wird und die Begrifflichkeiten korrekt und präzise verwendet werden.
Unsachgemäß verwendete Begriffe finden sich auch in den medialen Berichten in Tirol vom 06.09.2024 (Beitrag in tirol.orf.at (https://tirol.orf.at/stories/3271979/) und in der Sendung „Tirol heute“ vom 06.09.2024 „Schwieriger Weg zu Abtreibung in Tirol“):
- „Recht auf Abtreibung“: Im Sommer 2024 wurde in Frankreich ein Gesetz mehrheitlich verabschiedet, in dem es um die „Freiheit zur Abtreibung“ geht. Das ist juristisch nicht dasselbe wie ein verankertes Recht auf Abtreibung und sollte auch nicht so berichtet werden. Da es beim Schwangerschaftsabbruch um die Abwägung der Rechte zweier Menschen geht, wäre ein Recht auf Abtreibung ein Widerspruch in sich.
- Es wird anhaltend behauptet, dass es in Tirol nur einen Arzt gebe, der Abtreibungen durchführt. Das ist nicht korrekt. Korrekt wäre es zu sagen, dass „es nur einen Arzt gibt, der chirurgische Abtreibungen im Rahmen der Fristenregelung im niedergelassenen Bereich durchführt“. Die medikamentöse Abtreibung, die vermutlich mindestens ebenso häufig stattfindet und von mehreren Ärzten durchgeführt wird, findet keine Erwähnung.
- Es wird angeführt, dass in 7 von 9 Bundesländern Abtreibungen an öffentlichen Krankenhäusern durchgeführt werden. Erstens ist es den Entscheidungsträgern und Krankenhaus-Betreibern (wenigstens in Vorarlberg und Tirol) immer sehr wichtig gewesen zu sagen, dass die Eingriffe am „Areal des Krankenhauses“ und nicht „im Krankenhaus“ durchgeführt werden; und zweitens ist die implizierte Schlussfolgerung nicht richtig, dass „etwas gut oder richtig ist, weil es alle (viele) machen“.
- Bezeichnungen wie „reaktionäre Kräfte“ für diejenigen zu verwenden, die anderer Meinung sind, fördert den Dialog nicht. Sie sollten medial nicht als meinungsbildendes Instrument verwendet werden.
Fakten rund um das Thema Abtreibungen in Tirol
In Österreich haben wir kolportierte 30.000 bis 35.000 Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr, denen etwa 80.000 bis 85.000 Geburten gegenüberstehen; in Tirol jährlich geschätzt etwa 2.000 Abtreibungen gegenüber 7.500 Geburten. Im Hinblick auf diese Zahlen ist es nicht gerechtfertigt zu sagen, dass der „Zugang zu Abtreibung schwierig sei“. Wir sollten uns gesellschaftlich eher Gedanken darüber machen, ob wir uns das leisten können, dass in Österreich etwa jedes 3. Kind nicht auf die Welt kommt.
Die Intention des Gesetzes zur Fristenregelung von 1975 war es, eine Entkriminalisierung von Frauen in Not zu gewährleisten. Es ist schwer vorstellbar, dass jede 3. Schwangerschaft eine Notlage bedeutet. Somit ist Abtreibung in Österreich in den letzten Jahrzehnten zu einem Instrument der Geburtenkontrolle geworden, und das sehr effektiv, wie man unschwer an der Entwicklung unserer Bevölkerungspyramide sehen kann.
Grundrechte zweier Leben – der Frau und des Kindes
In der Debatte um den Schwangerschaftsabbruch wird viel zu einseitig der Zugang zur Abtreibung thematisiert. Nicht gesprochen wird davon, dass es beim Schwangerschaftsabbruch um eine Interessensabwägung zwischen zwei Grundrechten geht, dem Recht der Frau auf Selbstbestimmung und dem Recht des Kindes auf Leben. Der Mann als werdender Vater findet dzt. in der Diskussion keine Berücksichtigung, obwohl eine Konfliktschwangerschaft und eine Abtreibung die Mutter, den Vater und das Kind sowie die erweiterte Familie betreffen. Aus dem Diskurs ausgeblendet wird zudem die Tatsache, dass viele Frauen gegen ihren Willen abtreiben, weil sie durch Dritte unter Druck gesetzt werden oder sich allein gelassen fühlen.
Ebenso wenig wie die Information über die Interessensabwägung zwischen zwei Grundrechten finden die “flankierenden Maßnahmen” Berücksichtigung, die bei Einführung der Fristenregelung von der Politik versprochen wurden (Unterstützung der Frau in der Konfliktschwangerschaft, Beratung, Bedenkzeit, Aufzeigen von möglichen Ressourcen und Alternativen zur Abtreibung, …).
Abtreibungen in Tirol – Unterschied zwischen ungeborenem und geborenem Kind?
Als Tiroler Ärzteforum für das Leben (mit Ärztinnen und Ärzten aus verschiedensten Fachrichtungen) betrachten wir die Dinge aus der medizinischen Perspektive.
Wir sind in unterschiedlichen Fachrichtungen auch beruflich mit dem Thema „Konfliktschwangerschaft“ bzw. der Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs konfrontiert:
Insbesondere die Neonatologen unter uns haben mehr als einmal das Bangen und Hoffen von Eltern erlebt, während um das Leben ihres viel zu früh oder auch später im Rahmen von lebensbedrohlichen Erkrankungen betroffenen Kindes gekämpft wird. Besonders, wenn es um Frühgeborene mit 23-24 Schwangerschaftswochen und einem Gewicht von gerade mal 500-700 Gramm Gewicht geht. Sie sind an der Grenze der Lebensfähigkeit. Es ist vollkommen unverständlich, wenn in räumlicher Nähe im Krankenhaus das Leben eines jüngeren Kindes, mit 10, 12 oder 14 Schwangerschaftswochen aktiv beendet werden soll oder wird. Der einzige Unterschied zwischen beiden sind einige Wochen an Zeit. Das wissen die Eltern, und das wissen auch die betreuenden Ärztinnen und Ärzte.
Adäquate Beratung als Grundlage für eine informierte Entscheidung
In der Begleitung von Frauen bzw. Eltern ist es uns ein Anliegen, dass das Thema Konfliktschwangerschaft ärztlicherseits angesprochen und adäquat und umfassend beraten wird, was in der Realität kaum geschieht.
Frauen bzw. Eltern haben in einer demokratischen Gesellschaft einen Anspruch darauf, in den Fragen, die sie um die Schwangerschaft bzw. um ihr ungeborenes Kind haben, offen und ehrlich begleitet und beraten zu werden. Dabei ist eine umfassende Information auch ärztliche Aufgabe, denn nur, wenn die Frau (bzw. das Paar) die gesamte Information erhält und alle Fragen beantwortet bekommt, wird es möglich sein, dass die Frau (bzw. das Paar) eine informierte Entscheidung treffen kann. Die Beleuchtung jeder individuellen Situation mit der Erhebung der Ressourcen der Frau, des Paares, der Familie und dem Aufzeigen aller Alternativen – nicht nur der des Schwangerschaftsabbruches – sind dabei ein wesentlicher Schritt.
Rückkehr zum Dialog
Über die Jahre erleben wir, wie hart die Fronten zwischen den Lagern „pro und contra Abtreibung“ geworden sind – und dabei diejenigen Frauen bzw. Eltern aus den Augen verloren gehen, die Fragen haben, die sich das Gespräch wünschen würden, es aber nicht sagen (dürfen), weil “sie ja von ihrem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen sollen”, die Grundlage für eine informierte Entscheidung brauchen und sie nicht bekommen, weil nicht sachlich diskutiert wird, sondern sehr emotional – oder gar nicht.
Diese „Verhärtung der Fronten“ fördert mit Sicherheit nicht den Dialog, in den wir rund um das Thema Abtreibung gelangen möchten und müssen, um diejenigen Frauen (und Männer) zu erreichen und zu unterstützen, die das möchten und brauchen.
Tatsächlich haben wir es nicht erlebt, dass ein Schwangerschaftsabbruch „einfach so“ und ohne Folgen verlief. Das mag unser Bias sein, aber es gibt nun mal diese Gruppe von Frauen (und Männern), die unter der Abtreibung reell und tatsächlich leiden, z.T. noch viele Jahre später. Diese Frauen (und Männer), die nach einem Schwangerschaftsabbruch körperliche und / oder psychische Folgen erleben, wissen häufig nicht, wohin sie sich wenden und mit wem sie darüber sprechen können. Es wäre im Sinne der ausgewogenen informierten Entscheidung wichtig, auch diese Stimmen zu hören. Denn ihnen nützt die Debatte darum, ob wir mehr Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen brauchen oder nicht, herzlich wenig.
Im Hinblick auf diese Punkte ist es aus unserer Sicht höchst an der Zeit, dass wir in Österreich und auch in Tirol alle Aspekte rund um das Thema Konfliktschwangerschaft vorbehaltlos sehen – und nicht nur isoliert den Schwangerschaftsabbruch – und die Zielrichtung der Diskussion und konkreter alternativer Angebote neu überdenken und entsprechend ändern.
Alabamas sensationelles Urteil:
Menschliche Embryonen sind Personen
Was das Urteil zu einer echten Sensation macht, ist nicht etwa, dass es den Klägern Schadensersatzansprüche zubilligt, sondern dass es feststellt, dass auch künstlich erzeugte, außerhalb des Mutterleibs befindliche Embryonen, Personen sind, die dieselbe Würde besitzen, wie alle anderen Menschen und daher auch Anspruch auf Schutz ihres Lebens besitzen. Kritiker des Urteils liegen daher völlig richtig, wenn sie sich nun ernste Sorgen um die Zukunft der Reproduktionsmedizin in Alabama und darüber hinaus machen. Denn mit dem Urteil werden künstliche Befruchtungen für deren Anbieter zu einem unkalkulierbaren Risiko. Sollten weitere Bundesstaaten nachziehen, dann auch dort. Das zwingt die milliardenschwere Fortpflanzungsindustrie, die sich in den letzten vier Jahrzehnten in den USA etabliert hat, zwar nicht in die Knie, trifft sie jedoch empfindlich.
Zweifellos wird Urteil des Obersten Gerichtshofs von Alabama in die US-amerikanische Rechtsgeschichte eingehen. Denn es rekapituliert die dem gesunden Menschenverstand zugängliche und einfache Wahrheit, dass aus „etwas“ niemals ein „jemand“ werden kann. Und dass man daher „Person“ entweder „ist“ oder „nicht ist“ (Robert Spaemann).
Wenn Menschen Personen sind, dann müssen sie es auch schon im Moment ihrer Entstehung sein.
Denn Personsein ist keine Eigenschaft, die einem beim Passieren des Geburtskanals irgendwie zufliegt oder die einem, von wem auch immer, zugesprochen werden könnte. Personsein ist vielmehr eine „Qualität“ oder anders formuliert, eine „Seinsweise“, die es Personen erlaubt, Eigenschaften auszubilden, die es anderen ermöglichen, sie als Personen zu identifizieren.
So gesehen bestätigt das Urteil auch, was die katholische Kirche in der Enzyklika „Evangelium vitae“ (1995) des heiligen Papstes Johannes Pauls II. sowie in den Instruktionen der vatikanischen Glaubenskongregation „Donum vitae“ (1987) und „Dignitas Personae“ (2008) längst mehrfach ausführlich dargelegt hat. Die Bedeutung des Urteils von Alabama? Höchstrichtern reicht jedoch weit über den Bereich der Reproduktionsmedizin hinaus und dürfte in den künftigen gerichtlichen Auseinandersetzungen in den USA, die sich Abtreibungsanbieter dort mit „Pro Life“-orientierten Regierungen zahlreicher Bundesstaaten und Lebensrechtlern liefern, eine wichtige Rolle spielen. …
Last but not least: Lebensrechtlern, die von mit der Abtreibungslobby paktierenden Regierungen regelrecht verfolgt werden und von Teilen der Medien zu Unrecht als „rechtsradikal“ gebrandmarkt werden, wird das Urteil neuen Auftrieb geben. Denn es zeigt einmal mehr:
Die Wahrheit lässt sich zwar leugnen und auch unterdrücken. Aus der Welt schaffen, lässt sie sich nicht. Früher oder später bricht sie sich Bahn. Und bisweilen trifft sie die Produzenten und Profiteure der Halbwahrheiten und glatten Lügen dann dort, wo es sie am meisten schmerzt: Mitten im Portemonnaie.
Eine wunderbare Nachricht
15.11.2023: Vor einigen Wochen wurde in Peru eine Gesetzesänderung beschlossen, die unglaublichen Mut macht.
Die peruanische Verfassung stellt nun unmissverständlich fest, dass „das menschliche Leben mit der Empfängnis“ beginnt und damit sind alle ungeborenen Kinder Rechtsträger und werden vom Staat geschützt. Abtreibungen sind nur noch möglich, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist.
Diese Entwicklung zeigt eines ganz deutlich: wir können Siege für die Ungeborenen erringen. Mit harter Arbeit und Motivation ist eine Verbesserung möglich. Vergiss vor allem nicht: Diese Gesetzesänderung spiegelt ein vorhergehendes Umdenken in der Bevölkerung wider. Und genau das ist unsere Aufgabe! Dieses Umdenken wollen und können wir bewirken!
Deshalb gehen wir auf die Straße und führen Gespräche. Seit Juli führten die Studenten von ProLife Europe über 1500 dokumentierte Gespräche – auf der Straße, am Campus, am Weg zur Arbeit. Anfang Jänner bietet die MEHR Konferenz in Augsburg Gelegenheit, über 10.000 Menschen direkt zu erreichen. Unser Ziel ist es, nach der MEHR mindestens drei neue Gruppen aus diesen Kontakten direkt zu gründen – vielleicht ist noch viel mehr möglich!
Machen wir es Peru nach! Verändern wir unsere Gesellschaft, schützen wir die ungeborenen Kinder.
Mehr unter: https://prolifeeurope.org/de/ oder https://aleteia.org/2023/11/15/peru-passes-amendment-broadening-rights-of-the-unborn/