Impulse & Fakten
Wo Unrecht geschieht – auch wenn es gesetzlich gedeckt ist – helfen Impulse und Fakten, genau hinzusehen. Sie regen zum Nachdenken an, eröffnen neue Perspektiven, hinterfragen bestehende Strukturen und stärken unser moralisches Urteilsvermögen.
Ein funktionierendes Rechtssystem soll Unrecht verhindern – nicht legitimieren. Doch Geschichte und Gegenwart zeigen: Gesetze können versagen. Wenn Recht Unrecht schützt, darf das Gesetz nicht länger als Maßstab für Moral gelten.
In solchen Momenten wird das Gewissen zum entscheidenden, unbestechlichen Kompass. Es fordert uns mit aller Klarheit auf, nicht wegzusehen, nicht zu schweigen, sondern Stellung zu beziehen – auch gegen geltendes Recht.
Zivilcourage, ziviler Ungehorsam und der offene gesellschaftliche Dialog sind essenzielle Bestandteile der Demokratie – und unverzichtbare Mittel, um Recht und Moral in Einklang zu bringen.
Jeder Einzelne steht in der Verantwortung – und in der Pflicht: Wer sein Gewissen ernst nimmt, muss bereit sein, für Gerechtigkeit und Leben einzutreten – selbst wenn das bedeutet, sich der bestehenden staatlichen Ordnung zu widersetzen.
Inhaltsverzeichnis
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Wenn Menschen gottlos werden…
Mord, eine Gesundheitsleistung?
Jede Abtreibung ist ein Todesurteil
Abtreibung und Krieg, zwei Gesichter derselben Gewalt
Meine Mutter hat mich ABGETRIEBEN - aber ich habe ÜBERLEBT
Der grausame Organhandel von Planned Parenthood wurde in einem Video enthüllt
Bischof Athanasius Schneider zur Covid Verantwortung des Vatikans auf die abtreibungsbefleckte Impfung der fötalen Industrie und zu Einflüssen auf die Kirche bis zum Great Reset
Bischof Athanasius Schneider über die Moralische Unzulässigkeit des Gebrauchs Von Impfstoffen Aus Zellen Abgetriebener menschlicher Föten
Noch kein Mensch?
Was tatsächlich geschieht bei Abtreibungen
Häufigste Methoden der Abtreibung
Mord wird als Gewissensentscheidung gerechtfertigt
Diese Bilder könnten Ihre Meinung über Abtreibung ändern
Kurze Impulse
1. Europäisches Lebensschutz-Museum Führer
Lebensrecht
Verstrahlte Kinder: Was Mobilfunk wirklich im Kindergehirn auslöst
Netz Fund zum Thema Überbevölkerung
Vom Ende eines Mythos: Überbevölkerung, Demographie und der Tod Étienne-Émile Baulieus
Liebe das Leben und die Wahrheit, bete, arbeite, lies, denke, schreibe, diskutiere, kämpfe und schweige
Wenn Menschen gottlos werden…
Dann sind Regierungen ratlos,
Lügen grenzenlos,
Schulden zahllos,
Besprechungen ergebnislos,
dann ist die Aufklärung hirnlos,
sind Politiker charakterlos,
Christen gebetslos,
Kirchen kraftlos,
Völker friedlos,
Sitten zügellos,
Mode schamlos,
Verbrechen maßlos,
Konferenzen endlos,
Aussichten trostlos.
~ Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), französischer Schriftsteller, Journalist und Pilot.
Mord, eine Gesundheitsleistung?
Dass der Mord an Ungeborenen – Abtreibung – verharmlosend als Gesundheitsleistung getarnt und etikettiert, zynisch beworben und kommerziell verwertet wird, ist ein erschreckender moralischer Abgrund, verursacht durch ideologisch verblendete Verantwortungsträger.
Noch erschütternder und niederdrückender ist die Gleichgültigkeit der Menschen: Wegsehen, Relativieren und Schweigen, statt die Stimme für die Opfer zu erheben, ist keine Neutralität, sondern aktive Mitschuld durch Unterlassung.
Abtreibung und Krieg,
zwei Gesichter derselben Gewalt
Wer wirklich für Frieden ist, kann nicht schweigen, wenn ungeborene Kinder im Mutterschoß ermordet werden – denn kein Krieg fordert mehr unschuldige Opfer.
Abschnitte:
Einleitung
Im Operationssaal wie im Krieg – Wenn der Stärkere entscheidet
Der Verlust der Menschenwürde im Namen des Nutzens
Schutz der Wehrlosen als Prüfstein der Menschlichkeit
Psychische Verwüstungen als stille Folge
Gesetz versus Gewissen – Wenn Recht und Moral kollidieren
Nicht jeder kann alles tun – aber jeder kann etwas tun
Eine Kultur des Lebens als Alternative
Wo Leben zählt, wächst Hoffnung
Fußnoten
Wir leben in einer Zeit, in der die Wahrung der Menschenwürde und der Schutz der Menschenrechte weltweit als normative Grundlage politischen Handelns betont werden.
Dennoch zeigt ein kritischer Blick auf die Realität eine fundamentale Diskrepanz: Tötung und Verletzung menschlichen Lebens sind allgegenwärtig – im Operationssaal ebenso wie auf dem Schlachtfeld.
Jährlich werden weltweit über 70 Millionen Kinder im Mutterleib durch Abtreibung getötet. Abtreibung Gesamtschätzung (1917–2025): ≈ 4,08 bis 4,8 Milliarden weltweit¹.
Zur gleichen Zeit fordern Kriege Millionen Todesopfer – darunter Soldaten, die im Auftrag staatlicher Systeme einander töten, ohne sich jemals begegnet zu sein, sowie unzählige Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder.
In beiden Kontexten wird menschliches Leben entpersonalisiert und instrumentalisiert – als Mittel zum Zweck geopolitischer, wirtschaftlicher oder sozialer Interessen.
Diese Prozesse der Entwertung menschlicher Existenz offenbaren eine strukturelle Parallele: Das Leben wird zur verfügbaren Größe erklärt – geformt durch gesellschaftlichen Druck, institutionelle Normen oder machtpolitisches Kalkül.
Die Entscheidung über Leben oder Tod liegt dabei häufig in den Händen Dritter – Akteure, die selbst nicht betroffen sind, aber über das Schicksal anderer bestimmen: durch politische Beschlüsse, medizinische Maßnahmen oder militärische Befehle.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der inneren Widerspruchsfreiheit des menschenrechtlichen Schutzanspruchs:
Wie konsequent ist der Anspruch auf universelle Menschenrechte, wenn bestimmte Personengruppen – etwa Ungeborene, vulnerable Zivilpersonen, zwangsrekrutierte Zivilisten oder politisch Verfolgte – faktisch außerhalb des tatsächlichen Schutzes stehen?
Die Gleichsetzung zwischen Abtreibung und Krieg mag auf den ersten Blick provokant erscheinen.
Das eine steht oft für individuelle Autonomie, das andere für kollektive Eskalation.
Doch unter dem Blickwinkel des Lebensschutzes zeigt sich:
Beide Phänomene sind Ausdruck asymmetrischer Machtverhältnisse.
In beiden Fällen ist das Leben eines Schwächeren dem Urteil eines Stärkeren ausgeliefert – ohne Stimme, ohne Mitentscheidung, ohne Absicherung.
Bei Abtreibung steht die Existenz des ungeborenen Kindes oft unter dem Einfluss äußerer Zwänge – sozialer, ökonomischer oder kultureller Art – und wird zugleich als Ausdruck individueller Freiheit verstanden.
Beim Krieg treffen Mächtige – etwa Regierungen oder Eliten – Entscheidungen über Leben und Tod, während die Folgen meist die Zivilbevölkerung oder einfache Soldaten tragen.
Der eine verliert sein Leben, weil er als Last gilt und seiner Schutzwürdigkeit beraubt wird; der andere, weil er zur „falschen Seite“ gehört.
Im Operationssaal wie im Krieg – Wenn der Stärkere entscheidet
Krieg wird oft als Auseinandersetzung zwischen „Völkern“ dargestellt, doch tatsächlich werden Menschen von politischen und wirtschaftlichen Interessen gegeneinander ausgespielt.
Völker werden manipuliert, Feindbilder konstruiert und Konflikte geschürt, um Macht, Ressourcen oder Ideologien durchzusetzen.
Die Betroffenen – Soldaten und Zivilisten – sind häufig nur Werkzeuge in einem größeren Spiel, unfreiwillige Opfer eines Systems, das die Würde des Menschen missachtet. Sie werden zu bloßen Mitteln fremder Interessen degradiert, verlieren ihre Individualität und werden in Konflikte hineingezogen, die sie selbst nicht gewählt haben. Diese Entmenschlichung spaltet Gesellschaften, schürt Misstrauen und Hass und macht echten, dauerhaften Frieden nahezu unmöglich.
Diese Dynamik zeigt, dass Gewalt nicht nur physisch, sondern auch gesellschaftlich zerstört – und eine Kultur des Lebens untergräbt.
Ähnlich verhält es sich mit der Praxis der Abtreibung, die sowohl ideologisch als auch politisch instrumentalisiert und ökonomisch verwertet wird.
Unter dem Deckmantel der „Selbstbestimmung“ wird eine milliardenschwere Industrie bedient, deren Interessen nicht primär dem Wohl der Frau oder dem Schutz des Lebens dienen.
Pharmakonzerne, Klinikbetreiber und ihre politischen Verbündeten profitieren von einer Praxis, die als „gesundheitliche Dienstleistung“ deklariert wird, in Wirklichkeit jedoch wirtschaftlichen und ideologischen Zielen folgt.
Der medizinisch-technische Eingriff wird entpersonalisiert, emotional entkoppelt und als Standardlösung propagiert – getragen von einer Industrie, die nicht an Prävention, sondern an Wiederholung verdient.
Anstatt Ursachen wie soziale Not, Einsamkeit oder Zukunftsängste zu bekämpfen, wird Abtreibung als einfacher Ausweg vermarktet – während echte Hilfsangebote rar bleiben.
So wie im Krieg nicht das Volk entscheidet, sondern Macht und Wirtschaftsinteressen den Weg vorgeben, ist auch die Entscheidung für eine Abtreibung oft kein Ausdruck echter Freiheit, sondern das Ergebnis gesellschaftlichen Drucks, mangelnder Alternativen – und eines Systems, welches das Leben zur Ware macht.
In beiden Fällen zeigt sich, wie menschliches Leben unter die Räder politischer, wirtschaftlicher oder ideologischer Interessen geraten kann. Der Mensch wird nicht um seiner selbst willen geachtet, sondern funktionalisiert – als Mittel zum Zweck. Und stets sind es die Schwächsten, die den höchsten Preis zahlen. Deshalb ist es umso wichtiger, ihren Schutz ins Zentrum jeder ethischen und gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.
Dabei darf nicht verschwiegen werden: Auch Männer tragen Verantwortung. Viele Frauen berichten, dass sie sich zur Abtreibung gedrängt fühlten, weil der Kindsvater sich entzogen oder sie aktiv unter Druck gesetzt hat. Eine gerechte Gesellschaft muss in diesen Fällen hinschauen und sicherstellen, dass Frauen nicht allein gelassen werden – weder rechtlich noch emotional.
Der Verlust der Menschenwürde im Namen des Nutzens
In der modernen Gesellschaft gewinnt ein zweckorientiertes Denken an Einfluss: Der Wert eines Menschen wird an seiner Nützlichkeit, seiner Funktion oder seiner Belastung für andere gemessen.
Das ungeborene Kind gilt als „Zellhaufen“ oder „Problem“, das beseitigt werden kann.
Im Krieg bezeichnet man getötete gegnerische Soldaten als „neutralisierte Ziele“ und zivile Opfer als „Kollateralschäden“³.
In beiden Fällen – bei der Abtreibung und im Krieg – findet eine Entmenschlichung statt: Das Individuum wird seiner Identität beraubt. Der Embryo wird zur „Option“, der Gegner zur „Gefahr“.
Doch sobald wir Menschen zu Problemen erklären, die „gelöst“ werden müssen, haben wir das Fundament einer ethischen Gesellschaft verlassen. Eine Zivilisation, die Leben selektiert, verliert ihre Menschlichkeit.
Schutz der Wehrlosen als Prüfstein der Menschlichkeit
Den moralischen Zustand einer Gesellschaft misst man daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.
Das ungeborene Kind ist das wehrloseste Wesen überhaupt – ohne Stimme, ohne Verteidigungsmöglichkeit, völlig auf den Schutz anderer angewiesen.
Im Krieg trifft es häufig ebenfalls jene, die sich nicht schützen können: Kinder, Alte, Zivilisten. Beide – das ungeborene Kind und das Opfer bewaffneter Gewalt – sind menschliche Leben, deren Tod weder als Kollateralschaden noch als „medizinisch notwendige Maßnahme“ relativiert und verharmlost werden darf².
Wenn man akzeptiert, dass das Leben eines Menschen weniger wert ist, nur weil er klein, ungeboren, krank, alt oder abhängig ist, beginnt ein gefährlicher moralischer Abstieg.
Dann gibt es keine absolute Menschenwürde mehr, sondern nur noch eine, die vom Nutzen oder Willen anderer abhängt³.
Psychische Verwüstungen als stille Folge
Oft wird übersehen, dass sowohl Krieg als auch Abtreibung nicht nur physisch töten, sondern auch psychisch zerstören. Krieg hinterlässt Traumata, zerstörte Familien, Angst und Schuldgefühle, die über Generationen weitergegeben werden. Viele Soldaten leiden an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS).
Dieselben Symptome zeigen sich auch bei Opfern und Überlebenden – etwa in der Ukraine, wo Millionen Zivilisten schwer traumatisiert sind⁴.
Dabei ist entscheidend: Die meisten Soldaten ziehen nicht freiwillig in den Krieg. Sie kämpfen selten aus Überzeugung, sondern oft aus Pflichtgefühl, Zwang, wirtschaftlicher Not oder Gruppendruck. Sie tun, was von ihnen verlangt wird – und tragen später die Last dessen, was sie erlebt oder getan haben. Viele fühlen sich missbraucht oder verraten. Sie kehren heim in eine Gesellschaft, die ihre inneren Kämpfe nicht versteht.
Weniger bekannt ist, dass auch viele Frauen nach einer Abtreibung psychisch schwer belastet sind. Auch hier gilt: Nur ein Bruchteil entscheidet sich aus voller Überzeugung für diesen Schritt. Die meisten erleben Abtreibung als Ausdruck von Hilflosigkeit – aus Angst, sozialem Druck, finanzieller Not oder dem Gefühl, keine andere Wahl zu haben.
Studien zeigen deutlich erhöhte Risiken: Frauen leiden nach einer Abtreibung häufiger an Depressionen, Ängsten, Suizidgedanken und Suchtverhalten.
Eine Wiener Studie kam zu einem ähnlichen Ergebnis: Nicht der Eingriff selbst, sondern das Umfeld, das ihn notwendig erscheinen lässt, ist das Problem. Die psychische Belastung wächst besonders dann, wenn die Entscheidung innerlich gegen den eigenen Wunsch getroffen wird⁵.
In beiden Fällen – beim Soldaten ebenso wie bei der schwangeren Frau – bleibt eine seelische Leerstelle zurück: Ein Gefühl, gezwungen worden zu sein. Und eine Gesellschaft, die zu oft wegschaut, statt zu helfen.
Gesetz versus Gewissen – Wenn Recht und Moral kollidieren
Viele setzen gesetzliche Regelungen mit moralischer Richtigkeit gleich. Doch die Geschichte lehrt uns das Gegenteil: Unmoralische Gesetze – etwa die NS-Rassengesetze, das sowjetische Gulag-System, die Apartheid in Südafrika oder die Legalisierung der Sklaverei – waren einst geltendes Recht, verletzten jedoch fundamental die Menschenwürde⁶.
Das Gesetz allein darf nicht als Maßstab für Moral gelten. Es gibt Zeiten, in denen das Rechtssystem versagt – Unrecht legitimiert, statt es zu verhindern. In solchen Momenten wird das Gewissen zum höchsten ethischen Kompass, der uns dazu aufruft, auch gegen geltende Gesetze Stellung zu beziehen.
Zivilcourage, ziviler Ungehorsam und der offene gesellschaftliche Dialog sind notwendig, um Recht und Moral in Einklang zu bringen. Jeder Einzelne trägt die Verantwortung, sein Gewissen ernst zu nehmen und mutig für das Leben einzutreten – selbst wenn das bedeutet, gegen geltendes Recht zu handeln.
Nicht jeder kann alles tun – aber jeder kann etwas tun
Das Leben zu schützen und zu retten ist keine Option, sondern unsere gemeinsame Verantwortung
In unserer Gesellschaft ist es selbstverständlich: Wer Zeuge eines Unfalls wird, ist rechtlich und moralisch verpflichtet zu helfen. Die sogenannte Erste-Hilfe-Pflicht schützt nicht nur das Leben des Verletzten, sondern ist auch Ausdruck einer grundlegenden menschlichen Verantwortung: Wer helfen kann, darf nicht wegsehen.
Doch warum gilt dieses Prinzip nur im Straßenverkehr – und nicht ebenso im gesellschaftlichen Umgang mit fundamentalen Bedrohungen menschlichen Lebens? Auch Abtreibung und Krieg fordern jährlich Millionen Opfer. Auch hier geht es um wehrlose Menschen. Auch hier stehen oft Umstehende daneben – still, machtlos oder gleichgültig.
Der moralische Anspruch, für das Leben einzustehen, endet nicht am Unfallort. Er gilt überall dort, wo das Leben eines Menschen entwertet, bedroht oder ausgelöscht wird – sei es im Mutterleib, in Kriegsgebieten oder durch politische und ökonomische Entscheidungen. Die Pflicht zur Hilfeleistung ist kein Sonderfall, sondern ein ethischer Grundsatz: Weil wir selbst einmal schutzbedürftig waren, schulden wir den Schutzbedürftigen heute unsere Stimme.
Es genügt nicht, Gewalt nur zu beklagen – wir müssen aktiv werden, wo Leben unter die Räder kommt. Denn eine Gesellschaft, die bei lebensbedrohlichen Prozessen schweigt, verliert ihre ethische Orientierung. Wer Menschen zu Problemen erklärt, die „gelöst“ werden müssen, verrät die Idee universeller Menschenrechte.
Die Frage ist nicht: „Darf ich mich einmischen?“
Sondern: „Was geschieht, wenn niemand eingreift?“
Genauso wie bei einem Verkehrsunfall sind wir auch bei gesellschaftlich legitimierten Formen des Tötens – etwa bei Abtreibung oder im Krieg – in der Pflicht. Nicht jeder kann alles leisten, doch niemand darf untätig bleiben. Das Leben zu schützen ist keine Option, sondern unsere gemeinsame Verantwortung. Heute mehr denn je.
Wie die unterlassene Hilfeleistung bei einem Unfall strafrechtlich verfolgt wird, darf auch das Ignorieren kollektiver Lebensbedrohungen nicht akzeptiert werden. Abtreibung und Krieg sind keine privaten oder politischen „Optionen“ – sie sind Ausdruck desselben Musters: Der Stärkere entscheidet über das Leben des Schwächeren.
Jeder Mensch ist aufgerufen, Stellung zu beziehen – nicht aus Aktivismus, sondern aus Menschlichkeit. Wer Leben rettet oder schützt, stiftet gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirkt Polarisierung, Gewalt und Nihilismus entgegen.
Daraus folgt:
Es ist Aufgabe aller, für das Leben einzutreten – nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Menschlichkeit. Nicht aus Moralismus, sondern aus Liebe. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Überzeugung.
Wenn das Leben wertvoll ist, dann immer – nicht nur dann, wenn es „passt“.
Wer das anerkennt, kann nicht neutral bleiben.
Eine Kultur des Lebens als Alternative
Was ist die Alternative zu dieser Kultur des Todes? Die Kultur des Lebens! Eine Gesellschaft, die das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod schützt – unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit oder davon, ob es „gewollt“ ist.
Konkret heißt das: Schwangere brauchen keine Abtreibungskliniken, sondern echte Unterstützung – psychologisch, sozial, finanziell.
Staaten brauchen keine Waffenlieferungen, sondern Dialog, Diplomatie, Versöhnung und ehrliches Bemühen um Frieden.
Eine solche Lebenskultur wäre nicht nur ethisch richtiger, sondern auch heilsamer – für die Menschen und das soziale Klima.
Kämpfen wir für Lösungen, bei denen niemand sterben muss.
Ein Kind im Mutterleib ist keine Last. Ein Mensch auf der „anderen Seite“ ist kein Feind. Beide sind Gesichter des Lebens – und damit unendlich wertvoll.
Wo Leben zählt, wächst Hoffnung
Abtreibung ist kein medizinisches Detail, Krieg keine politische Notwendigkeit. Beide sind Ausdruck einer Gesellschaft, die verlernt hat, das Leben in seiner Schwäche und Verletzlichkeit zu achten.
Wer für das ungeborene Kind und gegen Krieg eintritt, kämpft nicht nur für eine Gruppe von Menschen, sondern für eine Gesellschaft, die das Menschsein wieder ins Zentrum stellt.
Für das Leben einzutreten bedeutet, sich kompromisslos gegen jede Form von Gewalt zu stellen – sei es in Form eines chirurgischen Eingriffs oder einer militärischen Operation.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass echter Wandel nur gelingt, wenn wir auch die sozialen und gesellschaftlichen Ursachen von Leid, Druck und Gewalt bekämpfen.
Es braucht mehr als Verbote – es braucht Barmherzigkeit, tätige Nächstenliebe und eine Kultur, die das Leben in seiner ganzen Fülle schützt und fördert.
Denn jeder Mensch ist im Ebenbild Gottes geschaffen (vgl. Gen 1,27) – einzigartig, unverfügbar und von unantastbarem Wert.
Es ist an der Zeit, Leben nicht länger als Verfügungsmasse zu behandeln, sondern als das, was es ist: ein heiliges Gut, das uns anvertraut ist.
Und bei aller Ausweglosigkeit, bei aller Ohnmacht angesichts der Gewalt gegen das Leben – sei es im Mutterleib oder auf dem Schlachtfeld – bleibt das Gebet zu Gott ein wesentlicher, oft vergessener Schlüssel der Hoffnung.
Für Gott aber ist alles möglich, was für den Menschen unmöglich ist (vgl. Mt 19,26):
ein Ende der Gewalt, des Krieges gegen die Ungeborenen und der Kriege zwischen den Völkern.
Abtreibung und Krieg – zwei Gesichter derselben Gewalt. Sie sind Folgen eines Unrechts gegenüber Gott und den Menschen. Doch durch Gottes Eingreifen kann selbst diese Gewalt verwandelt werden – wenn Menschen sich in Reue und Demut an Ihn wenden (vgl. 2 Chr 7,14).
In dieser Hoffnung, im Vertrauen auf die Kraft, die größer ist als politische Systeme oder gesellschaftliche Strukturen, liegt die tiefste Quelle wahrer Erneuerung.
Denn: Nicht durch Macht und nicht durch Stärke, sondern durch meinen Geist – spricht der HERR (vgl. Sach 4,6).
Wo der Mensch scheitert, beginnt das Wirken Gottes – wenn der Mensch sich im Gebet an ihn wendet, zur Umkehr bereit ist und sich bewusst für das Leben entscheidet.
Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden (Mt 5,9).
Fußnoten
¹ WHO (2021): 73 Millionen Abtreibungen weltweit/Jahr – Global Data.World Health Organization.
Abtreibung Gesamtschätzung (1917–2025): ≈ 4,08 bis 4,8 Milliarden Abtreibungen weltweit
Diese Zahl basiert auf WHO-Schätzungen und historisch dokumentierten Entwicklungen – besonders relevant sind:
Die Legalisierung in der Sowjetunion (1920), dann wieder stark seit den 1950ern.
Massive Zahlen aus China seit den 1970ern (Ein-Kind-Politik).
Verbesserte Erfassung seit den 1990ern durch WHO und Guttmacher Institute.
Abtreibungen, Schätzungen nach Jahrzehnt (weltweit)
| Zeitraum | Geschätzte jährliche Abtreibungen | Abtreibungen pro Jahrzehnt
| 1917–1929 | 5–10 Mio.| ca. 65–130 Mio.
| 1930–1939 | 7–12 Mio. | ca. 70–120 Mio.
| 1940–1949 | 10–15 Mio. | ca. 100–150 Mio.
| 1950–1959 | 20–30 Mio. | ca. 200–300 Mio.
| 1960–1969 | 30–40 Mio. | ca. 300–400 Mio.
| 1970–1979 | 40–55 Mio. | ca. 400–550 Mio.
| 1980–1989 | 50–60 Mio. | ca. 500–600 Mio.
| 1990–1999 | 65–73 Mio. | ca. 650–730 Mio.
| 2000–2009 | 70–73 Mio. | ca. 700–730 Mio.
| 2010–2019 | 73 Mio. | ca. 730 Mio.
| 2020–2025 | 73 Mio. | ca. 365 Mio.
Quellen
| WHO-Factsheet (2025): https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/abortion
| Guttmacher Institute | ca. 1917 bis heute | Weltweite Schätzungen inkl. Modellbasierung für frühes 20. Jh. und spätere Jahrzehnte
| UN Population Division | vor 1950 – bis 2020er J. | Gesetzlicher Rahmen & Inzidenzen legaler/illegaler Abtreibungen in Ländern
| IPPF | Rückblick bis 20. Jh. | Ergänzende Trenddaten, Altdaten zu Rechtssituationen und Inzidenzen
² Bundesverfassungsgericht (1993): Urteil zum Schutz des ungeborenen Lebens, insbesondere zur Schutzpflicht des Staates. BVerfGE 88, 203.
³ Coleman, Priscilla K. (2011): Meta-Analysis of Abortion and Mental Health. The British Journal of Psychiatry, 199(3), 180–186. DOI: 10.1192/bjp.bp.110.077230.
⁴ PubMed-Studie (2023): Prevalence of PTSD among Ukrainian civilians during conflict.Zugriff über PubMed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37119352.
⁵ IMABE (2023): Was macht Abtreibung mit der Psyche? Psychische Belastungen und Folgen. Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik, Wien. Verfügbar unter: https://www.imabe.org.
⁶ Hier einige historische Beispiele für legale, aber unmoralische Systeme:
· Sowjetunion: Gulag-System
Politisch Andersdenkende, religiöse Minderheiten, "Klassenfeinde" und angebliche Staatsgegner wurden ohne faires Verfahren verhaftet und in Zwangsarbeitslager (Gulags) deportiert.
Das System war durch sowjetisches Strafrecht legalisiert, u. a. durch Artikel 58 des Strafgesetzbuchs der RSFSR, der sehr weit ausgelegte „konterrevolutionäre Aktivitäten“ kriminalisierte.
Die Lagerbedingungen waren extrem hart: Zwangsarbeit, Unterernährung, Misshandlungen und katastrophale hygienische Zustände führten zu massenhaftem Tod.
Schätzungen zufolge starben mehr als 4 Millionen Menschen im Gulag-System, bei insgesamt bis zu 18 Millionen Inhaftierten zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren.
Einige Historiker argumentieren, dass die offiziellen Lagerzahlen zu niedrig sind, weil sie z. B. Erkrankungen, mangelhafte Registrierung und Tote außerhalb der Lager nicht vollständig erfassen. Nach solchen Rekonstruktionen könnten mehrere Millionen Menschen im weitesten Sinn durch das Gulag-System oder damit zusammenhängende Zwangsmaßnahmen ums Leben gekommen sein, in manchen älteren oder politisch motivierten Schätzungen weit über 4 Millionen.
Der russische Schriftsteller Wadim Erlikman stellte beispielsweise folgende Schätzung an:
- 1,5 Millionen exekutiert,
- 5 Millionen starben im Gulag,
- 1,7 Millionen verloren bei der Deportation ihr Leben (von den 7,5 Millionen Deportierten),
· 1 Million umgekommene Kriegsgefangene und deutsche Zivilisten.
Danach ergibt sich eine Gesamtzahl von ungefähr 9 Millionen Opfern.
Stalins Biograf Dmitri Wolkogonow schätzte dagegen, dass von 1929 bis 1953 19,5 bis 22 Millionen Menschen durch die sogenannten Säuberungen zu Tode kamen.
Legal nach sowjetischem Recht – aber ein massives System staatlichen Unrechts und menschenverachtender Gewalt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stalinsche_S%C3%A4uberungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Gulag
· NS-Rassengesetze (1935)
Reichsgesetzblatt I S. 1146. Gesetzliche Grundlage für die systematische Diskriminierung und Verfolgung von Juden sowie anderen Minderheiten. Legal im Dritten Reich, heute eindeutig als Unrecht anerkannt.
· Apartheid-Gesetzgebung in Südafrika (1948–1994)
Rassentrennung und Entrechtung der nicht-weißen Bevölkerung durch zahlreiche Gesetze (z. B. Population Registration Act, Group Areas Act). Legal durch das südafrikanische Parlament, moralisch verwerflich und international verurteilt.
· Sklaverei in den USA (bis 1865)
Besonders relevant: Dred Scott v. Sandford (1857). Der Supreme Court entschied, dass versklavte Menschen keine Bürgerrechte haben. Sklaverei war gesetzlich erlaubt, bedeutete aber schwere Menschenrechtsverletzungen.
· DDR: Mauerschießbefehl und Reisegesetzgebung
Verbot der Ausreise, Erschießung von Flüchtlingen an der Berliner Mauer. Legal im DDR-Staatsrecht, aber gravierende Verletzung grundlegender Freiheits- und Menschenrechte. Hunderte Tote an der innerdeutschen Grenze.
Ein Kampf auf Leben oder Tod.
Auf welcher Seite sind Sie?
Meine Mutter hat mich ABGETRIEBEN - aber ich habe ÜBERLEBT
Interview mit Andrea Müller-Latendorf
Andrea Müller-Latendorf erzählt davon, was noch vor ihrer Geburt passiert ist: Sie hat ihre Abtreibung überlebt! Wie ist sie mit dem Wissen umgegangen, eigentlich nicht gewollt zu sein? Welche Kämpfe hatte sie durch diese Umstände? Wie blickt sie heute auf ihr Leben? Ihre unglaubliche Lebensgeschichte hörst du in diesem Interview.
Mehr unter: https://www.youtube.com/watch?v=QCOJrhfJULk
IM 7 MONAT MIT SALZLÖSUNG ABGETRIEBEN UND ÜBERLEBT - GIANNA JESSEN - ZEUGNIS EINER ÜBERLEBENDEN
… diese Salzlösung wird in die Gebärmutter initiiert, das verbrennt das Baby von innen und außen und dann entbinden Sie das Baby innerhalb von 24 Stunden und zu aller großen schockierenden Überraschung kam ich nicht tot, sondern lebendig zur Welt am 16 April 1977 in der Los Angeles …
Mehr unter: https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=zoj6z0R7Uvs
SARAH ZAGORSKI ÜBERLEBTE IHRE EIGENE ABTREIBUNG
Heute ist sie eine der wirkmächtigsten Verteidigerinnen des Lebensrechts ungeborener Kinder. Der Anklägerin gegen den Abtreibungswahnsinn trauen sich Abtreibungsbefürworter nicht ins Gesicht zu schauen.
Mehr unter: https://www.focusonthefamily.com/episodes/broadcast/from-abortion-survivor-to-pro-life-advocate-a-redemption-story/
Ein EX Abtreibungsarzt spricht
Dr. Anthony Levatino spricht über seine Erfahrungen als Arzt, der über 1200 Abtreibungen in den ersten beiden Trimestern bis zur 24. Woche durchführte. Er erklärt den Vorgang der Abtreibung und die Zerstückelung der Babys.
Doch seine Perspektive änderte sich dramatisch, als er erkannte, dass jedes abgetriebene Kind ein Sohn, oder eine Tochter von jemanden war.
Dr. Levatino hörte auf Abtreibungen vorzunehmen, als er sich der tiefen moralischen Verantwortung bewusst wurde, die jedes Leben verdient.
Seine Aussage vor Gericht (5:23 Min.) https://www.youtube.com/watch?v=cweSi3W7NbI
Dieser Ultraschall-Clip eines Babys, das unter Qualen gegen die Zange eines Abtreibungsarztes kämpft, ist vielleicht das stärkste Argument gegen Abtreibung, das jemals vorgebracht wurde.
Dies hat nichts mit „reproduktiver Gesundheit“ oder „Wahlfreiheit“ zu tun, sondern mit kaltblütigem Mord. Wann wird das enden? Die Zeit läuft gegen uns!
Der Tag wird kommen, an dem die zivilisierte Welt auf die Befürworter der Abtreibung mit der gleichen Verwunderung und Abscheu blickt wie auf die Befürworter der Sklaverei, die sich gegen die Argumente für ihre Abschaffung ausgesprochen haben. Babys Glied für Glied abzureißen, was gibt es bestialischeres?
Dieser erschütternde kurze Clip muss geteilt, geteilt und nochmals geteilt werden – bis Abtreibung zu einem Horror in den Geschichtsbüchern wird und nicht zu einem, der das Leben von Millionen unschuldiger und wehrloser Kinder beendet.
Clip ansehen unter: https://t.me/vitaetveritasplus/64
mehr darüber:
https://www.lifesitenews.com/news/video-of-baby-trying-to-escape-brutal-dismemberment-abortion-goes-viral/?utm_source=telegram
Planned Parenthood, ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen, das ungeborene Kinder tötet und ihre Körperteile verkauft.
Dort betreiben Psychopathen ein lukratives, satanisches und mörderisches Business, das sie selbst unverhohlen und unverblümt hier erklären: https://t.me/vitaetveritasplus/142
Der grausame Organhandel von Planned Parenthood wurde in einem Video enthüllt, das zuvor von der damaligen Generalstaatsanwältin Kamala Harris unterdrückt wurde
Neu veröffentlichtes Filmmaterial des Center for Medical Progress (CMP) wirft ein Licht auf den grausamen, kaltschnäuzigen Massenmord, der in den Einrichtungen von Planned Parenthood im ganzen Land stattfindet. Babys bis zu einem Alter von sechs Monaten werden strategisch getötet, ihre Organe entnommen, ihre Gliedmaßen zerstückelt, ihr Gewebe zerpflückt und gehandelt.
Acht Jahre lang kämpfte Planned Parenthood dafür, dieses Filmmaterial zu unterdrücken, aber seine Veröffentlichung hat endlich Licht in die schreckliche Realität gebracht, wie Abtreibungsanbieter mit den Gliedmaßen und Organen abgetriebener Babys umgehen. Das moralische und ethische Versagen innerhalb der Abtreibungsindustrie wird in den Stimmen der schwieligen Anbieter gehört, die leichtfertig über die Gewebe und Organe der Babys sprechen, die sie gerade auseinandergenommen/ausgeschlachtet und getötet haben.
Untersuchung zeigt, dass Anbieter von Planned Parenthood die Organe, Gliedmaßen und Gewebe des Babys strategisch auseinandernehmen
Das jüngste Undercover-Video ist Teil der CMP-Untersuchung aus dem Jahr 2015,
die eine erschreckende Reihe von Transaktionen aufdeckte, die die kalte Missachtung des menschlichen Lebens durch Abtreibungsanbieter zeigten. Während einer Messe der National Abortion Federation (NAF) wurden Beamte von Planned Parenthood Gulf Coast in Texas, darunter Chief Medical Officer Dr. Ann Schutt-Aine und Vizepräsident Tram Nguyen, RN, aufgezeichnet, wie sie ihre Methoden mit verdeckten CMP-Journalisten diskutierten, die sich als Laborgroßhändler ausgaben. Ihre Gespräche zeigen ein beunruhigendes Maß an Distanz und Unsensibilität gegenüber den Opfern ihrer Eingriffe.
Eine der beunruhigendsten Enthüllungen aus dem Filmmaterial ist das Eingeständnis von Dr. Schutt-Aine, dass sie bei Abtreibungen zusätzliche "Passes" verwendet hat, um die Einstufung als Teilgeburtsabtreibung (PBA) zu vermeiden. Dieses Verfahren wurde 2003 durch Bundesgesetz verboten. Schutt-Aine beschreibt die Verwendung einer Zange, um die Gliedmaßen eines Babys abzuziehen, um zu verhindern, dass der Eingriff als PBA eingestuft wird, und enthüllt einen absichtlichen Versuch, gesetzliche Beschränkungen zu umgehen. Diese Praxis spiegelt nicht nur eine tiefgreifende Missachtung des Gesetzes wider, sondern auch ein erschreckendes Maß an Grausamkeit gegenüber dem Ungeborenen.
Das Video zeigt auch, wie Tram Nguyen sich über die grausige Natur ihrer Arbeit lustig macht, Witze darüber macht, dass ein "Bein" zum Verkauf angeboten wird, und die Besorgnis zum Ausdruck bringt, dass andere ihre Handlungen als "böse" ansehen könnten. Dieser beiläufige Umgang mit einer so ernsten Angelegenheit spricht Bände über den moralischen Bankrott innerhalb der Organisation. Es illustriert ein breiteres Problem: die Entmenschlichung der Ungeborenen und die Ausbeutung ihrer Körper für den Profit.
Die damalige Generalstaatsanwältin Kamala Harris versuchte, diese herzzerreißenden Enthüllungen zu unterdrücken und verfolgte die Whistleblower strafrechtlich
Im Zuge dieser Enthüllungen hob CMP-Gründer David Daleiden das beunruhigende Muster der Verleugnung und Unterdrückung von Planned Parenthood hervor. Trotz der wiederholten Behauptungen von Planned Parenthood, dass sie jede Möglichkeit, fötale Körperteile zu verkaufen, ablehnt, zeigen die Aufnahmen einen klaren Eifer, vom Verkauf dieser Organe zu profitieren. Die Dokumentation der Bereitschaft von Planned Parenthood, die Überreste abgetriebener Babys zu sezieren und zu verkaufen, einschließlich des Verkaufs von Leber-Thymus-Paaren für 1.600 Dollar, unterstreicht eine groteske Kommerzialisierung des menschlichen Lebens. Jetzt fordern Daleiden und andere Whistleblower den Kongress auf, gegen die damalige Generalstaatsanwältin Kamala Harris zu ermitteln, die angeordnet hatte, die Videos zu entfernen und Daleiden zu verhaften.
Die Versuche, dieses Filmmaterial zu unterdrücken, einschließlich der von Kamala Harris ergriffenen Maßnahmen, fügen einer Frage mit schwerwiegenden ethischen Auswirkungen eine weitere Ebene der Kontroverse hinzu. Wenn sie 2024 die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten übernimmt, sollte Harris mit einer Anklage wegen Vertuschung des kriminellen Fehlverhaltens von Planned Parenthood und der Verfolgung von Whistleblowern konfrontiert sein, die die rechtlichen und ethischen Verstöße ans Licht gebracht haben. Anstatt sich mit den Verbrechen zu befassen, die durch das Filmmaterial im Jahr 2015 aufgedeckt wurden, beschlagnahmte Harris' Büro das Video und verfolgte Daleiden, weil er es gewagt hatte, die Wahrheit über die Angelegenheit zu teilen. Diese Aktion, gepaart mit der aufgedeckten Kommunikation zwischen Harris' Büro und Planned Parenthood, deutet auf eine beunruhigende Komplizenschaft bei der Vertuschung dieser brutalen und unmenschlichen Praktiken hin.
Die Veröffentlichung dieses Filmmaterials sollte als Weckruf für alle dienen, die sich mit ethischen Standards und der Würde des Menschen befassen. Es ist zwingend erforderlich, dass diese Enthüllungen zu einer umfassenderen Untersuchung der Abtreibungspraktiken und der Systeme führen, die solch ungeheuerliches Verhalten ermöglichen. Das Fehlen rechtlicher Konsequenzen für die Betroffenen offenbart die überwältigende Präsenz einer mächtigen Organhandelsindustrie, die mit dem amerikanischen Justizsystem in Konflikt gerät.
Während sich dieser Skandal entfaltet, ist es für Gesetzgeber, die Öffentlichkeit und Interessengruppen von entscheidender Bedeutung, sich mit den Auswirkungen dieser Praktiken auseinanderzusetzen und ein Ende des Organhandels mit ungeborenen Babys zu fordern. Die ethischen und rechtlichen Verstöße, die in dem Video dargestellt werden, stellen einen schweren Angriff auf die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens dar und richten sich gegen schutzbedürftige Frauen, die gezwungen werden zu glauben, dass sie nicht in der Lage sind, ihr Leben zu ernähren, und dass sie ihr Kind besser dieser grausamen Organhandelsindustrie überlassen sollten.
Quelle: https://telegra.ph/Der-grausame-Organhandel-von-Planned-Parenthood-wurde-in-einem-Video-enth%C3%BCllt-das-zuvor-von-der-damaligen-Generalstaatsanw%C3%A4ltin--08-15
Zelllinien von ungeborenen Kindern in der Impfstoffforschung und Herstellung
Eine ethische Betrachtung
Zelllinien, die aus Gewebe ungeborener Kinder gewonnen werden, dienen seit Jahrzehnten der Forschung und Herstellung von Impfstoffen. Dabei sind die Hintergründe und Methoden, wie diese Zelllinien entstehen, häufig nicht bekannt oder werden verschwiegen.
Lernen Sie die Babys kennen, die für die Herstellung von Impfstoffen verwendet wurden:
https://www.youtube.com/watch?v=muwpPyRKY1Y
Transparenz ist ein unverzichtbares ethisches Gebot.
Nur durch vollständige Offenlegung können Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen und diese Entmenschlichung beendet werden.
Aus vielfältigen medizinischen und wissenschaftlichen Quellen (z. B. Studie Walvax-2, NCBI 2015, Universitätsantrag Pittsburgh 2016, Kanadische Studie 1952, https://www.youtube.com/watch?v=YqgW7O4BKvA) ist belegt:
- Die ungeborenen Kinder werden lebend entbunden,
- ihre Organe werden ohne Narkose entnommen – das Schmerzempfinden von Föten ab der 8. Schwangerschaftswoche ist wissenschaftlich anerkannt,
- die Organentnahme erfolgt, während Herzschlag und Blutzirkulation noch aktiv sind, um die Qualität der entnommenen Zellen zu gewährleisten (der sogenannte „warme Ischämiezeitraum“),
- die unmittelbare Todesursache ist somit nicht die Abtreibung selbst, sondern die Entnahme der Organe durch Vivisektion.
Diese Praxis verletzt die Würde der ungeborenen Kinder – als menschliche Wesen haben sie das gleiche fundamentale Recht auf Achtung und Leben, wie es jedem geborenen Menschen zusteht. Die bewusste Tötung durch Organentnahme ist ein schwerwiegendes ethisches Problem und ein Verstoß gegen die Grundprinzipien der Menschenwürde und des Schutzes des Lebens.
Bischof Schneider spricht in Bezug auf die weltweiten Abtreibungen vom Verbrechen eines millionenfachen verborgenen Genozids an Unschuldigen. Die Annahme solcher Impfungen bedeute eine moralische Kooperation mit der Ermordung ungeborener Kinder, was der Abtreibungsindustrie weiteren Auftrieb geben würde. Zudem warnt er davor, dass Impfstoffe, die aus den Zellen grausam ermordeter ungeborener Kinder gewonnen werden, eindeutig apokalyptischen Charakter haben und möglicherweise das Zeichen des Tieres vorwegnehmen könnten und gläubige Menschen diese Impfstoffe auch daher unter keinen Umständen nutzen dürften. https://report24.news/bischof-schneider-niemals-duerfen-christen-abtreibungsverseuchten-covid-impfstoff-nehmen/
Nicht nur die barbarische Praxis selbst ist verwerflich, auch die gesellschaftliche Reaktion darauf wirft schwerwiegende ethische Fragen auf:
1. Aktive Verdrängung
Die Informationen sind bekannt, werden aber häufig heruntergespielt oder verzerrt, um den eigenen Lebensstil nicht hinterfragen zu müssen. Dies ist kein Mangel an Wissen – es ist eine bewusste Entscheidung, sich der Verantwortung zu entziehen – auf Kosten anderer Menschen.
2. Egoismus als Maßstab
Der eigene Vorteil – sei es ein besseres, längeres oder gesünderes Leben – wird höher gewichtet als das Leid und das Recht auf Leben anderer. Dieser rücksichtslose Egoismus verhindert Mitgefühl und echte Solidarität.
3. Verantwortungslosigkeit in der Praxis
Wer sich weigert, Konsequenzen aus dem eigenen Wissen zu ziehen, lehnt die Mitverantwortung für die globalen Folgen des eigenen Handelns ab. Diese Verantwortungslosigkeit zeigt sich nicht nur im aktiven Tun, sondern vor allem im bewussten Nicht-Handeln trotz besseren Wissens.
4. Stille Komplizenschaft
Das Ignorieren, Leugnen oder Verdrängen von Fakten schützt indirekt ausbeuterische und menschenverachtende Systeme. Wer dies tut, legitimiert diese durch sein Verhalten – auch wenn er es sich selbst nicht eingestehen will. Gleichgültigkeit wird so zur stillen Unterstützung von Ungerechtigkeit.
5. Gefährliche Normalisierung
Weil solche egoistischen und verantwortungslosen Haltungen zunehmend gesellschaftlich akzeptiert oder verharmlost werden, verfestigt sich ein Klima, in dem Ausbeutung als normal gilt und wahre Mitmenschlichkeit an Bedeutung verliert.
NEIN. Es ist ethisch nicht vertretbar, einen Menschen absichtlich zu töten, um einem anderen zu nützen.
Warum nicht?
6. Würde und Unverfügbarkeit des Menschen
Jeder Mensch besitzt eine angeborene Würde, die nicht an Bedingungen geknüpft ist – auch nicht an Alter, Gesundheit oder Nützlichkeit.
Menschen dürfen niemals Mittel zum Zweck sein.
7. Das Recht auf Leben ist unveräußerlich
Das Recht auf Leben ist ein universelles Menschenrecht – es gilt für jeden Menschen, unabhängig von seiner Entwicklungsstufe oder gesellschaftlichen Position.
Kein Zweck, so gut er auch erscheinen mag, rechtfertigt die gezielte Tötung eines anderen.
8. Gefährliche Entwicklung
Wir haben zugelassen, dass ein Mensch „opferbar“ ist, um andere zu retten, und damit Tür und Tor für die Instrumentalisierung des Menschen geöffnet – hin zu einer Gesellschaft, in der der Wert eines Menschen oft nur noch an seiner Nützlichkeit gemessen wird. Diese Entwicklung führt in eine entmenschlichende und moralisch verrohende Welt, die den Kern jeder menschlichen Zivilisation erschüttert.
Ist das der Fortschritt, den wir wollen – eine Welt, in der wir uns selbst vergessen? Wie weit sind wir damit schon gekommen?
9. Ethische Alternativen sind nicht nur möglich, sondern geboten
Wissenschaftlicher Fortschritt sollte stets auf einer ethisch verantwortbaren Grundlage beruhen und darf nicht auf dem gezielten Töten von Menschen basieren. Es existieren heute zahlreiche vielversprechende und humane Forschungsansätze, die ohne ethische Kompromisse auskommen, darunter die Nutzung freiwilliger Gewebespenden, die Arbeit mit nicht-embryonalen Stammzellen sowie die Entwicklung künstlicher Zellmodelle. Diese Methoden bieten praktikable Alternativen, um medizinischen Fortschritt voranzutreiben, ohne die fundamentalen Rechte und die Würde einzelner Menschen zu verletzen.
Fortschritt darf niemals zum Vorwand werden, um die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu opfern. Vielmehr offenbart gerade der Umgang mit den Schutzbedürftigsten den ethischen Charakter und die moralische Integrität einer Gesellschaft.
10. Egoismus und Bequemlichkeit, gepaart mit Verantwortungslosigkeit gegenüber Mitmenschen, führen dazu, dass das Leiden unschuldiger Kinder verdrängt wird – solange man selbst davon profitiert.
Wer diese Tatsachen kennt und sie dennoch relativiert, lehnt nicht nur die Wahrheit ab, sondern handelt aktiv gegen Mitmenschlichkeit.
Dies ist keine bloße Erkenntnislücke – es ist eine ethische Bankrotterklärung und Ausdruck tiefster Gleichgültigkeit.
Fazit:
Angesichts dieser Tatsachen ist es eine ethische Konsequenz, bewusst auf Produkte und Impfstoffe zu verzichten, die mit Zelllinien von abgetriebenen Kindern in Zusammenhang stehen. Konsum und Akzeptanz solcher Produkte unterstützen indirekt diese grausamen Praktiken und verhindern so einen notwendigen gesellschaftlichen Wandel zu mehr Achtung vor dem Leben.
Es liegt an uns allen, Verantwortung zu übernehmen, Transparenz einzufordern, zu prüfen und – insbesondere den Respekt vor dem menschlichen Leben – wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Nur so kann Würde geachtet und moralische Integrität gewahrt bleiben.
Mehr wesentliche Fakten, Beweise, Zeugenaussagen und Berichte zu diesem Thema darunter herunterladen
Bischof Athanasius Schneider zur Covid Verantwortung des Vatikans auf die abtreibungsbefleckte Impfung der fötalen Industrie und zu Einflüssen auf die Kirche bis zum Great Reset
(16 Min. Interview)
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=Unj2zgtCqHQ&feature=youtu.be
Bischof Athanasius Schneider
Über die Moralische Unzulässigkeit des Gebrauchs Von Impfstoffen Aus Zellen Abgetriebener menschlicher Föten
Noch kein Mensch?
Ich vergaß, ich bin ja noch kein Mensch. Deshalb darf man mit mir machen, was man will. Man darf mich sogar bei lebendigem Leibe zerstückeln und auseinanderreißen.
Ach ja, ich vergaß. Ich lebe ja noch gar nicht, ich werde ja lediglich als ein Zellklumpen bezeichnet. Aber wenn man auf dem Mars eine Zelle findet, spricht man plötzlich von Leben.
Und wenn ich so darüber nachdenke, darf man auch nicht sagen, dass ich auf bestialische Weise ermordet werde, denn man spricht bitte nur von einem Schwangerschaftsabbruch, weil sich das nicht so schlimm anhört und doch ist es das Gleiche.
Und noch etwas hab ich vergessen. Alle die dazu schweigen, weil es sie ja nichts angeht, was mit meinem Leben passiert, machen sich mitschuldig. Das haben die meisten Menschen wohl noch nicht verstanden.
Ich lebe und ich möchte auch weiterleben. Ich bin glücklich, wenn Mama ihren Bauch streichelt und mit mir spricht, weil ich das alles schon mitbekomme.
Aber leider bin ich ja nur ein Zellklumpen, der es nicht wert ist zu leben während für die Zelle auf dem Mars Millionen zur Erforschung ausgegeben werden.
Mama würde sich freuen, wenn sie vielleicht mehr Unterstützung bekommen könnte, vielleicht zumindest in der Anfangszeit, weil Papa mich nicht möchte.
Vielleicht möchte der Rest der Familie, dass ich zur Welt komme. Doch komischerweise sind dafür weder Zeit noch Platz noch Geld da.
Dabei möchte ich doch einfach nur in den Armen meiner Mama glücklich sein!
Was tatsächlich geschieht bei Abtreibungen zwischen der 5. und 13. Schwangerschaftswoche
Das Video in der Reihe über die Abtreibungsmethoden zeigt die grausame Realität der sogenannten Saugabtreibungen.
Es ist die am häufigsten praktizierte Abtreibungsmethode, angewandt zwischen der 5. und 13. Schwangerschaftswoche:
https://et-vita.blogspot.com/2016/07/aufklarung-ii-was-tatsachlich-geschieht.html?m=0
Was tatsächlich geschieht bei Abtreibungen ab der 25. Schwangerschaftswoche
Dieses Video zeigt die Realität der sogenannten Spätabtreibungen im letzten Schwangerschaftsdrittel.
Babies in diesem Stadium der Schwangerschaft sind nahezu vollständig entwickelt und wären – kämen sie frühzeitig zur Welt – in den meisten Fällen lebensfähig:
https://et-vita.blogspot.com/2016/08/aufklarung-iii-was-tatsachlich.html?m=0
Was tatsächlich geschieht bei Abtreibungen durch die Abtreibungspille RU-486
Das letzte Video in dieser Reihe über die Abtreibungsmethoden zeigt die Wirkungsweise der Abtreibungspille RU-486.
Abtreibungsbefürworter nennen diese Pille, die in der Frühzeit der Schwangerschaft zur Anwendung kommt, vorzugsweise ein Notfallmedikament. Aber dieses sogenannte Medikament ist kein Heilmittel, sondern – wie das Video zeigt – ein Tötungsmittel: Es tötet das ungeborene Kind:
https://et-vita.blogspot.com/2016/08/aufklarung-iv-was-tatsachlich-geschieht.html?m=0
Häufigste Methoden der Abtreibung
1. Abtreibung durch die Abtreibungspille (Mifepriston), darf bis zum 63. Tag nach der letzten Regelblutung eingenommen werden. Das ungeborene Kind stirbt innerhalb von 36 bis 48 Stunden und wird nach zusätzlicher Prostaglandingabe aus der Gebärmutter ausgestoßen.
2. Abtreibung durch Absaugen wird bis zur 12. Woche angewendet. Das Kind wird durch eine Vacuum Pumpe bei lebendigem Leib zerrissen und abgesaugt.
3. Abtreibung durch Curettage wird oft nach der 12. Woche angewendet. Das Kind wird mit einem Messer bei lebendigem Leib zerschnitten und ausgeschabt, wenn eine Absaugung nicht möglich ist.
4. Abtreibung durch Kaliumchlorid-Einspritzung in das Herz oder über den Hinterkopf in das Gehirn des Kindes, um das überlebensfähige Kind zu ermorden, ohne dass es schreit.
5. Abtreibung durch Kaiserschnitt, das Kind wird chirurgisch aus der Gebärmutter entfernt, weil andere Abtreibungsmethoden in diesem Stadium für die Mutter zu gefährlich wären. Es wird nun entweder liegengelassen, bis es stirbt, oder vom Abtreiber umgebracht. Alle Babys dieses Alters bewegen sich, sie atmen und manche schreien sogar.
6. Teilgeburtsabtreibung, diese Methode zeigt die grausame Realität der Abtreibung besonders deutlich: Der Arzt greift das Baby mit einer Zange und entbindet es bis auf den Kopf. Er steckt eine Schere in den Schädel des Kindes. Dadurch entsteht ein Loch, in das er daraufhin einen Saugschlauch einführt und das Gehirn absaugt. Die vorher noch um sich schlagenden Glieder des Kindes hängen mit einem Mal bewegungslos herab. Diese Art der Abtreibung fällt nur deswegen nicht unter die Kategorie „Kindermord“, weil der Kopf des Kindes noch nicht geboren ist.
7. Spätabtreibung: Bei späteren Schwangerschaftswochen (meist nach der 12. Woche) kann die Tötung des Kindes durch eine Kombination von Medikamenten und/oder chirurgischen Eingriffen erfolgen. Dazu gehört auch die induzierte Geburt oder die Verwendung von Dilation und Evakuation (D&E).
8. „Pille danach“, wirkt bis zu 120 Stunden nach der Befruchtung. Die Einnistung der bereits weiter entwickelten befruchteten Eizelle in die Gebärmutter wird verhindert.
9. Achtung: Auch die „sichere Wirkung“ der normalen „Antibabypille“ (Ovolulationshemmer) beruht bis zu einem gewissen Grad auf Nidationshemmung, das bedeutet eine Veränderung der Gebärmutterschleimhaut, sodass die Einnistung der bereits weiter entwickelten befruchteten Eizelle nicht erfolgen kann. Sie wirkt insofern frühabtreibend.
10. Auch die „Spirale“ hemmt die Einnistung der bereits weiter entwickelten befruchteten Eizelle und wirkt dadurch frühabtreibend.
Mord wird als Gewissensentscheidung gerechtfertigt
🔹In den meisten Regierungsprogrammen wird Abtreibung kompromisslos als „höchstpersönliche Entscheidung“ einer jeden Frau bezeichnet.
🔹 Damit wird behauptet, dass es sich um eine persönliche Gewissensentscheidung der Frau handle, die privat getroffen wird und zu respektieren sei.
Diese Behauptung ist perfide – und wird von Abtreibern in ihrem typisch sophistischen Stil immer wieder ins Feld geführt.
🔹 Abgesehen davon, dass solche „Argumente“ bereits hundertfach widerlegt wurden, ist es bemerkenswert, wie die Abtreiber auf das Recht der Frau auf einen „Gewissensentscheid“ pochen.
Doch dieses „Gewissen“, das sie im Sinn haben, hat mit der moralischen Instanz und dem wahren (christlichen) Verständnis des Gewissens wenig zu tun. Es ist vielmehr eine Pervertierung dessen.
🔹Abgesehen davon, dass solche „Argumente“ schon 100fach widerlegt wurden, ist es bedeutend zu sehen, wie die Abtreiber auf das Recht des „Gewissensentscheid“ der Frau pochen.
🔹Manfred M. Müller schreibt in „Herausforderungen“:
„Das Gewissen ist im christlichen Verständnis ein Lehrmeister des Realen, der zunächst sehr realistisch die eigenen Blickverzerrungen und Sündenverstrickungen aufdeckt, um sie zu heilen, und sodann die entschiedene Mitarbeit des Einzelnen einfordert, ist die moderne Gewissensauffassung, wie sie sich in der Abtreibung, widerspiegelt, die illusionäre Salvierung, des Schuldigen, indem die Schuld als Relikt einer anachronistischen, autoritativen Gewissensauffassung abgetrieben wird.
Reale Schuld jedoch, die retuschiert wird zum in Kauf genommenen konsequentialistischen Abfallprodukt, oder gleich aus dem Blickfeld verschwindet, bleibt trotz der Manipulation real da. Die Fälschung entledigt sich nur illusionär der Schuld. Wesentlich bleibt, dass derjenige, der die Fälschung praktiziert, seelisch krank ist; denn keine Schuldgefühle zu haben ist kein Gütesiegel des emanzipierten Menschen, sondern Ausdruck des Unmenschen.“
🔹 Man erkennt also: Das schlechte Gewissen wird hier nicht als Mahner zur Verhaltensänderung verstanden, sondern als unnötiges Gefühl, das – oft mithilfe falscher psychologischer Hilfe – beseitigt gehört.
🔹Lassen wir uns von den Abtreibern nicht vormachen, dass die Entscheidung zur Kindstötung eine Entscheidung ist die „man respektieren muss“ aufgrund eines von ihnen verzerrten Bildes vom Gewissen!
🔹Das Kind im Mutterleib, hat ebenfalls das Recht auf Leben – und dieses wird völlig ignoriert, entwertet und schlussendlich bestialisch abgetötet!
Sprachliche Manipulationen zum Kindesmord im Mutterschoß
· Regierungen und Medien arbeiten mit dem Begriff — „Schwangerschaftsabbruch“.
Dies ist mittlerweile einer von vielen klassischen Euphemismen, die die Abtreiber langsam, aber sicher in das sprachliche Bewusstsein der Menschen eingeführt haben. Hier handelt es sich um pure Manipulation und eine völlige Verkehrung von Sprache selbst, deren eigentliche Aufgabe es ist, Wahrheit zu vermitteln.
· Der Begriff „Schwangerschaftsabbruch“ ist eine zur Gänze verfehlende und pervertierende Beschreibung einer Tat-Sache, nämlich der Kindstötung.
„Es kommt“ — wie Manfred M. Müller in „Herausforderungen“ schreibt — „das Kind nicht vor, die Tötungshandlung wird beschwichtigt zum verschleiernden „Abbruch“, einer Vokabel, die das tatsächliche Geschehen im Dunkeln belässt und darüber hinaus die Belanglosigkeit des Geschehens forciert, indem unterschwellig Assoziationen zu vergleichbaren Abbrüchen sich einstellen: Abbruch eines Urlaubs, eines Spiels, einer Verhandlung“.
· Wir dürfen uns nicht auf die Euphemismen und den manipulativen Sprachgebrauch der Abtreiber einlassen! Worte und Begriffe dienen der Wahrheitsvermittlung!
Lassen wir uns keine Sprache aufzwingen, die bewusst die Lüge beinhaltet und verwenden wir keine Begriffe ernsthaft, die den Widerspruch bereits in sich tragen und von den Abtreibern selbst, zum Zwecke der Vernebelung, kreiert wurden.
„Die Liebe verlangt,
ihnen zu helfen.“
Diese 10 Bilder könnten Ihre Meinung über Abtreibung ändern.
Bilder sagen mehr als tausend Worte und haben die Macht, etwas zu bewirken.
Die folgenden Fotos von Opfern von Schwangerschaftsabbrüchen im zweiten Trimester sprechen von Leben und Generationen von Kindern im Mutterleib, die alle durch Abtreibung verloren gegangen sind.
Die Wissenschaft bestätigt, dass ungeborene Kinder keine "Zellklumpen" oder "Gewebe" sind, sondern menschliche Wesen, die zu mehr fähig sind, als wir uns je vorstellen konnten.
Möge Ihnen dieser Beitrag die grausame Realität der Abtreibung vor Augen führen und Sie motivieren, dass Sie diese Fakten auch mit anderen teilen werden, um ein baldiges Ende des Kindesmordes zu erwirken!
"Heute werden Millionen ungeborener Kinder getötet, und wir sagen nichts... Für mich sind die Nationen, die Abtreibung legalisiert haben, die ärmsten Länder."
(Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa)
"Der größte Zerstörer von Liebe und Frieden ist Abtreibung, ... ein Krieg gegen das Kind."
(https://www.youtube.com/watch?v=PbbTKoZEps0
Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa)
Impulse
1. Europäisches Lebensschutz-Museum
Führer
Josef Preßlmayer
Vorwort – Museumsführer
Der vorliegende „Führer durch das „1. Europäische Lebensschutz-Museum“ ist gleichzeitig
ein Dokument des Widerstandes gegen die Entrechtung der ungeborenen Menschen, die auf
Verlangen getötet werden können.
Das Museum, das wohl nicht nur das 1. Lebensschutz-Museum Europas, sondern wegen
seiner Fülle an Objekten, welche auch das Inventar von drei Abtreibungskliniken umfasst, ist
weltweit einzigartig. In diesem Vorwort kann nicht die ganze detaillierte Diskussion, die ich
in meinen Schriften im Umfang von mehreren tausend Seiten dargelegt habe, wiedergegeben werden. Diese werden jedoch auf meiner Webseite abrufbar sein und die beiden, dort bereits verfügbaren Bücher „Lebensdämmerung“ und “Lebensdämmerung II – Das Erlebnisbuch“ ergänzen.
Das Museum umfasst drei Räume mit einer Ausstellungsfläche von etwa 400 m². Der erste –
er befindet sich im Untergeschoß des von mir eigenhändig errichteten und an das bestehende, ehemalige Schulgebäude angebauten Turmes - ist dem „Wunder des Lebens“ mit etwa einem Dutzend Schautafeln gewidmet.
Der zweite Raum im Obergeschoß des Turmes, in welchen ein Teil des Dachbodens
einbezogen ist, widmet sich dem Thema „Wir erinnern uns“ und beherbergt u. a. den Gyn-
Stuhl des Abtreibungs-Arztes Dr. Charles Schlebaum. Er gab an 300.000 Abtreibungen
durchgeführt und damit drei Frauen das Leben gerettet zu haben, da, statistisch gesehen, auf 100.000 Abtreibungen ein Todesfall erfolgt. Ein weiteres besonderes Objekt ist ein aus
Abtreibungs-Instrumenten gefertigten Kreuz. Der Raum enthält ebenfalls rund ein Dutzend
Schautafeln.
Der dritte Raum – der ausgebaute Dachboden der Schule mit etwa 300 m² - ist der größte des Museums und beherbergt etwa 60 Schautafeln sowie das Inventar von drei Abtreibungs-
Kliniken. Dieser Raum mit mehreren Untergliederungen ist der „Gesellschaftlichen
Diskussion Pro/Contra Abtreibung“ gewidmet, wobei auch der vom medialen „Mainstream“
unterstützten Befürwortung der Abtreibung sowie den Darstellungen der Abtreibungsgegner
breiter Raum eingeräumt wird.
Das Begriffs-Feld der Tötungs-Gesetzgebung in Österreich, der Millionen ungeborene
Menschen zum Opfer gefallen sind, ist auch mit dem Ausdruck „Holocaust“ konnotiert, der
im Laufe der Entstehung und der ersten Jahre des Museums zur Verwendung der Bezeichnung „Baby-Holocaust“ führte. Es ist erforderlich, dass hier die Anwendung dieses Begriffes erläutert wird.
Das für den deutschen Sprachraum richtungsgebende Wörterbuch „Duden“ definiert den
Begriff „Holocaust“ folgend:
„Bedeutungen
a. (zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft) Verfolgung, Gettoisierung und insbesondere Massenvernichtung der Juden in Deutschland und Europa
b. Massenvernichtung menschlichen Lebens – BEISPIEL: ein atomarer Holocaust“.
Somit entspricht die Verwendung des Begriffes „Holocaust“ für die „Massenvernichtung menschlichen Lebens“ nach Duden dem dort angegebenen Sprachgebrauch.
Die seit etwa 2.500 Jahren verwendete Bezeichnung stammt aus dem Griechischen und
bedeutet so viel wie „Vollständige Verbrennung“. Ab 1895 bezeichneten englischsprachige
Autoren das Massaker an den Armeniern als „holocaust“. Die „New York Times“ beschrieb
deren systematische Vernichtung am 10. September 1895 als „Armenian Holocaust“. Ab 1938 wurde der Begriff „Synagogen-Holocaust“ verwendet und ab 1943 wurde die NS-
Judenvernichtung erstmals insgesamt als „Holocaust“ bezeichnet, seit 1972 fast ausschließlich.
Mehr unter: https://lebensschutzmuseum.at/images/buecher/lebensschutz_museum_fuehere.pdf
Lebensrecht
Dass das Recht auf Leben das wesentlichste Menschenrecht darstellt, darüber sind sich alle einig. Vertreter der Fristenlösung argumentieren, dass ein Embryo kein Mensch, sondern ein Zellhaufen sei. Ist das wirklich haltbar?
Der Mensch steht in einem grundsätzlichen Spannungsverhältnis zwischen Mensch-Sein und Mensch-Werden – wir brauchen ein ganzes Leben, um uns zu einem „menschlichen“ Menschen zu entwickeln, können das aber auch verfehlen.
Aber ab wann beginnt das Mensch-Sein? Ab der Zeugung? Ab der Nidation? Ab dem 3. Monat (warum gerade da)? Ab der Abnabelung? Ab der Entwicklung eines eigenen Willens und Ichbewusstseins? Diese Frageliste ließe sich fortsetzen bis zum Grab. Es ist bekannt, dass die Kirche das Mensch-Sein mit der Zeugung beginnen lässt – und dafür oft als altmodisch belächelt wird.
Dabei entspricht das durchaus der heutigen Vorgangsweise der Naturwissenschaften: Man weiß längst, dass Naturgesetze aufgrund der Unmöglichkeit vollständiger Induktion nur Wahrscheinlichkeitscharakter haben, und lässt sie daher nur so lange gelten, als sie durch zumindest ein Gegenbeispiel widerlegt wurden (vgl. POPPERs Fallibilismus). Die Annahme, dass ein Mensch ab der Zeugung Mensch (als Gattungswesen) ist, wäre erst dann widerlegt, wenn zumindest aus einer einzigen befruchteten Eizelle etwas anderes geworden wäre als ein Mensch. Ein solcher Fall ist nicht bekannt.
Sr. Katharina OP (Dr. Elisabeth Deifel)
Wir können das Unrecht der Abtreibung aufzeigen, es relativieren, wegsehen oder befürworten – Abtreibung bereuen oder verteidigen – es ist allein unsere Entscheidung.
Es sollte uns nur bewusst sein, dass Gott uns definitiv einmal antworten wird:
Mt 25,40 „Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“
Oder:
Mt 25,45 „Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.“
Mt 25, 46 Dann werden diese in die ewige Pein gehen, die Gerechten in das ewige Leben.
Verstrahlte Kinder: Was Mobilfunk wirklich im Kindergehirn auslöst
Smartphones, Tablets, WLAN und Bluetooth sind allgegenwärtig - auch im Leben unserer Kinder. Doch was macht diese permanente Mobilfunkstrahlung wirklich mit dem heranwachsenden Gehirn? In diesem Video werfen wir einen kritischen Blick auf wissenschaftliche Studien zu hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung und deren
Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Thematisiert werden unter anderem:
• Gedächtnis-, Aufmerksamkeits- und Lernstörungen
• Veränderungen der Gehirnentwicklung und Neuroplastizität
• Auswirkungen pränataler Strahlenbelastung
• Erkenntnisse aus Tier- und Humanstudien
• Warum gerade Kinder besonders gefährdet sind
Wir sprechen über den Hippocampus, neuronale Entwicklungsprozesse und die Frage, warum diese Themen im öffentlichen Diskurs kaum vorkommen. Am Ende steht eine klare Frage: Welche Verantwortung tragen wir als Eltern in einer digitalen Welt?
Dieses Video soll zum Nachdenken anregen - nicht aus Angst, sondern aus Verantwortung gegenüber der nächsten Generation.
Netz Fund zum Thema Überbevölkerung:
Wenn alle Menschen der Welt (9.000.000.000) Seite an Seite gepresst würden (4 Personen in 1 m²) würde die ganze Menschheit auf die Größe der Halbinsel Istrien (2.820.000.000 m²) passen.
Wenn jeder lebende Mensch auf der Welt (9.000.000.000) eine Fläche von etwa 1.000 m² erhalten würde, würde die gesamte Menschheit auf die Oberfläche Brasilien (8.456.510.000.000 m²) passen.
Wenn jede vierköpfige Familie (9.000.000.000) eine Fläche von etwa 700 m² hätte, um ihre eigene Nahrung anzubauen, würde die gesamte Menschheit an die Oberfläche passen, die dem Iran entspricht (1648.000.000.000 m²)
2019 lebten schätzungsweise 7,7 Milliarden Menschen auf der Welt. Fast alle notwendigen Mengen Gemüse können für eine vierköpfige Familie in einen ca. 200 m² Garten gepflanzt werden.
Es ist bekannt, dass Ackerboden heute eine Fläche von etwa 31.000.000 km² bedeckt. Auf diesem Gebiet könnte viel Gemüse angebaut werden, das 155 Milliarden Menschen ernähren würde!
Hier gibt es nicht allzu viele Leute!
Es gibt mehr als genug Platz für alles und alle, außer für Neid und Gier!
Vom Ende eines Mythos:
Überbevölkerung, Demographie und der Tod Étienne-Émile Baulieus
Die Menschheit ist kleiner, verletzlicher – und kostbarer –, als es die Ideologen wahrhaben wollen
Einige Gedanken von Giuseppe Nardi
Ein bedeutungsschwerer Moment ist fast lautlos eingetreten, ohne Aufsehen, ohne Schlagzeilen, ohne Rechenschaft. Indiens Geburtenrate ist unter die Marke von zwei Kindern pro Frau gefallen – jener symbolischen Schwelle, die demographisch für Bestandserhalt steht. Die Panikparolen der Überbevölkerungsideologen, über Jahrzehnte hinweg mit missionarischem Eifer verbreitet, lösen sich in Luft auf. Kein Widerruf, keine Selbstkritik, kein öffentliches Schuldeingeständnis. Der Mainstream schweigt – vielleicht, um morgen ungestört weiterlügen zu können?
Im Schatten dieser epochalen Entwicklung verstarb unlängst Étienne-Émile Baulieu, geboren als Émile Blum – bekannt geworden als der Vater der Abtreibungspille RU-486. Ein Name, der in den Annalen der biopolitischen Steuerung einen festen Platz einnimmt. Sein Leben und Wirken symbolisieren eine Ära, in der technokratische Menschenbilder und ideologisch motivierte Bevölkerungspolitik tief in das Innerste von Gesellschaften eingriffen.
Zwischen den späten sechziger Jahren und der Jahrtausendwende kulminierte eine global orchestrierte Angstkampagne, getragen von Stiftungen, Regierungen und supranationalen Institutionen. Der Mensch, so hieß es, sei zur Plage des Planeten geworden, sein bloßes Dasein eine Bedrohung für das ökologische Gleichgewicht. Eine perfide Verdrehung der Wirklichkeit: Die Menschheit, seit jeher die größte Ressource der Erde, wurde zum Problem erklärt.
Besonders der Westen, anfällig für feinstoffliche Propaganda, ließ seine Geburtenraten dramatisch sinken. Die Völker Westeuropas, einst Träger der Zivilisation durch christliche Mission, Wissenschaft und technischen Fortschritt, befinden sich in einem demographischen Niedergang, der längst zum kulturellen und zivilisatorischen Problem geworden ist. Ein stilles Aussterben, das sich über Generationen hinzieht. Das verwestlichte Südkorea steht an vorderster Front dieses Trends: Mit einer Geburtenrate von unter einem Kind pro Frau ist es das erste Land, das sich durch friedlichen Lebenswandel selbst abschafft.
Auch in Indien, dem bevölkerungsreichsten Land der Erde, ist die Geburtenrate längst unter die Reproduktionsschwelle gefallen: 2020 erreichte sie mit 2,1 Kindern das Nullwachstum; 2022 war sie auf etwa 2 gesunken; heute liegt sie nur mehr bei 1,94 – ein Rückgang um nahezu acht Prozent unterhalb der Bestandssicherung. Die absolute Bevölkerungszahl wächst zwar noch, gestützt durch eine steigende Lebenserwartung. Doch wer heute nicht geboren wird, den gibt es auch morgen nicht. Der Zinseszins der Leere beschleunigt sich: Nichtgeborene zeugen keine Nachkommen. Die Schrumpfung ist mathematisch unausweichlich.
Der Club of Rome, flankiert von finanzkräftigen US-Stiftungen wie der Rockefeller- und Ford-Foundation, bereitete der Welt mit wissenschaftlich getarnten Panikbildern das Feld. In der sogenannten Dritten Welt griff man nicht selten zu drastischeren Mitteln. Hunger, Aufstände, Gewalt, Verelendung – Szenarien eines zivilisatorischen Untergangs, die medienwirksam verbreitet wurden. Nichts davon trat ein. Der Mensch, widerständig und kreativ, überlebte sie alle locker.
Baulieu selbst begründete seine Forschung mit dem „Elend“, das er in Indien gesehen habe. Aus diesem Anblick leitete er die moralische Rechtfertigung für die Entwicklung der Abtreibungspille ab – ein Mittel, das den Tod in Tablettenform brachte. Er sprach von „Hilfe für Frauen“, von „Menschlichkeit“ – doch seine Chemie half nicht gegen die Armut. Wohlstand kam dort, wo Bildung, Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung Einzug hielten. Wo der Mensch als Subjekt gefördert, nicht als Störfaktor bekämpft wurde.
Die Geldgeber Baulieus waren dieselben, die auch die Überbevölkerungspropaganda verbreiteten: Rockefeller, Ford, der Population Council – eine Handvoll einflußreicher Kreise, die seit Jahrzehnten hinweg tief in politische Entscheidungsprozesse und wissenschaftliche Diskurse eingreifen. Wer sich heute über die manipulative Macht sogenannter „öffentlich-rechtlicher“ und „wissenschaftlicher“ Stimmen wundert, übersieht leicht, daß die große Einflußnahme kein neues Phänomen ist – sondern beispielsweise in der Bevölkerungsfrage seit mehr als einem Jahrhundert betrieben wird.
Wie anders ist doch die Wirklichkeit beschaffen: Die Menschheit nimmt trotz ihrer schieren Zahl nur einen winzigen Teil des Planeten in Anspruch. Die vom Menschen bewohnten urbanen Flächen bedecken lediglich ein Prozent der Erdoberfläche. 97,3 Prozent der lebenden Biomasse entfallen auf das Pflanzenreich. Der Mensch ist auf gerade einmal 2,7 Prozent beschränkt – ein Wunder der Dichte, der Organisation, nicht der Überfülle.
Der US-amerikanische Biologe und Jesuitenpater Francis P. Filice formulierte zu Beginn des 21. Jahrhunderts einen Gedanken, der die ideologischen Überbevölkerungsthesen in ihrer ganzen Absurdität entlarvt: Die gesamte Weltbevölkerung könne problemlos in einem urbanen Raum von der Größe des US-Bundesstaates Texas untergebracht werden. Jeder Haushalt hätte ein Haus von 102 Quadratmetern Wohnfläche und 222 Quadratmetern Garten. Ein Drittel der Fläche wäre Parks vorbehalten, ein weiteres produktiven Tätigkeiten. Der Rest der Erde – 99 Prozent – bliebe menschenleer.
Baulieu ist tot, aber jährlich sterben Millionen von Kindern durch seine Abtreibungspille.
Was bleibt also vom Mythos Überbevölkerung? Er war nie mehr als das: ein Mythos, ein grausames Instrument der Machtausübung und Bevölkerungslenkung. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Die Menschheit ist kleiner, verletzlicher – und kostbarer –, als es die Ideologen wahrhaben wollen. Möge ihr Wert wiederentdeckt werden, ehe es zu spät ist.
Im Vertrauen auf das Gute in den Menschen,
wecken wir das Gewissen unserer Nächsten!
Alles fängt einmal klein an.
Aus unserer gemeinsamen Vision für das LEBEN
- beginnen wir jetzt
- Schritt für Schritt
- jeder in seinem Umfeld
für liebende Eltern, die vom ersten Moment an JA zu ihrem Kind sagen,
für liebende Kinder, die ihre Eltern im letzten Moment begleiten.
Gott wird es vollenden!
LEBEN
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VITA ET VERITAS
einfach für das Leben!
„Ama vitam et veritatem, ora, labora, lege, cogita, scribe, discute, pugna et tace.“
„Liebe das Leben und die Wahrheit, bete, arbeite, lies, denke, schreibe, diskutiere, kämpfe und schweige.“
Ein Weg zu spiritueller Tiefe, geistiger Bildung, innerer Kraft und menschlicher Reife – ein ganzheitliches Lebensideal, das aus der benediktinischen Tradition schöpft und sie mit philosophischer Klarheit, kämpferischem Geist und lebensbejahender Weite bereichert.
Der Mensch ist ein geistbegabtes Wesen – fähig zur Vernunft, zur Liebe, zur Verantwortung. In ihm verbinden sich Leib und Seele, Denken und Handeln, Freiheit und Verpflichtung. Dieses Lebensideal spricht den ganzen Menschen an – nicht als bloße Idee, sondern als Weg zur Entfaltung seiner Würde und Berufung.
In letzter Tiefe aber gründet dieser Weg in der lebendigen Beziehung zu Gott – dem Schöpfer, Erlöser und Vollender. Er ist der Ursprung allen Seins, der wahre Lehrer des Herzens und das Ziel jedes aufrichtigen Suchens.
Wer sich auf diesen Weg einlässt, geht ihn nicht allein: getragen von der Gnade, geführt vom Wort Gottes und gestärkt durch das Gebet, wächst der Mensch hinein in seine gottgeschenkte Berufung – zu einem Leben in Wahrheit, Liebe und Heiligkeit.
So wird der ganze Mensch – mit Leib, Seele, Verstand und Willen – zu einem lebendigen Lob Gottes, mitten im Alltag, mitten in der Welt – getragen von einem bewussten Ja zum Leben, zum Menschsein und zu Gott.
AMA VITAM ET VERITATEM – LIEBE DAS LEBEN UND DIE WAHRHEIT
Dieses Bekenntnis steht für die Echtheit und bewusste Annahme des Lebens in seiner ganzen Fülle sowie für die Wahrhaftigkeit im Denken und Handeln. Diese Liebe ist keine sentimentale Regung, sondern eine entschiedene Hingabe an das, was trägt und wirklich ist. Denn die Liebe ist das höchste Gut, das allem Tun Sinn und Ziel verleiht, jedem Leben seinen tiefsten Wert schenkt und uns einlädt, authentisch und wahrhaftig zu leben.
ORA – BETE
Es verweist auf die geistige Ausrichtung des Menschen, auf die lebendige Beziehung zu Gott und das Hören auf sein Wort. Gebet ist nicht Flucht vor der Welt, sondern Hinwendung zum Höchsten – Quelle von Klarheit, Trost und Kraft. Es durchdringt den Alltag, ordnet das Innere, schenkt Orientierung und führt in die Stille der Tiefe – als Herzschlag eines geistlichen Lebens
Nicht allein das Wort, auch das Schweigen kann Gebet sein. Mehr noch: Auch Arbeit, Studium, Kampf und jede pflichtgetreue Tat können Gebet werden – wenn sie aus gesammeltem Herzen und zur Ehre Gottes vollzogen werden. So wird das ganze Leben zum Lob, zur Bitte, zum Dank und zur stillen Gegenwart vor dem Schöpfer.
LABORA – ARBEITE
Sie schafft Verbindung zur Wirklichkeit, denn tätiges Handeln gehört ebenso zum Menschsein wie das Denken. Arbeit formt den Charakter, stiftet Sinn und fördert die Gemeinschaft. In ihr wird Leben gestaltet und verwirklicht.
LEGE, COGITA – LIES, DENKE
Diese Aufforderungen ermuntern dazu, Wissen zu suchen und es durch Nachdenken zu vertiefen. Bildung ist hier kein bloßes Anhäufen von Informationen, sondern ein aktiver, reflektierter Prozess.
SCRIBE – SCHREIBE
Der schöpferische Ausdruck macht Gedanken sichtbar, haltbar und teilbar. Schreiben klärt das Denken, vertieft das Verstehen und lässt Erkenntnis Gestalt gewinnen.
Es ist ein geistiger Akt – ein Nach-Denken mit der Hand und ein Mit-Teilen aus der Tiefe.
DISCUTE – DISKUTIERE
Im Gespräch mit anderen werden Gedanken geprüft, erweitert und hinterfragt. Dialog ist kein bloßer Austausch, sondern ein gemeinsames Ringen um Wahrheit und Verständnis. So eröffnet sich der Weg zu tieferem Wissen, zu Erkenntnis und Einsicht sowie zu gemeinsamer Klarheit.
Gerade in einer Zeit, in der Dialog oft durch Meinung ersetzt wird, und Wahrheit zur Verhandlungssache geworden ist, gewinnt dieser Weg an Aktualität.
PUGNA – KÄMPFE
Das Leben stellt uns vor innere und äußere Herausforderungen. „Pugna“ ruft dazu auf, sich diesen Kämpfen nicht zu entziehen – sei es der Kampf für Gerechtigkeit, gegen Bequemlichkeit, um Wahrheit, um Würde, um die eigene Integrität. Gemeint ist nicht blinder Aktivismus oder Gewalt, sondern ein entschlossener, bewusster Einsatz für das Gute – im Inneren wie im Äußeren.
Kämpfen heißt, nicht zu resignieren, sondern zu ringen: mit sich selbst, mit Zweifeln, in der Welt – aus Liebe zur Wahrheit und zur Menschlichkeit.
TACE – SCHWEIGE
Es erinnert daran, dass wahre Erkenntnis auch die Stille braucht – ein Innehalten, ein Raum, in dem das Gesagte nachklingen und im Inneren zur Erkenntnis reifen kann. Die Einladung zur Stille, zum Ringen um Sinn, zur bewussten Lebensführung ist heute nötiger denn je – inmitten von Reizüberflutung, Unruhe und Orientierungslosigkeit.