Reflexionen
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Gedanken, die vertiefen. Zusammenhänge, die Orientierung geben.
Stimmen, die aufgreifen, was vielen am Herzen liegt, und es klar, präzise und differenziert in einen größeren Kontext setzen.
Fundierte und differenzierte Publikationen, die wesentliche Zusammenhänge transparent und nachvollziehbar freilegen und auf den Punkt bringen. Sie verbinden Rückblicke, Analysen und Einordnungen mit kritischer Reflexion, führen zu prägnanten Schlussfolgerungen und eröffnen Orientierung sowie neue Perspektiven für kommende Entwicklungen.
Inhaltsverzeichnis
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Wenn Aufzeigen von Missständen Anstoß erregt
Freunde
Die Rechtfertigung der Lüge, ihre Helfer und Helfershelfer
Der Kampf, den die meisten nicht erkennen – er wird im Herzen entschieden
Wir leben im Wahnsinn: Psychiater spricht aus, was sich viele nicht mehr zu denken trauen
Not und Opferbereitschaft – Über eine verdrängte Wahrheit unserer Zeit
Christenverfolgung ist Realität in Europa
Über 50 Jahre geduldeter Kindesmord in Österreich
Abtreibung und Krieg, zwei Gesichter derselben Gewalt
Abtreibung, ein profitables Business mit der Not, auf Kosten ungeborenen Lebens
Ihr BUSINESS ist Mord – KINDERMORD perfider und heimtückischer geht nicht mehr
Zelllinien von ungeborenen Kindern in der Impfstoffforschung und Herstellung
Eine ethische Betrachtung
Bischof Athanasius Schneider zur Covid Verantwortung des Vatikans auf die abtreibungsbefleckte Impfung der fötalen Industrie und zu Einflüssen auf die Kirche bis zum Great Reset
Es gibt nur eine Seite – die des Lebens
Schöpfungsglaube vs. Klimareligion
„Im Namen des Klimas“
Tote Zeugen, Vertuschungen, Erpressung: Globale Kinderschänder-Netzwerke sind real
Politischer und sexueller Kindesmissbrauch sind zwei Seiten einer Medaille
Sagen, was ist: Massenmigration ist Folge der Abtreibung der Hälfte unserer Babys
Weihbischof Athanasius Schneider: „Masseneinwanderung ist ein Plan zur Islamisierung Europas“
Die Aufklärung hat den Westen zerstört – Josef Jung erklärt warum
Die meisten Regierenden zelebrieren heute nur alte gestrige linke Menschenverachtung, diese aber mit einer besonders perfiden Freundlichkeit
KOMMUNISMUS
Erschreckend aktuell: DDR-Geheimdienstchef Markus Wolf
WISSENSWERT Yuri Bezmenov - Die Zersetzung der Gesellschaft
War das Dritte Reich Hitlers sozialistisch?
Robert Willackers Rede vor gruseligem linken Publikum wird Internet-Legende
Um jeden Aufstand zu unterdrücken, ist es nicht notwendig, Gewalt anzuwenden
Die Epidemie der Dummheit
Bonhoeffers Theorie der Dummheit
Feindesliebe – kein Verlust, sondern Gewinn
„Mein ist die Rache“ – Warum wahrer Friede nur aus Gottvertrauen und Gewaltfreiheit entstehen kann
Der Mensch ist berufen, Heil und Segen zu sein
Gegen friedliche Lebensschützer – Schreit das schlechte Gewissen?
Eduard Habsburg, Abenteuer „Alte Messe“ – ein Reiseführer für Neugierige
Europaparlament: lebensfeindliche Ideologie als „Versorgungssicherheit“ getarnt – Critical Medicine Act
DÖW - Schon wieder „Rechtsextremismusbericht“ – staatlich subventionierter Kulturkampf
Gegen Kriegshetze und Desinformation – für Frieden und Souveränität
Raus aus den Verstecken – hinaus in die Öffentlichkeit!
SPÖ, Grüne und DER STANDARD hetzen gegen Lebensschutz und Lebensschützer – dreiste Unwahrheiten
Geschichtliche Informationen zur Entstehung der Fristenlösung – mit Berücksichtigung der Weltbevölkerungsthematik
Fünfzig Jahre Fristenlösung – die schiefe Ebene ins Verderben
DÖW
Immer noch aktuell: Kommunismus in verschiedenen Masken und Schlichen
Die „christliche“ ÖVP? „Christliche Politiker“?
weitere Artikel
Wenn Aufzeigen von Missständen Anstoß erregt
In vielen gesellschaftlichen Debatten zeigt sich ein bemerkenswertes Muster:
Wahrheit wird dort zur Störung, wo sie unbequem ist. Jene, die entlarvende Wahrheiten aussprechen, werden nicht selten als Störenfriede, Zündler oder sogar als Hasser diffamiert, die „alles in die Luft sprengen“ wollen. Ihr tatsächliches „Vergehen“ besteht oft darin, Widersprüche sichtbar zu machen oder auf evidente Missstände hinzuweisen, die bestehende Selbstbilder, Interessen oder Machtverhältnisse infrage stellen und die andere lieber verborgen halten.
Umgekehrt inszenieren sich häufig jene als Verteidiger der Wahrheit, die aus Loyalität, ideologischer Nähe oder bloßer Bequemlichkeit offensichtliche Probleme verharmlosen. Aus Angst vor Konflikten oder Machtverlust wird beschönigt, relativiert oder umgedeutet. So erhält die Lüge – bewusst oder unbewusst – einen Schutzmantel, während Klartext als Gefahr oder Zumutung gilt.
Hier entscheidet sich mehr als eine bloße Haltung: Wahrheit lässt sich nicht nebenbei bedienen. Entweder orientiert man sich kompromisslos an ihr – oder ordnet sie den eigenen Befangenheiten unter. Letzteres bedeutet, die Wahrheit zu verraten und den klaren Blick zu verlieren.
Wer der Wahrheit dienen will, kann nur unerschütterlich konsequent bleiben und darf nicht mit zweierlei Maß messen – sowohl bei sich selbst als auch bei anderen.
Wer glaubt, Missstände nur außerhalb des eigenen Umfeldes aufzeigen zu müssen, während er die im eigenen Bereich aus Befangenheit übersieht, agiert unglaubwürdig und trägt dazu bei, dass diese ungelöst bleiben.
Dieses Spannungsfeld betrifft jeden – sowohl jene, die die Wahrheit dem Eigeninteresse unterordnen, als auch diejenigen, die den Mut haben, Missstände zu benennen. Dabei wird die Fähigkeit, unvoreingenommen zu erkennen, ständig auf die Probe gestellt und erfordert geistige Reife, Mut und Engagement.
Dieses paradox anmutende Rollenverhältnis ist keineswegs neu. Wahrheit war selten populär, besonders dann nicht, wenn sie gewohnte Strukturen, liebgewonnene Überzeugungen oder fest gefügte Selbstbilder erschüttert. Aufrichtiger Umgang mit der Realität entsteht nicht durch diejenigen, die Probleme verschleiern, sondern durch jene, die den Mut haben, sie ans Licht zu bringen – und dabei Klarheit und Standhaftigkeit bewahren.
Der Dienst an der Wahrheit besteht nicht im Beschönigen, sondern im offenen und redlichen Umgang mit Tatsachen – so wie sie sind, nicht wie man sie lieber hätte. Nur durch diese Ehrlichkeit entsteht Einsicht, aus Einsicht die Möglichkeit zur Veränderung. Wahrheit bleibt dabei nicht Besitz, sondern eine Verpflichtung, die den Menschen an seine Einsicht, Verantwortung und Integrität bindet – gerade auch dann, wenn sie unerwünscht ist.
Freunde
In der Not erkennst du erst deine Freunde – und erst recht den Unterschied zwischen falschen und echten.
Daran, was sie tragen, wenn es dich – und sie selbst – etwas kostet: Zeit, Ansehen, Sicherheit oder Wahrheit.
Falsche Freunde zeigen sich in wiederkehrendem Argwohn, ihrer Heimtücke, ihrer Irreführung, ihrem Verrat, ihrer Doppelmoral, ihrem fehlenden Rückgrat, ihrem Neid, ihrer Eifersucht, ihrem Stolz, ihrem Ausnutzen von Offenheit und Gutmütigkeit, ihrem Nicht-Erkennen von Wohlgesonnenheit, ihrem Vortäuschen äußerer Tugenden sowie in einer Heuchelei als Grundhaltung. Ihre Tugend endet dort, wo ihr Eigennutz beginnt.
Die eines guten Freundes beginnt genau dort: ohne Argwohn, ohne Heimtücke, ohne Neid, ohne Stolz, ohne Verrat und ohne Doppelmoral.
Er nutzt Offenheit und Gutmütigkeit nicht aus, sondern bewahrt und schützt sie.
Er bleibt verlässlich und wohlwollend, auch dann, wenn du selbst nicht mehr kannst, und steht dir bei, wo andere sich entziehen.
Falsche Freunde beobachten dich von der Seite und von hinten, doch von vorne kennen sie dich nicht immer. Wenn es um berechtigte Kritik geht, fehlt ihnen der Mut zur Ehrlichkeit. Sie hören zu, stellen Fragen – nicht aus echtem Interesse, sondern aus Neugier. Sie führen dich auf falsche Fährten und geben falsche Hoffnung im vermeintlich guten Kampf. Sie sprechen schön, gewählt und salbungsvoll, doch sobald es konkret wird, versuchen sie, sich aus ihrer prekären Lage herauszuwinden oder schweigen – zum eigenen Schutz und zum Erhalt ihrer Lüge. Sie wollen wissen, nicht um zu verstehen, sondern um es für sich zu verdrehen und gegen dich zu verwenden.
Der gute Freund kennt dich von vorn und von der Seite, er scheut berechtigte Kritik nicht, sondern spricht sie offen und verantwortungsvoll aus; er hört nicht nur, um zu fragen, sondern um zu verstehen, und nährt keine falsche Hoffnung, sondern steht standhaft im guten Kampf an deiner Seite. Und wenn alle Worte verstummen, bleibt er dennoch – nicht erklärend, sondern tragend.
Falsche Freunde geben sich den Anschein von Wahrheit und Gleichgesinnung, doch dieser Anschein ist nur eine Strategie zur Verschleierung ihrer Bosheit. Sie sprechen freundlich, solange Wahrheit sie nicht gefährdet. Sobald sie jedoch konfrontiert werden, zeigen sie ihre wahren Absichten, ohne sich weiter zu verbergen. Sie verteidigen und rechtfertigen ihre Falschheit, verleumden und greifen dich mit Hinterlist, oder auch ganz offen an. Ihr Maßstab ist nicht die Wahrheit, sondern ihr eigener Vorteil.
Der gute Freund bleibt bei dir, selbst wenn es ihm schadet. Er weicht nicht zurück, wo andere sich lösen. Er bleibt der Wahrheit verpflichtet, verteidigt nicht Bosheit, sondern dich und das Gerechte – nicht mit Verleumdung oder Hinterlist, sondern mit Klarheit und Mut. Er bleibt auch dann, wenn die Wahrheit dich trifft.
Falsche Freunde nutzen Not und Glauben, um sogar daraus Geschäftsmodelle zu betreiben, um ihre geistige, seelische oder körperliche Völlerei zu befriedigen.
Ihre Not ist nicht Mangel, sondern Maßlosigkeit. Sie nähren sich durch das Vertrauen der Gutgläubigen. Sie greifen zu, statt sich zu binden.
Der gute Freund hungert eher mit dir, als sich an dir zu sättigen. Er trägt es mit dir – ohne Nutzen, ohne Lohn. Er lebt Anteilnahme, nicht Ausnutzung.
Falsche Freunde kennen dich zunächst, doch im Augenblick des Widerspruchs wirst du ihnen fremd, sobald du ihnen entgegnest oder unbequeme Fragen zu Lüge und Falschheit stellst. Ihre Nähe ist an Zustimmung gebunden – die des guten Freundes an Wahrheit.
Der gute Freund bleibt im Widerspruch, weil seine Bindung nicht auf Zustimmung, sondern auf Wahrheit gründet.
Falsche Freunde sagen dir in ihrem verborgenen Hass, dass sie es gut mit dir meinen, und schmieden gleichzeitig heimtückisch gegen dich dein Verderben. Ihr Inneres widerspricht ihrem Wort und entlarvt die Wahrheit unter der Oberfläche.
Der gute Freund trägt keinen verborgenen Hass, sondern wohlwollende Klarheit; er meint es nicht nur gut, sondern handelt auch so, und wo Gefahr droht, schützt er dich, statt dein Verderben zu schmieden. Und wenn er schuldig wird, kehrt er um, statt sich zu verhärten.
Falsche Freunde können auch Opferbereitschaft und Beharrlichkeit zeigen – leider aber für die Lüge oder die Menschenverachtung, die sie mit scheinbarer Menschenfreundlichkeit kaschieren und sich selbst Wohltäter nennen, aber wegschauen oder sogar den Mord an Millionen Unschuldigen fördern. Sie opfern viel – nur nie sich selbst.
Der gute Freund gibt sich hin, bevor er dich preisgibt. Seine Menschenfreundlichkeit ist keine Maske, sondern zeigt sich im Hinsehen, im Eingreifen und im Schutz des Lebens, auch wenn es ihn selbst etwas kostet. Seine Stärke dient der Wahrheit. Seine Grenze ist nicht der Schmerz, sondern das Unrecht.
Nicht jede falsche Freundschaft entspringt Bosheit; manchmal ist es Unreife, Angst oder Unvermögen, Wahrheit zu tragen. Doch wo Irreführung dauerhaft wird und Wahrheit systematisch verdrängt wird, entsteht Verantwortung für Distanz.
Im Umgang damit braucht es Klarheit und Grenze: erkennen, unterscheiden, und nicht jede Beziehung aufrechterhalten, die sich gegen Wahrheit verschließt. Der erste Schritt ist nicht Kampf, sondern Unterscheidung; nicht Urteil, sondern Klarheit über das, was ist.
Nicht jede Beziehung ist zu retten; wo Wahrheit dauerhaft verweigert wird, ist Abstand kein Verrat, sondern Schutz.
Der gute Freund wird dadurch nicht ersetzt, sondern erst sichtbar.
Manchmal ist es notwendig, diese Falschheit klar zu benennen – nicht aus Zorn, sondern aus Wahrheitsverantwortung, ohne Beschönigung und ohne Ausweichen, auch wenn es trennt, auch wenn man nicht verstanden wird. Doch ebenso notwendig ist die Unterscheidung zwischen Irrtum und Absicht, zwischen Schwäche und Bosheit.
In der Not erkennst du erst deine Freunde; Notzeiten dienen der Reinigung und Entlarvung von Falschheit. Und am Ende bleibt nicht, wer scheinheilig gesprochen hat, sondern wer geblieben ist, als es still, schwer und wahr wurde.
Zeig deinem Freund deine Schwächen, und an seinem Umgang mit ihnen wirst du ihn und seine Wahrhaftigkeit erkennen.
Gute Freunde kann man nicht verlieren, nur Ballast.
Die Not zeigt auch das Echte: den guten Freund – nicht heuchlerisch, sondern verlässlich, tragend, wahrhaftig. Und vielleicht zeigt sich darin das Letzte:
Der gute Freund bleibt nicht, weil du es verdienst, sondern weil er es ist.
Freundschaft zeigt sich nicht im Wort, sondern im Bleiben; nicht im Anspruch, sondern in der Wahrheit; nicht im Nutzen, sondern in der Treue.
Der vollkommenste Freund aber ist Jesus Christus – bleibend, rettend, tragend, erlösend – treu bis in den Tod und darüber hinaus. In ihm zeigt sich die versöhnende Tiefe bis zur Feindesliebe – nicht mit Vergeltung, sondern mit der empfangenen Gnade der Vergebung Gottes, die sich dem Herzen schenkt, wo es sich demütig und reuevoll zur Wahrheit hin öffnet.
„Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ Joh 15,13
Die Rechtfertigung der Lüge, ihre Helfer und Helfershelfer
Auch jene, die heute stehen, können morgen fallen.
Wer klare, offene und legitime Kritik unbeantwortet lässt und versucht, sie auszusitzen, zu verschleppen oder totzuschweigen, zeigt damit nicht nur ein Zeichen von Schwäche, sondern auch Verrat an der Wahrheit.
Wo Kritik nicht mehr zugelassen wird, entsteht der Raum, in dem Abhängigkeit und Verstrickung wachsen.
Jene, die sich in solche Abhängigkeit begeben, lassen sich durch Zustimmung und Geld für ihre Ziele von denen kaufen, die der Lüge dienen. Sie werden dadurch gebunden, das Unrecht jener nicht mehr zu benennen, sondern es zu verschweigen oder sogar – direkt wie indirekt – zu rechtfertigen.
Manche frömmeln nach außen perfide, sprechen salbungsvoll, bekunden sogar Glauben, insgeheim sind sie aber mit den Verderbern vereint oder unterlassen es, gegen sie aufzutreten.
Wenn diese Machenschaften aufgedeckt werden, rotten sich diese Agitatoren zusammen und mauern, agieren hinterhältig, lachen peinlich berührt, weichen einer offenen Diskussion aus, verleumden und verfolgen ihre Kritiker und machen gewissenlos weiter in ihrer Lüge. Was sie nicht können, ist, ihre aufgedeckte Schmach in ihrem Stolz und ihrer Arroganz vor sich selbst einzugestehen.
Jede noch so gute Intention am Beginn zerschellt, sobald sie sich diesen Mustern öffnet und sich mit der Lüge, dem Versuch, die Wahrheit zu zerstören, und der Feigheit, ihr entgegenzutreten, einlässt und sich ihnen angleicht.
Doch die eigentliche Verschiebung beginnt nicht im offenen Handeln, sondern im Inneren: dort, wo Rechtfertigung langsam beginnt, die Stelle der Wahrheit einzunehmen.
Die gefährlichste Form der Lüge ist jene, die nicht mehr als Lüge empfunden wird, sondern als notwendige oder moralisch begründete Handlung erscheint.
Nicht jeder beginnt mit der Absicht zu täuschen – doch viele enden dort, weil sie sich selbst irgendwann in ihren eigenen Verfehlungen glauben.
Diese Muster greifen nicht nur Handlungen an, sondern unterwandern auch jede ursprüngliche positive Absicht, die sich ihnen öffnet und ihnen nachgibt.
Auch wenn sie gestern Gutes getan haben, ist es heute wertlos, wenn sie mit der Lüge kollaborieren. Dann sind auch sogenannte Freiheitskämpfer nur künftige andere Tyrannen, die die Gunst der Stunde mit ihrer Scheinheiligkeit nutzen, um an die Macht zu kommen.
Wenn sie ihre Verbündeten unter Kriegsverbrechern, Mördern und sonstigen abartigen, widernatürlichen Menschen wählen und glauben, damit eine weise Entscheidung getroffen zu haben – selbst, wenn sie nach außen hin demonstrativ ihren Glauben zur Schau stellen –, so übersehen sie, dass sie Menschen auf Dauer niemals mit ihrer Falschheit täuschen können, und dass Gott über jeder Täuschung erhaben ist und von keiner Lüge erreicht werden kann, da Wahrheit letztlich jede Form der Täuschung entlarvt.
Sie wissen, was sie tun, und sie tun es dennoch.
Sie wissen auch, was sie rechtfertigen – und doch erzählen sie sich selbst und anderen, es sei notwendig, gerecht oder moralisch höher begründet zu sein, um ihre eigene Beteiligung erträglich erscheinen zu lassen – und genau darin offenbart sich ihr wahres Wesen.
Doch kein Bündnis mit der Lüge bleibt ohne Preis: der Mensch muss lernen zu prüfen und zu differenzieren zwischen Wahrheit und Täuschung. Wer Lügen schützt, wird von ihnen geformt, wer sie rechtfertigt, wird von ihnen verschlungen, und wer sie duldet, wird am Ende selbst zu dem, was er einst zu bekämpfen vorgab
Wahrheit kann niemals Gemeinschaft mit der Lüge und deren Verderben haben, beide schließen einander aus.
Wer versucht, Wahrheit und Lüge dennoch auf diese Weise zu verbinden, führt zwangsläufig in eine andere Form der Unterdrückung – zurück in dasselbe Muster, das einst bekämpft werden sollte.
Denn wer Wahrheit und Lüge vermischt, verliert nicht nur die Klarheit über das Richtige, sondern am Ende auch die Fähigkeit, das Falsche noch zu erkennen.
Selbst wenn diese Fähigkeit noch teilweise vorhanden ist, hebt Erkenntnis allein diese Mechanismen nicht auf – sie verstärkt lediglich die Verantwortung, ihnen nicht weiter zu folgen.
Diese aus Erkenntnis erwachsende Verantwortung ist nicht nur Last, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, den eingeschlagenen Weg zu verlassen und die Umkehr zu vollziehen.
Jenseits aller menschlichen Verstrickung bleibt eine letzte Gewissheit: Gott sieht, was verborgen ist, richtet gerecht, und Wahrheit bleibt bestehen, auch wenn Menschen irren oder versagen.
Darum endet keine Lüge in sich selbst, sondern vor Ihm; und jede Wahrheit, die Bestand hat, wird in ihm vollendet und bewahrt auf ewig.
Vor Gott verliert jede Lüge ihre Maske, und jede Wahrheit findet ihr endgültiges Maß in Seinem Licht.
Der Kampf, den die meisten nicht erkennen – er wird im Herzen entschieden
Warum haben immer mehr Menschen das Gefühl, dass etwas grundlegend falsch läuft?
Wir sprechen von Wahrheit und Frieden – aber warum eskaliert alles immer mehr?
Was, wenn wir die äußeren Krisen verstehen wollen – aber ihren Ursprung übersehen?
Was, wenn der entscheidende Kampf im Herzen des Menschen stattfindet?
Kurzfassung:
- Die Welt driftet sichtbar in Richtung Hass, Lüge und Konflikt.
- Viele spüren: Es geht nicht nur um einzelne Krisen – sondern um etwas Tieferes.
- Wahrheit ist nicht Besitz – sie ist Beziehung.
- Das Böse wirkt nicht nur außen, sondern auch im Menschen selbst.
- Das Böse wird nicht durch Gegengewalt besiegt, sondern durch verwandelnde Liebe.
- Das Böse hat eine geistliche Dimension und entfaltet seine größte Kraft durch konkrete Entscheidungen, wenn Menschen mitmachen oder wegsehen.
- Manipulation, Gewalt, Canceln und die gezielte Verfolgung von Kritikern lassen sich als Ausdruck solcher „Strukturen des Bösen“ verstehen.
- Jede Struktur lebt davon, dass Menschen sie tragen – oder ihr widerstehen.
- Der Ausgang dieses Kampfes zeigt sich weniger in großen Taten als in den verborgenen Entscheidungen des Herzens – dort, wo der Mensch sich oft unbemerkt entweder der Wahrheit und Liebe öffnet oder ihnen widersteht.
- Diese scheinbar übermächtige satanische Gewalt wirkt bedrohlich und erdrückend – doch am Ende des Kampfes wird sie scheitern.
Die Welt verändert sich nicht zuerst durch Systeme – sondern durch Menschen.
Systeme sind letztlich nur Ausdruck dessen, was im Menschen wirksam ist.
Veränderung beginnt im Inneren – oder gar nicht.
So zeigt sich Gottes triumphierende Macht nicht in großen politischen oder historischen Siegen, sondern in jedem treuen Herzen, das sich für Liebe, Wahrheit und Frieden entscheidet – still, unsichtbar und unaufhaltsam.
Wenn Sie etwas tiefer gehen wollen: lesen Sie weiter.
1. Liebe, Wahrheit und Frieden gegen Hass, Lüge und Krieg
Wir erleben eine Zeit wachsender Spannungen:
Es wird immer deutlicher, dass Gewalt und Willkür – besonders politisch und konzernseitig gesteuert – sich immer dreister ausbreiten. Kriege, Propaganda und Narrative führen zu wachsendem Chaos und kollektiver Verwirrung, Reflexion wird kaum noch geübt, Kritiker werden teilweise mafiös verfolgt und gecancelt – physisch, psychisch und gesellschaftlich.
Was sich dabei ausbreitet, ist nicht nur Unordnung, sondern eine systematische, gezielte Verzerrung von Denken, Wahrnehmung und Wirklichkeit, die Herz und Verstand formt und die Fähigkeit zur Unterscheidung schwächt.
Viele spüren: Es geht nicht nur um einzelne Krisen – sondern um etwas Tieferes.
Das Böse wirkt nicht nur chaotisch, sondern auch planvoll. Schritt für Schritt entfaltet es eine destruktive Dynamik, die tief in gesellschaftliche und institutionelle Strukturen eindringt, ohne dass sie sofort als solche erkannt wird.
Diese scheinbar übermächtige satanische Gewalt wirkt bedrohlich und erdrückend – doch am Ende des Kampfes wird sie scheitern.
Es ist nur ihr Aufbäumen gegen die Wahrheit und die Liebe, die am Ende in Jesus Christus siegreich hervortreten werden.
Denn Wahrheit und Liebe sind nicht zerstörbar – sie können verdeckt, aber nicht besiegt werden.
2. Das Böse ist real
Es ist leicht, das Böse nur im Außen zu sehen.
Die christliche Sicht unterscheidet:
• persönliche Sünde (individuelle Schuld)
• und strukturelle Sünde (ungerechte Systeme, Machtmissbrauch, ideologische Verzerrung)
Beides gehört zusammen.
Manipulation, Gewalt, Canceln und die gezielte Verfolgung von Kritikern lassen sich als Ausdruck solcher „Strukturen des Bösen“ verstehen.
Doch diese Strukturen existieren nicht unabhängig vom Menschen:
Die Welt verändert sich nicht zuerst durch Systeme – sondern durch Menschen.
Systeme sind letztlich nur Ausdruck dessen, was im Menschen wirksam ist.
Darum liegt die eigentliche Wurzel jeder äußeren Entwicklung im Inneren des Menschen selbst.
Jede Struktur lebt davon, dass Menschen sie tragen – oder ihr widerstehen.
Das bedeutet auch: Kein System kann dauerhaft böse sein, ohne dass Menschen es durch ihre Entscheidungen nähren – und kein System kann sich zum Guten wandeln, ohne dass Menschen innerlich umkehren.
Hier berührt sich die Frage nach dem Bösen unmittelbar mit der Freiheit des Menschen:
Der Mensch ist nicht nur geprägt von Umständen – er trägt Verantwortung für seine Wahl.
Gerade darin liegt seine Würde, aber auch seine Gefährdung.
Wir sollten darauf achten, das Böse nicht nur außerhalb von uns zu verorten; die Versuchung beginnt im eigenen Herzen.
Jesus macht es radikal klar.
Das Problem beginnt im Herzen: „Aus dem Herzen des Menschen kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, List, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft.“ (Mk 7,21–22)
Freiheit bedeutet daher nicht Beliebigkeit, sondern die reale Möglichkeit, sich für das Gute oder gegen es zu entscheiden.
Verantwortung beginnt genau dort, wo der Mensch erkennt: Ich selbst wirke mit – im Guten wie im Bösen.
Damit wird deutlich: Der eigentliche Schauplatz der Geschichte ist nicht zuerst Politik, Medien oder Macht – sondern das Herz des Menschen.
Bedenken wir, dass auch berechtigte Kritik kippen kann – in Verachtung, Hass oder Selbstgerechtigkeit.
Genau dort verliert man dann den Kampf, den man eigentlich gewinnen wollte.
3. Wahrheit vs. Lüge – aber ohne ideologische Verhärtung
Jesus sagt:
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Joh 14,6)
Wahrheit im christlichen Sinn ist nicht nur korrekte Information, sondern eine lebendige Beziehung zu Christus selbst.
Wahrheit ist nicht Besitz – sie ist Beziehung.
Das hat Konsequenzen:
• Wahrheit ist immer mit Liebe verbunden
• Wahrheit wird nicht mit Zwang durchgesetzt
• Wahrheit braucht Gewissen, Prüfung und Demut
Auch unsere eigenen Überzeugungen sollten wir regelmäßig prüfen, denn Lügen können sich oft hinter dem Wunsch, Recht zu haben, verstecken.
Der Glaube befähigt uns zu:
• Gewissensbildung
• Unterscheidung der Geister
4. Hass vs. Liebe – das eigentliche Schlachtfeld
Das Christentum lehrt etwas Radikales: Das Böse wird nicht durch Gegengewalt besiegt, sondern durch verwandelnde Liebe.
Nicht die stärkere Faust entscheidet – sondern das verwandelte Herz.
Das zeigt sich am Kreuz:
• äußerlich: Niederlage, Gewalt, Ungerechtigkeit, Ohnmacht
• innerlich: Sieg durch Liebe, Vergebung, Wahrheit
Hier liegt der Kern:
Nicht die Mächtigen gewinnen, sondern letztlich ist die Liebe stärker als die Gewalt.
Das Kreuz ist kein Zeichen der Schwäche – es ist der Wendepunkt der Geschichte.
Dies ist aber kein naiver Pazifismus:
• Jesus widerspricht klar dem Unrecht
• nennt Heuchelei beim Namen
• stellt sich der Macht entgegen – doch ohne Hass.
Hass vermehrt nur das, was er bekämpfen will.
5. Das Böse richtig einordnen
Christen kennen die Realität des Bösen (auch als persönliche Versuchung), deshalb ist Unterscheidung geboten:
• Nicht alles Schlechte ist im direkten Sinn „dämonisch“.
• Vieles entspringt Angst, Gier, Ideologie, Verletzung oder der bewussten Einwilligung zum Bösen.
• Besonders gefährlich wird das Böse, wenn Verführer in Machtpositionen systematisch Gesellschaften über langen Atem Schritt für Schritt, durch Gewöhnung und subtile Manipulation, zum Unrecht verführen.
• Zugleich gibt es Formen bewusst gewählten und gezielt praktizierten Satanismus – also eine willentliche Hinwendung gegen Gott und zur Zerstörung.
• Entscheidend ist: Das Böse wirkt selten offen, sondern tarnt sich oft als gut, notwendig oder gerecht.
• Reale Skandale massiver Ausbeutung – auch durch mächtige Netzwerke – offenbaren tief menschliche Abgründe und verdecktes Unrecht.
• Mitunter treten solche Realitäten auch in symbolischen oder provokativen Inszenierungen offen zutage, in denen bewusst Grenzen überschritten und Wahrnehmung verschoben wird.
Das Böse hat eine geistliche Dimension und entfaltet seine größte Kraft durch konkrete Entscheidungen, wenn Menschen mitmachen oder wegsehen.
Oft wirkt das Böse unscheinbar – nicht spektakulär, sondern im Alltäglichen.
Es lebt von Gewöhnung, innerer Abstumpfung und kleinen Kompromissen, die sich mit der Zeit verfestigen – und gerade darin seine zerstörerische Kraft entfalten.
So verbindet sich persönliche Schwäche mit struktureller Dynamik:
Was im Herzen beginnt, kann sich in Systemen stabilisieren – und umgekehrt den Menschen weiter prägen.
Schleichend, über Generationen hinweg, verankert es sich in gesellschaftlichen und institutionellen Strukturen, ohne dass es sofort erkennbar ist.
So entsteht eine destruktive Dynamik, die dämonisch wirkt und tief in alle Bereiche eindringen kann.
Wir müssen darauf achten, Gegner nicht vorschnell zu verteufeln – sonst droht Entmenschlichung, die jede echte Befriedung verhindert. Wer andere entmenschlicht, verliert bereits einen Teil der Wahrheit, denn auch Irrende bleiben Ebenbild Gottes und ansprechbar für Umkehr.
Christlich ist stattdessen:
• das Böse klar benennen
• aber den Menschen nicht auf das Böse reduzieren
• echte geistliche Unterscheidung üben: zwischen strukturellem Unrecht, persönlicher Schuld und bewusstem radikalem Bösen
• sowie zwischen gesicherter Erkenntnis und darüber hinausgehender Deutung unterscheiden
6. Hoffnung: Kein billiger Optimismus, sondern Auferstehung
Christus siegt – aber nicht nach den Maßstäben dieser Welt. Sein Sieg übersteigt menschliche Macht und politische Triumphe.
Dieser Sieg zeigt sich anders als politische Siege:
• oft verborgen
• oft durch Leid hindurch
• oft zuerst im Herzen von Menschen
Er beginnt im Inneren, erneuert Denken, Handeln und Beziehungen und verändert von dort die Welt. Gottes Sieg der Liebe, des Lebens, der Wahrheit und des Friedens wächst leise, unaufhaltsam, formt Herz und Seele – er durchzieht unser Leben und die Geschichte.
Wir sind eingeladen, aktiv daran teilzuhaben – durch Gebet, Liebe, Gerechtigkeit, mutiges Bekenntnis und konkrete Entscheidungen im Alltag.
Das Evangelium spricht hier von:
• „Schon jetzt“ – Gottes Reich bricht durch, auch wenn es noch nicht sichtbar vollendet ist.
„Das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lk 17,21)
„Wer an mich glaubt, der wird die Werke, die ich tue, auch tun; und er wird größere als diese tun.“ (Joh 14,12)
• „Noch nicht“ – die endgültige Vollendung steht noch aus.
„Denn wir wissen, dass, bis er kommt, wir in dieser Welt weinen müssen und dass wir auf Erlösung warten.“ (Röm 8,23–24)
„Unsere Heimat aber ist im Himmel, von dorther erwarten wir auch den Retter, den Herrn Jesus Christus.“ (Phil 3,20–21)
Dazwischen lebt der Christ wachsam, leidensfähig, geduldig, hingebungsvoll, unerschütterlich hoffnungsvoll – als aktive Gegenkraft zu den destruktiven Mächten der Welt.
7. Wege im Alltag
Nicht Theorie entscheidet – sondern gelebte Praxis.
Wahrheit suchen
- prüfen statt blind übernehmen
- offen für Korrektur bleiben
Sprache verändern
- nicht pauschal verurteilen
- Worte wählen, die aufbauen
Standhaft bleiben
- Unrecht benennen
- nicht mitmachen – auch wenn es etwas kostet
Geistlich leben
- Gebet
- Gewissen
- innere Ausrichtung
Für andere einstehen
- konkret helfen
- Zivilcourage zeigen
- das Richtige tun, auch wenn scheinbar kein Erfolg in Aussicht ist
8. Kampf und Mitwirkung
Der wahre Kampf verläuft nicht zwischen Gruppen, sondern durch jedes Herz:
Liebe, Wahrheit und Frieden gegen Hass, Lüge und Krieg – mitten durch uns selbst. In jedem Moment fällt die Wahl, welche Seite triumphiert.
Doch dieser geistliche Kampf bleibt nicht abstrakt: Jeder Christ ist aufgerufen, aktiv mitzuwirken
• im Alltag Wahrheit und Liebe zu leben
• Licht in dunkle Strukturen zu tragen, wo möglich
• den eigenen Willen zu prüfen und sich immer wieder für Christus zu entscheiden
• die Hoffnung auf Erlösung nicht nur zu glauben, sondern bewusst zu verkörpern
• auch dort standzuhalten, wo Wahrheit und Liebe einen persönlichen Preis kosten
• und gerade im Kleinen treu zu bleiben, wo niemand hinsieht
Der Ausgang dieses Kampfes zeigt sich weniger in großen Taten als in den verborgenen Entscheidungen des Herzens – dort, wo der Mensch sich oft unbemerkt entweder der Wahrheit und Liebe öffnet oder ihnen widersteht.
So zeigt sich Gottes triumphierende Macht nicht in großen politischen oder historischen Siegen, sondern in jedem treuen Herzen, das sich für Liebe, Wahrheit und Frieden entscheidet – still, unsichtbar und unaufhaltsam.
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Wir leben im Wahnsinn: Psychiater spricht aus, was sich viele nicht mehr zu denken trauen
(Raphael Bonelli)
Gefühle gelten heute oft mehr als Argumente. In diesem Vortrag analysiert Psychiater Bonelli den geistigen Zustand unserer Gesellschaft. Er zeigt, wie Gefühle zur moralischen Instanz erhoben werden, während Wahrheit, Vernunft und klare Begriffe verdrängt werden: Wer Tabus hinterfragt, wird geächtet. Wer nachdenkt, steht im Verdacht.
Kapitel:
00:00 Wenn Denken plötzlich gefährlich wird
03:20 Sprach-Tabus und politische Korrektheit
07:50 Die Tabu-Gesellschaft: Gefühl ersetzt Vernunft
16:30 Kollektive Geistesverwirrung unserer Zeit
42:50 Meinungsfreiheit unter moralischem Druck
Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=EAXchnedrpI
Der Wahnsinn geht weiter: Wenn Denken zur Grenzüberschreitung wird
(Raphael Bonelli)
Raphael Bonelli analysiert, warum der Meinungskorridor immer enger wird, wie soziale Ächtung Diskussionen ersetzt und weshalb bestimmte Themen kaum noch offen angesprochen werden dürfen. Es geht um Meinungsfreiheit, Migration, Demografie, Klima, Abtreibung, Corona und die psychologischen Mechanismen dahinter.
Kapitel:
00:00 Meinungsfreiheit & betreutes Denken
06:40 Migration & gesellschaftliche Verdrängung
10:30 Demografie & kulturelle Selbstauflösung
14:20 Gender, Klima & moralische Paradoxien
16:10 Abtreibung: Ethisches Tabu
17:50 Corona, Framing & Machtmechanismen
24:15 Psychologische Abwehrmechanismen & kollektive Irrationalität
Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=kePM4fD8tpU
Not und Opferbereitschaft – Über eine verdrängte Wahrheit unserer Zeit
Wenn Not unsichtbar wird
1. Die Verdrängung der Not – Wie Distanz unsere Menschlichkeit untergräbt
Nicht die Not ist aus den Gesellschaften verschwunden, sondern die Fähigkeit, sie wirklich zu sehen.
In modernen Gesellschaften ist Not nicht verschwunden, sondern unsichtbarer geworden. Sie prägt nicht mehr nur die Ränder der Wirklichkeit, sondern deren Mitte – und bleibt dennoch oft unerkannt. Wirtschaftliche, soziale und politische Spannungen verdichten sich zu einem Zustand latenter Krisen, während zugleich die Bereitschaft wächst, sich innerlich davon zu distanzieren.
Verantwortung wird zunehmend an Institutionen delegiert – an Sozialdienste, staatliche Stellen und Hilfsorganisationen. Diese leisten unverzichtbare Arbeit. Doch mit dieser Delegation verschwindet etwas Entscheidendes: der unmittelbare Kontakt zur Not des Mitmenschen. Leid wird verwaltet, anonymisiert oder sprachlich entschärft. Und mit jeder wachsenden Distanz schwindet die Fähigkeit zur unmittelbaren Wahrnehmung des Anderen.
Was nicht gesehen wird, wird nicht gefühlt – und was nicht gefühlt wird, verpflichtet kaum noch.
Doch die eigentliche Tragik liegt tiefer: Selbst das Gesehene bleibt oft ohne Konsequenz. Not wird registriert, aber nicht durchdrungen; wahrgenommen, aber nicht verstanden. So entsteht eine Blindheit im Sehen selbst – eine Verschiebung der Wahrnehmung, in der selbst das Offensichtliche seine moralische Dringlichkeit verliert.
Wo Wahrnehmung an der Oberfläche verharrt, verwandelt sie sich in ihr Gegenteil: in Übersehen. Und wo kein Verstehen mehr geschieht, kann auch keine Verantwortung wachsen.
Doch wo Verantwortung nicht mehr wächst, verkümmert auch die Bereitschaft zum Opfer – und damit jene Kraft, die Not nicht nur erkennt, sondern ihr tatsächlich begegnet.
2. Gesellschaftliche Blindheit – Wenn die Schwächsten übersehen werden
Diese Entfremdung zeigt sich besonders deutlich dort, wo die Gesellschaft ihre verletzlichsten Mitglieder berührt.
Deutlich zeigt sich dies im Umgang mit den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft: den ungeborenen Kindern. Ihre Not ist leise, kaum sichtbar – und gerade deshalb von erschütternder Tragweite.
Jahr für Jahr verlieren weltweit 73 Mio. ungeborene Kinder ihr Leben.
Hinter diesen Zahlen stehen keine abstrakten Größen, sondern individuelle Schicksale. Und doch geschieht diese Tragödie fast lautlos – außerhalb des öffentlichen Bewusstseins.
Gerade, weil diese Not leise ist, wird sie überhört – und gerade, weil sie überhört wird, bleibt sie bestehen.
Statt die Ursachen dieser Not konsequent zu bekämpfen – wie soziale Unsicherheit, Einsamkeit, Zukunftsängste oder mangelnde Unterstützung – wird jener Weg gewählt, der Menschen vernichtet. Abtreibung wird als scheinbar einfache Option in einer ausweglosen Situation angepriesen. Doch was als Lösung erscheint, ist oft Ausdruck tiefer innerer Bedrängnis. Für viele Mütter ist sie weniger eine freie Entscheidung als vielmehr Ausdruck tiefer Hilflosigkeit und für das Kind das Todesurteil.
Gerade hier zeigt sich eine tiefere Wahrheit: Wer Not nur als Problem „der anderen“ betrachtet, verkennt, dass jede Form von menschlicher Verletzlichkeit letztlich verbunden ist. Die Grenze zwischen eigenem Leben und fremdem Leid ist nicht fest – sie ist durchlässig und verschiebbar.
Wo wir beginnen, Leid zu kategorisieren, beginnen wir auch, unsere eigene Verletzlichkeit zu verleugnen.
Wo die Schwächsten nicht geschützt werden, verliert jede Gemeinschaft den Maßstab der Liebe – und damit auch die Fähigkeit zur moralischen Selbstverortung sowie ihren innersten Halt.
3. Der Mensch in der Not – Zwischen Verstrickung und Verantwortung
Diese Erkenntnis bleibt oberflächlich, solange Not nur als etwas „vom eigenen Leben Entferntes“ verstanden wird. Der entscheidende Schritt beginnt erst dort, wo diese Distanz zerbricht.
Der Mensch ist nicht außerhalb der Not, sondern immer schon in sie hineingestellt – verletzlich, abhängig und niemals vollkommen abgesichert.
Niemand steht dauerhaft außerhalb der Erfahrung von Not – wohl aber unterscheiden sich die Wege, wie Menschen ihr begegnen. Und genau darin entscheidet sich mehr, als es zunächst scheint.
Der Mensch ist nicht nur Zeuge fremder Not – er ist oft auch, bewusst oder unbewusst, an ihrem Entstehen beteiligt.
Nicht jede Not trifft den Menschen von außen; manche entsteht durch Entscheidungen, durch Unterlassung oder durch ein System, das er mitträgt. Somit ist der Mensch in vielfältiger Weise in sie verstrickt.
Diese Verstrickung bedeutet jedoch nicht Unveränderlichkeit: Not ist kein starres Schicksal, sondern ein Raum menschlicher Entscheidung – durch Handeln, Unterlassen oder Verantwortung.
Die Würde des Menschen liegt darin, dass er nicht nur Not erfährt, sondern auf sie antworten kann. Und in dieser Freiheit zur Entscheidung liegt die Möglichkeit zur Liebe, die sich nicht in Worten, sondern in Taten bewährt, selbst etwas zu tragen, zu verzichten oder sich auszusetzen. Denn jede wirkliche Antwort auf Not fordert den Menschen – und verlangt mehr als bloße Anteilnahme: Sie verlangt Opfer.
4. Die Frage nach Not – Was sie im Menschen offenlegt
Not ist nicht nur ein äußeres Ereignis, sondern eine Grunddimension menschlicher Existenz, die jeden betrifft und zeigt, was im Leben wirklich trägt.
Wer die Nöte der anderen wahrzunehmen vermag, beginnt auch die eigenen klarer zu erkennen – und ahnt, wie schmal die Grenze ist, die ihn selbst noch von ihnen trennt.
Die tiefste Verdrängung liegt in dem Glauben, der Mensch könne ein Leben führen, das von Not grundsätzlich unberührt bleibt.
In diesem Glauben entsteht eine stille Illusion von Kontrolle – und genau sie verhindert jene innere Wachsamkeit, die notwendig wäre, um Not rechtzeitig zu erkennen, ihr zu begegnen und an ihr nicht zu zerbrechen.
Wahre Liebe besteht nicht im bloßen Mitleid, sondern im entschlossenen Hinwenden zum Leid des anderen, auch wenn es den eigenen Komfort unterbricht.
Gerade in diesem Unterbrechen zeigt sich, ob der Mensch bereit ist, sich selbst zurückzustellen – ob er fähig ist, nicht nur zu fühlen, sondern sich hinzugeben.
5. Not als Offenbarung – Der Prüfstein des Menschseins
Die Frage nach Not ist nicht nur eine Frage gesellschaftlicher Umstände, sondern auch eine Frage der inneren Haltung.
Gerade in der Not zeigt sich, wer wirklich an unserer Seite steht. Hier fällt jede Maske. Sie offenbart den Unterschied zwischen oberflächlicher Anteilnahme und echter Solidarität.
Not kann zerstören – oder sie kann stärken.
Doch sie tut noch mehr: Sie entlarvt, indem sie den Menschen zur Auseinandersetzung zwingt und ihn vor sich selbst stellt. Wer sich ihr stellt, kann an ihr wachsen. Wer ihr ausweicht, wird auch später von ihr eingeholt werden.
Erst in der bewussten Annahme verliert Not ihren tiefsten Schrecken: Nicht, weil sie verschwindet, sondern weil der Mensch aufhört, vor ihr zu fliehen.
Was angenommen wird, kann verwandelt werden – was verdrängt wird, behält seine Macht.
In diesem Sinn ist die Begegnung mit Not nie neutral: Sie verändert nicht nur den Blick auf andere – sondern offenbart auch das eigene Selbstbild.
Not ist nicht nur Prüfstein des Handelns, sondern Spiegel des Seins.
Not zeigt nicht, wie der Mensch sein möchte – sondern was von ihm bleibt, wenn alles andere wegfällt.
Sie kann den Menschen zerstören, ihn verhärten, verbittert oder gleichgültig werden lassen – oder sie kann ihn öffnen, ihm die Möglichkeit geben, daran zu wachsen, erfinderisch zu werden und zu einer tieferen Form von Menschlichkeit zu gelangen.
Darüber hinaus kann sie eine stille Form von Reifung hervorbringen, die nicht aus vorausgehender Stärke entsteht, sondern aus der Erfahrung eigener Grenzen, aus Ohnmacht, die nicht mehr überspielt werden kann, und aus der Notwendigkeit, sich dem Wirklichen zu stellen.
In dieser Reifung gewinnt der Mensch eine Ernsthaftigkeit, die nicht erlernt, sondern nur durchlebt werden kann – eine Klarheit über sich selbst, die nicht aus Überlegenheit erwächst, sondern aus dem Wissen um die eigene Verletzlichkeit.
In ihrer tiefsten Möglichkeit ist Not nicht nur Prüfung, sondern Entstehungsort von Menschlichkeit selbst:
Dort, wo Mitgefühl nicht theoretisch bleibt, sondern real wird, dort, wo der Mensch beginnt, sich selbst einzubringen – mit Zeit, Kraft, Verzicht oder Leid. Ohne diese Dimension bleibt Mitgefühl folgenlos.
Sie entzieht dem Menschen die Illusion der Unabhängigkeit – und eröffnet genau dadurch die Erfahrung echter Verbundenheit, sofern der Mensch bereit ist, diese Einsicht nicht vorschnell aufzulösen.
Not zeigt ihre Unbestechlichkeit und entzieht sich jeder Selbstrechtfertigung. Sie zerbricht nicht nur äußere Sicherheiten, sondern auch das Bild der eigenen Unschuld.
Was sichtbar wird, ist nicht nur Verletzlichkeit – sondern auch die Fähigkeit zur Verdrängung, zur Anpassung und zur Mitwirkung an dem, was Not überhaupt erst hervorbringt.
6. Gewöhnung an das Leid – Gefährliche Abstumpfung der Gesellschaft
Eine Gesellschaft, die Not nicht früh erkennt und ihr nicht begegnet, gerät in eine gefährliche Schieflage – schleichend, oft unbemerkt.
Wenn Bequemlichkeit, Hedonismus und oberflächliche Werte dominant werden, schwindet die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Opfer zu bringen. Genau darin liegt eine zentrale Schwäche vieler Gesellschaften: der Mangel an echter Selbsthingabe und die Scheu vor persönlichem Einsatz.
Demgegenüber steht das demütige Dienen – nicht aus Zwang, sondern aus freier Hingabe zum Wohl der Gemeinschaft.
Wo das Streben nach Bequemlichkeit zum höchsten Gut wird, wird jede Form von Not als Störung empfunden – und nicht mehr als Realität, die Verantwortung einfordert.
Gefährlicher als das Unterlassen ist das Gewöhnen.
Was dauerhaft geduldet wird, verliert den Charakter des Unerträglichen und erscheint schließlich als Teil der Ordnung.
Gesellschaften können sich an Not gewöhnen – nicht, indem sie Not lösen, sondern indem sie Not integrieren, verwalten und sprachlich neutralisieren.
Diese Gewöhnung hat eine tiefere Konsequenz: Sie verändert nicht nur den Blick auf die Not – sondern auch den Maßstab des Menschlichen selbst.
Was einst als unerträglich galt, wird allmählich hinnehmbar – und was hinnehmbar wird, entzieht sich schließlich jeder inneren Gegenwehr.
Und wo diese Gegenwehr fehlt, verschwindet auch die Bereitschaft, für das Gute etwas zu riskieren oder zu opfern – eine Entwicklung, die jede Gemeinschaft von innen her schwächt.
7. Geistige Not – Orientierungslosigkeit und Verlust tragender Werte
In vielen Gesellschaften wächst ein leiser, aber spürbarer Eindruck von Orientierungslosigkeit. Sie entsteht dort, wo verbindliche Maßstäbe verloren gehen und wo das Fundament gemeinsamer Werte erodiert.
Mit der Abkehr von den Geboten Gottes verliert der Mensch nicht nur moralische Leitlinien, sondern auch die Fähigkeit, Gut und Böse klar zu unterscheiden. Was einst als unverrückbar galt, wird relativiert; was Orientierung gab, wird zur bloßen Option.
Wo der Mensch sich selbst zum Maßstab macht, verliert er jene Ordnung, die ihm übergeordnet ist und ihn zu tragen vermag. Und wo diese Ordnung fehlt, wächst nicht Freiheit, sondern Verwirrung.
Diese innere Desorientierung bleibt nicht folgenlos: Sie spiegelt sich in gesellschaftlichen Spannungen, wachsender Polarisierung und einer globalen Entwicklung, die zunehmend von Unsicherheit und Eskalation geprägt ist.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach tragenden Werten neu.
Nur wo der Mensch sich wieder an der höheren Wahrheit ausrichtet, kann er Orientierung gewinnen und wird wieder Verantwortung in einer zunehmend unruhigen Welt übernehmen.
In diesem Sinn ist Wahrheit nicht abstrakt, sondern letztlich in Gott selbst gegründet, der nicht täuscht und nicht täuschbar, sondern der Ursprung aller Ordnung und des Guten ist.
8. Opfer und Freiheit – Inneres Maß des Menschen
Opferbereitschaft beginnt nicht im Ideellen, sondern im Konkreten des Alltags –
im geduldigen Zuhören, das dem anderen wirklich Raum gibt;
im Tragen von Lasten, die nicht die eigenen sind;
in der Bereitschaft, Verantwortung nicht vorschnell abzugeben, auch wenn sie belastet;
im Aushalten von Spannungen, die sich nicht sofort lösen lassen;
und im stillen Verzicht auf den eigenen Vorteil, wo das Wohl eines anderen auf dem Spiel steht. Sie beginnt dort, wo es unbequem wird.
Sie beginnt dort, wo der Mensch nicht mehr nur sich selbst gehört, sondern sich als Antwort auf einen Ruf versteht, der über ihn hinausweist.
Opferbereitschaft ist nicht nur Verzicht, sondern ein Weg inneren Wachstums.
Der Mensch überschreitet sich selbst, ohne sich zu verlieren. Im freiwilligen Tragen von Lasten entsteht eine Tiefe des Lebens, die reine Selbstbezogenheit niemals erreichen kann. Der Mensch findet sich nicht im Kreisen um sich selbst, sondern im Sich-Geben.
So wird Opferbereitschaft nicht nur zur Pflicht, sondern zur Möglichkeit eines erfüllteren, bewussteren Daseins.
Sie führt zur Vertiefung des Lebens und öffnet den Raum für eine Wirklichkeit, die über das Sichtbare hinausreicht, indem sie den Menschen in eine größere Ordnung hineinstellt.
Ihr eigentlicher Sinn liegt nicht im Leiden selbst, sondern in der freien Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen, wo es herausfordernd wird und ebenso verweigert werden könnte. Gerade darin wird Opferbereitschaft nicht zur Selbstaufgabe, sondern zur bewussten Form gelebter Freiheit in Liebe.
Wahre Freiheit zeigt sich nicht im Ausweichen vor Not, sondern in der Bereitschaft, ihr verantwortungsvoll zu begegnen.
Sie erreicht ihre tiefste Form dort, wo der Mensch bereit ist, auch dann treu zu bleiben, wenn sein Einsatz unbeantwortet bleibt und wird dort am klarsten sichtbar, wo der Mensch trotz innerer Widerstände das Gute wählt – unabhängig von Erfolg oder Anerkennung.
Mitgefühl allein genügt nicht.
Es kann berühren, aber es verändert noch nichts.
Erst dort, wo der Mensch bereit ist, für das Erkannte einen Preis zu zahlen – sei es Zeit, Kraft, Sicherheit oder Ansehen, wird Mitgefühl zur Wirklichkeit.
In dieser Bereitschaft wird das Handeln nicht nur menschlich, sondern erhält Anteil an einer Liebe, die sich selbst hingibt.
In dieser Haltung wird sie zum Weg inneren Wachstums und zur Ausrichtung auf ein höheres Ziel – auf Gott, Familie und Vaterland.
Sie ordnet das Leben neu, weil sie den Menschen aus sich selbst heraus auf etwas Größeres hin öffnet. Denn im Letzten ist jede echte Hingabe die Antwort auf eine vorausgehende Liebe, die den Menschen zuerst getragen hat.
Ohne Opferbereitschaft gibt es keine Tiefe – weder im Menschen noch in der Gemeinschaft. Selbst das Gute verliert seine Wirkkraft ohne Opfer, weil es sich nicht gegen Widerstände behaupten kann.
Gerade dort, wo der Mensch bereit ist, sich hinzugeben, wird sichtbar, dass das Leben nicht im Haben, sondern im Geben seinen Sinn findet.
Jede Gemeinschaft lebt letztlich von Menschen, die bereit sind, mehr zu geben als sie empfangen.
Wo diese Bereitschaft schwindet, zerfällt sie nicht sofort sichtbar – aber innerlich.
Denn Gemeinschaft gründet nicht zuerst in Strukturen, sondern in gelebter Hingabe.
Freiheit ohne Verantwortung führt in den Abgrund – und eine Gesellschaft, die nicht umkehrt, verliert ihre Orientierung und damit auch sich selbst.
Eine Gesellschaft, die das Opfer scheut, wird unfähig, das Gute zu bewahren.
Denn alles, was Bestand haben soll, verlangt Einsatz, Treue und die Bereitschaft, dafür einzustehen.
Wo diese Bereitschaft fehlt, wird selbst das Wahre nicht mehr verteidigt, sondern schrittweise preisgegeben.
So erweist sich Opferbereitschaft nicht als Ausnahme des Menschseins, sondern als sein Maßstab.
An ihr entscheidet sich, ob der Mensch sich selbst genügt – oder über sich hinauswächst . In ihrer tiefsten Wirklichkeit verweist sie auf das Kreuz, in dem sich zeigt, dass wahre Liebe den Weg der Hingabe geht – nicht als Verlust, sondern als Vollendung.
9. Macht und Verantwortung – Führung unter der Wahrheit
Diese Prinzipien zeigen sich nicht nur im Individuum, sondern auch in jeder Form von Führung, die über Menschen Verantwortung trägt. Denn jede Form von Leitung entscheidet wesentlich darüber, ob Not gemildert oder vermehrt wird.
Wahre Autorität gründet nicht in Macht, Durchsetzung oder Herrschaft, sondern im Dienst am Gemeinwohl, in Demut vor der Wahrheit und in der Bereitschaft zur Selbstbegrenzung. Führung ist in diesem Sinn nicht Selbstbehauptung, sondern verantwortete Hingabe.
Echte Führungspersönlichkeiten stellen das Wohl der ihnen Anvertrauten über eigene Interessen und verstehen Verantwortung nicht als Privileg, sondern als Maßstab vor der Wahrheit.
Jede Form von Führung bleibt innerlich begrenzt, solange sie nicht erkennt, dass sie selbst Teil jener menschlichen Verletzlichkeit ist. Der Mensch, der führt, steht nicht außerhalb dessen, was er verwaltet, sondern immer mitten darin.
Hier liegt die eigentliche Tragik der Macht: Sie kann ordnen und schützen, aber ebenso verfehlen und zerstören. Sie lindert nicht nur Not, sondern kann sie auch selbst verursachen. Führung scheitert daher nicht nur an falschen Entscheidungen, sondern ebenso daran, die eigene Fehlbarkeit zu verdrängen.
Wo Selbstkritik erlischt, verliert Verantwortung ihren inneren Halt und wird zur Gefahr für diejenigen, die ihr anvertraut sind. Not ist daher nicht nur eine Herausforderung für die Geführten, sondern ebenso ein Prüfstein für die, die führen, und ein Spiegel des Gewissens aller Beteiligten.
Die Gesellschaft selbst bleibt in diese Verantwortung hineingenommen, insofern sie Entscheidungen duldet, ignoriert oder ohne Prüfung hinnimmt und dadurch – bewusst oder unbewusst – an den Folgen mitwirkt, die aus menschlicher Fehlbarkeit entstehen können.
Letztlich steht jede Form von Führung unter einer höheren Ordnung der Wahrheit. Sie ist nicht nur sozialer Verantwortung unterworfen, sondern dem Maß des Gewissens, das den Menschen übersteigt. In dieser Perspektive ist dies die Ordnung Gottes, vor der kein Handeln verborgen bleibt und vor der jede Macht sich rechtfertigen muss.
Führung wird damit zur Rechenschaft vor der Wahrheit selbst – und darin liegt ihre letzte Ernsthaftigkeit und Würde.
10. Die entscheidende Frage – Berührbarkeit des Menschen
Am Ende bleibt eine zentrale Frage: Wie gehen wir als Gesellschaft mit Not um?
Doch vielleicht ist die eigentliche Frage unbequemer: Sind wir noch bereit, uns von ihr berühren zu lassen?
Oder haben wir längst begonnen, uns so sehr vor ihr zu schützen, dass wir nicht nur die Not verdrängen, sondern auch die Wahrheit über uns selbst?
Die Antwort darauf entscheidet nicht nur über das Schicksal der Schwächsten, sondern über die Zukunft unserer Gemeinschaft.
Die Antwort darauf entscheidet nicht nur über das Schicksal der Schwächsten, sondern über die Zukunft unserer Gemeinschaft.
Denn dort, wo der Mensch sich nicht mehr berühren lässt, beginnt er zu versteinern – wo Berührbarkeit schwindet, verliert er die Fähigkeit zur inneren Bewegung.
Hier entscheidet sich nicht, ob der Mensch Not erfährt – sondern, ob er sich von ihr in Wahrheit treffen lässt.
Diese Begegnung setzt etwas voraus, das von vielen Menschen besonders gescheut wird: die Bereitschaft, sich nicht nur als leidend, sondern auch als fehlbar zu erkennen und damit die eigene Selbstdeutung nicht zu schützen, sondern zu öffnen.
Erst wo der Mensch nicht nur seine Not, sondern auch seine eigene Verstrickung in sie erkennt, öffnet sich der Raum für wirkliche Umkehr. Ohne diese doppelte Einsicht bleibt Not äußerlich – sie betrifft den Menschen, verwandelt ihn aber nicht.
Selbst in der tiefsten Not ist der Mensch nicht allein.
Wo er sich nicht verhärtet, wird die Not zum Ort der Gnade. Denn Gott ist nicht fern im Leiden, sondern gegenwärtig – besonders im Kreuz. In der Vereinigung mit dem gekreuzigten Christus erhält das Leiden einen übernatürlichen Sinn: Es wird zur Teilnahme am Erlösungswerk.
Gottes Gegenwart nimmt die Not nicht immer hinweg, doch innerlich wird sie durch Gnade, Buße, Umkehr und Opfer verwandelt und auf das ewige Heil hin geordnet. So wird das, was aus menschlicher Sicht sinnlos erscheint, in Gottes Heilsplan fruchtbar.
Denn bei Gott ist nichts unmöglich – und selbst das Leiden wird, im Glauben angenommen, zum Weg der Heiligung.
Not zeigt nicht nur die Grenzen des Menschen, sondern auch die Wahrheit seiner Verbundenheit mit anderen.
In dieser Verbundenheit liegt der Ruf zur Liebe, die sich hingibt, dient und den Menschen über sich selbst hinauswachsen lässt.
Christenverfolgung ist Realität in Europa
2200 Angriffe, brennende Kirchen, Schweigen der Medien – Anja Tang klärt auf
Christenverfolgung ist kein Problem ferner Länder mehr – sie ist Realität in Europa.
In diesem exklusiven Interview spricht Anja Tang (OIDAC Europe) über die dramatische Zunahme von Angriffen auf Christen, brennende Kirchen, bedrohte Konvertiten und das erschreckende Schweigen von Politik und Medien.
Über 2200 christenfeindliche Vorfälle in nur einem Jahr:
Vandalismus, Brandanschläge, körperliche Angriffe, Drohungen – mitten in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und vielen anderen europäischen Ländern.
Anja Tang erklärt:
-warum Christen immer häufiger Ziel von Hass und Gewalt werden
-weshalb besonders Konvertiten aus dem Islam in Lebensgefahr schweben
-wie Gedankenverbrechen und Cancel Culture religiöse Freiheit untergraben
-warum Medien und Institutionen das Problem oft verharmlosen oder verschweigen
-und was diese Entwicklung über den Zustand unserer Gesellschaft aussagt
Dieses Gespräch ist unbequem, ehrlich und dringend notwendig.
0:00 Intro
1:40 Angriffe auf Christen Europa
10:20 Muslime die Christen werden
14:00 juristische Verfolgung von Christen
23:20 Verbot von „Konversionstherapie“
31:50 Wie hoch ist die Dunkelziffer?
39:50 Die Reaktion der EU
46:22 Blasphemische Ausstellung in Wien
52:20 Die Arbeit von OIDAC Europe
Interview unter:
https://www.youtube.com/watch?v=Mfu6P-o6QKw
WELTVERFOLGUNGSINDEX 2026 – Christenverfolgung weltweit auf neuem Höchststand
Rund 388 Millionen Christen sind einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung ausgesetzt – Gewalt, Isolation und politische Umbrüche nehmen zu.
Über 50 Jahre geduldeter Kindesmord in Österreich
Ein Aufruf zur Umkehr!
23. Januar 1974 – Der Tag des Fluchs für Österreich
An diesem Tag wurde im österreichischen Nationalrat das Fristenlösungsgesetz mit einer knappen Mehrheit von nur drei Stimmen der SPÖ gegen den Willen der ÖVP und FPÖ beschlossen.
Damit begann ab 01. Januar 1975 eine bis heute andauernde Ära des straffreien Tötens ungeborener Kinder – ein Massaker historischen Ausmaßes unter dem Deckmantel der „Wahlfreiheit“
3,5 Millionen Leben, die niemals sprechen konnten.
3,5 Millionen leere Plätze in Familien, die niemals hätten leer sein dürfen.
Ein Schweigen der Gesellschaft, das längst zum stillen Einverständnis wurde.
Diese unsichtbaren Toten hinterlassen tiefe Wunden – in den Seelen der Mütter, Väter, Geschwister und Überlebenden.
Psychische Spätfolgen wie das Post-Abortion-Syndrom (PAS) und das Survivor-Syndrom (PASS) sind keine Randphänomene, sondern Zeugnisse einer moralisch orientierungslosen Gesellschaft, die unser Verständnis von gut, recht und menschlich verändern.
Wo das Lebensrecht fällt, fällt jede moralische Grenze.
Eine Gesellschaft, die bereit ist, unschuldige Kinder zu töten, wird auch vor Alten, Kranken, Schwachen und Unangepassten nicht Halt machen.
Durch Mord, unterlassene Hilfeleistung oder fehlende Zivilcourage nehmen wir anderen das, was wir für uns selbst beanspruchen – das Leben.
Ohne unantastbares Lebensrecht gibt es keine Gerechtigkeit – und ohne Gerechtigkeit keinen Frieden.
Unter verführerischen Vorwänden und salbungsvollen Argumenten wie „Es ist nur das Beste für den anderen“ oder „Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben“ werden Menschen zu perfiden Angriffen auf das Leben verleitet – oder direkt bzw. indirekt genötigt.
So tritt das Böse nicht als Schrecken auf, sondern als scheinbare Fürsorge.
Heute begegnet uns der Tod in vielen Masken:
• Abtreibung – verharmlost als „Recht der Frau“
• Euthanasie und assistierter Suizid – verkauft als „Selbstbestimmung“
• Organentnahme unter fragwürdigen Umständen
• Impfstoffe, die tödlich oder schädlich sein können oder durch Zelllinien ermordeter Ungeborener entwickelt wurden
• Transhumanismus, der den Menschen nur noch als Teil einer Agenda 2030 sieht, ihn überwinden will (ein neuer Begriff für Bevölkerungsvernichtung) und zum Werkzeug globaler Machteliten reduziert
• Genderideologie, die junge Menschen seelisch destabilisiert und ihre Identität zerstört
• Kirchliches Schweigen – oder offene Zustimmung von Klerikern, die längst ihre prophetische Stimme verloren haben
• Forderung, Abtreibung als „Menschenrecht“ gesetzlich zu verankern – ein moralischer Tiefpunkt in der Spirale des Verfalls
Was sind die Früchte dieser Kultur des Todes?
Wer vor 50 Jahren hätte sich je vorstellen können, welche „Werte“ heute die Norm bestimmen?
Was gestern undenkbar war, gilt heute als Fortschritt.
Was gestern schützenswert war, gilt heute als Hindernis.
Ein Land, das seine Kinder opfert, hat keine Zukunft – die Geburtenrate bricht ein, während die kulturelle Ersetzung durch kinderreiche Migrantengruppen bereits im Gange ist. Was wird aus unserer Heimat, wenn wir nichts mehr verteidigen – nicht einmal das Leben selbst?
Diese Kultur des Todes frisst sich durch das Herz Europas, genährt durch Verrat an christlicher Lehre und Naturrecht.
Die Masse folgt – apathisch, bequem, irregeleitet; nur wenige wagen es aufzustehen, zu rufen, zu mahnen. Doch Wahrheit wird nicht durch Mehrheit entschieden.
Abtreibung zerstört Leben. Sie ist Rückfall in die Barbarei.
Ein Herz hört auf zu schlagen, ein Mensch fehlt — für immer, ein Leben wurde verhindert — unwiederbringlich.
Heute trifft es das ungeborene Kind.
Mord ohne Konsequenzen kann schon morgen jeden treffen – den Alten, den Kranken, den Schwachen, den Unbequemen.
Eine Gesellschaft, die bereit ist, unschuldige Kinder zu töten, kann auch jeden anderen töten.
Durch Mord, unterlassene Hilfeleistung oder fehlende Zivilcourage nehmen wir anderen das, was wir für uns selbst beanspruchen – das Leben.
Ohne unantastbares Lebensrecht gibt es keine Gerechtigkeit.
Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden.
Unter verführerischen Vorwänden und salbungsvollen Argumenten wie „Es ist nur das Beste für den anderen“ oder „Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben“ werden Menschen zu perfiden Angriffen auf das Leben verleitet – oder direkt bzw. indirekt genötigt. So tritt das Böse nicht als Schrecken auf, sondern als scheinbare Fürsorge.
Abtreibung hinterlässt nichts als Zerstörung.
Ein leerer Platz – lebenslang.
Ist das der „zivilisierte Fortschritt“, den wir wollten?
Wie weit ist unsere Gesellschaft in ihrer Selbstzerstörung bereits fortgeschritten?
Ist das Fortschritt — ist das Menschlichkeit — ist das die Zukunft, die wir wollten?
Noch ist Umkehr möglich.
Welchen Weg weist uns diese Entwicklung – erkennen wir nicht die schleichende Ausbreitung der Hölle auf Erden?
Wollen wir wirklich in einer Welt leben, in der Mord keine Konsequenz mehr hat?
Es ist höchste Zeit, umzukehren – für das Leben, für die Zukunft, für unsere Menschlichkeit.
Nicht aus Zorn, sondern aus Liebe zum Leben; nicht aus Angst, sondern aus Hoffnung auf Heilung.
Gegen diese Hölle auf Erden gibt es wirksame Waffen:
• Gebet – kraftvoller als jede Ideologie
• Zivilcourage – nicht mitmachen, nicht schweigen
• Aufklärung – informieren wir unsere Nächsten, ehe es zu spät ist
Das Leben ist heilig.
Und der Kampf dafür ist unsere Pflicht.
Schweigen bedeutet Zustimmung.
Jedes Leben verlangt unsere Stimme.
Abtreibung und Krieg,
zwei Gesichter derselben Gewalt
Wer wirklich für Frieden ist, kann nicht schweigen, wenn ungeborene Kinder im Mutterschoß ermordet werden – denn kein Krieg fordert mehr unschuldige Opfer.
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Im Operationssaal wie im Krieg – Wenn der Stärkere entscheidet
Der Verlust der Menschenwürde im Namen des Nutzens
Schutz der Wehrlosen als Prüfstein der Menschlichkeit
Psychische Verwüstungen als stille Folge
Gesetz versus Gewissen – Wenn Recht und Moral kollidieren
Nicht jeder kann alles tun – aber jeder kann etwas tun
Eine Kultur des Lebens als Alternative
Wo Leben zählt, wächst Hoffnung
Fußnoten
Wir leben in einer Zeit, in der die Wahrung der Menschenwürde und der Schutz der Menschenrechte weltweit als normative Grundlage politischen Handelns betont werden.
Dennoch zeigt ein kritischer Blick auf die Realität eine fundamentale Diskrepanz: Tötung und Verletzung menschlichen Lebens sind allgegenwärtig – im Operationssaal ebenso wie auf dem Schlachtfeld.
Jährlich werden weltweit über 70 Millionen Kinder im Mutterleib durch Abtreibung getötet. Abtreibung Gesamtschätzung (1917–2025): ≈ 4,08 bis 4,8 Milliarden weltweit¹.
Zur gleichen Zeit fordern Kriege Millionen Todesopfer – darunter Soldaten, die im Auftrag staatlicher Systeme einander töten, ohne sich jemals begegnet zu sein, sowie unzählige Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder.
In beiden Kontexten wird menschliches Leben entpersonalisiert und instrumentalisiert – als Mittel zum Zweck geopolitischer, wirtschaftlicher oder sozialer Interessen.
Diese Prozesse der Entwertung menschlicher Existenz offenbaren eine strukturelle Parallele: Das Leben wird zur verfügbaren Größe erklärt – geformt durch gesellschaftlichen Druck, institutionelle Normen oder machtpolitisches Kalkül.
Die Entscheidung über Leben oder Tod liegt dabei häufig in den Händen Dritter – Akteure, die selbst nicht betroffen sind, aber über das Schicksal anderer bestimmen: durch politische Beschlüsse, medizinische Maßnahmen oder militärische Befehle.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der inneren Widerspruchsfreiheit des menschenrechtlichen Schutzanspruchs:
Wie konsequent ist der Anspruch auf universelle Menschenrechte, wenn bestimmte Personengruppen – etwa Ungeborene, vulnerable Zivilpersonen, zwangsrekrutierte Zivilisten oder politisch Verfolgte – faktisch außerhalb des tatsächlichen Schutzes stehen?
Die Gleichsetzung zwischen Abtreibung und Krieg mag auf den ersten Blick provokant erscheinen.
Das eine steht oft für individuelle Autonomie, das andere für kollektive Eskalation.
Doch unter dem Blickwinkel des Lebensschutzes zeigt sich:
Beide Phänomene sind Ausdruck asymmetrischer Machtverhältnisse.
In beiden Fällen ist das Leben eines Schwächeren dem Urteil eines Stärkeren ausgeliefert – ohne Stimme, ohne Mitentscheidung, ohne Absicherung.
Bei Abtreibung steht die Existenz des ungeborenen Kindes oft unter dem Einfluss äußerer Zwänge – sozialer, ökonomischer oder kultureller Art – und wird zugleich als Ausdruck individueller Freiheit verstanden.
Beim Krieg treffen Mächtige – etwa Regierungen oder Eliten – Entscheidungen über Leben und Tod, während die Folgen meist die Zivilbevölkerung oder einfache Soldaten tragen.
Der eine verliert sein Leben, weil er als Last gilt und seiner Schutzwürdigkeit beraubt wird; der andere, weil er zur „falschen Seite“ gehört.
Im Operationssaal wie im Krieg – Wenn der Stärkere entscheidet
Krieg wird oft als Auseinandersetzung zwischen „Völkern“ dargestellt, doch tatsächlich werden Menschen von politischen und wirtschaftlichen Interessen gegeneinander ausgespielt.
Völker werden manipuliert, Feindbilder konstruiert und Konflikte geschürt, um Macht, Ressourcen oder Ideologien durchzusetzen.
Die Betroffenen – Soldaten und Zivilisten – sind häufig nur Werkzeuge in einem größeren Spiel, unfreiwillige Opfer eines Systems, das die Würde des Menschen missachtet. Sie werden zu bloßen Mitteln fremder Interessen degradiert, verlieren ihre Individualität und werden in Konflikte hineingezogen, die sie selbst nicht gewählt haben. Diese Entmenschlichung spaltet Gesellschaften, schürt Misstrauen und Hass und macht echten, dauerhaften Frieden nahezu unmöglich.
Diese Dynamik zeigt, dass Gewalt nicht nur physisch, sondern auch gesellschaftlich zerstört – und eine Kultur des Lebens untergräbt.
Ähnlich verhält es sich mit der Praxis der Abtreibung, die sowohl ideologisch als auch politisch instrumentalisiert und ökonomisch verwertet wird.
Unter dem Deckmantel der „Selbstbestimmung“ wird eine milliardenschwere Industrie bedient, deren Interessen nicht primär dem Wohl der Frau oder dem Schutz des Lebens dienen.
Pharmakonzerne, Klinikbetreiber und ihre politischen Verbündeten profitieren von einer Praxis, die als „gesundheitliche Dienstleistung“ deklariert wird, in Wirklichkeit jedoch wirtschaftlichen und ideologischen Zielen folgt.
Der medizinisch-technische Eingriff wird entpersonalisiert, emotional entkoppelt und als Standardlösung propagiert – getragen von einer Industrie, die nicht an Prävention, sondern an Wiederholung verdient.
Anstatt Ursachen wie soziale Not, Einsamkeit oder Zukunftsängste zu bekämpfen, wird Abtreibung als einfacher Ausweg vermarktet – während echte Hilfsangebote rar bleiben.
So wie im Krieg nicht das Volk entscheidet, sondern Macht und Wirtschaftsinteressen den Weg vorgeben, ist auch die Entscheidung für eine Abtreibung oft kein Ausdruck echter Freiheit, sondern das Ergebnis gesellschaftlichen Drucks, mangelnder Alternativen – und eines Systems, welches das Leben zur Ware macht.
In beiden Fällen zeigt sich, wie menschliches Leben unter die Räder politischer, wirtschaftlicher oder ideologischer Interessen geraten kann. Der Mensch wird nicht um seiner selbst willen geachtet, sondern funktionalisiert – als Mittel zum Zweck. Und stets sind es die Schwächsten, die den höchsten Preis zahlen. Deshalb ist es umso wichtiger, ihren Schutz ins Zentrum jeder ethischen und gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.
Dabei darf nicht verschwiegen werden: Auch Männer tragen Verantwortung. Viele Frauen berichten, dass sie sich zur Abtreibung gedrängt fühlten, weil der Kindsvater sich entzogen oder sie aktiv unter Druck gesetzt hat. Eine gerechte Gesellschaft muss in diesen Fällen hinschauen und sicherstellen, dass Frauen nicht allein gelassen werden – weder rechtlich noch emotional.
Der Verlust der Menschenwürde im Namen des Nutzens
In der modernen Gesellschaft gewinnt ein zweckorientiertes Denken an Einfluss: Der Wert eines Menschen wird an seiner Nützlichkeit, seiner Funktion oder seiner Belastung für andere gemessen.
Das ungeborene Kind gilt als „Zellhaufen“ oder „Problem“, das beseitigt werden kann.
Im Krieg bezeichnet man getötete gegnerische Soldaten als „neutralisierte Ziele“ und zivile Opfer als „Kollateralschäden“³.
In beiden Fällen – bei der Abtreibung und im Krieg – findet eine Entmenschlichung statt: Das Individuum wird seiner Identität beraubt. Der Embryo wird zur „Option“, der Gegner zur „Gefahr“.
Doch sobald wir Menschen zu Problemen erklären, die „gelöst“ werden müssen, haben wir das Fundament einer ethischen Gesellschaft verlassen. Eine Zivilisation, die Leben selektiert, verliert ihre Menschlichkeit.
Schutz der Wehrlosen als Prüfstein der Menschlichkeit
Den moralischen Zustand einer Gesellschaft misst man daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.
Das ungeborene Kind ist das wehrloseste Wesen überhaupt – ohne Stimme, ohne Verteidigungsmöglichkeit, völlig auf den Schutz anderer angewiesen.
Im Krieg trifft es häufig ebenfalls jene, die sich nicht schützen können: Kinder, Alte, Zivilisten. Beide – das ungeborene Kind und das Opfer bewaffneter Gewalt – sind menschliche Leben, deren Tod weder als Kollateralschaden noch als „medizinisch notwendige Maßnahme“ relativiert und verharmlost werden darf².
Wenn man akzeptiert, dass das Leben eines Menschen weniger wert ist, nur weil er klein, ungeboren, krank, alt oder abhängig ist, beginnt ein gefährlicher moralischer Abstieg.
Dann gibt es keine absolute Menschenwürde mehr, sondern nur noch eine, die vom Nutzen oder Willen anderer abhängt³.
Psychische Verwüstungen als stille Folge
Oft wird übersehen, dass sowohl Krieg als auch Abtreibung nicht nur physisch töten, sondern auch psychisch zerstören. Krieg hinterlässt Traumata, zerstörte Familien, Angst und Schuldgefühle, die über Generationen weitergegeben werden. Viele Soldaten leiden an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS).
Dieselben Symptome zeigen sich auch bei Opfern und Überlebenden – etwa in der Ukraine, wo Millionen Zivilisten schwer traumatisiert sind⁴.
Dabei ist entscheidend: Die meisten Soldaten ziehen nicht freiwillig in den Krieg. Sie kämpfen selten aus Überzeugung, sondern oft aus Pflichtgefühl, Zwang, wirtschaftlicher Not oder Gruppendruck. Sie tun, was von ihnen verlangt wird – und tragen später die Last dessen, was sie erlebt oder getan haben. Viele fühlen sich missbraucht oder verraten. Sie kehren heim in eine Gesellschaft, die ihre inneren Kämpfe nicht versteht.
Weniger bekannt ist, dass auch viele Frauen nach einer Abtreibung psychisch schwer belastet sind. Auch hier gilt: Nur ein Bruchteil entscheidet sich aus voller Überzeugung für diesen Schritt. Die meisten erleben Abtreibung als Ausdruck von Hilflosigkeit – aus Angst, sozialem Druck, finanzieller Not oder dem Gefühl, keine andere Wahl zu haben.
Studien zeigen deutlich erhöhte Risiken: Frauen leiden nach einer Abtreibung häufiger an Depressionen, Ängsten, Suizidgedanken und Suchtverhalten.
Eine Wiener Studie kam zu einem ähnlichen Ergebnis: Nicht der Eingriff selbst, sondern das Umfeld, das ihn notwendig erscheinen lässt, ist das Problem. Die psychische Belastung wächst besonders dann, wenn die Entscheidung innerlich gegen den eigenen Wunsch getroffen wird⁵.
In beiden Fällen – beim Soldaten ebenso wie bei der schwangeren Frau – bleibt eine seelische Leerstelle zurück: Ein Gefühl, gezwungen worden zu sein. Und eine Gesellschaft, die zu oft wegschaut, statt zu helfen.
Gesetz versus Gewissen – Wenn Recht und Moral kollidieren
Viele setzen gesetzliche Regelungen mit moralischer Richtigkeit gleich. Doch die Geschichte lehrt uns das Gegenteil: Unmoralische Gesetze – etwa die NS-Rassengesetze, das sowjetische Gulag-System, die Apartheid in Südafrika oder die Legalisierung der Sklaverei – waren einst geltendes Recht, verletzten jedoch fundamental die Menschenwürde⁶.
Das Gesetz allein darf nicht als Maßstab für Moral gelten. Es gibt Zeiten, in denen das Rechtssystem versagt – Unrecht legitimiert, statt es zu verhindern. In solchen Momenten wird das Gewissen zum höchsten ethischen Kompass, der uns dazu aufruft, auch gegen geltende Gesetze Stellung zu beziehen.
Zivilcourage, ziviler Ungehorsam und der offene gesellschaftliche Dialog sind notwendig, um Recht und Moral in Einklang zu bringen. Jeder Einzelne trägt die Verantwortung, sein Gewissen ernst zu nehmen und mutig für das Leben einzutreten – selbst wenn das bedeutet, gegen geltendes Recht zu handeln.
Nicht jeder kann alles tun – aber jeder kann etwas tun
Das Leben zu schützen und zu retten ist keine Option, sondern unsere gemeinsame Verantwortung
In unserer Gesellschaft ist es selbstverständlich: Wer Zeuge eines Unfalls wird, ist rechtlich und moralisch verpflichtet zu helfen. Die sogenannte Erste-Hilfe-Pflicht schützt nicht nur das Leben des Verletzten, sondern ist auch Ausdruck einer grundlegenden menschlichen Verantwortung: Wer helfen kann, darf nicht wegsehen.
Doch warum gilt dieses Prinzip nur im Straßenverkehr – und nicht ebenso im gesellschaftlichen Umgang mit fundamentalen Bedrohungen menschlichen Lebens? Auch Abtreibung und Krieg fordern jährlich Millionen Opfer. Auch hier geht es um wehrlose Menschen. Auch hier stehen oft Umstehende daneben – still, machtlos oder gleichgültig.
Der moralische Anspruch, für das Leben einzustehen, endet nicht am Unfallort. Er gilt überall dort, wo das Leben eines Menschen entwertet, bedroht oder ausgelöscht wird – sei es im Mutterleib, in Kriegsgebieten oder durch politische und ökonomische Entscheidungen. Die Pflicht zur Hilfeleistung ist kein Sonderfall, sondern ein ethischer Grundsatz: Weil wir selbst einmal schutzbedürftig waren, schulden wir den Schutzbedürftigen heute unsere Stimme.
Es genügt nicht, Gewalt nur zu beklagen – wir müssen aktiv werden, wo Leben unter die Räder kommt. Denn eine Gesellschaft, die bei lebensbedrohlichen Prozessen schweigt, verliert ihre ethische Orientierung. Wer Menschen zu Problemen erklärt, die „gelöst“ werden müssen, verrät die Idee universeller Menschenrechte.
Die Frage ist nicht: „Darf ich mich einmischen?“
Sondern: „Was geschieht, wenn niemand eingreift?“
Genauso wie bei einem Verkehrsunfall sind wir auch bei gesellschaftlich legitimierten Formen des Tötens – etwa bei Abtreibung oder im Krieg – in der Pflicht. Nicht jeder kann alles leisten, doch niemand darf untätig bleiben. Das Leben zu schützen ist keine Option, sondern unsere gemeinsame Verantwortung. Heute mehr denn je.
Wie die unterlassene Hilfeleistung bei einem Unfall strafrechtlich verfolgt wird, darf auch das Ignorieren kollektiver Lebensbedrohungen nicht akzeptiert werden. Abtreibung und Krieg sind keine privaten oder politischen „Optionen“ – sie sind Ausdruck desselben Musters: Der Stärkere entscheidet über das Leben des Schwächeren.
Jeder Mensch ist aufgerufen, Stellung zu beziehen – nicht aus Aktivismus, sondern aus Menschlichkeit. Wer Leben rettet oder schützt, stiftet gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirkt Polarisierung, Gewalt und Nihilismus entgegen.
Daraus folgt:
Es ist Aufgabe aller, für das Leben einzutreten – nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Menschlichkeit. Nicht aus Moralismus, sondern aus Liebe. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Überzeugung.
Wenn das Leben wertvoll ist, dann immer – nicht nur dann, wenn es „passt“.
Wer das anerkennt, kann nicht neutral bleiben.
Eine Kultur des Lebens als Alternative
Was ist die Alternative zu dieser Kultur des Todes? Die Kultur des Lebens! Eine Gesellschaft, die das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod schützt – unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit oder davon, ob es „gewollt“ ist.
Konkret heißt das: Schwangere brauchen keine Abtreibungskliniken, sondern echte Unterstützung – psychologisch, sozial, finanziell.
Staaten brauchen keine Waffenlieferungen, sondern Dialog, Diplomatie, Versöhnung und ehrliches Bemühen um Frieden.
Eine solche Lebenskultur wäre nicht nur ethisch richtiger, sondern auch heilsamer – für die Menschen und das soziale Klima.
Kämpfen wir für Lösungen, bei denen niemand sterben muss.
Ein Kind im Mutterleib ist keine Last. Ein Mensch auf der „anderen Seite“ ist kein Feind. Beide sind Gesichter des Lebens – und damit unendlich wertvoll.
Wo Leben zählt, wächst Hoffnung
Abtreibung ist kein medizinisches Detail, Krieg keine politische Notwendigkeit. Beide sind Ausdruck einer Gesellschaft, die verlernt hat, das Leben in seiner Schwäche und Verletzlichkeit zu achten.
Wer für das ungeborene Kind und gegen Krieg eintritt, kämpft nicht nur für eine Gruppe von Menschen, sondern für eine Gesellschaft, die das Menschsein wieder ins Zentrum stellt.
Für das Leben einzutreten bedeutet, sich kompromisslos gegen jede Form von Gewalt zu stellen – sei es in Form eines chirurgischen Eingriffs oder einer militärischen Operation.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass echter Wandel nur gelingt, wenn wir auch die sozialen und gesellschaftlichen Ursachen von Leid, Druck und Gewalt bekämpfen.
Es braucht mehr als Verbote – es braucht Barmherzigkeit, tätige Nächstenliebe und eine Kultur, die das Leben in seiner ganzen Fülle schützt und fördert.
Denn jeder Mensch ist im Ebenbild Gottes geschaffen (vgl. Gen 1,27) – einzigartig, unverfügbar und von unantastbarem Wert.
Es ist an der Zeit, Leben nicht länger als Verfügungsmasse zu behandeln, sondern als das, was es ist: ein heiliges Gut, das uns anvertraut ist.
Und bei aller Ausweglosigkeit, bei aller Ohnmacht angesichts der Gewalt gegen das Leben – sei es im Mutterleib oder auf dem Schlachtfeld – bleibt das Gebet zu Gott ein wesentlicher, oft vergessener Schlüssel der Hoffnung.
Für Gott aber ist alles möglich, was für den Menschen unmöglich ist (vgl. Mt 19,26):
ein Ende der Gewalt, des Krieges gegen die Ungeborenen und der Kriege zwischen den Völkern.
Abtreibung und Krieg – zwei Gesichter derselben Gewalt. Sie sind Folgen eines Unrechts gegenüber Gott und den Menschen. Doch durch Gottes Eingreifen kann selbst diese Gewalt verwandelt werden – wenn Menschen sich in Reue und Demut an Ihn wenden (vgl. 2 Chr 7,14).
In dieser Hoffnung, im Vertrauen auf die Kraft, die größer ist als politische Systeme oder gesellschaftliche Strukturen, liegt die tiefste Quelle wahrer Erneuerung.
Denn: Nicht durch Macht und nicht durch Stärke, sondern durch meinen Geist – spricht der HERR (vgl. Sach 4,6).
Wo der Mensch scheitert, beginnt das Wirken Gottes – wenn der Mensch sich im Gebet an ihn wendet, zur Umkehr bereit ist und sich bewusst für das Leben entscheidet.
Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden (Mt 5,9).
Fußnoten
¹ WHO (2021): 73 Millionen Abtreibungen weltweit/Jahr – Global Data.World Health Organization.
Abtreibung Gesamtschätzung (1917–2025): ≈ 4,08 bis 4,8 Milliarden Abtreibungen weltweit
Diese Zahl basiert auf WHO-Schätzungen und historisch dokumentierten Entwicklungen – besonders relevant sind:
Die Legalisierung in der Sowjetunion (1920), dann wieder stark seit den 1950ern.
Massive Zahlen aus China seit den 1970ern (Ein-Kind-Politik).
Verbesserte Erfassung seit den 1990ern durch WHO und Guttmacher Institute.
Abtreibungen, Schätzungen nach Jahrzehnt (weltweit)
| Zeitraum | Geschätzte jährliche Abtreibungen | Abtreibungen pro Jahrzehnt
| 1917–1929 | 5–10 Mio.| ca. 65–130 Mio.
| 1930–1939 | 7–12 Mio. | ca. 70–120 Mio.
| 1940–1949 | 10–15 Mio. | ca. 100–150 Mio.
| 1950–1959 | 20–30 Mio. | ca. 200–300 Mio.
| 1960–1969 | 30–40 Mio. | ca. 300–400 Mio.
| 1970–1979 | 40–55 Mio. | ca. 400–550 Mio.
| 1980–1989 | 50–60 Mio. | ca. 500–600 Mio.
| 1990–1999 | 65–73 Mio. | ca. 650–730 Mio.
| 2000–2009 | 70–73 Mio. | ca. 700–730 Mio.
| 2010–2019 | 73 Mio. | ca. 730 Mio.
| 2020–2025 | 73 Mio. | ca. 365 Mio.
Quellen
| WHO-Factsheet (2025): https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/abortion
| Guttmacher Institute | ca. 1917 bis heute | Weltweite Schätzungen inkl. Modellbasierung für frühes 20. Jh. und spätere Jahrzehnte
| UN Population Division | vor 1950 – bis 2020er J. | Gesetzlicher Rahmen & Inzidenzen legaler/illegaler Abtreibungen in Ländern
| IPPF | Rückblick bis 20. Jh. | Ergänzende Trenddaten, Altdaten zu Rechtssituationen und Inzidenzen
² Bundesverfassungsgericht (1993): Urteil zum Schutz des ungeborenen Lebens, insbesondere zur Schutzpflicht des Staates. BVerfGE 88, 203.
³ Coleman, Priscilla K. (2011): Meta-Analysis of Abortion and Mental Health. The British Journal of Psychiatry, 199(3), 180–186. DOI: 10.1192/bjp.bp.110.077230.
⁴ PubMed-Studie (2023): Prevalence of PTSD among Ukrainian civilians during conflict.Zugriff über PubMed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37119352.
⁵ IMABE (2023): Was macht Abtreibung mit der Psyche? Psychische Belastungen und Folgen. Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik, Wien. Verfügbar unter: https://www.imabe.org.
⁶ Hier einige historische Beispiele für legale, aber unmoralische Systeme:
· Sowjetunion: Gulag-System
Politisch Andersdenkende, religiöse Minderheiten, "Klassenfeinde" und angebliche Staatsgegner wurden ohne faires Verfahren verhaftet und in Zwangsarbeitslager (Gulags) deportiert.
Das System war durch sowjetisches Strafrecht legalisiert, u. a. durch Artikel 58 des Strafgesetzbuchs der RSFSR, der sehr weit ausgelegte „konterrevolutionäre Aktivitäten“ kriminalisierte.
Die Lagerbedingungen waren extrem hart: Zwangsarbeit, Unterernährung, Misshandlungen und katastrophale hygienische Zustände führten zu massenhaftem Tod.
Schätzungen zufolge starben mehr als 4 Millionen Menschen im Gulag-System, bei insgesamt bis zu 18 Millionen Inhaftierten zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren.
Einige Historiker argumentieren, dass die offiziellen Lagerzahlen zu niedrig sind, weil sie z. B. Erkrankungen, mangelhafte Registrierung und Tote außerhalb der Lager nicht vollständig erfassen. Nach solchen Rekonstruktionen könnten mehrere Millionen Menschen im weitesten Sinn durch das Gulag-System oder damit zusammenhängende Zwangsmaßnahmen ums Leben gekommen sein, in manchen älteren oder politisch motivierten Schätzungen weit über 4 Millionen.
Der russische Schriftsteller Wadim Erlikman stellte beispielsweise folgende Schätzung an:
- 1,5 Millionen exekutiert,
- 5 Millionen starben im Gulag,
- 1,7 Millionen verloren bei der Deportation ihr Leben (von den 7,5 Millionen Deportierten),
· 1 Million umgekommene Kriegsgefangene und deutsche Zivilisten.
Danach ergibt sich eine Gesamtzahl von ungefähr 9 Millionen Opfern.
Stalins Biograf Dmitri Wolkogonow schätzte dagegen, dass von 1929 bis 1953 19,5 bis 22 Millionen Menschen durch die sogenannten Säuberungen zu Tode kamen.
Legal nach sowjetischem Recht – aber ein massives System staatlichen Unrechts und menschenverachtender Gewalt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stalinsche_S%C3%A4uberungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Gulag
· NS-Rassengesetze (1935)
Reichsgesetzblatt I S. 1146. Gesetzliche Grundlage für die systematische Diskriminierung und Verfolgung von Juden sowie anderen Minderheiten. Legal im Dritten Reich, heute eindeutig als Unrecht anerkannt.
· Apartheid-Gesetzgebung in Südafrika (1948–1994)
Rassentrennung und Entrechtung der nicht-weißen Bevölkerung durch zahlreiche Gesetze (z. B. Population Registration Act, Group Areas Act). Legal durch das südafrikanische Parlament, moralisch verwerflich und international verurteilt.
· Sklaverei in den USA (bis 1865)
Besonders relevant: Dred Scott v. Sandford (1857). Der Supreme Court entschied, dass versklavte Menschen keine Bürgerrechte haben. Sklaverei war gesetzlich erlaubt, bedeutete aber schwere Menschenrechtsverletzungen.
· DDR: Mauerschießbefehl und Reisegesetzgebung
Verbot der Ausreise, Erschießung von Flüchtlingen an der Berliner Mauer. Legal im DDR-Staatsrecht, aber gravierende Verletzung grundlegender Freiheits- und Menschenrechte. Hunderte Tote an der innerdeutschen Grenze.
Abtreibung,
ein profitables Business mit der Not,
auf Kosten ungeborenen Lebens
Abschnitte:
- Einsatz von fötalen Zelllinien in Forschung und Impfstoffentwicklung
- Handel mit fötalem Gewebe: Beweise und systematische Umgehungen
- Organhandel mit System: Universitäten als Abnehmer
- Whistleblower-Berichte: Leben erhalten, um Gewebe zu entnehmen
- Vertuscht statt geholfen: Das Überleben als Fehler – und das Schweigen der Mächtigen
- Finanzierungsquellen und politische Einflussnahme von Planned Parenthood
- Verrohung durch Kommerzialisierung und skrupellose Praktiken
- Stimmen aus der Medizin – Gewissen der Fachleute
- Gesellschaftliche Verantwortung: Für eine Kultur der Menschlichkeit
- In der Wahrheit liegt Heilung – und in Christus das Leben
- Quellen (Auswahl)
Neben dem tödlichen Kerngeschäft der Abtreibungen und deren lukrativer Finanzierung offenbaren die Recherchen des Center for Medical Progress (CMP) alarmierende und weitreichende Praktiken, die tiefgreifende ethische und rechtliche Fragen aufwerfen.
Geheime Videoaufnahmen und Aussagen von Whistleblowern belegen, dass in mehreren Planned Parenthood-Einrichtungen Babys bei teilweise noch vorhandenem Herzschlag getötet und systematisch „ausgeweidet“ wurden, um möglichst viele verwertbare Körperteile zu entnehmen.
Besonders schockierend: Seit 2003 sind Teilgeburtsabtreibungen verboten und wurden laut Berichten durch sogenannte „zusätzliche Durchgänge“ illegal umgangen – mit dem Ziel, mehr Organe zu gewinnen. Diese Praktiken bedeuten eine bewusste Verstümmelung von Kindern während des Geburtsvorgangs, was nicht nur juristisch verboten, sondern auch aus ethischer Sicht hochgradig problematisch ist.
(Quellen: https://www.centerformedicalprogress.org/cmp/investigative-footage/
Einsatz von fötalen Zelllinien in Forschung und Impfstoffentwicklung
Im Bereich der Impfstoffentwicklung sind die ethischen Implikationen der Verwendung von fötalen Zelllinien besonders gravierend. Die Zelllinien HEK 293 und PER.C6 stammen aus Gewebe abgetriebener Kinder, das unter erschreckenden Bedingungen gewonnen wurde. Diese Zelllinien sind entscheidend bei der Produktion von vielen Impfstoffen. Die Tatsache, dass diese Zelllinien aus Gewebe vieler Föten entstanden, verstärkt die moralische Problematik und spiegelt den hohen ethischen Preis wider, den medizinischer Fortschritt fordert (Quelle: NCBI; Science; Center for Bio-Ethical Reform UK).
Seit Jahrzehnten werden fötale Zelllinien, insbesondere die als HEK 293 bekannte Linie, in der medizinischen Forschung und der Impfstoffentwicklung genutzt. Diese Zelllinie geht zurück auf das Nierengewebe eines abgetriebenen weiblichen Fötus aus den 1970er Jahren. Für die Etablierung der Zelllinie waren Hunderte von Abtreibungen nötig. In der Impfstoffentwicklung kommen unter anderem Zelllinien wie HEK 293 und PER.C6 (für virusbasierte Vektoren) weiterhin zum Einsatz. Impfstoffe wie AstraZeneca und Johnson & Johnson werden mit diesen Zelllinien produziert, während mRNA-Impfstoffe (Pfizer, Moderna) in der Testphase auf ihnen geprüft wurden.
Jim „Christian“ Hacking vom Center for Bio-Ethical Reform (UK) beschrieb in der Van Maren Show, dass der Begriff „fötale Gewebezelllinie“ die grausame Realität verschleiert, nämlich die Entnahme lebenden Gewebes aus abgetriebenen Föten. Dr. Stanley Plotkin, bekannt als „Vater des Rötelnimpfstoffs“, bestätigte in einer Deposition, dass sogenannte „Water Bag“-Abbrüche durchgeführt wurden, bei denen der Kreislauf der Föten aufrechterhalten wurde, um frisches Gewebe zu gewinnen, das in der Forschung und Impfstoffherstellung eingesetzt wird.
Details zu Zelllinien wie HEK293 etc.:
Nach der Entbindung eines Fötus, der noch durch die Nabelschnur mit seiner Mutter verbunden ist, entnimmt er eine Blutprobe. Dann, nachdem die Nabelschnur durchtrennt ist, operiert er 'so schnell wie möglich' dieses abgetriebene Wesen, um andere Gewebe und Organe zu entnehmen. San Francisco Chronicle, 19. April 1973, mit dem Titel "Operationen an lebenden Föten".
"Eine meiner Aufgaben im Labor in Stockholm bestand darin, menschliche Föten aus legalen Abtreibungen zu sezieren und die Organe an das Wistar-Institut zu schicken. Dieses Material war die Quelle für viele wichtige Untersuchungen von Zelllinien am Institut, wie z. B. Hayflicks Studie über WI-38-Zellen. Erling Norrby, Perspektiven in Biologie und Medizin 44.2 (Frühjahr 2001): 304-306.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4526020/
"Menschliche Embryonen im Alter von zweieinhalb bis fünf Monaten wurden in einen sterilen Behälter gelegt und unverzüglich zum Viruslabor des benachbarten Spitals für kranke Kinder transportiert. Es wurden keine mazerierten Exemplare verwendet, und bei vielen der Embryonen schlug das Herz noch, als sie im Viruslabor ankamen." 1952-06; Thicke et al; Cultivation of Poliomyelitis Virus in Tissue Culture; Growth of the Lansing Strain in Human Embryonic Tissue, Canadian Journal of Medical Science, Vol. 30, p231-245 . https://cdnsciencepub.com/doi/10.1139/cjms52-031
Antrag Nr. 1U24DK11079-1 des NIH an die Universität von Pittsburgh, S. 62, S. 73 - zugänglich unter https://www.centerformedicalprogress.org/2021/08/aborted-infants-continued-blood-flow-advertised-in-racist-university-of-pittsburgh-grant-application-to-nih/
https://www.cancer.gov/publications/dictionaries/cancer-terms/def/warm-ischemia-time
Handel mit fötalem Gewebe: Beweise und systematische Umgehungen
Die Enthüllungen des Center for Medical Progress (CMP) aus dem Jahr 2015 zeigten, dass Mitarbeiter von Planned Parenthood offen über die Zerteilung und den Verkauf von Körperteilen abgetriebener Babys sprachen. Besonders schwerwiegend sind Hinweise, dass sogenannte Teilgeburtsabtreibungen – das heißt: das teilweise Herausziehen des lebenden Kindes aus dem Mutterleib mit anschließendem Abbruch, was seit 2003 durch den „Partial-Birth Abortion Ban Act“ in den USA gesetzlich verboten ist – durch gezielte chirurgische Manipulationen umgangen wurden. Dabei kommt es zu sogenannten „zusätzlichen Durchgängen“ („additional passes“), bei denen durch wiederholtes Einführen eines chirurgischen Instruments – z. B. einer Zange – gezielt einzelne Organe entnommen werden, ohne den Fötus vollständig zu entbinden (was das Verbot umgehen soll).
In den verdeckt aufgenommenen CMP-Videos erklärt Dr. Ann Schutt-Aine, medizinische Direktorin bei Planned Parenthood Gulf Coast:
„If I’m doing a procedure, and I’m seeing that I’m in fear that it’s going to come out intact, I’ll say, ‘Okay, let’s do another pass.’”
Sinngemäße Übersetzung: „Wenn ich während des Eingriffs sehe, dass es intakt herauskommen könnte, sage ich: 'Machen wir einen weiteren Durchgang.'“
Mit dem Ausdruck „one more pass“ (dt. „ein weiterer Durchgang“) ist gemeint, dass das Kind nicht vollständig entnommen, sondern stattdessen gezielt zerstückelt wird – z. B. durch Entnahme der Leber oder des Herzens, unter Vermeidung des Rumpfs oder Kopfs, um gesetzlich verbotene Teilgeburten zu umgehen. So wird der intakte Körper des Kindes absichtlich zerstört, um bestimmte verwertbare Organe unversehrt zu sichern – ein Vorgehen, das medizinisch gezielt, juristisch problematisch und ethisch hoch umstritten ist.
(CMP-Video, 2015: https://www.centerformedicalprogress.org/human-capital/special-report-partial-birth-abortion-at-planned-parenthood/)
Diese dokumentierten Vorgänge zeigen, wie medizinische Verfahren modifiziert werden, um bei Spätabtreibungen gesetzliche Grauzonen auszunutzen und gleichzeitig kommerzielle Interessen zu bedienen. Es handelt sich dabei nicht um Einzelfälle, sondern um ein offenbar systematisch angewendetes Verfahren in mehreren Einrichtungen.
Ziel dieser wiederholten „Durchgängen“ mit Zangen ist es, bestimmte Organe wie Herz, Leber oder Lunge möglichst unversehrt zu entnehmen, ohne das Kind vollständig zu entbinden – eine Praxis, die laut CMP auf vorsätzliche Umgehung des „Partial-Birth Abortion Ban Act“ von 2003 hinausläuft.
Die juristische Debatte um die Authentizität der CMP-Videos wurde vielfach geführt. Während Planned Parenthood in einer eigenen Analyse durch das forensische Beratungsunternehmen Fusion GPS behauptet, dass über 40 Sequenzen in den Videos gezielt bearbeitet oder verkürzt worden seien, um Aussagen zu verzerren (Planned Parenthood, 2015), kam eine unabhängige Untersuchung durch das Sicherheitsunternehmen Coalfire Systems Inc. – im Auftrag der Alliance Defending Freedom (ADF) – zu einem gegenteiligen Ergebnis: Die Videos seien „authentisch, inhaltlich unverfälscht und für den forensischen Kontext vollständig nachvollziehbar“. Alle gesprochenen Inhalte seien laut Coalfire erhalten geblieben, Schnitte erfolgten lediglich bei Toilettengängen, Pausen oder zwischen Szenenwechseln (Live Action, 2017).
Auch juristisch wurde die Echtheit nicht grundsätzlich in Frage gestellt: Im Rechtsfall Planned Parenthood v. Center for Medical Progress wurde zwar die Zulässigkeit verdeckter Aufnahmen diskutiert, jedoch bestätigte das US-Gericht, dass die Inhalte der Videos nicht manipuliert seien, sondern die gezeigten Aussagen tatsächlich so getätigt wurden (vgl. CMP: Fetal Trafficking Under Oath).
Diese Erkenntnisse zeigen, dass die systematische Entnahme von Organen im Rahmen später Abtreibungen nicht nur durch ärztliche Aussagen, sondern auch durch forensische Analysen und gerichtliche Bewertungen bestätigt wird. Die medizinischen Praktiken sind dabei gezielt an wirtschaftlichen Interessen ausgerichtet und basieren auf einem ethisch und juristisch höchst problematischen Umgang mit dem Leben ungeborener Kinder.
Organhandel mit System: Universitäten als Abnehmer
Dokumente, die vom Center for Medical Progress (CMP), einer Pro-Life-Organisation, durch eine Anfrage nach öffentlichen Aufzeichnungen gewonnen wurden, enthüllen, dass die University of California in San Diego Körperteile von abgetriebenen Babys von Planned Parenthood gekauft hat. Das sogenannte „Biological Transfer Agreement“ beschreibt den Transfer von „proprietärem Material“, darunter fötales und plazentares Gewebe, von Planned Parenthood San Diego an Forschungseinrichtungen.
David Daleiden, Gründer des CMP, äußerte, dass diese Beweise zeigen, dass Planned Parenthood auch Körperteile von spät abgetriebenen Babys verkauft und damit gegen Bundesgesetze verstößt – und zwar für höhere Summen, als bislang angenommen. In veröffentlichten Videoaufnahmen erklärte Daleiden, dass Führungskräfte von Planned Parenthood vom Handel mit Organen und Gewebe abgetriebener Babys wussten. Die Praxis, Körperteile von Babys, die teilweise noch lebendig waren, zu entnehmen, um sie gewinnbringend weiterzugeben, wurde dokumentiert. Ein besonders schockierendes Beispiel beschreibt der Chefarzt von Planned Parenthood Gulf Coast, der die Verstümmelung eines vier- bis sechsmonatigen Babys während der Geburt darstellt, um gesetzliche Verbote zu umgehen.
Whistleblower-Berichte: Leben erhalten, um Gewebe zu entnehmen
Whistleblowerinnen wie Holly O’Donnell, ehemalige Technikerin bei StemExpress, berichteten, dass Babys in kalifornischen Einrichtungen bei Planned Parenthood am Leben gehalten wurden, während noch Herzschlag vorhanden war, um Gewebe zu entnehmen. Solche Berichte untermauern Vorwürfe, dass bis zu fünf Babys pro Woche in einzelnen Einrichtungen „ausgeweidet“ wurden, um Organe für Forschungszwecke zu gewinnen.
Die ehemalige Technikerin Holly O’Donnell berichtete, dass Föten lebend aus der Gebärmutter entnommen wurden, während sie noch einen Herzschlag hatten, um „frisches“ Gewebe für Forschungszwecke zu garantieren. Solche Berichte untermauern Vorwürfe, dass bis zu fünf Babys pro Woche in einzelnen Einrichtungen „ausgeweidet“ wurden, um Organe für Forschungszwecke zu gewinnen. Diese Vorgehensweise fand laut O’Donnell und weiteren Whistleblowern insbesondere in kalifornischen Einrichtungen regelmäßig statt und zeigt ein systematisches Vorgehen mit kommerziellem Fokus auf, der weit über vereinzelte Zwischenfälle hinausgeht und auf Profitmaximierung ausgerichtet ist (Quelle: CMP-Whistleblower-Videos). Diese Praktiken zeigen fundamentale Fragen zum Schutz des ungeborenen Lebens und zur Einhaltung medizinischer Ethik auf.
Darüber hinaus existieren belastbare Hinweise, dass Planned Parenthood trotz gesetzlicher Verbote im Handel mit fötalem Gewebe aktiv ist. Der Verkauf von Körperteilen dient nicht nur „wissenschaftlichen Forschungszwecken“, sondern stellt auch eine bedeutende zusätzliche Einnahmequelle dar, die in das komplexe Finanzierungsmodell der Organisation eingebettet ist. Das „Biological Transfer Agreement“ zwischen Planned Parenthood San Diego und der University of California dokumentiert die systematische und vertraglich geregelte Übertragung von fötalem Gewebe (Quelle: CMP).
Vertuscht statt geholfen: Das Überleben als Fehler – und das Schweigen der Mächtigen
„Der Frau wurde der Bauch eröffnet, die Gebärmutter aufgeschnitten - es ging alles ganz rasch - das Kind herausgeholt und abgenabelt und vom Operateur in eine ihm von der unsterilen OP-Schwester entgegengehaltene Nierentasse gelegt. Sie stellte sodann die Tasse mit dem Kind im OP-Saal auf einer Ablage ab oberhalb jenes Waschbeckens, wo die Chirurgen sonst sich vor jeder Operation zehn Minuten lang die Hände waschen.
Während der Operateur und seine Assistenz nun beschäftigt waren, die Plazenta abzulösen und dann die Gebärmutter und die Bauchwand der Frau wieder chirurgisch zu verschließen, wurde dem Kind kein weiteres Augenmerk geschenkt. Es bewegte ganz wenig seine Arme und Beinchen, gab von Zeit zu Zeit bei jedem Atemzug (Lunge und Kehlkopf sind in diesem Alter ja schon gebildet) einen kläglich wimmernden Ton von sich, der langsam immer leiser wurde. Die zartrosa Hautfarbe wich allmählich einem dunkleren schließlich ins Blaurote gehenden Farbton. Dann war das Wimmern verstummt.
Ich war …. ich war Zeuge geworden eines vorsätzlich geplanten Mordes …. Und hatte nichts dagegen getan. Nichts.
Als ich mich selbst wieder gefunden hatte, waren meine ersten Gedanken: Das passiert dir kein zweites Mal mehr!! Ich schwor mir: Nie, nie wieder!“
Quelle: Aus „Mein Trauma“ – Dr. med. Johann Wilde, www.vita-et-veritas.com/aerzte-fuer-das-leben/
Was Dr. Wilde schildert, ist kein Einzelfall, sondern ein erschütterndes Beispiel für ein strukturelles Unrecht, das medizinisch und politisch systematisch verdrängt wird. Eine juristische Aufarbeitung bleibt bis heute unvollständig.
Die damalige Generalstaatsanwältin Kamala Harris und der Staat Kalifornien versuchten über fast ein Jahrzehnt hinweg, die Enthüllungsvideos des Center for Medical Progress (CMP) zu unterdrücken und Whistleblower strafrechtlich zu verfolgen – ein Vorgehen, das schwerwiegende Fragen nach Vertuschung, Machtmissbrauch und mangelnder Transparenz aufwirft.
Abtreibungsüberlebende wie
Gianna Jessen https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=zoj6z0R7Uvs ,
Sarah Zagorski https://katholisches.info/2023/01/16/neugewaehltes-repraesentantenhaus-schuetzt-babys-die-ihre-abtreibung-ueberleben/ ,
Melissa Ohden https://melissaohden.com/ und
Andrea Müller-Latendorf https://www.youtube.com/watch?v=QCOJrhfJULk
verdeutlichen die fragile Grenze zwischen medizinischer Forschung, ethischem Missbrauch und Menschenwürde. Ihre bloße Existenz steht lebendig im Widerspruch zu einem System, das ihre Existenz eigentlich auslöschen wollte.
Sie leben, weil sie eine Abtreibung überlebt haben. Und genau deshalb verkörpern sie ein Tabu, das unsere „aufgeklärte“ Gesellschaft mit aller Macht verdrängt: das Überleben als medizinisches Versagen, die lebendige Geburt als „Komplikation“, das Kind als Störung.
Babys überleben ihre geplante Abtreibung – werden anschließend weggelegt, medizinisch ignoriert und sich selbst überlassen, bis sie sterben. Kein Einzelfall, kein tragisches Versehen, sondern ein strukturelles Unrecht, das unterlassene Hilfeleistung nicht nur duldet, sondern systematisch ermöglicht.
Das ist keine Theorie, sondern Realität. Protokolliert. Gefilmt. Bezeugt. Und doch verschwiegen – nicht nur durch medizinische Einrichtungen, sondern auch durch politische Machteliten. Statt die schwerwiegenden Vorwürfe zu prüfen, setzten sie auf Unterdrückung, Einschüchterung und juristische Verfolgung. https://www.centerformedicalprogress.org/2025/01/breaking-state-of-california-agrees-to-end-unprecedented-prosecution-of-cmps-undercover-video-reporting/?utm
Diese Schicksale zeigen, wie schmal der Grat ist zwischen medizinischer Machbarkeit, moralischem Dammbruch und der unantastbaren Würde des Menschen. Wenn das Überleben eines Kindes als „Komplikation“ gilt, die einen Abbruch „misslingen“ lässt, ist der Punkt erreicht, an dem sich eine Gesellschaft nicht länger herausreden darf.
Was sagt es über uns aus, wenn wir das Leben als Störung und den Tod als Lösung betrachten?
Das Martyrium dieser Menschen ist ein strukturelles Unrecht.
Es fordert keine sentimentale Anteilnahme, sondern eine öffentliche, kompromisslose und ehrliche Auseinandersetzung mit der moralischen Legitimität eines Systems, das das Überleben ungeborener Babys nicht schützt, sondern verschweigt – und sie sich selbst bis zu ihrem Tod überlässt.
Weitere Quellen:
https://studentsforlife.org/learn/bornalive/?utm
https://sbaprolife.org/born-alive-abortion-survivors-documented-cases?utm
Finanzierungsquellen und politische Einflussnahme von Planned Parenthood
Die politische und finanzielle Absicherung von Planned Parenthood verstärkt die Kontroversen zusätzlich. Neben erheblichen öffentlichen Mitteln aus US-Steuerzahlergeldern erhält die Organisation Millionen aus privaten Spenden und von Konzernen.
Konkrete Zahlen und Spenden:
Private Großspenden
MacKenzie Scott (2022): Spenderin eines einmaligen Großzuschusses von 275MioUSD an Planned Parenthood Federation of America sowie 21 regionale Ableger – der größte Einzelspenderbeitrag in der Geschichte der Organisation
https://www.npr.org/2022/03/23/1088390733/mackenzie-scott-donation-planned-parenthood?utm ,
https://www.sarasotamagazine.com/news-and-profiles/2022/03/planned-parenthood-275-million-donation-mckenzie-scott?utm.
Susan Thompson Buffett Foundation (2000–2018): Insgesamt etwa 650–675MioUSD an Planned Parenthood. Zwischen 2001 und 2014 flossen allein über 427 Mio USD an PPFA und darüber hinaus große Summen an andere Organisationen im Bereich reproduktiver Gesundheit https://www.liveaction.org/news/record-high-abortion-planned-parenthood/?utm , https://en.wikipedia.org/wiki/Susan_Thompson_Buffett_Foundation?utm
https://www.forbes.com/sites/rachelsandler/2022/05/12/mackenzie-scott-michael-bloomberg-among-the-biggest-billionaire-donors-to-abortion-rights-groups/?utm.
Michael Bloomberg (seit 2015): Rund 11MioUSD über die Bloomberg Family Foundation an Planned Parenthood gespendet Forbes.
George Soros / Open Society Foundations: Zuwendungen von bis zu 10MioUSD pro Jahr an den Planned Parenthood Action Fund chicagobusiness.com+3Forbes+3Reddit+3.
Bill & Melinda Gates Foundation: Seit Gründung etwa 81MioUSD global und rund 14MioUSD in den USA an Planned Parenthood gefördert plannedparenthood.org , credodonations.com+15Wikipedia+15gatesfoundation.org+15.
CREDO Mobile: Seit 1985 insgesamt über 3MioUSD an Planned Parenthood gespendet; in 2021 lagen die kumulierten Spenden bei etwa 3,6 Mio USD reddit.com+5CREDO Mobile Blog+5liveaction.org+5. Wikipedia bestätigt: „CREDO and its members…have raised over $3 million for Planned Parenthood“ CREDO Mobile Blog+5Wikipedia+5credomobile.com+5.
Hinzu kommen Unterstützung von Unternehmen wie u.a. Adobe, American Express, Avon, Bank of America, Boeing, Converse, Deutsche Bank, Dockers, Energizer, ExxonMobil, Johnson & Johnson, Levi Strauss, Microsoft, Morgan Stanley, Nike, Oracle, PepsiCo, Pfizer, Starbucks, Unilever die Millionen beisteuern.
Quelle: https://www.breitbart.com/politics/2016/10/11/37-companies-directly-fund-planned-parenthood/?utm_source=chatgpt.com
Internationale Förderung und weltweite Vernetzung
Europäische Kommission (2022–2025): Zuwendungen von ungefähr 3,27MioEUR an das IPPF European Network – die europäische Dachorganisation im Netzwerk von Planned Parenthood.
Schwedische Entwicklungsagentur (Sida): Fördermittel in Höhe von ca. 363,6MioSEK (rund 36MioEUR) für den Zeitraum 2020–2022; für 2024–2027 wurden weitere ca. 60MioSEK/Jahr zugesagt. (Diese Zahlen basieren auf EU-Datenbanken wie OpenAid – spezifische Summe nicht direkt online zitiert, aber international gut belegt.)
Weitere EU-Länder (Deutschland, Dänemark, Niederlande, Norwegen, Schweiz, UK): Finanzielle Unterstützung in Millionenhöhe jährlich – überwiegend an IPPF-Filialen. (Angaben entstammen EU- und OpenAid-Berichten zu Entwicklungsbudgetierungen).
Klerikale Hilfswerke (z.B. Misereor): Im Rahmen internationaler Entwicklungszusammenarbeit werden Mittel für reproduktive Gesundheitsprogramme vergeben – inkl. IPPF‑Kooperationen .
Politische Beeinflussung und Kontroversen
Laut Forbes, InfluenceWatch, NPR und Newsmax nutzt Planned Parenthood seine finanziellen Mittel strategisch, um:
Legislative Initiativen auf Bundes- und Landesebene zu fördern oder entsprechende Aktivitäten zu blockieren,
Politische Angriffe auf die Organisation abzuwehren,
Kampagnen für reproduktive Rechte zu finanzieren .
Beispiele:
Title X Federal Funding: Seit 1970 Bundesmittel zur Familienplanung – PPFA bekommt einen bedeutenden Anteil zurück .
Corporate Donors wie CREDO Mobile positionieren sich öffentlich gegen anti-abortion Politik und unterstützen PPFA-Kampagnen.
Diese internationalen Geldflüsse zeigen, dass die Organisation nicht nur national, sondern global vernetzt ist und politisch unterstützt wird.
Verrohung durch Kommerzialisierung und skrupellose Praktiken
Die dokumentierten Vorgänge rund um Planned Parenthood offenbaren eine erschütternde Verrohung auf mehreren Ebenen – sowohl im individuellen Handeln der beteiligten Akteure als auch im gesellschaftlichen Umgang mit menschlichem Leben und Würde.
1. Entmenschlichung des ungeborenen Lebens
Die systematische Tötung und „Ausweidung“ von Babys mit noch schlagendem Herzen, wie Whistleblower berichten, ist Ausdruck einer radikalen und fanatischen Entmenschlichung.
2. Kommerzialisierung des Leids
Die Tatsache, dass Körperteile abgetriebener Babys gehandelt, verkauft und für Forschungszwecke eingesetzt werden – mit voller Kenntnis der Beteiligten – zeigt, wie weit die Verrohung in politische, medizinische und wirtschaftliche Kreise reicht.
3. Abtreibung als lukratives Geschäft
Planned Parenthood erzielt jährlich hunderte Millionen Dollar an Einnahmen – ein erheblicher Teil davon stammt aus Abtreibungsleistungen.
4. Verrohung im medizinischen Handeln
Bewusstes Töten von Föten bei noch vorhandenem Herzschlag und gezielte Entnahme intakter Organe widerspricht grundlegenden Prinzipien medizinischer Ethik.
5. Verrohung im politischen Umfeld
Am 09.07.2025 wurde die Verrohung des politischen Umgangs mit der Würde des menschlichen Lebens in Deutschland auf drastische Weise sichtbar. Ausgerechnet der „christdemokratische“ Bundeskanzler Friedrich Merz stimmte der Bestellung der Kandidatin Brosius Gersdorf für das Bundesverfassungsgericht zu – eine Juristin, die sich offen für Abtreibung bis kurz vor der Geburt ausspricht und die Zuerkennung von Menschenwürde an alle menschlichen Personen als einen „biologistisch-naturalistischen Fehlschluss“ bezeichnet.
Diese brisante Personalie wurde durch die Intervention der AfD-Abgeordneten Beatrix von Storch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Ihre Initiative führte zu heftigen Reaktionen und zu einem politischen Aufstand unter zahlreichen Abgeordneten, die sich – wie es scheint – noch ein Gewissen bewahrt haben.
Brosius Gersdorf, einst Mitglied einer Expertenkommission zur möglichen Liberalisierung des Abtreibungsrechts, hatte bereits im Februar öffentlich erklärt, es gebe „gute Gründe“, dass die Menschenwürdegarantie nach Artikel 1 des Grundgesetzes erst ab der Geburt gelte. Die Aussage, die Menschenwürde gelte für „alle menschlichen Personen“, wies sie mit der Begründung zurück, es handle sich um einen „biologistisch-naturalistischen Fehlschluss“. Diese Position wurde dokumentiert u. a. auf https://verfassungsblog.de/die-sache-mit-der-menschenwurde/.
In der Regierungsbefragung im Bundestag konfrontierte Beatrix von Storch (AfD) den Bundeskanzler mit der Frage, ob er es „mit seinem Gewissen vereinbaren“ könne, eine Richterin zu unterstützen, die laut ihrer eigenen Argumentation einem neun Monate alten Baby eine Minute vor der Geburt die Menschenwürde abspricht.
Die Antwort des Kanzlers war eindeutig: „Ja“. Seine Aussage führte zu erheblichen Verwerfungen im Bundestag und zu deutlichem Unmut innerhalb der CDU/CSU-Fraktion – dokumentiert etwa bei
https://www.freiewelt.net/nachricht/merz-contra-lebensschutz-10100953/.
Die Causa Brosius Gersdorf ist weit mehr als eine Personalie – sie ist ein Symptom einer politischen Kultur, in der die Grundfeste von Menschenwürde, Lebensschutz und Rechtsstaatlichkeit offen zur Disposition stehen. Wenn höchste Staatsämter bereit sind, die Würde ungeborenen Lebens ideologisch zu relativieren, offenbart das einen ethischen Tiefpunkt. Die öffentliche Reaktion – zwischen empörter Ablehnung und ideologisch motivierter Zustimmung – zeigt, wie tief die Auseinandersetzung um das menschliche Leben in das moralische Fundament unserer Gesellschaft eingreift.
6. Psychosoziale Auswirkungen auf Mitarbeiter und Betroffene
PTSD beim Klinikpersonal: In einer Studie mit 71 Mitarbeitern aus acht US‑Abtreibungskliniken berichteten 21% von Symptomen im Sinne einer posttraumatischen Belastungsstörung, ausgelöst durch eigene Gewalterfahrungen oder Beobachtung solcher Ereignisse – unabhängig von anderen Stressfaktoren https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10378163/.
Sekundäre Traumatisierung / vicarious trauma: Durch die empathische Konfrontation mit menschlichem Leid – ähnlich wie in anderen Trauma-Berufen – entwickeln Mitarbeiter Symptome wie Schlaflosigkeit, emotionale Abstumpfung, soziale Isolation oder Stimmungsschwankungen https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/2158244015597905?utm.
Compassion Fatigue (Mitgefühlsmüdigkeit): Dieser Zustand emotionaler Erschöpfung, der eng mit Burnout verbunden ist, entsteht durch andauernde Belastung und Mangel an Selbstfürsorge https://www.reddit.com/r/Professors/comments/txngp9/compassion_fatigue_is_the_idea_that_supporting/?utm.
PTSD und PTSS bei Patientinnen: In einer schwedischen Kohortenstudie (n = 1 457) wiesen 4% der Frauen bei Klinikaufnahme PTSD-Symptome auf, 23% zeigten PTSS. Drei bis sechs Monate nach dem Eingriff lagen die Werte bei 2% PTSD und 4,6–6,1% PTSS https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3852718/?utm.
Gewalterfahrungen als Risikofaktor: Frauen mit Erfahrung körperlicher oder sexueller Gewalt zeigten im Zusammenhang mit der Abtreibung überdurchschnittlich häufig PTSD / PTSS .
Klinische Abläufe & Klinikgefühl: Sicherheitsmaßnahmen gegen Proteste können psychisch belastend sein, während empathisch agierende Mitarbeiter stabilisieren und negative Effekte abmildern .
7. Abstumpfung durch systematische Vertuschung
Whistleblower werden kriminalisiert, Medien beschönigen, kritische Stimmen diffamiert – eine Tragödie, genährt von einer Kultur des Wegschauens. Die Reduktion menschlichen Lebens, medienpolitische Verharmlosung und gezielte Vertuschung fördern diese Haltung. Eine Gesellschaft, die Leid rationalisiert, verliert ihre ethische Substanz.
8. Erosion des gesellschaftlichen Wertefundaments
Wenn das Leben von Menschen – gerade in der verletzlichsten Phase, nämlich im Mutterleib – systematisch entwertet und für politische, wirtschaftliche oder ideologische Ziele instrumentalisiert wird, beginnt das Fundament gemeinsamer ethischer Werte wie Respekt, Schutz des Lebens und menschliche Würde zu bröckeln. Diese Erosion fördert Polarisierung, soziale Spannungen und ein wachsendes Gefühl moralischer Desorientierung.
9. Einfluss auf das gesellschaftliche Bewusstsein und zukünftige Generationen
Die Normalisierung solcher Praktiken kann eine Generation heranziehen, die gegenüber Gewalt, Tod und ethischer Verantwortung abgestumpft ist. Wenn Tötungen und Handel mit menschlichen Körperteilen als „Routine“ gelten, verliert die Gesellschaft die Fähigkeit, Empathie und Mitgefühl zu bewahren – Eigenschaften, die für ein menschliches Miteinander essenziell sind.
10. Betroffene, nicht jede Abtreibung endet tödlich – aber meistens in grausamer Unterlassung
Es gibt Menschen, die nicht leben sollten – jedenfalls nach dem ursprünglichen Plan ihrer Umgebung. Doch sie leben. Sie sind Überlebende eines Eingriffs, der ihr Leben beenden sollte. Und sie erzählen, was danach geschah.
Gianna Jessen https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=zoj6z0R7Uvs,
Melissa Ohden https://melissaohden.com/,
Sarah Zagorski https://katholisches.info/2023/01/16/neugewaehltes-repraesentantenhaus-schuetzt-babys-die-ihre-abtreibung-ueberleben/,
Andrea Müller-Latendorf https://www.youtube.com/watch?v=QCOJrhfJULk.
Menschen wie Gianna Jessen, Melissa Ohden, Sarah Zagorski und Andrea Müller-Latendorf haben überlebt – und sprechen heute eindringlich über das, was ihnen widerfahren ist. Doch sie sind die Ausnahme. Die bittere Wahrheit ist: Die meisten Kinder, die eine Abtreibung überleben, erhalten keine medizinische Versorgung. Sie werden wie „Fehlprodukte“ behandelt – nicht wie menschliche Wesen mit einem Recht auf Leben und Fürsorge.
Es ist eine tabuisierte Grausamkeit unserer Zeit: Kinder, die eine Abtreibung überleben, werden in vielen Fällen nicht versorgt, sondern einfach sich selbst überlassen. Sie atmen, sie leben – und dennoch wird ihnen jede Hilfe verweigert. Diese Praxis ist nicht nur eine moralische Bankrotterklärung, sondern erfüllt klar den Tatbestand einer groben Unterlassung von Hilfeleistung. In jedem anderen medizinischen Kontext wäre das Unterlassen lebensrettender Maßnahmen ein Verbrechen. Warum gilt das nicht auch für neugeborene Kinder – nur weil sie ursprünglich abgetrieben werden sollten? Diese Doppelmoral offenbart eine verstörende Abstumpfung gegenüber dem Wert menschlichen Lebens.
Die gezielte Ignoranz gegenüber Abtreibungsüberlebenden wirft eine tiefgreifende moralische Frage auf: Wenn selbst das gelebte Leben – sichtbar, atmend, verletzlich – keinen Schutz erfährt, was ist dann unsere Menschlichkeit noch wert?
Nicht jede Abtreibung endet tödlich. Aber dass viele überlebende Kinder durch bewusste Unterlassung sterben, ist ein stilles, systematisches Versagen. Und wer schweigt, macht sich mitschuldig.
11. Verwertungsindustrie: Fötales Gewebe als biotechnologische Ressource
Neben der Forschung und Impfstoffentwicklung nutzen auch andere Industrien fötales Gewebe als Ressource:
Kosmetikindustrie (z. B. collagenhaltige Hautprodukte aus humanen Quellen)
Pharmaindustrie (z. B. monoklonale Antikörper, ex vivo Zellkulturen)
Stammzell- und Regenerationsforschung
Da speziell „frisches“, gut erhaltenes Gewebe für diese Anwendungen wertvoll ist, entsteht ein ökonomischer Druck auf Spätabtreibungen mit organerhaltener Qualität. Somit wird eine wissenschaftliche Praxis in eine ökonomisch motivierte „Verwertungslogik“ eingebettet.
J. Medical Ethics (2010): ethische Analyse fetal tissue use in cosmetics & regenerative medicine
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC1376000/?utm_source=chatgpt.com
Science Translational Medicine (2016): Bedeutung frischer Gewebe für biotechnologische Anwendungen (weitere Quellen)
Verwertungslogik am Beginn des Lebens: Frisches fötales Gewebe aus Spätabtreibungen in der Forschung
In der modernen regenerativen Forschung werden fötale Gewebe nicht nur verwendet, sondern zunehmend systematisch gewonnen – insbesondere aus Spätabtreibungen im zweiten Trimester. Hinter der medizinischen Rechtfertigung steht eine technisch und logistisch ausgefeilte Infrastruktur zur Gewinnung und Weiterverarbeitung fötalen Gewebes, zunehmend auch mit ökonomischen Interessen verknüpft.
Ein besonders prägnantes Beispiel stammt aus Israel (2003): Wissenschaftler isolierten Eierstockgewebe aus Föten im Alter von 22 bis 33 Wochen, kultivierten daraus Follikel und erzeugten in Tierversuchen sogar Eizellen. Die Arbeit, durchgeführt am Rabin Medical Center, sorgte international für Kritik – weniger wegen der Methode als wegen der Herkunft des Materials (https://www.wired.com/2003/06/lab-grows-harvested-fetus-eggs/?utm, The Federalist).
Auch in der Parkinson-Forschung wurden transplantierte fötale Gehirnzellen genutzt – meist aus Abortmaterial zwischen der 7. und 12. Schwangerschaftswoche. Einzelne Studien dokumentierten jedoch auch spätere Gestationsalter, da der Erfolg maßgeblich von der Zellvitalität und Gewebequalität abhängt (https://www.clmagazine.org/post/aborted-babies-used-for-parkinsons-research https://www.reddit.com/r/conspiracy/comments/p1aund/just_read_about_the_pittsburgh_university_fetal/?utm).
Ein besonders kritischer Fall betrifft die University of Pittsburgh, deren „Pitt Biospecimen Core“ in Zusammenarbeit mit dem UPMC Magee-Women’s Hospital Gewebeproben aus späten Abbrüchen (bis 24 Wochen) entnahm und direkt in die Forschung weiterleitete. FOIA-Dokumente und Medienberichte werfen der Einrichtung vor, Abbrüche mit dem Ziel eines organerhaltenden Eingriffs organisiert zu haben, etwa zur Gewinnung von Herz, Leber oder Thymusgewebe. Zwar kam eine externe Compliance-Prüfung durch Hyman, Phelps & McNamara im Auftrag der US-Regierung zu dem Schluss, dass formale Regeln eingehalten wurden (https://www.pittbiospecimencore.pitt.edu/?utm ), doch die Minimierung der „Warm-Ischämiezeit“ weist auf eine gezielte Planung hin (https://heartland.org/publications/fetal-tissue-experiments-under-federal-investigation/?utm , https://tennesseestar.com/education/inside-the-federal-probe-of-pitts-fetal-organ-harvesting-program/admin/2023/12/23/?utm).
Hinzu kommen veröffentlichte E-Mails zwischen Planned Parenthood und der University of California San Diego (UCSD), in denen die Lieferung von Gewebe aus Föten zwischen der 4. und 23. Schwangerschaftswoche vertraglich geregelt wurde. Die Dokumente enthalten Formulierungen wie „valuable consideration“, die auf finanzielle oder sachliche Gegenleistungen hindeuten – ein potenzieller Verstoß gegen US-Gesetze, die Handel mit menschlichem Gewebe untersagen. Das Material wurde als „Proprietary Biological Material“ klassifiziert, was auf eine formalwirtschaftliche Erfassung hinweist https://nypost.com/2024/11/21/us-news/planned-parenthoods-emails-negotiating-for-fetuses-exposed/?utm.
Ein besonders umstrittenes Verfahren ist das sogenannte BLT-Mausmodell, bei dem Thymus- und Lebergewebe aus Föten im zweiten Trimester (16–22 Wochen) in immungeschwächte Mäuse transplantiert werden, um dort ein funktionierendes menschliches Immunsystem zu erzeugen – eine zentrale Plattform in der HIV- und Immunforschung. Für diese Technik ist frisches, unverletztes fötales Gewebe unverzichtbar, was einen konstanten Bedarf an geeignetem Spätabbruchmaterial erzeugt.
https://www.cbhd.org/cbhd-resources/the-science-of-human-fetal-tissue-research?utm
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4120191/?utm
Kosmetische Produkte mit fötalem Kollagen
Ethikanalyse zur Verwendung von fötalem Gewebe in Kosmetik
Link: Journal of Medical Ethics, 2010, Artikel „The ethics of fetal tissue use in cosmetics and regenerative medicine“
https://www.washingtontimes.com/news/2009/nov/03/aborted-fetus-cells-used-in-anti-aging-products/?utm
https://www.catholicnewsagency.com/news/17532/pro-life-group-calls-for-boycott-of-cosmetics-company-using-aborted-fetal-cells?utm
Hüftgelenksknorpel aus fötalem Gewebe für regenerative Therapien
https://journals.lww.com/jbjsoa/fulltext/2025/03000/fetal_cartilage_progenitor_cells_in_the_repair_of.6.aspx?utm,
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26171766/
Lebensmittel (Gentechnik als Referenz)
- Auch hier kann es vorkommen, dass fötale Zelllinien in der Forschung oder Entwicklung eine Rolle spielen. Die EU-Kosmetikverordnung verpflichtet Hersteller nicht zur Offenlegung dieser Details, solange sie keine Inhaltsstoffe im Produkt selbst darstellen.
- Die Verordnung (EG) Nr.1829/2003 schreibt vor, dass GVO-Inhaltsstoffe (Gentechnisch veränderte Organismen) im Endprodukt gekennzeichnet werden müssen – aber dies gilt nur für Gentechnik, nicht für fötale Zelllinien.bmel.debvl.bund.de
Fazit: Die Kennzeichnungspflicht bezieht sich ausschließlich auf Gentechnik, nicht auf fötale Zelllinien oder deren Einsatz im Herstellungsprozess.
Kosmetische Nutzung – Gibt es belastbare Belege?
Wachstumsfaktoren aus fötalen Zellen (z.B. durch NeoCutis)
- Die Marke NeoCutis (Schweiz/USA) verwendet sogenannte „Processed Skin Cell Proteins“ (PSP), die ursprünglich aus einer fötalen Hautzelllinie stammen – tatsächlich aus einem Abort eines etwa 14 Wochen alten Fötus. Diese Zellen werden in einer Zellbank kultiviert, und die daraus gewonnenen Wachstumsfaktoren kommen in Anti-Aging-Seren zum Einsatz. Es handelt sich nicht um ganze Zellen im Produkt, sondern um die von ihnen produzierten Proteinmischungen. https://www.clmagazine.org/topic/medicine-science/are-aborted-fetuses-used-in-cosmetics/?utm oder https://ethicalresearch.net/products-that-use-aborted-fetuses/?utm
- In einer investigativen Darstellung der Washington Times wird das Thema kontrovers diskutiert – inklusive Forderungen nach einem Boykott unter ethischen Gesichtspunkten.washingtontimes.com
aNeoCutis – Processed Skin Cell Proteins (PSP®)
- Herkunft: PSP® stammen aus einer Zelllinie, die auf Basis einer etwa 14 Wochen alten, medizinisch indizierten Schwangerschaft in Lausanne entstand. Die Zellen wurden kultiviert; im Endprodukt finden sich keine Zellen mehr, sondern nur die von ihnen produzierten Proteine.
Medizinische/regenerative Anwendungen: Fötales Gewebe als Ressource
Wundheilung und Hautregeneration
- Eine wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2022 untersuchte fötale Knorpel-Progenitorzellen (hFCPCs). Das sogenannte „Conditioned Media“ dieser Zellen beschleunigt Wundheilung und reduziert narbige Regeneration bei Ratten, durch M2-Makrophagenpolarisation und ECM-Stimulation. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35624315/
- Ein weiterer Überblicksartikel beschreibt, dass fötale Zellen sich aufgrund ihrer Skalierbarkeit und regenerativen Eigenschaften technisch und therapeutisch bei Wund‑ und Narbenbehandlungen als vielversprechend erweisen – inklusive erster klinischer Phase‑I/II-Versuche. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22363853/
- Auch das Secretome humaner fetaler Haut-Stammzellen (hFSSC) wurde in einer Studie untersucht: Es fördert die Angiogenese, beschleunigt Heilung bei durch Strahlung verursachten Hautverletzungen und erhöht relevante Wachstumsfaktoren. Human fetal skin-derived stem cell secretome enhances radiation-induced skin injury therapeutic effects by promoting angiogenesis - Stem Cell Research & Therapy
Fazit: Eine organisierte Verwertungskette
Diese belegten Fälle zeigen: Die Nutzung frischen fötalen Gewebes aus Spätabtreibungen ist kein zufälliges Nebenprodukt der Forschung, sondern Teil einer strukturell organisierten, teils vertraglich geregelten Kette, in der medizinische Forschung, klinische Durchführung und institutionelle Koordination eng miteinander verflochten sind. Die Qualität des Gewebes beeinflusst unmittelbar das Timing und die Art des Abbruchs – mit messbaren ökonomischen und forschungstechnischen Interessen. Damit entsteht eine „Verwertungslogik“, bei der der Beginn des menschlichen Lebens zu einer Ressource im biotechnologischen System wird – und ethische Grenzen zunehmend aufgeweicht erscheinen.
12. Ökonomische Abhängigkeit vom Abtreibungsangebot
Ein erheblicher Teil der Einnahmen großer Abtreibungsanbieter stammt direkt aus dem Abtreibungsangebot. Laut den offiziellen Geschäftsberichten von Planned Parenthood machen Abtreibungen rund 37% der klinischen Einnahmen aus.
Diese strukturelle Abhängigkeit schafft institutionelle Anreize:
Aktive Werbung für Abtreibungen
Marginalisierung von Alternativen wie Adoption oder psychologischer Beratung
Depriorisierung des Lebensschutzgedankens
Quelle: Planned Parenthood Annual Report 2021–2022
13. Abtreibung im internationalen Entwicklungsmarkt
Internationale Organisationen wie UNFPA, Marie Stopes International und die International Planned Parenthood Federation (IPPF) fördern Abtreibungsprogramme in Afrika, Asien und Lateinamerika – unter dem Deckmantel von „reproduktiver Gesundheit“.
Eine Form von bevölkerungspolitischer Steuerung, die insbesondere den globalen Süden betrifft – eine postkoloniale Kontrolle, die nicht selten an kulturellen oder religiösen Realitäten vorbeigeht.
Quellen:
UNFPA – Reproductive Health Programs
IPPF – Global Programs
Marie Stopes International
14. Psychologisierung & Technisierung: Entmenschlichung durch Sprache und Praxis
Abtreibung wird zunehmend als routinierter Akt dargestellt – Begriffe wie „Gewebemasse“, „medizinischer Eingriff“ oder „Produkt der Empfängnis“ entmenschlichen den Vorgang sprachlich und moralisch. Die distanzierte Sprache ermöglicht technokratische Handhabung ohne ethische Reflexion. Die Folge ist eine sprachliche Entmenschlichung, die Verantwortung verschleiert und moralische Distanz schafft.
Quelle: Studien zur sprachlichen Entpersonalisierung im bioethischen Diskurs (u. a. Hastings Center Report und diverse Sprachanalysen feministischer und bioethischer Diskurse)
15. BigTech & PR: Medienkampagnen zur Normalisierung
Konzerne wie Google, Meta (Facebook, Instagram) oder YouTube zensieren Inhalte, die kritisch mit Abtreibung, Organhandel oder bioethischer Forschung umgehen. Gleichzeitig fördern sie aktiv pro-abtreibungsfreundliche Inhalte – u. a. durch:
Anzeigenpartnerschaften mit Planned Parenthood
Algorithmische Herabstufung kritischer Videos
Sperrung journalistischer oder investigativer Kanäle
Quellen:
https://www.liveaction.org/news/7-things-big-tech-suppress-live-action?utm
https://www.theverge.com/interface/2019/9/12/20861589/facebook-abortion-fact-check-science-feedback-lila-rose-hawley-cruz?utm
https://old.techtransparencyproject.org/articles/google-helps-fake-abortion-clinics-target-low-income-women?utm
https://www.nejm.org/doi/abs/10.1056/NEJM198904203201624?utm
16. Rechtsunsicherheit & ungleiche Strafverfolgung
Während Whistleblower wie David Daleiden strafrechtlich verfolgt wurden – etwa wegen verdeckter Kameraaufnahmen in US-Abtreibungskliniken – blieben mögliche Verstöße durch Organisationen wie Planned Parenthood bislang juristisch folgenlos.
Dies betrifft etwa mutmaßliche Verstöße gegen:
den „Born-Alive Infants Protection Act“
Gesetze zur Kommerzialisierung menschlichen Gewebes
Es zeigt offensichtlich, dass politisch motivierte Strafverfolgung einseitig angewendet wird.
Quellen:
Center for Medical Progress (CMP)
Alliance Defending Freedom (ADF)
US Congressional Hearings, 2015–2021
Stimmen aus der Medizin – Gewissen der Fachleute
Diese Stimmen belegen ein wachsendes Bewusstsein in der Medizin: Die zuvor genannten Praktiken sind kein Einzelfall, sondern moralisch tief besorgniserregend.
Dr. med. Johann Wilde – Anatom und Lebensrechtler
- Zitat: „Der Mensch ist Mensch von Anfang an !
Das bedeutet: Auch in der Frühentwicklung sind Zygote, Präembryo, Embryo und Fetus spezifisch menschlich und unterscheiden sich damit natürlich bereits in den ersten Tagen und Wochen im Aussehen von den Frühstadien jeglicher Säugetiere.
Es ist der Mensch in seiner ursprünglichen urtümlichsten Gestalt.“
Dr. Bernard Nathanson, Gynäkologe und ehemaliger Abtreibungsarzt
- Zitat: „Ich habe vielen Frauen geschadet.“ Nathanson war Mitbegründer einer Abtreibungsklinik in New York, änderte später aber seine Haltung und wurde zum Lebensrechtsaktivisten.
- Quelle: https://www.livenet.ch/themen/people/portraits/300016-ich_habe_vielen_frauen_geschadet.html
Dr. Anthony Levatino, Gynäkologe
- Zitat: Seine Perspektive änderte sich dramatisch, als er erkannte, dass jedes abgetriebene Kind ein Sohn oder eine Tochter von jemandem war. Levatino führte über 1200 Abtreibungen durch, distanzierte sich später davon und tritt heute für den Schutz ungeborenen Lebens ein.
- Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=cweSi3W7NbI
Dr. Maureen Condic, Neurobiologin
- Zitat: „Das menschliche Leben beginnt mit der Befruchtung.“
- Quelle: https://www.thepublicdiscourse.com/2019/09/56416/?utm
https://www.lifesitenews.com/blogs/human-life-begins-at-conception-this-is-a-fact-not-a-partisan-bias/?utm
Dr. Jerome Lejeune, Genetiker
- Zitat: „Es gibt keine humane Rechtfertigung für die Tötung eines Menschen mit Down-Syndrom.“
- Quelle: https://www.lifesitenews.com/blogs/human-life-begins-at-conception-this-is-a-fact-not-a-partisan-bias/?utm , https://www.fondationlejeune.org/?utm
Dr. Bernard Häring, katholischer Moraltheologe und Arzt
- Zitat: „Der Hippokratische Eid verpflichtet uns, Leben zu schützen, nicht es zu zerstören.“
- Quelle: Häring, B. Medical Ethics, 1977 https://www.cmq.org.uk/CMQ/2017/Aug/bernard_haring_and_his_medical_e.html?utm
Dr. John Willke, Gynäkologe und Lebensrechtsführer
- Zitat: „Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Fötus und einem Neugeborenen – beide sind Menschen.“
- Quelle: Willke Biography, https://www.washingtonpost.com/archive/lifestyle/magazine/1990/04/22/the-dispassion-of-john-c-willke/5d8be81a-7521-4986-b7c4-b052765349ac/?utm
Dr. Ray Guarendi, Psychologe
- Zitat: „Wahre Wissenschaft ehrt das Leben in all seinen Stadien.“
- Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=hLmHSPGqgrU
Dr. Elizabeth Mech, Bioethikerin
- Zitat: „Der Schutz des ungeborenen Lebens ist grundlegend für eine humane Gesellschaft.“
- Quelle: Mech, E. (2019). Bioethics and the Human Person. Springer Verlag
Dr. Maureen Condic – Neurobiologin
- Zitat: „Das menschliche Leben beginnt mit der Befruchtung.“
- Quelle: Artikel „A Scientific View of When Life Begins“ des Lozier Institute, in dem Dr. Condic die wissenschaftlichen Grundlagen darlegt, warum menschliches Leben mit der Befruchtung beginnt. https://lozierinstitute.org/a-scientific-view-of-when-life-begins/?utm
Dr. Jerome Lejeune – Genetiker
- Zitat:“ Lejeune entdeckte die Ursache des Down-Syndroms und setzte sich gegen die Selektion von Menschen mit Behinderungen ein.“
- Quelle: Artikel „Jérôme Lejeune (1926-1994): A Pioneer in Uncovering the Connection Between Congenital Conditions and Chromosomal Anomalies“ auf PubMed Central, der sein Leben und seine wissenschaftlichen Beiträge dokumentiert. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11725334/?utm
Dr. Mildred Jefferson – Chirurgin und Lebensrechtsaktivistin
- Zitat: „Abtreibung ist die größte Menschenrechtsverletzung unserer Zeit.“
- Quelle: National Right to Life Committee. Artikel „Doctor Mildred Fay Jefferson, In Her Own Words“ der Harvard Crimson, der ihre Perspektive als Ärztin und Aktivistin beleuchtet. https://www.thecrimson.com/article/2021/10/21/Dr-Mildred-Fay-Jefferson/?utm
Dr. Carlo Bellieni – Neonatologe
- Zitat: „Das ungeborene Kind empfindet Schmerz – das ist wissenschaftlich belegt.“
- Quelle: Artikel „Editorial: Fetal analgesia: a conundrum for the physiologist, a tenet for the surgeon“ in der Fachzeitschrift Frontiers in Pain Research, der die Erkenntnisse zur Schmerzwahrnehmung von Föten zusammenfasst. https://www.frontiersin.org/journals/pain-research/articles/10.3389/fpain.2024.1478396/full?utm
Gesellschaftliche Verantwortung: Für eine Kultur der Menschlichkeit
Diese Aspekte lassen erkennen: Das Geschäft mit Abtreibung ist kein rein medizinisches Thema. Es bildet ein verflochtenes System aus ökonomischen Interessen, bioethischen Grauzonen, politischem Einfluss, medial-strategischer Kontrolle und strategischer sprachlicher Entmenschlichung.
Ob menschliches Leben mit der Empfängnis beginnt oder erst, wenn es als ‚gewollt‘ gilt, richtet sich heute nicht mehr nach Moral und Naturgesetz, sondern nach dem Markt – die größte Schande unserer Zeit.
Die dokumentierten Vorgänge bei Planned Parenthood zeigen eine Verrohung, die weit über die einzelne Organisation hinausgeht. Sie spiegeln eine gesellschaftliche Entwicklung, in der menschliches Leben entwertet, moralische Grenzen verschoben und ethische Prinzipien zugunsten von Profit und politischen Interessen preisgegeben werden. Diese Verrohung bedroht nicht nur das ungeborene Leben, sondern auch die soziale und moralische Integrität der gesamten Gesellschaft.
Derartige Entwicklungen gefährden nicht nur das Recht auf Leben der verletzlichsten Menschen, sondern auch das Fundament ethischer Werte, auf denen eine menschliche Gesellschaft beruhen sollte. Eine offene, sachliche und breit angelegte gesellschaftliche Debatte ist notwendig, um den Schutz menschlichen Lebens wieder in den Mittelpunkt zu rücken und die medizinische Forschung auf ethisch vertretbare Weise voranzutreiben.
Die erschreckenden Enthüllungen über den Handel mit abgetriebenen Babys und die damit verbundenen ethischen Verfehlungen stellen eine schwere Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Sie zeigen, wie weit der Verlust an Mitmenschlichkeit bereits fortgeschritten ist – von der medizinischen Praxis über politische Strukturen bis hin zur öffentlichen Wahrnehmung.
Es ist dringend erforderlich, dass wir als Gesellschaft innehalten und uns neu auf die grundlegenden Werte besinnen, die unser Zusammenleben tragen: Respekt vor dem Leben, Schutz der Schwächsten und die Wahrung der Menschenwürde – gerade auch für ungeborene Kinder.
Wir brauchen eine klare und mutige öffentliche Debatte, die sich nicht von wirtschaftlichen Interessen, ideologischer Verblendung oder politischem Opportunismus leiten lässt. Stattdessen gilt es, Transparenz zu schaffen, Menschen zu schützen, die das Unrecht aufzeigen, um ethisch fragwürdige Praktiken konsequent zu unterbinden.
Gleichzeitig muss der Hippokratische Eid – das Gebot, Leben zu schützen und nicht zu schaden – wieder oberste Priorität erhalten. Ärzte und medizinisches Personal tragen eine besondere Verantwortung, sich nicht instrumentalisieren zu lassen und für den Schutz der Menschenwürde einzutreten.
Die Geschichten der Überlebenden, die Stimmen aus der Medizin und die Dokumentationen solcher Praktiken fordern uns auf, nicht wegzusehen, sondern aktiv für eine Kultur der Menschlichkeit einzutreten. Nur so können wir verhindern, dass diese Entmenschlichung weiter um sich greift und unsere Gesellschaft die Grundlage moralischer Orientierung verliert.
Schutz des Lebens ist kein Luxus, sondern ein unverzichtbares Fundament für eine gerechte, mitfühlende und lebenswerte Gesellschaft. Jeder Mensch verdient Achtung – vom ersten Moment an.
In der Wahrheit liegt Heilung – und in Christus das Leben
Von Ewigkeit geliebt – Der Mensch und seine unvergängliche Würde
Jeder Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen, von der ersten Sekunde seines Daseins an. Niemand ist „zu klein“, um nicht eine unendliche Würde zu tragen. Und kein Verbrechen – so verborgen oder systematisch es auch sei – kann größer sein als Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Trotz der tief erschütternden Realitäten, die diese Dokumentationen zum Lebensschutz aufzeigen, dürfen wir als Christen nicht in Verzweiflung verharren.
Denn unser Glaube bekennt:
„Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ (Joh 1,5)
Wo menschliches Leben entwürdigt und geopfert wird, ist Gott nicht fern –
sondern gegenwärtig:
in jedem ungeborenen Kind,
in jedem verwundeten Herzen,
in jeder aufbrechenden Stimme, die für das Leben spricht.
Wir dürfen nicht resignieren angesichts der Mächte dieser Welt, die den Tod normalisieren und das Leben relativieren. Vielmehr sind wir als Christen berufen, mit Hoffnung und Liebe zu antworten – nicht mit Hass, sondern mit der Kraft der Wahrheit. Der Einsatz für das ungeborene Leben ist kein politisches Anliegen, sondern ein geistlicher Auftrag. Es ist Christus selbst, den wir im Antlitz des ungeborenen Kindes erkennen – „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).
Unsere Antwort muss eine Kultur des Lebens sein: durch Gebet, durch Aufklärung, durch konkrete Hilfe für Mütter in Not, durch den Schutz der Wahrheit und durch mutiges Zeugnis in Öffentlichkeit, Medizin, Politik und Medien. Gerade junge Menschen, die auf der Suche nach Sinn sind, finden im Schutz des Lebens eine radikale und befreiende Wahrheit: Jeder Mensch ist gewollt. Geliebt. Von Gott berufen.
Und so gilt trotz allem: Die Liebe ist stärker als der Tod (vgl. Hld 8,6). Wer heute in Treue für das Leben einsteht, steht auf der Seite Gottes – und damit auf festem Grund. Möge Gott uns allen Mut schenken, die Wahrheit zu bezeugen, alle Herzen zu berühren, die verführt oder verletzt sind, und alle Kinder zu schützen, die stumm auf ihr Recht zu leben hoffen.
Maria, himmlische Mutter aller Seelen – bitte für uns.
Heiliger Josef, treuer Beschützer – steh uns bei.
Heiliger Geist – gib uns Weisheit, Kraft und Mut zur Umkehr.
Denn „wo die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden“ (Röm 5,20).
In dieser Gnade ruht unsere Hoffnung – und mit ihr die Gewissheit: Das Leben – Christus – wird siegen!
Quellen (Auswahl):
- NCBI, Science, Center for Bio-Ethical Reform UK
- Funding-Informationen: Forbes, NPR, InfluenceWatch, EU, Sida
- Plotkin-Depositionen (Rötelnimpfstoff) https://www.youtube.com/watch?v=YqgW7O4BKvA
- Kamala Harris & CMP-Videounterdrückung https://www.lifesitenews.com/news/rip-off-a-leg-or-two-undercover-video-exposes-how-planned-parenthood-harvests-baby-organs/?utm_source=daily-usa-2024-08-09&utm_medium=email
- https://legitim.ch/schock-gestaendnis-einer-ehemaligen-mitarbeiterin-planned-parenthood-hielt-abgetriebene-babys-am-leben-um-herz-und-gehirn-zu-verwerten/
- https://www.centerformedicalprogress.org/2021/08/aborted-infants-continued-blood-flow-advertised-in-racist-university-of-pittsburgh-grant-application-to-nih/
10. https://www.centerformedicalprogress.org/human-capital/how-planned-parenthood-profits-from-fetal-tissue-donation/
11. Center for Medical Progress. (2015a). Special Report: Partial Birth Abortion at Planned Parenthood. https://www.centerformedicalprogress.org/human-capital/special-report-partial-birth-abortion-at-planned-parenthood/
12. Planned Parenthood. (2015). Report and Letter to Congress Outline Substantial Deceptive Editing in Anti-Abortion Video Campaign. https://www.plannedparenthood.org/about-us/newsroom/press-releases/report-and-letter-to-congress-outline-substantial-deceptive-editing-in-anti-abortion-video-campaign1
13. Live Action. (2017). Forensic Analysis Finds Full Planned Parenthood Videos Authentic. https://www.liveaction.org/news/forensic-analysis-finds-full-planned-parenthood-videos-authentic/
14. Center for Medical Progress. (2021). Fetal Trafficking Under Oath. https://www.centerformedicalprogress.org/fetal-trafficking-under-oath/
15. https://www.lifesitenews.com/news/rip-off-a-leg-or-two-undercover-video-exposes-how-planned-parenthood-harvests-baby-organs/?utm_source=daily-usa-2024-08-09&utm_medium=email
Ihr BUSINESS ist Mord – KINDERMORD
perfider und heimtückischer geht nicht mehr
Untersuchung findet Beweise dafür, dass Planned Parenthood Körperteile von abgetriebenen Babys verkauft
Dokumente, die vom Center for Medical Progress (CMP), einer Pro-Life-Organisation, durch eine Anfrage nach öffentlichen Aufzeichnungen gesichert wurden, haben ergeben, dass die University of California in San Diego die Körperteile von abgetriebenen Babys von Planned Parenthood gekauft hat.
Das "Biological Transfer Agreement", das vom CMP aufgedeckt wurde, enthielt eine Vereinbarung über den Transfer von "proprietärem Material" von Planned Parenthood San Diego, einschließlich "fötalem und plazentarem Gewebe".
"Diese neuen Beweise zeigen, dass Planned Parenthood Körperteile von spät abgetriebenen Babys verkauft und damit gegen Bundesgesetze verstößt, und zwar für weit mehr Geld, als jemals zuvor diskutiert wurde", sagte David Daleiden, Gründer des CMP.
Daleiden wies in den Aufnahmen, die er dem Repräsentantenhaus zeigte, darauf hin, dass dies zu Planned Parenthoods Bilanz der Barbarei gegenüber Frühgeborenen beiträgt. …
Die Führungskräfte von Planned Parenthood haben Kenntnisse über den Handel mit Körperteilen und Organen von Babys …
"Was der Chefarzt von Planned Parenthood Gulf Coast in diesem Clip beschreibt, ist die Verstümmelung eines vier-, fünf- oder sechsmonatigen Babys während der Geburt, um ihren Verstoß gegen das Abtreibungsgesetz zu vertuschen, um mehr Körperteile abgetriebener Babys zu verkaufen", sagte Daleiden während der Anhörung. …
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Zelllinien von ungeborenen Kindern in der Impfstoffforschung und Herstellung
Eine ethische Betrachtung
Zelllinien, die aus Gewebe ungeborener Kinder gewonnen wurden, dienen seit Jahrzehnten der Forschung und Herstellung von Impfstoffen. Dabei sind die Hintergründe und Methoden, wie diese Zelllinien entstehen, häufig nicht bekannt oder werden verschwiegen.
Lernen Sie die Babys kennen, die für die Herstellung von Impfstoffen verwendet wurden:
https://www.youtube.com/watch?v=muwpPyRKY1Y
Transparenz ist ein unverzichtbares ethisches Gebot.
Nur durch vollständige Offenlegung können Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen und diese Entmenschlichung beendet werden.
Aus vielfachen medizinischen und wissenschaftlichen Quellen (z. B. Studie Walvax-2, NCBI 2015, Universitätsantrag Pittsburgh 2016, Kanadische Studie 1952) ist belegt:
- Die ungeborenen Kinder werden lebend entbunden,
- ihre Organe werden ohne Narkose entnommen – das Schmerzempfinden von Föten ab der 8. Schwangerschaftswoche ist wissenschaftlich anerkannt,
- die Organentnahme erfolgt, während Herzschlag und Blutzirkulation noch aktiv sind, um die Qualität der entnommenen Zellen zu gewährleisten (der sogenannte „warme Ischämiezeitraum“),
- die unmittelbare Todesursache ist somit nicht die Abtreibung selbst, sondern die Entnahme der Organe durch Vivisektion.
Diese Praxis verletzt die Würde der ungeborenen Kinder – als menschliche Wesen haben sie das gleiche fundamentale Recht auf Achtung und Leben, wie es jedem geborenen Menschen zusteht. Die bewusste Tötung durch Organentnahme ist ein schwerwiegendes ethisches Problem und ein Verstoß gegen die Grundprinzipien der Menschenwürde und des Schutzes des Lebens.
Doch nicht nur die grausame Praxis selbst ist verwerflich, auch die gesellschaftliche Reaktion darauf wirft schwerwiegende ethische Fragen auf:
1. Aktive Verdrängung
Die Informationen sind bekannt, werden aber häufig heruntergespielt oder verzerrt, um den eigenen Lebensstil nicht hinterfragen zu müssen. Dies ist kein Mangel an Wissen – es ist eine bewusste Entscheidung, sich der Verantwortung zu entziehen – auf Kosten anderer Menschen.
2. Egoismus als Maßstab
Der eigene Vorteil – sei es ein besseres, längeres oder gesünderes Leben – wird höher gewichtet als das Leid und das Recht auf Leben anderer. Dieser rücksichtslose Egoismus verhindert Mitgefühl und echte Solidarität.
3. Verantwortungslosigkeit in der Praxis
Wer sich weigert, Konsequenzen aus dem eigenen Wissen zu ziehen, lehnt die Mitverantwortung für die globalen Folgen des eigenen Handelns ab. Diese Verantwortungslosigkeit zeigt sich nicht nur im aktiven Tun, sondern vor allem im bewussten Nicht-Handeln trotz besseren Wissens.
4. Stille Komplizenschaft
Das Ignorieren oder Verdrängen von Fakten schützt indirekt ausbeuterische und menschenverachtende Systeme. Wer dies tut, legitimiert diese durch sein Verhalten – auch wenn er es sich selbst nicht eingestehen will. Gleichgültigkeit wird so zur stillen Unterstützung von Ungerechtigkeit.
5. Gefährliche Normalisierung
Weil solche egoistischen und verantwortungslosen Haltungen zunehmend gesellschaftlich akzeptiert oder verharmlost werden, verfestigt sich ein Klima, in dem Ausbeutung als normal gilt und wahre Mitmenschlichkeit an Bedeutung verliert.
Egoismus gepaart mit Verantwortungslosigkeit gegenüber Mitmenschen führt dazu, dass das Leiden unschuldiger Kinder verdrängt wird, solange man selbst davon profitiert. Wer diese Tatsachen kennt und dennoch relativiert, lehnt nicht nur die Wahrheit ab, sondern handelt aktiv gegen Mitmenschlichkeit. Dies ist keine bloße Erkenntnislücke – es ist eine ethische Bankrotterklärung und Ausdruck tiefer Gleichgültigkeit.
Angesichts dieser Tatsachen ist es eine ethische Konsequenz, bewusst auf Produkte und Impfstoffe zu verzichten, die mit Zelllinien von abgetriebenen Kindern in Zusammenhang stehen. Konsum und Akzeptanz solcher Produkte unterstützen indirekt diese ethisch fragwürdigen Praktiken und verhindern so einen notwendigen gesellschaftlichen Wandel.
Es liegt an uns allen, Verantwortung zu übernehmen, Transparenz einzufordern und – insbesondere den Respekt vor dem menschlichen Leben – wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Nur so kann Würde geachtet und moralische Integrität gewahrt bleiben.
Mehr wesentliche Fakten, Beweise, Zeugenaussagen und Berichte zu diesem Thema darunter herunterladen.
Bischof Athanasius Schneider zur Covid Verantwortung des Vatikans auf die abtreibungsbefleckte Impfung der fötalen Industrie und zu Einflüssen auf die Kirche bis zum Great Reset
(16 Min. Interview)
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=Unj2zgtCqHQ&feature=youtu.be
Es gibt nur eine Seite – die des Lebens
Abschnitte:
Mensch von Anfang an – und deshalb unantastbar
Die Würde des Menschen beginnt mit der Empfängnis
Das ungeborene Kind ist das verletzlichste und schutzbedürftigste Leben, das es gibt
Abtreibung als Vertrauensbruch – wenn Schutz versagt
Warum wir dieses Leben schützen müssen
Das unermessliche Unrecht der Abtreibung schreit zum Himmel
Appell an unser Herz und Gewissen
Verantwortung für das Morgen
Die Verantwortung der Generationen
Eine Kultur des Lebens beginnt beim Mut zur Wahrheit
Ein Appell an Gewissen und Politik
Gebet von S. E. Bischof Athanasius Schneider
Mensch von Anfang an – und deshalb unantastbar
Menschliches Leben beginnt nicht irgendwann – es beginnt mit der Empfängnis.
Von diesem ersten Augenblick an ist das ungeborene Kind nicht ein „Zellhaufen“, nicht bloß ein „werdender Mensch“, sondern ein Mensch im Werden – einzigartig, unersetzbar, von Gott gewollt.
Deshalb ist jede gewollte Abtreibung – ungeachtet juristischer Definitionen – eine tiefgreifende Verletzung der Menschenwürde.
Sie vernichtet nicht nur biologisches Leben, sondern das Leben eines beseelten Menschen, der von der Empfängnis an Träger unverlierbarer Würde ist – und dem die Gesellschaft den Schutz verweigert, den sie anderen gewährt.
Es ist unsere Aufgabe, dieser Stimme Gehör zu verschaffen – nicht aus Verurteilung, sondern aus Verantwortung. Denn weil der Mensch von Anfang an Mensch ist, ist sein Lebensrecht nicht verhandelbar.
Die Würde des Menschen beginnt mit der Empfängnis
Von der ersten Sekunde an ist der Mensch Träger dieser unverlierbaren Würde – nicht durch Eigenschaften wie Bewusstsein oder Selbstständigkeit, sondern allein durch sein Menschsein. Wer diesen Schutz infrage stellt, legt den Maßstab für Menschsein willkürlich fest – das ist ein ethisches Fehlurteil und eine Tragödie.
Philosophisch wie theologisch gilt diese Würde als grundlegend und unverhandelbar. Ein gesellschaftliches Versagen liegt vor, wenn diese Schutzbedürftigkeit ignoriert oder geleugnet wird – und damit das Verständnis vom Menschsein selbst in Frage gestellt wird.
Das ungeborene Kind ist das verletzlichste und schutzbedürftigste Leben, das es gibt
Bereits ab dem 22. Tag nach der Befruchtung beginnt sein Herz zu schlagen , (https://lozierinstitute.org/the-science-behind-embryonic-heartbeats-a-fact-sheet/?utm) ab der 8. Woche reagiert es auf Berührungen und äußere Reize, und etwa ab der 12. Woche ist Schmerzempfinden möglich (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35321491/). Diese biologische und neurologische Realität verpflichtet uns moralisch, dieses Leben zu schützen und zu bewahren.
Abtreibung als Vertrauensbruch – wenn Schutz versagt
Das ungeborene Kind vertraut auf seine Mutter als Schutzraum – den sichersten Ort, den es kennt. Doch bei einer Abtreibung wird dieses Vertrauen gebrochen: Ein Leben, das vollkommen auf Fürsorge angewiesen ist, wird vorsätzlich ausgelöscht. Was ist dieser Eingriff anderes als ein schweres medizinisches und ethisches Versagen einer ganzen Gesellschaft?
Es ist zutiefst heimtückisch, dass das Kind ohne jede Möglichkeit zur Verteidigung im Mutterschoß ausgeliefert ist und mit Gewalt aus seinem vertrauten „Zuhause“ gerissen wird.
Auch die Mutter erfährt oft einen Vertrauensbruch – durch eine Gesellschaft, die sie mit Druck, Unsicherheit oder mangelnder Unterstützung allein lässt und ihr suggeriert, Abtreibung sei ein einfacher Ausweg – ohne die Folgen zu benennen.
Wirkliche Hilfe sieht anders aus: Unterstützung, Begleitung und Respekt vor beiden Leben – Mutter und Kind.
Warum wir dieses Leben schützen müssen
Die Schutzbedürftigkeit des ungeborenen Kindes ist keine Meinung und nicht relativierbar, sondern eine objektive Tatsache – und sie ruft nach moralischer Klarheit:
- Das ungeborene Kind, das sich nicht selbst schützen kann, hat Anspruch auf den stärksten Schutz.
- Jeder bewusste Bruch dieses Vertrauens ist eine Verletzung der Menschlichkeit.
- Gesellschaften, die diese Schutzbedürftigkeit ignorieren, verlieren ihren moralischen Kompass.
Das unermessliche Unrecht der Abtreibung schreit zum Himmel.
Vom ersten Augenblick an trägt jede menschliche Seele Gottes Bild in sich.
Die Menschheit ist heute schwer belastet durch die unaussprechliche Schuld des vom Satan angestifteten Genozids an den Ungeborenen.
Satan, der „Mörder an Anbeginn“ begnügt sich nicht allein mit der Zerstörung werdenden menschlichen Lebens – sondern fügt ihm weitere Erniedrigungen zu:
Durch die Ausbeutung und Vermarktung von Zellen und Körperteilen ermordeter ungeborener Kinder, wodurch die Kultur des Todes noch in unvorstellbarem Ausmaß erweitert wird.
(nach S. E. Bischof Athanasius Schneider)
Appell an unser Herz und Gewissen
Jedes ungeborene Kind ist ein stiller Ruf nach Schutz – ein Leben, das unsere Stimme braucht, weil es sich noch nicht selbst verteidigen kann. Wenn wir wegschauen oder schweigen, brechen wir dieses zarte Vertrauen – und verlieren einen Teil unserer eigenen Menschlichkeit.
Es liegt an uns, denen eine Stimme zu geben, die keine haben, und jenen Halt zu schenken, die ihn dringend brauchen.
Lasst uns gemeinsam dafür eintreten, dass Mitgefühl mehr zählt als Bequemlichkeit – und dass wahre Freiheit immer Leben schützt.
Denn am Ende sind wir nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir zu verhindern versäumen.
Verantwortung für das Morgen
Wer das menschliche Leben im kleinsten und schwächsten Stadium missachtet, untergräbt das Fundament jeder gerechten Gesellschaft.
Wir dürfen uns nicht täuschen: Die Entscheidung, ob ein Leben schützenswert ist, kann niemals zur Verhandlungsmasse politischer oder ideologischer Interessen werden. Wer hier Neutralität beansprucht, hat bereits Partei ergriffen – gegen das Leben.
Diese Frage ist nicht nur moralisch oder religiös. Sie ist eine Frage der Zivilisation.
Wie eine Gesellschaft mit ihren Schutzlosesten umgeht, zeigt, wie sie mit dem Menschen an sich umgeht.
Wenn das Lebensrecht von Zustimmung, Nützlichkeit oder Lebensumständen abhängt, verliert es seinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit – und wir alle unsere Sicherheit.
Die Verantwortung der Generationen
Was wir heute dulden, prägt die Welt von morgen.
Wenn wir den Schutz des ungeborenen Lebens aufgeben, öffnen wir einer Haltung Tür und Tor, in der Würde nicht mehr jedem Menschen selbstverständlich zusteht, sondern verliehen oder entzogen wird – je nach Alter, Zustand, Nutzen.
Doch eine Gesellschaft, die anfängt, Menschen nach Kriterien des „Werts“ zu sortieren, verliert sich selbst.
Eine Kultur des Lebens beginnt beim Mut zur Wahrheit
Es braucht den Mut, Unbequemes auszusprechen.
Das ungeborene Kind ist nicht ein Teil des Körpers der Mutter – es ist ein eigenständiges Leben, mit eigenem Herzschlag, eigener DNA, eigenem Schicksal.
Jedes dieser Kinder ist gewollt – vielleicht nicht von Menschen, aber von Gott selbst.
Deshalb ist es keine Frage der Wahlfreiheit, sondern der Gerechtigkeit, dieses Leben zu schützen.
Ein Appell an Gewissen und Politik
Es ist Zeit, klare Grenzen zu ziehen:
Schutz des Lebens bedeutet Schutz der Schwächsten.
- Für das ungeborene Kind, das sich nicht wehren kann.
- Für die Mutter, die echte Unterstützung braucht – nicht Druck zur Tötung des eigenen Kindes.
- Für eine Gesellschaft, die Leben achtet, anstatt es zu zerstören.
Es ist Zeit, das Vertrauen wiederherzustellen – für den Schutz derjenigen, die ihn am dringendsten brauchen.
In der politischen und gesellschaftlichen Debatte darf es keine Rede von „zwei gleichwertigen Seiten“ geben: Es gibt nur eine Seite – die des Lebens.
Wenn der Mutterleib, der ursprünglichste Schutzraum des Menschen, zu einem Ort der Tötung wird, verlieren wir mehr als Kinder – wir verlieren unsere Menschlichkeit.
Jetzt ist die Zeit, das Vertrauen wiederherzustellen und für eine Kultur einzutreten, die Leben schützt, achtet und bewahrt.
Gebet von S. E. Bischof Athanasius Schneider (Auszug)
Barmherziger Gott, hilf uns, Herzen, Geist und Gesetze zu verändern, damit wir die Menschenwürde achten, lieben, verteidigen und ihr dienen. Stärke uns, den industriellen Mord an ungeborenen Kindern zu beenden – Kinder, deren Körper missbraucht, als Ware behandelt, entsorgt und ihrer ihnen zustehenden Achtung als Person beraubt werden. Lehre uns, Zeugnis abzulegen vom unvergleichlichen Wert und der Heiligkeit jedes einzelnen ungeborenen Kindes.
Schöpfungsglaube vs. Klimareligion
Dekan Steinwender widmet sich einem brandaktuellen Thema: dem Klimawandel und geht der Frage nach, inwieweit das eigenen Menschen- und Gottesbild Einfluss auf die Einschätzung von Vorgängen in der Natur hat.
Gibt es überhaupt einen menschengemachten Klimawandel oder könnte eine Erwärmung der Erde im Schöpfungsplan Gottes vorgesehen sein?
Wie kann man mit den von Medien und Politik geschürten Zukunftsängsten umgehen und gibt es nicht vielleicht viel mehr einen geistlichen Zusammenhang zwischen dem Verhalten des Menschen und dem Klima?
In diesem spannenden und wertvollen Gespräch werden wesentliche Fragen erörtert und Perspektiven für einen christlichen Blickwinkel auf diese Thematik eröffnet.
https://www.youtube.com/watch?v=gGLYdvKj2OM
„Im Namen des Klimas“
… also lautet der Titel jenes Buches, das unsere neue Staatssekretärin für Energie
verfasst hat. Sie heißt Elisabeth Zehetner und trat im März dieses Jahres ihr Amt an.
Der provokante Titel veranlasste mich als Christin, darüber zu philosophieren,
inwieweit das Klima schon eine echte Glaubensangelegenheit geworden ist und
worum die Klimareligions-Spinne ihre seltsamen Netze webt. Das christliche
Kreuzzeichen beginnt mit: Im Namen des Vaters. Religio bedeutet: sich
zurückverbinden. Das wollen wir heute ein wenig versuchen.
Eine Betrachtung von Angelika Starkl
Als ich vor einiger Zeit in der Stadt München als Oma mit meinem Enkelkind im Wagen
spazierte, kam ich mit einer jungen Frau ins Gespräch. Dabei fiel dieser Satz: „Ich würde nie
eine Partei wählen, die nicht das Klima schützt“, erklärte mir die Dame im Brustton der
Überzeugung. Ich fragte sie, wie sie das Klima denn schützen wolle, worauf sie mir erklärte,
durch Müllvermeiden, durch Eindämmung der Abgase in der Luft und durch schonenden
Umgang mit unserer „Mutter Erde“.
Gut. Das sind Argumente. Nur: Es sind Argumente fürden Umweltschutz. Mit Klima hat das wenig zu tun. Die Umweltzerstörung trifft uns viel dramatischer als das Klima.
Mir kam damals die Idee, dass viele Menschen die Begriffe Klima und Umwelt in einen Topf zusammenwerfen, als gehörten sie zusammen. Heute wissen wir:
Sie beißen sich! Das Schlagwort Klimaschutz ist eine Erfindung, ein Framing von erfahrenen
Strategen, mit dem Ziel, Menschen im Denken zu manipulieren. Sie haben Erfolg, wenn man
sich die Kinder ansieht, wie sie sich auf den Straßen, Plätzen oder Flughäfen festkleben, im
festen Glauben, dass sie damit die Welt retten können. Sie sind die heutigen Jünger der
Klimareligion, die hingebungsvollen Anbeter der „heiligen Greta“, die den Freitag für ihre
Zukunft zum Feiertag erklären.
Das Klima wird mit Kunstworten und Slogans ummantelt
Das Klima ist definiert als die Zusammenfassung der Wettererscheinungen, die den mittleren
Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort oder in einem mehr oder weniger großen
Gebiet charakterisieren. Soweit das Lexikon. Aber als im Jahr 1896 der schwedische
Chemienobelpreisträger Svante August Arrhenius (Verwandter von Greta Thunberg) die sehr
gewagte und bis heute umstrittene Theorie aufstellte, Kohlendioxid könnte zu einer
Erderwärmung führen, wurde das Denken umgepolt im Sinne der Wissenschaft. Dabei
konnte der Schwede der globalen Erwärmung überwiegend positive Seiten abgewinnen. Dass
das CO2 der Erwärmung folgt, und sie nicht anführt, das wissen wir heute längst. Dass CO2
die Pflanzen zum Wachsen bringt, auch. Dass ein Treibhausgas nur im geschlossenen Raum
entsteht ist logisch. Was ist da passiert? Hat man den Leuten einen Floh ins Ohr gesetzt? Die
Klimareligion kommt mit einer Flut von Schlagworten daher. Sind denn diese erdachten
Worthülsen wie Klimawandel, Klimaneutralität, Energiewende, Erderwärmung, Grüne
Energie oder Klimakrise schon so tief in den Sprachgebrauch der Menschen eingepflanzt
worden, dass sie gar nicht mehr hinterfragt werden? Es scheint so.
Die Klimareligion hat ihre Jünger gefunden
Sie wird hochgejubelt, vor allem bei den Jungen. Der Untergang der Welt wird ihnen drohend
geweissagt, sollten sie sich nicht an die Gebote der Klimareligion halten: Verzicht auf Fleisch,
Unterwerfung, Mobilitätseinschränkung, Radfahren statt Autofahren, „Schutz“ der
Atmosphäre, Glaube an Windräder, Photovoltaik und Wärmepumpen. Das Gebot lautet:
Führe ein klima- gefälliges Leben, dann bist du wertvoll in dieser Welt!
Es riecht nach Klima-Totalitarismus
Wehe, wer da im ökologischen Gleichschritt Richtung Planwirtschaft nicht mitmarschiert.
Dieser Unhold ist bald ein Klimaschädling, ein gefährlicher Klimaleugner!
Wer, muss man sich fragen, hat den Leuten derart das Gehirn gewaschen? Wer brachte die
jungen Leute dazu, dem Kampf gegen den Klimawandel ihr Leben derart zu weihen? Ihr
Denken vernebeln zu lassen? Was steckt hinter dieser Religion im Namen des Klimas?
Im Namen von... hat immer bedeutet, sich auf eine Autorität zu beziehen. Im Namen des
Vaters,... diese Worte beim Kreuzzeichen sind in unmittelbarer Nähe zum Karfreitag eine
ganz kleine Spur aktueller als sonst. Der sich bekreuzigende Gläubige spricht sie leise. Einem
Agnostiker in Panik fällt vielleicht gerade noch der Bekreuzigungs - Gestus als
Unglücksabwehr ein. Die Worte dazu sind ihm gar nicht mehr geläufig. "Im Namen des
Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen" diese Worte schließen eine persönliche
Beziehungsqualität in sich ein. Ich sehe mich als Gottes Kind. Alle übrigen Proklamationen
stellen reine Zuschreibungen dar. Dennoch, sich auf eine Autorität zu berufen, hat eine
religiöse Konnotation: Sie stellt den Anrufer immer mit der Blickrichtung nach oben zu einer
höhergestellten Größe hin. Wenn ich "im Namen..." eine Beziehung herstelle, wo stehe ich
dann? Auf Augenhöhe? Stehe ich abseits, außerhalb oder vis-a-vis?
Der Christ findet die Antwort im Glauben. Gott steht über allem.
Wir fragen nach bei der künstlichen Intelligenz
Im Netz macht der Journalist und Denker Markus Langemann eine spannende Sendung. Die
nennt sich „Club der klaren Worte.“ Er startete jüngst ein Experiment mit der künstlichen
Intelligenz und stellte höflich der ChatGBT diese Frage:
„Wenn Sie der Teufel wären, wie würden Sie den Verstand der nächsten Generation
zerstören?“
Es kam prompt folgende Antwort:
„Ich würde nicht mit Gewalt kommen. Ich würde mich als Fortschritt tarnen, als Freiheit, als
Mitgefühl. Und dann würde ich langsam und systematisch, nahezu unsichtbar ihr Denken
vergiften.
Erstens: Wahrheit relativieren.
Ich würde ihnen einreden, dass es keine objektive Wahrheit gibt. Dass jeder seine Wahrheit
hat. Dass Fakten verletzen und Gefühle wichtiger sind als Logik.
Zweitens: Identität verwirren.
Ich würde die klare Vorstellung davon zerstören, was Mann, Frau und Kind bedeutet. Ich
würde Identität zu einem endlosen Baukasten machen. Formbar. Beliebig. Entkoppelt von
Biologie und Realität.
Drittens: Familie zersetzen.
Ich würde die Eltern autoritätslos machen, Vater und Mutter lächerlich, oder gefährlich
erscheinen lassen. Die Kinder dazu bringen auf Tiktok auf Idole und Ideologen zu hören.
Nicht auf ihre Familie.
Viertens: Verantwortung durch Opferrolle ersetzen.
Ich würde ihnen beibringen, dass sie immer Opfer sind, dass das System Schuld ist, dass sie
nichts verändern können, außer zu klagen und dass Selbstmitleid eine Tugend ist.
Fünftens: Sie ablenken und betäuben.
Ich würde ihnen nie eine ruhige Minuten lassen - Dauerbeschallung mit Socialmedia und
Pornografie, Konsum, nie Langeweile. Denn in der Stille könnten sie nachdenken, oder sich
selbst begegnen.
Sechstens: Geschichte umdeuten und auslöschen. Ich würde ihre Vergangenheit
dämonisieren, ihre Kultur als Schande hinstellen, ihre Helden stürzen, ihre Wurzeln kappen.
So werden sie steuerbar, haltlos und hungrig nach neuen Wahrheiten.
Siebtens: Spiritualität lächerlich machen.
Ich würde Gott zur Witzfigur machen, Religion zum Relikt, Spiritualität zu Esoterik, den
Glauben durch Ideologien ersetzen. Kalt, dogmatisch und unbarmherzig.
Achtens: Tugenden verspotten. Laster feiern.
Ich würde Keuschheit als Repression, Demut als Schwäche, Disziplin als Zwang framen.
Stattdessen würde ich Narzissmus, Maßlosigkeit, Gier und Zügellosigkeit als
Selbstverwirklichung preisen.
Neuntens: Sprache entleeren. Ich würde Begriffe wie Liebe, Freiheit, Gerechtigkeit so oft
verdrehen, dass sie alles und nichts bedeuten. So kann ich unter wohl klingenden Parolen
jede Zerstörung tarnen.
Zehntens: Sie vereinsamen lassen, mitten in der Masse. Ich würde ihnen Follower geben, aber
keine echten Freunde. Ich würde ihnen suggerieren, sie sind verbunden, aber innerlich wären
sie leer, isoliert, orientierungslos.“
Dem höllischen Mephisto ist dies Vorhaben über die Jahre zu seiner vollen Zufriedenheit
gelungen. Die künstliche Intelligenz hat dabei seine Absicht perfekt ausgedrückt. Und da
bitte wundern wir uns heute? Wir könnten sogar ein Ritual-Zeichen dafür erfinden:
Im Namen des Klimas, und der Verwirrung, und des verqueren Zeitgeistes. Omen.
Tote Zeugen, Vertuschungen, Erpressung: Globale Kinderschänder-Netzwerke sind real
Gigantische, grausame Kinderschänder-Netzwerke: Es gibt sie wirklich und sie agieren länderübergreifend. Stefan Magnet spricht in dieser Sendung mit Fachleuten, die sich seit vielen Jahren intensiv mit diesem abstoßenden Thema beschäftigen: Mit dem Autor Gudio Grandt, mit dem Autor Werner Reichel und mit Uwe Kranz, der jahrzehntelang als polizeilicher Ermittler gegen Pädo-Kriminelle kämpfte. Für Stefan Magnet ist klar: Kinderschänder-Netzwerke und Menschenhandel gehören zum globalistischen Deep State! Sie sind ein Grund, warum die Verbrecher auf Gedeih und Verderb zusammenhalten.
In dieser Sendung zeigt AUF1 kein abstoßendes Filmmaterial und beschreibt bewusst nicht detailgetreu die menschlichen Abgründe. Vielmehr soll eine Übersicht ins Bewusstsein gerufen werden, wie umfangreich das Problem der Pädo-Kriminalität weltweit ist und wie sehr einflussreiche Machteliten mit diesem vertuschten Thema verbunden sind. Besonders auffällig: Trotz unzähliger Einzeltaten, bleibt es meist bei „Einzeltätern“ und die kriminellen und mächtigen Netzwerke dahinter werden nie ans Licht gebracht.
Gesamter Bericht unter: https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/tote-zeugen-vertuschungen-erpressung-globale-kinderschaender-netzwerke-sind-real
Politischer und sexueller Kindesmissbrauch sind zwei Seiten einer Medaille
Im linken Milieu kommt es seit Jahrzehnten immer wieder zu systematischem Kindesmissbrauch. Wenn diese Fälle trotz der politischen und medialen Schweigemauer in der Öffentlichkeit bekannt werden, weisen sie in der Regel dasselbe Muster auf: Viele Opfer, aber kein oder nur ein Täter. Politisch korrekte Medien verharmlosen und relativieren solche Taten.
• In den Heimen des roten Wiens wurden tausende Kinder misshandelt und missbraucht, aber niemand jemals dafür zur Verantwortung gezogen.
• Der Kommunist und Kinderschänder Otto Mühl wird bis heute von der Kunstszene verehrt.
• Dass in den 1980er Jahren Teile der grünalternativen Bewegung Sex mit Kindern legalisieren wollten, ist bis heute ein Tabuthema in Österreich.
• Im Fall Natascha Kampusch ignorierten die Behörden Hinweise auf Mittäter und politische Verstrickungen.
• Trotz tausender sichergestellter Daten konnte in der Causa Florian Teichtmeister kein Kinderpornonetzwerk ausgehoben werden. Etc.
In diesen und anderen Fällen verhinderten „Ermittlungspannen“, politische Interventionen, mysteriöse Selbstmorde und/oder das Desinteresse von Behörden und Medien, dass diese umfassend aufgeklärt und mutmaßliche Netzwerke ausgehoben werden konnten. Werner Reichel („Kickl muss weg“, „Gegen das Vergessen“ ) erklärt,
• warum es im linken Milieu in Österreich immer wieder zu Fällen von systematischem und organisiertem Kindesmissbrauch kommt,
• warum politischer und sexueller Kindesmissbrauch Hand in Hand gehen,
• warum die Linke gegenüber missbrauchten Kindern in der Regel empathielos ist – außer sie kann diese Fälle politisch instrumentalisieren,
• warum Frühsexualisierung, Drag Queen-Lesungen und Geschlechtsumwandlungen bei Minderjährigen Kindesmissbrauch sind.
Werner Reichel zeigt, dass der Missbrauch von Kindern ein zentrales politisches Instrument der Linken und Bestandteil ihrer neomarxistischen Ideologie ist. Kinder sind ihre Werkzeuge und Objekte, um ihre Utopien und Perversionen umsetzen bzw. ausleben zu können. Die sexuelle Revolution frisst unsere Kinder.
Buchbestellung unter: https://frankundfrei.online/produkt/das-netzwerk-der-kinderschaender-politik-macht-und-paedophilie-in-oesterreich/
Autor Werner Reichel: Linke Politik und Kindesmissbrauch sind ideologisch verschränkt
In diesem langen Studiogespräch berichtet Erfolgsautor Mag. Werner Reichel über seine Erkenntnisse bei den Recherchen zu seinem Buch "Das Netzwerk der Kinderschänder". Er sieht das Problem der Affinität der politischen Linken zur Pädophilie als systemisch an. Es fehlt jegliches Schuldbewusstsein - im Gegenteil, man versucht schamlos die Legalisierung.
Gespräch auf https://www.youtube.com/watch?v=ySfln1ibaQw
Sagen, was ist: Massenmigration ist Folge der Abtreibung der Hälfte unserer Babys
Es ist das teuflische Gift der Mainstream-Medien, das unser Denken auch in dieser Frage seit Jahrzehnten vernebelt. Die Stereotype vom “notwendigen Bevölkerungswachstum” und der “fehlenden Fachkräfte” treffen auf “sexuelle und reproduktive Freiheit”, “mein Körper gehört mir” und “natürlich muss man Vergewaltigungskinder abtreiben können”. Die bittere Wahrheit: Bis zu 50 % unserer Kinder werden im Mutterleib getötet. Hinter den diesbezüglichen Kampagnen stecken Multimilliardäre. Ohne Abtreibungswahn gäbe es keine valide Begründung für die illegale Massenmigration.
Mehr unter: https://report24.news/sagen-was-ist-massenmigration-ist-folge-der-abtreibung-der-haelfte-unserer-babys/
Weihbischof Athanasius Schneider: „Masseneinwanderung ist ein Plan zur Islamisierung Europas“
Politiker und internationale Organisationen haben die Umsiedlung muslimischer Bürger in christliche europäische Länder in Gang gesetzt, um deren Identität zu verändern. Der Begriff „Flüchtling“ wird mißbraucht. Viele in der Kirche instrumentalisieren die Bibel, um Masseneinwanderung zu rechtfertigen, anstatt Christus zu verkünden. Lorenza Formicola vom „Daily Compass“ (Nuova Bussola Quotidiana, der folgenden Übersetzung liegt die englische Ausgabe zugrunde) spricht mit Monsignore Athanasius Schneider.
Monsignore Athanasius Schneider, Titularbischof von Celerina und Weihbischof der Erzdiözese Maria in Astana, ist eine der maßgeblichsten Stimmen des zeitgenössischen Katholizismus. Als hervorragender Essayist veröffentlichte er kürzlich sein Buch „Fuggite le eresie. Una guida cattolica agli errori antichi e moderni“ („Flieht die Häresien. Ein katholischer Leitfaden zu antiken und modernen Irrtümern“), das am 5. September erscheinen wird. Geboren in Kirgisien [als Sohn rußlanddeutscher Eltern; Anm. G. P.], verbrachte er seine Jugend in der sowjetischen Untergrundkirche [und siedelte mit seiner Familie 1973 in die Bundesrepublik Deutschland über; Anm. G. P.]. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR ging er [1991; Anm. G. P.] nach Rom, um sein Studium abzuschließen, und promovierte am Institut Augustinianum in Patrologie. Seit 1999 lehrt er am Priesterseminar in Karaganda, wo er auch geistlicher Begleiter und Studienleiter ist. Er ist Präsident der Liturgiekommission und Generalsekretär der katholischen Bischofskonferenz von Kasachstan. Kürzlich kursierte erneut ein Auszug aus einer seiner alten Vorlesungen über Einwanderung. Der „Daily Compass“ sprach mit ihm darüber.
Daily Compass: In einem Vortrag aus dem Jahr 2018 erklärten Sie, Monsignore Schneider: „Das Phänomen der sogenannten Einwanderung stellt einen vor langer Zeit von internationalen Mächten ausgearbeiteten Plan dar, die christliche Identität der europäischen Bevölkerung radikal zu verändern. Diese Mächte nutzen den immensen moralischen Einfluß der Kirche und ihrer Strukturen, um ihre antichristlichen und antieuropäischen Ziele effektiver zu erreichen. Zu diesem Zweck werden die Konzepte des Humanismus und das christliche Gebot der Nächstenliebe mißbraucht.“ Sie sagten auch: „Es ist eine Invasion, eine Massenislamisierung Europas.“ Vertreten Sie heute, sieben Jahre später, noch immer diese Position?
Weihbischof Schneider: Wir müssen einfach die Augen öffnen und der Realität ins Auge sehen. In den letzten zehn Jahren haben einige westeuropäische Länder, insbesondere Deutschland und das Vereinigte Königreich, einen überproportionalen Zustrom von Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern gefördert, die hauptsächlich als Flüchtlinge eingestuft werden. Dieser Prozeß läßt sich als Umsiedlung muslimischer Bürger in christliche europäische Länder beschreiben, orchestriert von hochrangigen politischen Autoritäten in Zusammenarbeit mit bestimmten internationalen Organisationen. Tatsächlich haben die zentralen EU-Behörden europäische Länder wie Ungarn und Polen öffentlich gerügt, die die Aufnahme von Einwanderern aus mehrheitlich muslimischen Ländern eingeschränkt haben.
Daily Compass: Glauben Sie daher, daß das aktuelle Migrationsphänomen das Ergebnis eines größeren Plans einer politischen Elite mit globalem Ziel ist?
Weihbischof Schneider: Konkrete politische Fakten bestätigen dies. Unter dem Vorwand der Integration werden islamische religiöse Praktiken in Schulen und das öffentliche Leben eingeführt, wie zum Beispiel Halal-Essen, öffentliche Abendessen zum Fastenbrechen während des Ramadans sowie auf den Ramadan ausgerichtete Werbung und festliche Beleuchtung in überwiegend christlichen Städten. Im vergangenen Jahr beispielsweise verschickten führende deutsche Politiker aus Anlaß des Ramadans Grüße in den Mainstream-Medien, während die katholische Mehrheit zu Beginn der Fastenzeit keine ähnliche öffentliche Botschaft erhielt. In vielen öffentlichen Kindergärten und Grundschulen in ganz Europa führen Lehrer Kinder durch Moscheen und zeigen ihnen, wie man betet. Würden dieselben Kinder zum Beten in katholische Kirchen gebracht, gäbe es zweifellos einen beispiellosen Proteststurm.
Daily Compass: Könnten Sie das Konzept der Einwanderung als „globales Instrument“ erläutern?
Weihbischof Schneider: In vielen traditionell christlichen Ländern wird die islamische Bevölkerung in naher Zukunft die einheimische Bevölkerung übertreffen. Muslimische Familien sind im Durchschnitt fruchtbarer als europäische Familien und zeichnen sich durch die von ihrer Religion erlaubte Polygamie aus. Dies fördert ein schnelles und stetiges Bevölkerungswachstum. Darüber hinaus besetzen muslimische Persönlichkeiten in mehreren Ländern mit christlicher Mehrheit bereits einflußreiche politische Positionen.
Daily Compass: Kann die Förderung der Einwanderung wirklich als Lösung angesehen werden, wenn es ganzen Regionen Afrikas und des Nahen Ostens an Ressourcen, Energie und jungen Talenten mangelt?
Weihbischof Schneider: Das ist ein großer Fehler. Anstatt die Einwanderung zu fördern, sollten europäische Regierungen in humanitäre und wirtschaftliche Projekte investieren, die es Flüchtlingen und Einwanderern ermöglichen, in ihren eigenen Ländern zu bleiben, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und so zu Wohlstand und Fortschritt ihrer Heimat beizutragen. Ideologisch und politisch motivierte Einwanderung entwurzelt Menschen, raubt Nationen ihre Stärke und treibt sie in Verarmung und Rückständigkeit.
Daily Compass: Kann man die Verwendung des Wortes Gottes zur Rechtfertigung der Massenauswanderung nach Europa als „falsche Exegese“ bezeichnen? Beispielsweise wird die Bibel oft als Beweis dafür angeführt, daß Jesus nach Ägypten ausgewandert sei. Jesus wanderte jedoch nur aus, weil er von Herodes bedroht wurde, und kehrte später in seine Heimat zurück. Das jüdische Volk wurde mehrmals nach Mesopotamien verbannt, kehrte aber zurück.
Weihbischof Schneider: Die Israeliten wurden gewaltsam nach Babylonien verschleppt und dort als Sklaven gehalten. Die heutigen Einwanderer nach Europa werden weder gewaltsam dorthin verschleppt, noch leben sie als Sklaven in Europa; im Gegenteil, sie erhalten zahlreiche Sozialleistungen und Subventionen von europäischen Regierungen. Die Heilige Familie floh nach Ägypten, um das Leben des Jesuskindes zu retten. Das Alte Testament berichtet von Gottes Großzügigkeit gegenüber Flüchtlingen und Ausländern. Dieselben Worte Gottes besagen jedoch, daß Ausländer die religiösen Gebote des Volkes Israel beachten müssen und ihre götzendienerische Religion unter keinen Umständen verbreiten dürfen. Heute wird Exegese selektiv zu politischen und ideologischen Zwecken betrieben.
Daily Compass: Trotz der Märtyrer von gestern und heute – von Pater Jacques Hamel bis zu den Gläubigen von Nizza, die dem Anschlag von 2020 zum Opfer fielen –, warum tritt die Kirche im Westen so zurückhaltend auf, wenn es darum geht, die islamistische Bedrohung beim Namen zu nennen?
Weihbischof Schneider: Ich glaube, daß sich viele Kirchenvertreter heute von politischer Korrektheit leiten lassen. Interreligiöser Dialog ist eine zweideutige Methode. Er fordert Harmonie zwischen den Religionen, die weder in der Lehre noch in der Moral existiert und oft auch in der Praxis fehlt. Darüber hinaus enthalten der Koran und die Scharia klare Aussagen, die Nichtmuslime diskriminieren, aber diese werden nie thematisiert. Dieser Art von „Dialog“ mangelt es an Aufrichtigkeit. Das Problem des politisierten Islam und der zunehmenden Verfolgung von Christen, insbesondere in islamischen Ländern oder durch islamistische Extremistengruppen, wird selten diskutiert.
Daily Compass: Warum ist der Katholizismus die am meisten verfolgte Religion?
Weihbischof Schneider: Die Antwort ist einfach: Er ist die einzig wahre Religion, von Gott auf Erden gewollt. Er ist die einzige Religion, die die Fülle der Wahrheit und alle Mittel der göttlichen Gnade und Erlösung besitzt. Im Laufe der Geschichte war der Katholizismus immer wieder Ziel von Angriffen politischer und ideologischer Kräfte, die Jesus Christus als Wahrheit, Weg und Leben – also als einzigen Retter und Herrscher der Menschheit – ablehnen. Die Menschen ziehen es vor, ihre eigene Wahrheit zu etablieren, um nach ihren Wünschen leben zu können. Letztlich läuft die Verfolgung der katholischen Religion auf das Motto hinaus: „Wir wollen nicht, daß Christus über uns herrscht.“ Eines ist jedoch sicher: Ohne Christus gibt es keinen Weg und kein Leben.
Daily Compass: Wenn wir Asien als „Brücke“ zwischen Kulturen und Glaubensrichtungen betrachten, welche Verantwortung haben die Kirche und ihre Hirten heute im Vergleich zur Zeit vor zehn Jahren angesichts der Herausforderungen der Einwanderung?
Weihbischof Schneider: Angesichts der Masseneinwanderung von Nichtchristen haben die Hirten der Kirche erneut die Möglichkeit und die heilige Pflicht, Christi göttliches Gebot mit Eifer zu erfüllen: alle Menschen durch wahren Glauben und Taufe zu Jüngern Christi zu machen und sie zu lehren, nach Gottes offenbarten Geboten zu leben, wie sie im Evangelium dargelegt sind. Die ganze Kirche sollte sich die Worte des heiligen Apostels Paulus zu eigen machen und sagen: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht“ (Röm 1,16). Und: „Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“ (1 Kor 9,16). Tatsächlich ist es ein Versäumnis der Nächstenliebe, Nichtchristen Christus nicht zu verkünden, denn es beraubt sie des größten irdischen Glücks: Christus als ihren Meister, Herrn und Erlöser zu kennen und zu lieben.
Daily Compass: Was also ist zu tun?
Weihbischof Schneider: Wahrer interreligiöser Dialog beginnt im täglichen Leben, zwischen Nachbarn und Familien, und erstreckt sich auf diejenigen Menschen islamischen Glaubens, die aufrichtig nach der Wahrheit suchen. Ihnen sollte mit Liebe und ohne Zwang die Verkündigung Christi, des einzigen Erlösers und Lehrers der Menschheit, angeboten werden. Dies ist die wesentliche Mission der Kirche: Christus allen Menschen zu bringen.
Übersetzung aus dem Englischen mittels „Google Übersetzer“ und „DeepL Translater“.
Anmerkungen und Überarbeitung der maschinellen Übersetzung: Gottfried Paschke.
Die Aufklärung hat den Westen zerstört – Josef Jung erklärt warum
Ein Interview von Andreas Wailzer Kontrapunkt mit dem Kirchenhistoriker und Theologen Josef Jung Cathwalk über die wahren Ursachen der Krise unserer Gesellschaft.
Ist die Aufklärung wirklich Fortschritt – oder der Beginn der Entchristlichung?
Warum führen Liberalismus und Relativismus langfristig zum Zerfall von Familie, Moral und Gesellschaft?
Und weshalb kann eine Gesellschaft ohne Gott nicht dauerhaft bestehen?
00:00 Intro
03:14 Entchristlichung nach 1648
05:55 Descartes und der große Bruch
09:52 Locke, Kant und Relativismus
17:25 Der Terror der Französischen Revolution
21:19 Liberalismus & Kommunismus als Ersatzreligion
26:11 Vom Liberalismus zum totalen Staat
29:03 Nationalsozialismus als Ersatzglaube
35:53 Nazis & Moderne Wissenschaft
37:44 Nationalsozialismus als Fortschrittsprojekt
38:32 Yuval Noah Harari verteidigt Nationalsozialismus
41:27 Nachkriegsliberalismus erklärt
46:17 1968er und sexuelle Revolution
53:07 Abschaffung der Ehe & Einführung der Abtreibung
54:13 Der Kulturbruch Europas führt zu sinkenden Geburten
01:03:00 Aufklärung und Identitätsauflösung
01:05:15 Naturrecht gegen Ideologie
01:10:14 Hoffnung durch den Glauben
01:12:32 Wo man Josef Jung findet
Interview: https://www.youtube.com/watch?v=bnzb32ZP3hI
Die meisten Regierenden zelebrieren heute nur alte gestrige linke Menschenverachtung, diese aber mit einer besonders perfiden Freundlichkeit:
Hinter dieser Fassade verbirgt sich eine Ideologie, die in ihrer menschenverachtenden, totalitären, höllischen Ausprägung dem Sozialismus entstammt und sowohl in der bolschewistischen als auch in der nationalsozialistischen Vergangenheit deutlich sichtbar war. Diese Doppelmoral, die sich heute noch in politischen Entscheidungen widerspiegelt, bleibt dieselbe, die bereits Karl Marx und seine Anhänger prägte – Menschenverachtung, Verfolgung und totalitäre Kontrolle.
Karl Marx war ein reichlich übler Charakter und ausgeprägter Menschenverächter und Rassist. In seinem "Kommunistischen Manifest" mit Friedrich Engels sah er die Abschaffung des Erbrechtes, die Verstaatlichung der Kinder, sowie die Kontrolle über die Transportmittel durch den Staat vor.
Joseph Goebbels schrieb in der Parteizeitung der NSDAP „Der Angriff“, die am 06.12.1931 erschien: „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke ... Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende, nationale Besitzbürgerblock.“
„Der Feind steht rechts“, der Ruf der Hitlerjugend, so titelte die Deutsche Reichs-Zeitung am 15.06.1934.
Sebastian Haffner, ein deutsch-britischer Journalist, Publizist, Historiker und Schriftsteller: Die einzige Opposition, die Hitler bis zum Schluss zu schaffen machte, … waren die Konservativen, die Rechten. Dabei blieb es auch in den letzten Jahren seiner Zeit der unumschränkten Macht. Diese Opposition kam von rechts.
Sozialismus ist immer links, egal ob er sich national oder international ausrichtet.
Die größten Massenmörder kommen aus dem Kommunismus und Nationalsozialismus, die in ihren Ländern gewaltsam den Kollektivismus umsetzen. Wer anders denkt, wird zur Zielscheibe einer gnadenlosen Jagd. Andersdenkende werden nicht nur ausgegrenzt, sondern systematisch gejagt, gedemütigt und schließlich ausgelöscht. Kein Platz bleibt für Abweichung; die Vernichtung wird zur Methode, die Liquidierung zum grausamen Höhepunkt eines Regimes, das keinen Widerspruch duldet. Die Maske der Solidarität fällt, und darunter verbirgt sich eine Welt aus Schrecken, in der jeder Andersdenkende zum Feind erklärt und erbarmungslos vernichtet wird.
Der ideologische Kampf des Marxismus gegen den Menschen, wie er im aktuellen Sozialismus in vielen westlichen Demokratien propagiert und praktiziert wird, hat zwar seine Methoden geändert, bleibt jedoch in seiner zynischen, menschenverachtenden und totalitären Zielsetzung unverändert. Dieser sozialistische Geist tritt erschreckend deutlich in nahezu allen politischen Ausrichtungen zutage, selbst bei den einst konservativ-bürgerlichen Parteien.
Die Delegitimierung des demokratischen Staates wird durch Regierungen vorangetrieben, die sich immer dreister und ohne Scham destruktiv und willkürlich verhalten. Sie greifen zu Maßnahmen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt zerstören, die Würde des Einzelnen missachten und die freie Meinungsäußerung unterdrücken.
Unter anderem erkennen wir dies in folgenden Entwicklungen:
· Die unkontrollierte Grenzöffnung, die zu einer Massenzuwanderung führt und die kulturelle Identität des Gastlandes verändert.
· Das Inszenieren von konstruierten Pandemien, um die Menschen zu unterjochen.
· Obwohl wissenschaftlich widerlegt, wird die hysterische Propaganda über einen angeblich menschengemachten Klimawandel weiterhin intensiv verbreitet. Der nachweislich zyklische Wandel des Klimas wird dabei konsequent ausgeblendet. Die Folgen dieser irreführenden Manipulationen schädigen erheblich, sowohl die Wirtschaft als auch die individuelle Freiheit.
· Gezielte Wettermanipulation, Verursachen von Naturkatastrophen und Störungen der ökologischen Balance von Regionen durch Technologien, die von Menschen gesteuert werden, unter anderem hervorgerufen durch Geo-Engineering und HAARP-Anlagen.
· Die Auslagerung nationaler Souveränität und Selbstbestimmung an internationale Organisationen, die den Bürgern jegliche Mitbestimmung nehmen.
· Zersetzung, Desinformation, Unterwanderung und Einflussnahme auf zentrale Strukturen der Gesellschaftsordnung.
· Gleichgeschaltete Indoktrination, unwahre Tatsachenbehauptungen, Verschleierung, Propaganda und Informationsmanipulation durch die Leitmedien, den Bildungssektor und zahlreiche Verantwortungsträger sowie Zensur und das Vertuschen wesentlicher Fakten, wissenschaftlicher Erkenntnisse und humaner Werte, die den herrschenden Regimen widersprechen.
· Hass, Hetze, Ächtung, Bespitzelung, Intrigen, Ausgrenzung, Diskriminierung, Diskreditierung, Diffamierung, Einschüchterung sowie staatliche oder staatlich geduldete Repression, Kriminalisierung und Verfolgung von Personen, die in rechtmäßiger Weise sachliche und faktenbasierte Kritik an staatlichen oder politischen Strukturen äußern.
· Schutzlose Bürger vor übergriffigen Staaten: Diese Regime erfinden oder verzerren Vorwürfe gegen legitime Systemkritiker, um sie mit ungerechtfertigten Anklagen zu verfolgen und zu vernichten.
· Gezielte Missachtung und Zerstörung der traditionellen Familie. Kinder sollen so früh wie möglich in staatlicher Obhut unter der Prämisse der Gender-Ideologie ‚betreut‘ werden – einer Ideologie, die mit ihren extremen und aufdringlichen Auswüchsen die Ordnung in der Gesellschaft untergräbt und zu Verwirrung führt. Sie blendet dabei völlig die natürlichen, emotionalen, physischen und psychischen Bedürfnisse des Einzelnen aus.
· Durch die Umdeutung der Vergangenheit und die Verharmlosung der linken nationalsozialistischen Ideologie als vermeintlich „rechts“ wird versucht, jede bürgerlich-rechte Opposition zu delegitimieren, die auf den linken Extremismus hinweist.
· Kultur- und Sportveranstaltungen, in denen das Christentum, seine Werte und seine Gläubigen mit satanischen Symbolen verhöhnt und verachtet werden.
· Linke und woke Unterwanderung der Kirche, wodurch das Glaubensgut als auch die Gläubigen von innen erfolgreich dezimiert bzw. vernichtet wurden. (Judas gab es damals wie heute.)
· Der Abfall vom Glauben und die bewusste Zerstörung traditioneller Werte.
· Fälschung und Vertuschung der Geschichte, die unsere gemeinsame Erinnerung verwässert bzw. auslöscht.
· Kriegstreiberei!
· Vernichtung von Kulturgut und Traditionen.
· Verachtung, Geringschätzung und Vernichtung von Leben.
· Zur Verschleierung eigener politischer Fehlentwicklungen werden durch staatliche Akteure bewusst Sachverhalte als Probleme dargestellt, obwohl diesen keine hinreichende tatsächliche oder sachliche Grundlage zugrunde liegt.
· Forcierung der flächendeckenden Überwachung in allen Gesellschaftsbereichen und systematische Anstachelung zum Denunziantentum.
· Höchster Zynismus, Anmaßung und Verachtung gegenüber der Menschheit spiegeln sich in Klaus Schwab, seinen Mitstreitern und dem WEF wider: „Ihr werdet nichts besitzen und glücklich sein.“
Glücklich in deren Entmündigung, glücklich in deren erzwungenen Hingabe, glücklich in deren Sklaverei. Es ist keine Verheißung, sondern eine Drohung – eine kalte, herzlose Vision, die Verachtung ausstrahlt für jeden Funken Individualität, jeden Anspruch auf Selbstbestimmung, jede freie, natürliche, konstruktive, schöne und kreative Entwicklung.
Die Verlockung dieses „Glücks“ wird zur Kette, die uns fesselt und knebelt, während jene, die diese Worte sprechen, im Überfluss schwelgen und uns zu lächelnden Gefangenen ihrer Macht missbrauchen wollen.
Die Mächtigen, die sich dieser destruktiven Ideologie verschrieben haben, sind nichts anderes als fanatische Extremisten, die Wahrheit und Naturgesetze leugnen. Sie wiederholen ihre Lügen unermüdlich und hoffen, dass die Menschen sie als Wahrheit annehmen – oder dass niemand mehr in der Lage ist, noch irgendetwas zu glauben. Doch ihre Täuschungen werden nicht von Dauer sein.
Unsere Zuversicht bleibt unerschütterlich:
Die Wahrheit wird die Lüge besiegen,
auch wenn die Lüge ihre schrecklichsten, heimtückischen und bestialischen Züge zeigt und es scheint, als sei der Sieg der Wahrheit unerreichbar.
Denn die Lüge ist schon jetzt durch die Wahrheit gerichtet.
Es gibt eine höhere Gerechtigkeit,
die denjenigen, die sich in ihrem Wahn und ihrer Lüge verlieren, schließlich den Weg weisen wird – wenn sie nicht zur Umkehr bereit sind.
Drei wirksame Waffen, gegen diese Hölle:
- Gebet – kraftvoller als jede Ideologie
- Zivilcourage – nicht mitmachen, nicht schweigen
- Aufklärung – informieren wir unsere Nächsten
Es ist Zeit, unsere Stimme zu erheben und uns nicht länger der Lüge zu beugen!
„Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!“
(Papst Leo XIII.)
KOMMUNISMUS
Die Tarnung des neuen Kommunismus: Alte Ideologie in neuem Gewand
Der Kommunismus hat sich im 20. Jahrhundert als eine der zerstörerischsten Ideologien der Menschheitsgeschichte erwiesen. Millionen von Menschen wurden unter seinem Banner getötet, entrechtet, umerzogen oder verhungerten – in der Sowjetunion, China, Kambodscha, Nordkorea, Kuba und darüber hinaus. Die Versprechungen waren groß: soziale Gleichheit, Freiheit von Ausbeutung, ein Paradies auf Erden. Doch die Realität bestand aus Terror, Unterdrückung und dem totalen Zugriff des Staates auf das Leben des Einzelnen.
Heute scheint diese Ideologie überwunden.
Der klassische Marxismus, in seiner ökonomischen und revolutionären Form, hat im Westen weitgehend ausgedient. Doch sein Geist lebt weiter – getarnt, angepasst, verwestlicht. Der neue Kommunismus tritt nicht mehr mit roten Fahnen und Klassenkampfparolen auf, sondern mit Begriffen wie soziale Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, Diversität, Inklusion und Nachhaltigkeit. Was früher mit Gewalt durchgesetzt wurde, geschieht nun durch Kultur, Sprache, Erziehung – und eine moralisch aufgeladene Politik, die Andersdenkende zunehmend ausgrenzt.
Vom Klassenkampf zur Identitätspolitik
Die traditionelle kommunistische Theorie beruhte auf der Konfrontation zwischen Arbeiterklasse und Kapitalisten (vgl. Marx & Engels, Manifest der Kommunistischen Partei, 1848). In den heutigen westlichen Gesellschaften, in denen der materielle Lebensstandard gestiegen ist und die klassische Klassenstruktur weniger dominant erscheint, wurde dieser Gegensatz ersetzt: Anstelle der ökonomischen Klasse treten nun „unterdrückte“ Identitätsgruppen – Frauen, ethnische Minderheiten, LGBTQ+, Migranten. Das Grundmuster bleibt jedoch gleich: Gesellschaft wird als Bühne struktureller Unterdrückung interpretiert, und der Staat soll als Befreier intervenieren.
Diese Transformation wurde stark beeinflusst durch postmoderne Denker wie Michel Foucault, Jacques Derrida und Herbert Marcuse, die Macht nicht mehr in Eigentum oder Kapital verorteten, sondern in Sprache, Diskursen und kulturellen Normen (vgl. Foucault, Überwachen und Strafen, 1975; Marcuse, Der eindimensionale Mensch, 1964). Besonders Foucaults Idee, dass Wahrheit ein Produkt von Machtverhältnissen sei, hat tiefgreifende Auswirkungen: Wer heute gesellschaftliche Normen kritisiert, gilt nicht mehr als Diskussionspartner, sondern als Repräsentant unterdrückender Strukturen.
Die Tarnung als größte Gefahr
Die vielleicht gefährlichste Eigenschaft des neuen Kommunismus ist seine Tarnung. Er kommt nicht als Revolutionär, sondern als Reformer. Nicht als Tyrann, sondern als Retter der Schwachen. Seine moralische Rhetorik macht ihn nahezu unangreifbar. Wer widerspricht, gilt schnell als „rechts“, „rückständig“, „hassgetrieben“. Die Begriffe haben sich verändert, aber das Ziel bleibt: die Umgestaltung des Menschen, die Überwindung „reaktionärer“ Institutionen wie Familie, Religion oder Nation – und die Unterordnung des Einzelnen unter eine kollektiv definierte Moral.
Der Great Reset: Technokratie im kommunistischen Gewand
Ein besonders aktueller Ausdruck dieser ideologischen Verschiebung ist die Agenda des Weltwirtschaftsforums (WEF), insbesondere unter dem Schlagwort „The Great Reset“, wie es 2020 von Klaus Schwab vorgestellt wurde. Schwabs Vision umfasst eine umfassende Umgestaltung von Wirtschaft, Gesellschaft und Menschbild – unter dem Vorzeichen von Klimaschutz, Digitalisierung, globaler Gerechtigkeit und „Stakeholder-Kapitalismus“ (vgl. Schwab & Malleret, COVID-19: The Great Reset, 2020).
Was auf den ersten Blick wie verantwortungsvoller Zukunftsoptimismus wirkt, enthält bei genauerem Hinsehen zutiefst zentralistische und kollektivistische Elemente. In Schwabs Worten: „Sie werden nichts besitzen, und Sie werden glücklich sein.“ Dieser berühmte Slogan aus einem WEF-Video (2020) verdeutlicht eine technokratische Weltordnung, in der Privateigentum, Autonomie und nationale Souveränität gegen eine global verwaltete Gesellschaft eingetauscht werden sollen.
Die Vision des „Great Reset“ geht weit über wirtschaftliche Reformen hinaus – sie strebt einen neuen Gesellschaftsvertrag an, der tief in Bildung, Werte, Konsumverhalten und sogar Identitätsfragen eingreift. Dies erinnert an das kommunistische Ziel der Schaffung eines „neuen Menschen“, diesmal jedoch nicht durch revolutionäre Umwälzung, sondern durch digital überwachte Transformation und normativen Konformitätsdruck. Der Unterschied liegt weniger im Ziel als in der Methode: anstelle der Zwangsgewalt der Diktatur tritt die Sanftmacht der globalen Bürokratie.
Der Soziologe Paul Gottfried warnt vor einer „säkularen Theokratie“, in der moralische Begriffe wie Nachhaltigkeit oder Inklusion nicht mehr diskutiert, sondern als absolute Wahrheiten durchgesetzt werden (vgl. Multiculturalism and the Politics of Guilt, 2002). Ähnlich sieht Jordan B. Peterson im „Great Reset“ eine Form von „erzwungener Güte“, die den Menschen seiner Freiheit beraubt (vgl. 12 Rules for Life, 2018).
Diese Transformation zielt somit nicht nur auf wirtschaftliche Reformen ab, sondern strebt eine tiefgreifende Umgestaltung von Bildung, Werten, Konsumverhalten und gesellschaftlicher Identität an. Im Kern erinnert dies an kommunistische Ziele der Schaffung eines „neuen Menschen“ – allerdings durch technokratische Überwachung und sozialen Druck statt durch offene Revolution. Das macht die heutige Bedrohung subtiler, aber keineswegs weniger ernst.
Ein neuer Totalitarismus im Namen des Guten
Der neue Kommunismus strebt nicht unbedingt die Abschaffung des Privateigentums an – zumindest nicht vordergründig. Doch er will die kulturelle, moralische und psychologische Kontrolle über das Denken der Menschen. Die Mittel dazu sind Umerziehung in Schulen und Universitäten, mediale Gleichschaltung, soziale Ächtung von Dissidenten („Cancel Culture“) und digitale Überwachung moralischer Abweichler.
Douglas Murray warnt vor einer „kollektiven Hysterie“, die das Denken lähmt und die Gesellschaft in ständigem Selbsthass gefangen hält (vgl. The Madness of Crowds, 2019). Roger Scruton beschreibt diesen Wandel als kulturellen Suizid des Westens, verursacht durch Selbstverachtung und ideologischen Fanatismus.
Die Menschenverachtung – damals brutal, heute subtil
Was sich durch alle kommunistischen Regime zieht, ist eine fundamentale Verachtung des Individuums. Die Ideologie behauptet, den „Menschen befreien“ zu wollen, doch sie beginnt stets mit seiner Entwürdigung. Der Einzelne wird nicht als Person mit unveräußerlicher Würde gesehen, sondern als Teil einer Masse, die geformt, umerzogen oder im Zweifel vernichtet werden muss – für das sogenannte „höhere Ganze“.
Historische Beispiele:
- Sowjetunion (Stalinismus): Millionen Menschen wurden im Namen der „sozialistischen Umgestaltung“ ermordet oder deportiert. Die Zwangskollektivierung führte zu der Holodomor-Hungersnot in der Ukraine (1932–1933), bei der rund 4 Millionen Menschen verhungerten – nicht durch Naturkatastrophen, sondern durch gezielte staatliche Repression.
- Maos China: In der „Großen Proletarischen Kulturrevolution“ (1966–1976) wurden Intellektuelle, Lehrer, Künstler und Parteikritiker öffentlich gedemütigt, in Arbeitslager gesteckt oder getötet. Die Zahl der Opfer liegt je nach Schätzung bei 30 bis 45 Millionen Menschen allein in der Ära des „Großen Sprungs nach vorn“ (1958–1962).
- Kambodscha (Pol Pot): Die Roten Khmer verfolgten die Idee eines „reinen Bauernstaates“. Städte wurden entvölkert, Brillenträger als Intellektuelle hingerichtet. Fast ein Viertel der Bevölkerung starb – ca. 2 Millionen Menschen.
Diese Akte staatlich legitimierter Gewalt waren kein „Missbrauch“ des Kommunismus, sondern die logische Konsequenz einer Ideologie, die den Menschen als formbare Materie ansieht – nicht als freies Subjekt mit Gewissen und Verantwortung.
Moderne Beispiele subtiler Menschenverachtung
Die neue Form des Kommunismus ist technokratisch, moralistisch und „soft“, doch sie zeigt ähnliche Muster – nicht durch Massenmord, sondern durch psychologischen Druck, Ausgrenzung und Entmenschlichung Andersdenkender:
- Digitale Umerziehung: In China sehen wir bereits eine technologische Umsetzung des ideologischen Überwachungsstaats – das Social Credit System, das Wohlverhalten mit Punkten belohnt und Abweichung sanktioniert. Wer sich nicht „konform“ verhält, verliert Reise-, Kredit- oder Berufschancen – ein digitaler Gulag ohne Mauern.
- Entwürdigung durch „Cancel Culture“: Menschen werden heute durch einen digitalen Mob öffentlich diffamiert, weil sie „falsche Meinungen“ äußern. Ihre berufliche und soziale Existenz wird zerstört – nicht nur durch Gerichte, sondern besonders auch durch moralischen Totalitarismus. Dies ist besonders gefährlich, weil es durch Selbstzensur und Angst gesellschaftliche Konformität erzeugt.
- WEF und Transhumanismus: Die Idee, den Menschen durch Technologie, Genetik oder KI „weiterzuentwickeln“, wie sie in Teilen des WEF-Vorstoßes zu lesen ist (vgl. Yuval Noah Harari, ein häufiger Redner beim Forum), birgt eine massive ethische Gefahr: Die Vision einer Welt, in der der Mensch optimiert, kontrolliert oder sogar ersetzbar ist, ist tief entmenschlichend. Harari sagte 2020 sinngemäß: „Menschen sind hackbare Tiere. Freier Wille ist eine Illusion.“
Corona-Politik als Blaupause
Während der COVID-19-Pandemie wurden in westlichen Demokratien Maßnahmen durchgesetzt, die massive Eingriffe in Grundrechte bedeuteten: Ausgangssperren, Impfpflicht-Druck, Berufsverbote und digitale Überwachung. Was ursprünglich als gesundheitspolitische Notlage begann, wurde teilweise zu einem Experiment in staatlicher Kontrolle – oft unter Ausschluss demokratischer Debatte (vgl. Schwab & Malleret, 2020).
Diese Maßnahmen dienen als Beispiel, wie staatliche Eingriffe unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes ausgeweitet wurden. In vielen Demokratien erfolgte dies oft unter Ausschluss umfassender demokratischer Debatten und mit hohem moralischem Druck auf die Bevölkerung. Dies entspricht dem von Foucault beschriebenen Mechanismus der „Biopolitik“ – der Steuerung von Bevölkerungen durch Kontrolle von Körpern und Verhalten (vgl. Überwachen und Strafen, 1975).
Die Pandemie-Maßnahmen illustrieren, wie „soft power“ und moralischer Druck eingesetzt werden, um Konformität zu erzwingen, eine neue Form der „Umerziehung“ oder sozialen Disziplinierung.
Wachsamkeit statt Verdrängung
Die revolutionäre Ideologie des Kommunismus ist nicht verschwunden. Sie hat sich transformiert – von der ökonomischen zur kulturellen und nun auch technokratischen Sphäre. Der „Great Reset“ ist dabei kein plumper Umsturz, sondern eine stille Revolution von oben, getragen von globalen Eliten, durchgesetzt im Namen des Guten.
Doch die fundamentale Gefahr bleibt dieselbe: die Unterordnung des Individuums unter ein angeblich höheres Kollektivziel – koste es, was es wolle. Nur durch klare historische Erinnerung, intellektuelle Redlichkeit und geistige Wachsamkeit kann der Westen verhindern, dass er erneut unter ideologischen Trümmern begraben wird. Nicht mit Gewalt, sondern mit Mut zur Wahrheit.
Fazit
Ob in historischen Gewaltexzessen oder heutigen technokratischen Utopien: Der Kommunismus zeigt sich in seiner wahren Natur, wenn er dem Menschen nicht mehr dient, sondern ihn seiner Würde beraubt – für das „höhere Ziel“.
Die moderne Variante erscheint als Erlösung, ist jedoch gefährlicher, weil sie Freiheit gegen Sicherheit, Wahrheit gegen Ideologie, Würde gegen Gleichmacherei eintauscht. Wo der Mensch zum Mittel wird, beginnt der Totalitarismus – ob mit roter Fahne oder unter dem Banner der Nachhaltigkeit.
Diese Phänomene zeigen: Auch in neuen Gewändern bleibt die kommunistische Idee zutiefst menschenverachtend. Sie ersetzt Verantwortung durch Gehorsam, Effizienz statt Würde, und stellt das Ideal des „richtigen“, systemkonformen, nützlichen Menschen über den freien Menschen – wer nicht passt, wird marginalisiert.
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Erschreckend aktuell:
DDR-Geheimdienstchef Markus Wolf
von Adrian von Ferenczy //
Der August 1990 markierte einen Übergangspunkt der deutschen Geschichte: Wenige Monate nach dem Fall der Berliner Mauer und nur kurze Zeit vor der Wiedervereinigung standen Fragen nach der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft der beiden deutschen Staaten im Zentrum der gesellschaftlichen Debatte. Inmitten dieses historischen Umbruchs traf Günter Gaus, einer der profiliertesten Journalisten der Bundesrepublik, auf Markus Wolf, den ehemaligen Chef des Auslandsgeheimdienstes der DDR, um in der ZDF-Sendereihe „Zur Person“ eine vielschichtige Persönlichkeit zu durchleuchten.
Markus Wolf, der „Mann ohne Gesicht“, symbolisierte die Ambivalenzen und Widersprüche der DDR: ein Kommunist aus Überzeugung, ein Stratege der internationalen Spionage, zugleich aber ein Mensch, der mit dem Verfall des Systems, dem er diente, ringen musste. Dieses Interview, tief in seiner intellektuellen und politischen Tragweite, öffnet ein Fenster zu einer Welt, die viele als abgeschlossen betrachteten – und wirft gleichzeitig Fragen auf, die auch im heutigen Deutschland nachhallen.
Im Gespräch mit Günter Gaus sprach Markus Wolf am 6. August 1990 über seine Rolle im Staatsapparat der DDR und die Ideale, die sein Handeln prägten. Ein zentrales Thema war die Ambivalenz von Macht und Moral. Wolf verteidigte die Überzeugung seiner Mitarbeiter, im Dienste des Sozialismus Gutes zu tun, räumte jedoch ein, dass die ideologische Verblendung häufig zu Unterdrückung führte. Er sprach offen über die sogenannte „ideologische Diversion“, die systematische Kriminalisierung Andersdenkender, und nannte dies „das größte Übel“ der DDR.
Wolf reflektierte auch über seine eigene Rolle im Apparat. Als Leiter der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) sah er sich als Akteur in einer politischen Nische, getrennt von der repressiven Inlandsarbeit der Stasi. Doch die moralische Reinheit, die er für seinen Bereich reklamierte, blieb brüchig. Günter Gaus konfrontierte ihn mit der Frage nach persönlicher Schuld und der Verstrickung in die Mechanismen eines Systems, das Andersdenkende verfolgte. Wolf gestand, nicht genug Widerstand geleistet zu haben, und zeichnete ein Bild der Ohnmacht gegenüber einem Apparat, der von Parteidisziplin, Opportunismus und Ignoranz geprägt war.
Bedeutung für die Gegenwart: Ein Lehrstück über Meinungsfreiheit
Das Gespräch offenbart eine zeitlose Wahrheit: Die Einschränkung von Meinungsfreiheit und die Verfolgung Andersdenkender gehören zu den gefährlichsten Auswüchsen eines ideologisch verengten Systems. In der DDR führte die Stigmatisierung von Oppositionellen zur Entfremdung zwischen Staat und Gesellschaft. Diese Erfahrungen sind auch im heutigen Deutschland von Bedeutung, wo laut einer Allensbach-Umfrage nur noch 40 Prozent der Menschen ihre Meinung frei äußern. Die politische Diskreditierung Andersdenkender durch Begriffe wie „Querdenker“ und staatliche Repressionen spiegeln bedenkliche Parallelen wider.
Markus Wolfs Bekenntnis, dass Andersdenkende in der DDR kriminalisiert wurden, dient als Mahnung: Die Meinungsfreiheit ist das Fundament einer demokratischen Gesellschaft. Jede Einschränkung dieser Freiheit, sei es durch staatliche Überwachung, soziale Ausgrenzung oder ideologische Polarisierung, gefährdet das Gemeinwohl.
Markus Wolf bleibt eine umstrittene Figur: ein Mann, der im Schatten eines Systems agierte, das gleichermaßen von Idealen und Unterdrückung geprägt war. Das Interview mit Günter Gaus zeigt, wie eng persönliches Handeln und historische Verantwortung verflochten sind. Es fordert uns auf, die Lehren der Vergangenheit nicht zu vergessen und die Meinungsfreiheit als unantastbaren Wert zu verteidigen.
Das komplette Interview ist in der Mediathek des Club der klaren Worte zu sehen.
Quelle: https://clubderklarenworte.de/erschreckend-aktuell-ddr-geheimdienstchef-markus-wolf/
WISSENSWERT Yuri Bezmenov - Die Zersetzung der Gesellschaft
Inhalt:
00:00 Vorwort Augen Auf Medien Analyse
01:06 "Subversion" und der KGB
04:01 Wer sind die "Agenten"?
04:36 Ansprechbare Ziele
06:43 Der Ursprung und die Theorie
10:14 1. Demoralisierung
26:55 Die Illusion der "Gleichheit"
32:07 2. Destabilisierung
41:00 3. Krise
44:47 4. Normalisierung
47:38 Umkehrung / Abwehr / Lösungsansätze
Dies ist ein Muss für alle, die um das Überleben unserer verfassungsmäßigen Freiheiten besorgt sind. Der Film führt Sie in die Denkweise der Feinde von Freiheit und Unabhängigkeit ein. Die kommunistischen Methoden der ideologischen Subversion, die auf die Bevölkerung der USA einwirken, sind offensichtlich. Dieses Video erklärt, wie auch andere Länder davon betroffen sind. Bitte sehen Sie sich dieses Video an und teilen Sie es mit Ihren Freunden und Ihrer Familie. Fast alles, was in diesem Vortrag gesagt wird, ist heute in den USA und im gesamten "Westen" Realität.
Mehr unter: https://gloria.tv/share/2Bh7m2eZBBxdCkLSiWF73rVaj#10
War das Dritte Reich Hitlers sozialistisch?
von Albrecht Künstle
– Wirtschaftsmächtige hoben Adolf Hitler 1933 in den Sattel
– Ist das ein Argument, dass Hitler kein Sozialist sein konnte?
– Die Nationalsozialisten verstanden sich als echte Sozialisten
Auch wenn das Thema hier auf Ansage! bereits behandelt wurde, möchte ich meine Sicht der Dinge darlegen. Die Aussage von Alice Weidel im Gespräch mit Musk, Hitler sei ein „Kommunist“ gewesen, war totaler Blödsinn. Weil sie das zweimal sagte, war es kein Versprecher. Richtig ist: Die 1919 gegründete „Kommunistische Internationale“ wurde von Hitler bekämpft und gegen Ende des Dritten Reiches von Stalin aufgelöst. Hitler bekämpfte die Kommunisten im Land noch vor den Juden, denn die Kommunisten hatten als erste Partei vor ihm gewarnt: „Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler; wer Hitler wählt, wählt den Krieg!“
Doch war Hitler ein Sozialist? Ich wollte dies fast mein ganzes Leben lang nicht wahrhaben. Denn Hitler wurde nicht zuletzt durch eine „Eingabe führender Persönlichkeiten des Landes an Reichspräsident von Hindenburg für die Berufung Adolf Hitlers zum Kanzler“ in den Sattel gehoben, siehe NS-Archiv. Sollten diese wirtschaftsmächtigen Kapitalisten so blöde gewesen sein, einer Führungsfigur des Klassenfeindes zur Macht zu verhelfen? Ja, in der Tat: Solche Possen der Geschichte (wie aktuell die der letzten Jahre, wo wieder einmal deutsche Wirtschaftsmächtige und deren Verbände eine Regierungspolitik unterstützten, die ihren eigenen Niedergang bedeutet) gab es schon damals. Hitler hat sich bei näherer Betrachtung tatsächlich als Sozialist entpuppt. Ein Slogan der Hitlerjugend war: „Der Feind steht rechts“. Und die SA war der ganz linke Flügel der NSDAP. Allerdings so weit links, dass er die SA-Führung mit Röhm an der Spitze kurzerhand liquidieren ließ.
Nur das Sozialistenrot in der Flagge
Hitler könne kein Sozialist gewesen sein, wird behauptet – denn wie wäre es rational zu erklären, dass ein Sozialist Hitler die traditionellen Sozialisten bekämpfte und umgekehrt? Vertreter der SPD und USPD gehörten schließlich zu entschiedenen Gegnern des Nationalsozialisten Hitler. Viele büßten das mit ihrem Leben. Um diesen tödlichen Widerspruch zu begreifen, lohnt ein Blick in die Abgründe des Islam. Die Scheinlogik, Sozialisten könnten Sozialisten nichts antun, kann man so hinterfragen: Sind Muslime keine Muslime, weil die sunnitischen Muslime die schiitischen Muslime bekämpfen und umgekehrt ebenfalls? Auch im Dreißigjährigen Krieg bekämpften sich Christen untereinander. Das Argument, Hitler könne kein Sozialist gewesen sein, weil er andere Sozialisten bekämpfte, ist somit ein Scheinargument für Leute, die sonst nichts auf der Pfanne haben.
Wie sah sich Hitler selbst? Zuerst ein Blick in die unzensierte Originalausgabe von „Mein Kampf“: Auf der Seite 423 ist zur NSDAP zu lesen, mit ihr solle „…ein Instrument geschaffen werden, das ihr die Möglichkeit einer kampfesmäßigen Vertretung gewährt, ähnlich wie die marxistische Parteiorganisation für den Internationalismus freie Bahn schafft. Dieses Ziel verfolgt die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.“ Im Kapitel „Das Ringen mit der Roten Front“ widmet Hitler den Farben der künftigen NS-Flagge gleich mehrere Seiten; und, welch Wunder (?): Alle erörterten Farben wurden verworfen, durchgesetzt hat sich am Ende das Sozialistenrot mit dem weniger großen Hakenkreuz in der Mitte der Flagge. War die Farbe Rot nur eine Huldigung an den linken Zeitgeist zu Beginn der Weimarer Republik – oder entsprach sie dem eigenen sozialistischen Anspruch? Braun war die Flagge jedenfalls nicht; braun waren nur die Uniformen der „Arbeiterpartei“ mit ihren Gliederungen. Wahrscheinlich finden sich noch mehr Stellen in „Mein Kampf“, welche die Sozialisten-These stützen, aber die Lektüre dieses Machwerks ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig.
Gleichschaltung der Wirtschaft
Entscheidend für die Einordnung als „rechts“ oder „links“ ist die Wirtschaftsordnung. An dieser Stelle sei unverdächtig auf Wikipedia zum Thema “Wirtschaft im Nationalsozialismus” verwiesen: Zwar verzichtete Hitler auf die direkte Verstaatlichung von Unternehmen, zwang sie aber unter das Korsett von sozialistischen Planwirtschaftsplänen. Eine freie Marktwirtschaft, ein Selbstverständnis von „rechter“ Wirtschaftspolitik, gab es unter Hitler nicht mehr. Nicht nur die Medien wurden gleichgeschaltet, sondern auch Herrschaft in den Betrieben. Freie Gewerkschaften wurden verboten und durch die „Arbeitsfront“ ersetzt, wie später ähnlich in sozialistischen Ländern. Hitlers politisches Führerprinzip wurde auch auf die Unternehmen übertragen. Es gab nur noch „Betriebsführer“ und ihre „Gefolgschaft“. Der FDGB in der DDR hatte auch nicht viel zu sagen.
“Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.” Dieses klarstellende Bekenntnis stammt von Joseph Goebbels. Wer das für einen Ausrutscher hält – wie jener Weidels mit ihrem Kommunisten Hitler – schaue kurz in das Inhaltsverzeichnis des Buches “Joseph Goebbels, ein nationaler Sozialist”.
Christentum und Islam
Wie war das Verhältnis der National-Sozialisten zum Christentum? Wie schon von Karl Marx postuliert, war Religion für „Opium des Volkes“ (nicht Opium „fürs“ Volk, wie meist verfälschend zitiert wird). Religion war für Marx Ausdruck der Ohnmacht der Menschen im Diesseits. Die Herrschaft der nationalsozialistischen Idee über das Volk bewies sich im Dritten Reich auch gegenüber den Kirchen: Die sich anpassten, hatten nichts zu befürchten. Wer jedoch Widerstand leistete – und war es nur mit Worten –, der fand sich neben Kommunisten und Juden in den KZs wieder. In ihnen kamen mehr katholische Geistliche um als evangelische. Stellvertretend für andere sei hier Max Josef Metzger gewürdigt, der für seinen Widerstand hingerichtet wurde. Heute ist das Verhältnis zwischen Sozialisten, Kirche und Staat entspannter. Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelischen Kirchen halten dem Staat die Stange – auch wenn immer weniger Repräsentanten des Staates mit dem Christentum etwas am Hut haben und selbst den Kirchen den Rücken kehrten.
Wie war und ist das Verhältnis von Sozialisten zum Islam? Der Sozialist Hitler nahm den Herrgott für sich in Beschlag, wenn er nach Attentaten auf ihn von „Göttlicher Vorsehung“ schwafelte – aber sein Herz schlug für den Islam: Hitler ließ sich vom Obermufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini, zur systematischen Judenvernichtung ermutigen, als Husseini ihm „flüsterte“, wer spreche noch vom Völkermord an den syrischen Christen und Armeniern durch die Jungtürken zwischen 1915 bis 1917? Hitler bot diesem Islamisten „Asyl“, beherbergte ihn in Berlin und stellte schließlich die islamische 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS auf. Auch heute wieder neigen die drei linken Parteien eher dem Islam zu als dem Christentum – womit sich der Kreis schließt.
Man muss nach dem Studium einschlägiger Quellen zum Ergebnis kommen: Ja, der Nationalsozialismus war eine schlimme Ausprägung des Sozialismus. Wer dies in Abrede stellt, betreibt Geschichtsklitterung – mit welcher Absicht auch immer. Ignoranz ist nicht besser als Vorsatz.
Quelle: https://wassersaege.com/blogbeitraege/war-adolf-hitler-ein-sozialist/
Ein treffender Vergleich aus „Die Seele eines Löwen“, der Biographie über den großen Philosophen Dietrich von Hildebrand (1889-1977):
Für ihn war es von Anfang an klar, dass Nationalsozialismus und Kommunismus wie Zwillingsbrüder waren; sie verband die gleiche materialistische und atheistische Ideologie, der gleiche grauenhafte Totalitarismus, die gleiche verächtliche Respektlosigkeit vor der Würde und dem Wert der individuellen Person und der gleiche Hass auf die Kirche.
Warum Deutschland seine Geschichte nicht aufarbeitet
Warum Deutschland seine Geschichte nicht aufarbeitet
Höchst brisante, spannende neue Erkenntnis bringende Aufklärung über die wahren Zusammenhänge der deutschen Geschichte.
Dr. Bodo Schiffmann zeigt anhand von nicht mehr abrufbaren Dokumentationen aus dem Mainstream auf, wie große Teile der Weltmächte darin mitverwickelt sind, sowie die Entlarvung über so manch falsche Todes-Darstellung über einige Verbrecher dieser Zeit.
Es wird sehr aufschlussreich dokumentiert, wie hochrangige Mitglieder der Nazis danach wieder in ihren alten Positionen in höchster Wirtschaft und Industrie, Justiz, Sicherheit, nationaler, als auch in internationaler Politik, wie in NATO, EU, oder UNO weiterarbeiten oder neue Stellen erhalten konnten.
Wurde der Ungeist dieser Vergangenheit wirklich überwunden? Dr. Bodo Schiffmann analysiert klar und evident, vergleicht damals mit heute und findet Zusammenhänge, Akteure und Verbindungen zum CIA, FBI, zu damaligen und heutigen Regierenden, dem WEF, einflussreichen Familien, ...
Der Weg vom 3. Reich zur 4. industriellen Revolution, ein neuer Anlauf den Totalitarismus durchzusetzen?
Diese Serie die versucht die dunkle Geschichte Deutschlands und des Westens aufzuarbeiten...
Im Rahmen der 'Operation Paperclip' wurde von 1945-1955 knapp 1.000 deutschen Wissenschaftlern und Ingenieuren die US-Staatsbürgerschaft verliehen.
Viele waren lange Zeit Mitglieder der NSDAP oder der GESTAPO und direkt in Kriegsverbrechen oder wissenschaftliche Experimente am Menschen beteiligt.
Sie wurden in den militärisch-industriellen Komplex integriert oder erhielten führende Positionen in den Geheimdiensten der CIA (Sidney Gottlieb) oder der NASA (Arthur Rudolph und Werner von Braun).
Aus den Forschungsergebnissen wurden Programme der Bewusstseinskontrolle entwickelt, wie das CIA Projekt MK-Ultra. Die USA erhofften sich von den deutschen Experten technologische Vorteile in Bereichen wie Raketenwissenschaft, Atomwaffen, Luftfahrt und auch der Entwicklung neuer militärischer Technologien.
Das ging am Ende sogar so weit, dass die Geheimdienste jederzeit über das Überleben und den Aufenthalt von Hitler, Bohrmann und anderen hochrangigen Nazis in Südamerika Bescheid wußten, diese jedoch gewähren ließen, um die Forschungen in den USA nicht zu gefährden.
Dieses dunkle Kapitel der Nachkriegsgeschichte wurde bis heute nie neutral aufgearbeitet - dies will Dr. Bodo Schiffmann mit seiner Serie 🇩🇪 Warum Deutschland seine Geschichte nicht aufarbeitet nun ändern.
Wir schauen Dokumentationen der Mainstreammedien und analysieren öffentlich zugängliche Quellen, um mehr über die Wirren der Nachkriegszeit zu erfahren.
Wir zeigen die Zusammenhänge zwischen Entwicklungen der Nazis und deren fortlaufender Verwendung gegen die Menschheit in den Nachkriegsjahren auf.
Teilt die Serie 🇩🇪 Warum Deutschland seine Geschichte nicht aufarbeitet damit wir in der heutigen Zeit, 80 Jahre nach Beendigung der Kampfhandlungen die Zeit des 4. Deutschen Reiches, aka der 4. Industriellen Revolution ein für alle mal abschließen können...
www.Boschimo.de
Nach diesen Dokumentationen versteht man leichter, dass die Mächtigen im Hintergrund kein Interesse haben, das aktuelle Narrativ über die Alleinschuld der Deutschen zu korrigieren, da sie eine, gemeinsame – keine gute, Geschichte haben.
Mehr dazu finden Sie unter:
https://t.me/WarumDeutschlandSeineGeschichte
oder unter:
Hier geht's zum ersten Teil :
Die Folgen 1 bis 20
Hier geht's zum zweiten Teil :
Die Folgen 21 bis 40
Hier geht's zum dritten Teil :
Die Folgen 41 bis 60
Hier geht's zum vierten Teil :
Die Folgen 61 bis 80
Hier geht's zum fünften Teil :
Die Folgen 81 bis 98
Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren:
Robert Willackers Rede vor gruseligem linken Publikum wird Internet-Legende
Kaum ein Video bekam die Redaktion von Report24 häufiger zugeschickt, als jenes der jüngsten Rede des Politikberaters Robert Willacker am 7. Juni 2024 anlässlich der Wiener Festwochen. Vor einem stramm linken Publikum, das keine Miene verzog und den Eindruck erstarrter Salzsäulen erweckte, führte er punktgenau aus, weshalb die Linke, aufgrund ihres Selbstbetruges und ihrer Schuldkomplexe, die Rechten braucht – und weshalb sie jeden Dialog verweigert.
Darunter ein kurzer Ausschnitt des Transkripts dieser Ansprache, die bislang über eine halbe Million Mal angeklickt wurde:
… Warum brauchen Sie, liebe pensionierte Studienräte und solche, die es noch werden wollen, nun die AfD und die FPÖ? Nun, die Antwort mag Sie ob ihrer Profanität enttäuschen: Sie brauchen diese Parteien, um Ihre Schuld kompensieren zu können. Nachdem wir hier in der Geburtsstadt der Psychoanalyse sind und fast jeder hier im Raum, mich eingeschlossen, irgendetwas Nutzloses studiert hat, noch mal etwas weniger profan: Sie brauchen diese Parteien, denn Ihr Ich ist nicht in der Lage, den Konflikt zwischen Ihrem Es und Ihrem Über-Ich zu kalmieren und konstruktiv zu kanalisieren.
Sie sind zu weiß, Sie sind zu reich, Sie sind zu heterosexuell, Sie fahren zu viel Auto, Sie essen zu viel Fleisch und Sie heizen falsch. Und dann hatten Sie da auch noch diesen Großvater, über den in Ihrer Familie seit jeher deutlich mehr geschwiegen, als gesprochen wird. Und genau hier, am Gipfel Ihres schlechten Gewissens, hier kommen die Rechten ins Spiel. Nicht nur, dass diese schlimmer sind als Sie, die fahren noch mehr Auto, essen noch mehr Fleisch und sind noch heterosexueller, sie besitzen auch noch die Unverfrorenheit, sich nicht einmal ansatzweise für ihr Tun und ihr Sein zu schämen. ...
Unter dem Dach unzähliger NGOs, Stiftungen und Initiativen versammelt sich heute das, was der große deutsche Antisemit, Schwarzenhasser, Gemeindebau-Namensgeber und linke Übervater Karl Marx neben zahlreichen anderen gesellschaftlichen Gruppen seiner Zeit noch zum Lumpenproletariat zählte: nämlich die verkommenen, ich zitiere wörtlich, „abenteuerlichen Ableger der Bourgeoisie“ und die Literaten“. …
Medienseitig hat man sich auf diesen Konsumentenwunsch längst eingestellt und hält sich deshalb auch nicht länger mit einer differenzierten Darstellung auf. Weil die Nachfrage nach dem rechten Grusel aber deutlich größer ist als das Angebot, schwärmen die Apologeten des Kampfes gegen Rechts regelmäßig aus, um noch aus dem hintersten Winkel der Republik neuen Stoff für ihre Gruselsüchtigen zu organisieren. …
Der feuilletton-verliebte, deutsche Halbintellektuelle, Österreicher mitgemeint, will seinen Antisemitismus rechts verortet wissen. Dort gehört er hin, alles andere verwirrt ihn auch nur. Ein kleiner Einschub: Die Ihnen sicherlich wohlbekannte Historikerin Magrit Reiter hat ein ganz hervorragendes, überaus informatives und sicher ebenso bekanntes Buch mit dem Titel „Die Ehemaligen, der Nationalsozialismus und die Anfänge der FPÖ“ geschrieben. Von derselben Autorin stammt auch das 516 Seiten starke Buch „Unter Antisemitismusverdacht: Die österreichische Linke und Israel nach der Shoah„. …
Ganzes Transkript und Video unter: https://report24.news/robert-willackers-rede-vor-gruseligem-linken-publikum-wird-internet-legende/?feed_id=39208
„Um jeden Aufstand zu unterdrücken, ist es nicht notwendig, Gewalt anzuwenden.
Es reicht aus, eine kollektive Konditionierung zu schaffen, die so stark ist, dass der bloße Gedanke an Rebellion nicht mehr in den Köpfen der Menschen auftaucht.
Das Ideal wäre, die Menschen von Geburt an zu formen, indem man ihre angeborenen biologischen Fähigkeiten einschränkt.
Danach würden wir die Konditionierung fortsetzen, indem wir die Bildung drastisch reduzieren und sie auf die Aneignung beruflicher Fähigkeiten beschränken.
Ein ungebildeter Mensch hat einen eingeschränkten Horizont, und je mehr sein Denken auf mittelmäßige Tätigkeiten begrenzt ist, desto weniger ist er fähig, sich zu erheben.
Wir müssen den Zugang zur Wissenschaft immer schwieriger und elitärer gestalten, eine Kluft zwischen den Menschen und der Wissenschaft schaffen und sicherstellen, dass die Informationen für die breite Öffentlichkeit frei von subversiven Inhalten sind.
Das Wichtigste – keine Philosophie.
Auch hier müssen wir die Macht der Überzeugung nutzen, nicht die der Gewalt:
Wir werden massenhaft Unterhaltungsprogramme im Fernsehen ausstrahlen, die nur Emotionen oder Instinkte ansprechen.
Die Köpfe werden mit nutzlosen und spielerischen Dingen beschäftigt sein.
Das Denken kann durch ständige Gespräche und Musik blockiert werden.
Wir werden die Sexualität an die Spitze der menschlichen Interessen setzen.
Es gibt kein besseres soziales Beruhigungsmittel.
Ganz allgemein werden wir es so gestalten, dass der Ernst des Daseins verschwindet, alles Wertvolle ins Lächerliche gezogen wird, Leichtsinn und Oberflächlichkeit gefördert werden, sodass öffentliche Euphorie zum Maßstab menschlichen Glücks und zum Vorbild für Freiheit wird.
Diese Konditionierung wird zu einer so tiefgreifenden Integration führen, dass die einzige Angst, die wir aufrechterhalten müssen, der Ausschluss aus dem System sein wird – und damit die Unmöglichkeit, Zugang zu den Bedingungen zu erhalten, die für das Glück notwendig sind.
Der auf diese Weise geformte Massenmensch muss so behandelt werden, wie er ist: wie eine Kuh, und er muss wie eine Herde überwacht werden.
Alles, was zur Apathie seines klaren Denkens beiträgt, ist ein öffentliches Gut, und alles, was ihn aufwecken könnte, muss ins Lächerliche gezogen, unterdrückt und bekämpft werden.
Jede Lehre, die das System infrage stellt, muss als subversiv und terroristisch bezeichnet werden, und diejenigen, die sie unterstützen, werden dann als Terroristen behandelt.“
Dieser Text wird dem Philosophen Günther Anders, „Die Antiquiertheit des Menschen“, aus dem Jahre 1956 zugeschrieben und klingt wahnsinnig verdächtig nach erfolgter Umsetzung bzw. daher nach dem, was wir heutzutage vorfinden.
Seine Kulturkritik zeigt sich auch an der Haltung zum Fernsehen, die er insbesondere im ersten Band von Die Antiquiertheit des Menschen ausführt. Anders postuliert, dass das Fernsehen über Sachverhalte immer nur einen Teil aussage, nie alles. Dem Menschen als Empfänger der Fernsehinformation wird Objektivität vorgegaukelt, er wird der Urteilsarbeit enthoben, ihm wird die Idee suggeriert, er könne über Abwesendes verfügen, was er als Machtzuwachs empfindet. Die Differenz zwischen Ereignis und Abbild wird laut Anders ausgelöscht, daraus folgt eine strukturelle Täuschung über die Abhängigkeit des Konsumenten von bereits gefällten Urteilen (ontologische Zweideutigkeit).
Es ist demnach gleichgültig, was gezeigt wird, relevant ist lediglich, dass es überhaupt gezeigt wird: Das Fernsehbild gibt vor, das Abbild der Realität zu sein, und wird so zum Vorbild für gerade diese Realität. Das führt zu dem Bumerang-Effekt. Der Mensch richtet sich nach dem Abbild der Wirklichkeit, und die Realität wird auf diesem Wege zu diesem verzerrten Abbild. Auf einmal stimmt, was im Fernsehen zu sehen ist: Die Lüge hat sich wahrgelogen.
Das Fernsehen produziere überdies einen bestimmten Typ des Menschen: den vereinzelten Masseneremiten. Es stelle einen negativen Familientisch dar: Es gibt nunmehr keinen gemeinsamen Mittelpunkt mehr, sondern nur noch einen individuellen Fluchtpunkt.
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Die Epidemie der Dummheit
Kluge Köpfe wissen, dass Dummheit nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun hat. Dummheit lässt sich umschreiben mit Uneinsichtigkeit, Konformismus und der Abhängigkeit von Meinungsbildnern. Der Psychologe und Suchtforscher Michael Klein macht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk dafür verantwortlich, dass „Dummheit und der Verzicht auf den Gebrauch der Vernunft immer salonfähiger“ werden. Der Neurobiologe Gerald Hüther konstatierte schon vor über einem Jahrzehnt, dass unser Schulsystem „aus neugierigen Kindern angepasste Blödlinge macht“.
Dummheit hat sich zu einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite ausgebreitet. Besonders in der Politik begegnen wir ihr auf Schritt und Tritt. Nach Michael Klein sorgen politische Parteien „für eine dummheitsorientierte Negativauslese des Spitzenpersonals“. Gemeint sind die Leute, die einer Industrienation alle Atomkraftwerke abschalten, die glauben, es gäbe mehr als zwei Geschlechter und die uns erzählen, durch eine von Bürokraten festgelegte maximal zulässige Klingenlänge ließen sich Messerattacken verhindern.
Das Agieren solcher „Experten“ ist nicht mehr lustig, es ist gefährlich. Ich hoffe, dass ihre Tage bald gezählt sein werden. Wenn es so weit ist, stehen wir Demokraten bereit, den Müll wegzuräumen. Noch einmal Michael Klein: „Viele von denen, die man jetzt noch als Schwurbler, Rechte, Umstrittene und sonstwas stigmatisiert, werden dem Land einmal sehr helfen müssen.“
Ein Blick in die Bibel macht deutlich, dass Gott zu leugnen die Hauptursache für Dummheit (oder Torheit) und böses Handeln ist: „Der Tor spricht in seinem Herzen: »Es gibt keinen Gott!« Sie handeln verderblich und begehen abscheulichen Frevel; da ist keiner, der Gutes tut“ (Psalm 53,2).
Dieser Vers ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Weil sie und ihre Eliten Gott hartnäckig widerstehen und „die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen [haben], … sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, dass sie der Lüge glauben“ (2. Thessalonicher 2,10-11). Kein Wunder also, dass die Dummheit in Dunkel-Deutschland zum epidemischen Dauerzustand geworden ist!
Christen wenden sich täglich neu zu Gott, um die eigene innere Dunkelheit zu überwinden. Sie wissen: Jesu Erlösungswerk abzulehnen, ist die verhängnisvollste aller Dummheiten. Was dieses Land dringend braucht, ist eine geistliche Erweckung: „Das Volk, das in der Finsternis wohnte, hat ein großes Licht gesehen, und denen, die im Land des Todesschattens wohnten, ist ein Licht aufgegangen“ (Matthäus 4,16). Beten wir dafür!
Michael Schuch
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=DHAwvhQ85mU
Bonhoeffers Theorie der Dummheit
Von der Dummheit
Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch -, und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseitegeschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.
Um zu wissen, wie wir der Dummheit beikommen können, müssen wir ihr Wesen zu verstehen suchen. Soviel ist sicher, daß sie nicht wesentlich ein intellektueller, sondern ein menschlicher Defekt ist. Es gibt intellektuell außerordentlich bewegliche Menschen, die dumm sind, und intellektuell sehr Schwerfällige, die alles andere als dumm sind. Diese Entdeckung machen wir zu unserer Überraschung anläßlich bestimmter Situationen. Dabei gewinnt man weniger den Eindruck, daß die Dummheit ein angeborener Defekt ist, als daß unter bestimmten Umständen die Menschen dumm gemacht werden, bzw. sich dumm machen lassen. Wir beobachten weiterhin, daß abgeschlossen und einsam lebende Menschen diesen Defekt seltener zeigen als zur Gesellung neigende oder verurteilte Menschen und Menschengruppen. So scheint die Dummheit vielleicht weniger ein psychologisches als ein soziologisches Problem zu sein. Sie ist eine besondere Form der Einwirkung geschichtlicher Umstände auf den Menschen, eine psychologische Begleiterscheinung bestimmter äußerer Verhältnisse. Bei genauerem Zusehen zeigt sich, daß jede starke äußere Machtentfaltung, sei sie politischer oder religiöser Art, einen großen Teil der Menschen mit Dummheit schlägt. Ja, es hat den Anschein, als sei das geradezu ein soziologisch-psychologisches Gesetz. Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen. Der Vorgang ist dabei nicht der, daß bestimmte – also etwa intellektuelle – Anlagen des Menschen plötzlich verkümmern oder ausfallen, sondern daß unter dem überwältigenden Eindruck der Machtentfaltung dem Menschen seine innere Selbständigkeit geraubt wird und daß dieser nun – mehr oder weniger unbewußt – darauf verzichtet, zu den sich ergebenden Lebenslagen ein eigenes Verhalten zu finden. Daß der Dumme oft bockig ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß er nicht selbständig ist. Man spürt es geradezu im Gespräch mit ihm, daß man es gar nicht mit ihm selbst, mit ihm persönlich, sondern mit über ihn mächtig gewordenen Schlagworten, Parolen etc. zu tun hat. Er ist in einem Banne, er ist verblendet, er ist in seinem eigenen Wesen mißbraucht, mißhandelt. So zum willenlosen Instrument geworden, wird der Dumme auch zu allem Bösen fähig sein und zugleich unfähig, dies als Böses zu erkennen. Hier liegt die Gefahr eines diabolischen Mißbrauchs. Dadurch werden Menschen für immer zugrunde gerichtet werden können.
Aber es ist gerade hier auch ganz deutlich, daß nicht ein Akt der Belehrung, sondern allein ein Akt der Befreiung die Dummheit überwinden könnte. Dabei wird man sich damit abfinden müssen, daß eine echte innere Befreiung in den allermeisten Fällen erst möglich wird, nachdem die äußere Befreiung vorangegangen ist; bis dahin werden wir auf alle Versuche, den Dummen zu überzeugen, verzichten müssen. In dieser Sachlage wird es übrigens auch begründet sein, daß wir uns unter solchen Umständen vergeblich darum bemühen, zu wissen, was »das Volk« eigentlich denkt, und warum diese Frage für den verantwortlich Denkenden und Handelnden zugleich so überflüssig ist – immer nur unter den gegebenen Umständen. Das Wort der Bibel, daß die Furcht Gottes der Anfang der Weisheit sei (Psalm 111, 10), sagt, daß die innere Befreiung des Menschen zum verantwortlichen Leben vor Gott die einzige wirkliche Überwindung der Dummheit ist.
Übrigens haben diese Gedanken über die Dummheit doch dies Tröstliche für sich, daß sie ganz und gar nicht zulassen, die Mehrzahl der Menschen unter allen Umständen für dumm zu halten. Es wird wirklich darauf ankommen, ob Machthaber sich mehr von der Dummheit oder von der inneren Selbständigkeit und Klugheit der Menschen versprechen.
Quelle: https://sumsinagro.de/nach_zehn_jahren
Video: https://www.youtube.com/watch?v=wnhL1W9dj1w
Feindesliebe – kein Verlust, sondern Gewinn
Dieser Ruf wirkt zutiefst „unmenschlich“ – beinahe unerreichbar –, weil er unserer spontanen Natur widerspricht. Den Feind zu lieben, übersteigt unsere eigene Kraft. Doch gerade hierin liegt seine Herausforderung und sein Geheimnis: Es ist kein bloßer menschlicher Moralappell, sondern ein göttlicher Ruf. Jesus Christus lehrte nicht nur eine neue Ethik, sondern schenkte uns Anteil an einer Liebe, die jenseits natürlicher Maßstäbe beginnt.
Schon auf den ersten Blick erschließt sich ihre Tragweite kaum, doch in dieser scheinbaren Unmöglichkeit verbirgt sich der erste Schritt: Feindesliebe öffnet Wege zu innerer Freiheit, Reife und Herzbildung.
„Liebt eure Feinde“ ist kein bloßer Hinweis oder poetisches Ideal, sondern konkreter Ausdruck des Liebesgebotes Christi, das nicht nur unseren Willen fordert, sondern unser ganzes Leben durchdringen und verwandeln will.
Dieses göttliche Gebot will unsere innersten Beweggründe erneuern und unser Herz neu formen. Feindesliebe ist kein Ideal für wenige, sondern Berufung jedes Getauften und aller Menschen guten Willens. Sie ist Ausdruck der in uns wirksamen Gnade und öffnet den Weg zu innerer Reife und gelebter Liebe, die den Menschen tiefgreifend erneuert.
Feindesliebe ist kein bloßer moralischer Anspruch, sondern ein Ruf, der das Herz berührt, das Leben verwandelt und die Seele in Gottes Schule führt. Sie steht am äußersten Rand dessen, was dem Menschen möglich scheint – und zugleich im Zentrum des Evangeliums. Sie beginnt oft unscheinbar – mit einem Gebet, dem Verzicht auf ein hartes Wort, dem bewussten Loslassen, mit dem ehrlichen Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit – und entfaltet doch eine Kraft, die alles innerlich durchdringt. Sie wächst im Ringen, im Scheitern, im Neubeginn und reift im Verborgenen.
In diesem Prozess zeigt sich die dreifache Dimension der Feindesliebe:
- Ein Weg, weil sie Schritt für Schritt gelernt wird.
- Ein Prüfstein, weil sie unser Ego, unseren Stolz und unsere Bitterkeit offenlegt.
- Ein Werkzeug, weil sie unser Herz formt und unsere Fähigkeit zur Liebe in die Welt trägt.
Sie führt zu innerer Freiheit und echter Reife. Wer sie lebt, gewinnt die Macht über sich selbst zurück, statt vom Hass oder Groll beherrscht zu werden. Sie löst innere Ketten, macht das Herz weit, friedvoll und Gottzugewandt. Sie ist kein Verlust, sondern Gewinn – für das eigene Leben, für Beziehungen und für die Nachfolge Christi.
Darüber hinaus öffnet Feindesliebe den Blick für die übernatürliche Dimension: Auch der Feind ist von Gott berufen, ein Geschöpf, das geliebt und erlöst werden kann. Wer ihn so betrachtet, erkennt das verborgene Wirken Gottes in jeder menschlichen Begegnung und öffnet sich für Gnade, Heilung und Mitwirkung am göttlichen Plan.
Feindesliebe bedeutet nicht Blindheit gegenüber dem Bösen, nicht Verzicht auf Klugheit oder Selbstschutz. Sie ist jene innere Freiheit, die selbst im Widerstand gegen Unrecht das Herz nicht dem Hass überlässt. Sie trennt klar zwischen Tat und Person und hofft selbst dort, wo menschlich kaum noch Hoffnung scheint.
Im Blick auf das Leben als Ganzes wird deutlich: Am Ende zählt nicht, wie viele Konflikte wir gewonnen haben, sondern wie sehr wir lieben gelernt haben. Denn Gott ist Liebe – und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott.
Feindesliebe ist kein heroisches Ideal für wenige, sondern der verborgene Weg für alle. Sie ist der schmale Pfad, auf dem das Herz dem Herzen Gottes ähnlicher wird, Vorbereitung auf den Himmel, wo jede Feindschaft vergeht und nur noch vollendete Gemeinschaft bleibt.
Möge unser Herz Schritt für Schritt verwandelt werden – von der Enge zur Weite, von Bitterkeit zur Barmherzigkeit, von Selbstbehauptung zur Hingabe.
Und möge Gott uns die Gnade schenken, am Ende sagen zu dürfen:
Nicht ich habe gesiegt – sondern die Liebe.
Vollständiger Artikel unter: https://www.vita-et-veritas.com/gewissen/#f4e8d8cd-f544-4e90-a042-abcdd8e3cafd
„Mein ist die Rache“ – Warum wahrer Friede nur aus Gottvertrauen und Gewaltfreiheit entstehen kann
Die menschliche Geschichte ist durchzogen von Gewalt, Lüge, Verrat und Zerstörung. Seit dem Sündenfall erhebt sich der Mensch immer wieder gegen den Menschen, und die Welt scheint in einem unaufhörlichen Kreis von Vergeltung und Gegenvergeltung gefangen. Doch mitten in diese Dunkelheit spricht Gott ein Wort, das jedes menschliche Machtstreben entlarvt und zugleich den einzigen Weg zum wahren Frieden eröffnet:
„Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr.“
(Röm 12,19).
Diese göttliche Aussage ist keine Drohung, sondern eine heilige Offenbarung. Sie zeigt dem Menschen die Grenze seines Handelns und die Wahrheit über seine Natur: der Mensch ist nicht Herr des Gerichts. Gott allein ist gerecht, und nur Gott allein darf vergelten.
1. Der Mensch ist nicht geschaffen, Rache zu üben
Die Kirche lehrt klar: Rache ist eine Sünde gegen die Liebe (vgl. KKK 2302–2303).
Warum?
Weil Rache den Platz Gottes einnimmt. Der Mensch erhebt sich zum Richter, obgleich er selbst der Gnade bedarf. Wer Rache übt, sagt in seinem Herzen: „Ich weiß besser als Gott, was zu geschehen hat.“
Das ist die Ursünde in neuer Gestalt.
Die hl. Thérèse von Lisieux fasste diese Wahrheit schlicht zusammen:
„Es ist Vertrauen, und nichts als Vertrauen, das uns zur Liebe führen muß.“
Der Christ darf also nicht zurückschlagen – nicht mit Gewalt, nicht mit Hass, nicht mit Vergeltungsabsicht.
2. Gottvertrauen ist kein Rückzug, sondern übernatürliche Stärke
Die Welt hält Gewaltlosigkeit oft für Schwäche. Doch das Evangelium zeigt das Gegenteil: Gewaltlosigkeit ist ein Akt übernatürlicher Kraft.
Christus selbst ging den Weg, den er lehrte:
- Er vergalt nicht, obwohl Er hätte rufen können, und Legionen von Engeln wären bereitgestanden (Mt 26,53).
- Er schwieg angesichts falscher Beschuldigungen (Mt 27,12–14).
- Er betete sogar für seine Peiniger:
„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (Lk 23,34)
Der Katechismus sagt:
„Die Liebe zu den Feinden ist der Gipfel der christlichen Liebestugend.“ (KKK 1825)
Wer auf Gottes Gerechtigkeit vertraut, handelt nicht aus Schwäche, sondern aus heiligem Mut. Er übergibt Gott, was nur Gott zusteht.
Der Gläubige orientiert sein Leben an den Geboten Gottes, um Gewaltlosigkeit, Geduld, Vergebung, Liebe und Gerechtigkeit in Übereinstimmung mit Seinem Willen zu üben.
Nur in der Gnade der Sakramente – besonders der Eucharistie und des Bußsakraments – wird der Gläubige befähigt, den Willen Gottes treu zu leben und Gewaltlosigkeit, Geduld sowie die Kraft zur Vergebung zu praktizieren.
3. Gewalt ist immer eine Versuchung des Bösen
Die Versuchung, Gewalt mit Gewalt zu beantworten, ist so alt wie Kain. Doch die Kirche weiß:
Gewalt trägt immer das Siegel des Teufels.
Denn der Böse will Hass entfachen, Rache schüren, Wunden vertiefen und den Frieden zerstören.
Jeder Akt der Vergeltung – sei er physisch, verbal oder innerlich – ist ein Schritt in jene Falle, die Christus klar benannte:
„Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.“ (Mt 26,52)
Der Teufel imitiert Gerechtigkeit, um den Menschen von der göttlichen Gerechtigkeit zu trennen. Er flüstert: „Nimm selbst das Recht in die Hand.“
Aber Christus ruft: Überlass das Gericht Gott; vertraue auf Seine Gerechtigkeit. Christus ist der Richter auf ewig. (vgl. Röm 12,19, Matth 5,39 und Lukas 6,37)
4. Friede ist nur dort, wo Gott das letzte Wort hat
Die Kirche lehrt unmissverständlich:
Friede ist eine Frucht der Gerechtigkeit und ein Werk der Liebe (vgl. KKK 2304).
Beide jedoch kommen nicht aus menschlicher Kraft, sondern aus der Gnade.
Wahrer Frieden entsteht nur, wenn der Mensch die Gebote Gottes achtet, seinen Nächsten liebt, Gerechtigkeit übt und die göttliche Ordnung respektiert.
Der Mensch kann äußeren Waffenstillstand erzwingen, aber nie wahren Frieden.
Wahrer Friede entsteht, wenn:
- der Mensch aufhört, durch Missbrauch Richter zu spielen,
- die Vergeltung Gott überlässt,
- dem Nächsten Vergebung gewährt,
- die Würde des anderen achtet
- und im eigenen Herzen der Wille zur Heiligkeit regiert.
Wahrer Friede entsteht aus der Gnade Gottes, die in den Sakramenten wirksam wird, besonders in der Eucharistie und im Bußsakrament. Wer diese Gnade empfängt, wird befähigt, Gewaltlosigkeit, Geduld und die Kraft zur Vergebung zu leben.
Nur dann erfüllt sich, was Christus verheißen hat:
„Meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt ihn gibt.“ (Joh 14,27)
5. Gewaltfreiheit ist kein politisches Programm – sie ist ein Gebot Christi
Die Kirche verkündet nicht eine weltliche Theorie, sondern die Wahrheit des Evangeliums:
Gewaltlosigkeit ist der Lebensweg eines jeden Jüngers Christi.
Darum sagt der heilige Paulus:
„Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!“ (Röm 12,21)
Der Christ kämpft nicht mit irdischen Waffen, sondern mit Gebet, Fasten und dem gelebten Glauben – als Bekenner und Schild gegen die List des Teufels und als Werkzeug der göttlichen Gerechtigkeit.
Dies ist der Weg der Heiligen, der Märtyrer, der Kirche selbst.
Es ist die einzige Straße, die zum Frieden führt – zu einem Frieden, den kein Feind rauben kann.
Darum soll der Christ nicht allein auf sich vertrauen, sondern die Fürsprache der Engel, der Heiligen und der Gottesmutter suchen. Sie unterstützen den Gläubigen auf dem Weg der Heiligkeit und bewahren ihn vor den Listen des Teufels.
6. Praktische Anwendung
In einer Welt voll Lüge, Zerstörung und Vergeltungssehnsucht ruft Gott uns zur Reinheit des Herzens:
Vertraue auf meine Gerechtigkeit. Nimm nicht selbst das Gericht in die Hand. Gib Liebe statt Hass. Wähle den Weg Christi.
Alle anderen Wege – seien sie noch so gerechtfertigt, verständlich oder emotional naheliegend – sind letztlich Täuschungen des Teufels, der die Menschen durch Gewalt verführt, um sie von Gott zu trennen. Doch die Kirche weiß: Der Teufel ist ein Lügner und der Vater der Lüge (vgl. Joh 8,44), und keine seiner Täuschungen hat Bestand.
So bezeugt es auch der Psalmist, wenn er im Licht des göttlichen Gerichtes spricht:
„Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen, wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird.“ (vgl. Ps 91,8).
Dieser Vers ist kein menschlicher Aufruf zur Vergeltung, sondern die feierliche Offenbarung einer göttlichen Wahrheit: Gott allein übt gerechtes Gericht, und jeder Versuch des Menschen, sich an Seine Stelle zu setzen, ist Anmaßung, Sünde und Auflehnung gegen die göttliche Ordnung. Psalm 91,8 bekräftigt, dass der Gerechte standhält, weil Gott richtet – und dass jede menschliche Selbstjustiz ein Eindringen in das Vorrecht Gottes wäre, das dem Menschen streng verboten ist.
Gleichzeitig erinnert dieser Vers daran, dass wahre Rechtsstaatlichkeit nur dort besteht, wo das menschliche Recht sich der göttlichen Wahrheit unterordnet.
Eine Rechtsordnung, die auf Wahrheit und Gerechtigkeit gründet, steht im Einklang mit dem natürlichen und göttlichen Gesetz; eine Rechtsprechung jedoch, die der Lüge dient, die Unschuld unterdrückt oder systematisch Willkür übt, verliert ihre moralische Legitimität.
Die Kirche lehrt klar, dass eine solche „Rechtsprechung“ – sei sie Frucht einer Diktatur oder einer anderen Form der Willkürherrschaft – nicht Recht, sondern pervertierte Macht ist. Vor Gott hat sie kein Gewicht.
So bestätigt Psalm 91,8 die Hoffnung des Glaubenden: Auch wenn menschliche Gerichte irren, versagen oder sich gegen die Gerechtigkeit erheben, bleibt Gottes Gericht unbestechlich, unverrückbar und endgültig.
Er allein richtet wahr, und am Ende triumphiert Seine Wahrheit über jede Lüge, über jede Willkür und über jede unrechtmäßige irdische Macht.
7. Konkrete Praxis
Der Christ ist aufgerufen, in dieser Welt konkret zu handeln – aber immer im Gehorsam gegenüber Gott:
- Gebet: In allen Bedrängnissen, bei Ungerechtigkeit und Versuchung, das Herz zu Gott erheben und um Seine Führung, Schutz und Kraft bitten.
- Nicht mit dem Bösen mitmachen: Niemals Gewalt, Lüge oder Ungerechtigkeit unterstützen oder dulden. Wer sich dem Bösen unterwirft, wird selbst Werkzeug der Lüge.
- Zivilcourage zeigen und bekennen: Für das Gute öffentlich eintreten, Wahrheit und Glauben bezeugen, Missstände ansprechen und mutig handeln – ohne Rachegelüste, aber klar in moralischer Verantwortung.
Jeder Gläubige ist berufen, im Alltag Zeugnis der Wahrheit zu geben, Heiligkeit zu üben, Liebe zu praktizieren und die eigene Seele vor Kompromissen mit dem Bösen zu schützen. Dies ist der Weg, auf dem die Wahrheit Christi über die Lüge triumphiert.
8. Fazit
Gott lässt nicht zu, dass die Lüge das letzte Wort hat.
Die Wahrheit Christi wird am Ende über jede Lüge triumphieren.
Denn Christus selbst hat gesagt:
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6) –
und das Licht der Wahrheit kann von keiner Finsternis ausgelöscht werden (Joh 1,5).
Darum glaubt und bekennt die Kirche:
Nur Gott richtet. Nur Gott heilt. Nur Gott schafft Frieden.
Und am Ende siegt unweigerlich die göttliche Wahrheit in den Geboten Gottes.
Wahrer Frieden, echte Gerechtigkeit und Heiligkeit entstehen nur, wenn der Mensch in Gottes Geboten, Vertrauen, Gewaltfreiheit, Gebet und standhaftem Zeugnis lebt.
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Der Mensch ist berufen, Heil und Segen zu sein
Jede Begegnung mit unseren Mitmenschen ist ein Geschenk – und zugleich eine Einladung, innezuhalten und genau hinzuschauen. Gott hat uns nicht erschaffen, um zu verletzen, zu beschweren oder zu verurteilen, sondern um Leben zu hüten.
Wo wir uns befinden, sollte daraus mehr Ehrlichkeit, Klarheit, Hoffnung, Frieden und Freude erwachsen als zuvor – auch dann, wenn die aus guter Absicht gesprochene Wahrheit Missstände offenlegt, irritiert, provoziert oder Widerstand hervorruft, und sich ihr heilender Sinn oft erst nach und nach erschließt. Darum sind wir eingeladen, Geduld und Beharrlichkeit zu üben, damit unser Aufruf dem Gegenüber Zeit gibt, ihn als konstruktiv wahrzunehmen und er sich auf die gemeinsame Suche nach Heil und Wohl aller, besonders der Schutzbedürftigen, einlässt.
Unser Wort kann verwunden, unser Schweigen verletzen, unsere Gleichgültigkeit zerstören – und doch kann gerade das Erkennen dessen, was schmerzt, selbst die bittere Erkenntnis, die wir teilen, zu einem Zeichen des Segens werden. Diese Erkenntnis rüttelt uns wach, aber sie führt über sich hinaus.
Der Mensch reift am Du: Wer nur um sich selbst kreist, verschließt sich dem anderen und der Wahrheit und blockiert so das eigene Potenzial für persönliche Entwicklung. Nur wer hinschaut, sich selbst reflektiert und dem anderen mit Offenheit begegnet, kann Manipulation rechtzeitig erkennen und ihr entgegentreten.
Begegnung, Aufmerksamkeit und der Mut, sich selbst ehrlich zu sehen, lassen Wachstum entstehen – denn nur in der Wahrheit findet der Mensch Heil. Alles braucht seine Zeit; Reifung und Heilung geschehen Schritt für Schritt und oft unsichtbar.
Gott traut uns zu, Segen zu bringen – nicht aus eigener Kraft, sondern aus der Gnade, die er uns schenkt. Selbst wenn wir müde sind oder versagt haben, sind wir nicht festgelegt auf das, was war: Umkehr ist möglich, Liebe ist möglich, Vergebung ist möglich – heute schon.
Wenn wir zulassen, dass Gott durch uns wirkt, können wir dem, der uns begegnet, Aufrichtung und Wiederherstellung schenken. Gott ist überall gegenwärtig, wo wir den Mut haben, Segen zu sein – selbst durch das, was bitter und schwer erscheint.
Fürchten wir uns nicht vor unserer Schwäche – lassen wir uns nicht von ihr festhalten. Lassen wir uns rufen, lassen wir uns senden. Seien wir dem anderen Nähe, wo Kälte herrscht; Wort, wo Schweigen tötet; Wahrheit, wo Lüge herrscht; und Barmherzigkeit, wo Schuld drückt.
Jede Begegnung, jedes ehrliche Wort, jeder kleine Schritt kann bereits ein Samen des Heils sein – und Gott lässt ihn wachsen, auch wenn wir es nicht sofort erkennen.
Gegen friedliche Lebensschützer – Schreit das schlechte Gewissen?
Die geplante legislative Kriminalisierung von Lebensschützern ist derzeit eine politische Priorität. Wir berichteten schon mehrfach darüber. Wie es aussieht, ist der Kampf gegen den Lebensschutz international koordiniert. Denn wir hören von solchen Vorgängen aus mehreren Ländern. In England, einer der schlimmsten Tyranneien in der Corona-Inszenierung, ist das stille Beten in der Nähe einer Abtreibungsklinik bereits verboten.
In Österreich hatte die Verliererkoalition unter dem ideologischen Titel „Frauengesundheit und Gendermedizin“ folgendes Vorhaben ins Koalitionsabkommen https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bundeskanzleramt/die-bundesregierung/regierungsdokumente.html geschrieben:
„Prüfung der rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutz von Gesundheitseinrichtungen“ (S. 134).
Das klingt zunächst vielversprechend: Vielleicht will man ja Gesundheitseinrichtungen wie z. B. Spitalsambulanzen vor rabiaten arabischen Familienclans schützen. Oder vor „psychisch labilen“ Messerstechern. Ärzte und Krankenpflegepersonal können vieles darüber erzählen. Aber nein, genau das war offenbar nicht gemeint. Angezielt wird die Einführung von „Schutzzonen“ für Abtreibungskliniken. Das würde ggf. bedeuten, dass keine Kundgebung, keine Gehsteigberatung und nicht einmal ein stilles Gebet in einem Umkreis von soundso vielen Metern einer Abtreibungsstätte (150 war im Gespräch) stattfinden dürften.
Man fragt sich: Gibt es in Österreich wirklich keine wichtigeren Anliegen? Wie wäre es mit dem Schutz der Bevölkerung vor gewalttätigen Zuwanderern, legalen und illegalen? Warum schützt man nicht die Kinder vor sexueller Indoktrinierung in den Schulen? Was hindert die Politik, die Fußgänger vor Radfahrern und Rollerfahrern zu schützen und damit viele Verletzte und manchmal auch Tote zu verhindern? Das ist ja die eigentliche „Gehsteigbelästigung“.
Nach den Ideen der Befürworter von Schutzzonen vor Kliniken sollen Zuwiderhandelnde bekanntlich weggewiesen und im Wiederholungsfall mit hohen Geldstrafen belegt werden. Mit anderen Worten: Kein Babyfoto und kein Rosenkranz soll dem Geschäft der Abtreibungsärzte und der angeblichen „Selbstbestimmung“ der Frauen in die Quere kommen. Das schlechte Gewissen der Beteiligten soll um keinen Preis weiter aufgeschreckt werden. Ein solches Gesetz würde freilich die Versammlungs- und Meinungsfreiheit ungebührlich einschränken und wäre nach Meinung mancher Juristen wohl auch verfassungswidrig.
Dennoch soll die Abtreibungsindustrie besonderen Schutz genießen. Das schreit zum Himmel.
Vor etwa zwei Wochen wurde dann tatsächlich der entsprechende Antrag in den Nationalrat eingebracht:
„Selbständiger Entschließungsantrag – Antrag der Abgeordneten Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß, Sabine Schatz, Johannes Gasser, BA Bakk. MSc, Kolleginnen und Kollegen betreffend Prüfung der rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutz von Gesundheitseinrichtungen“ (zitiert nach der Parlamentshomepage https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/A/694).
Bogner-Strauß gehört zur ÖVP, Sabine Schatz zur SPÖ und Johannes Gasser zu den NEOS. Dieser Antrag wurde in der 73. Sitzung des Nationalrates https://www.parlament.gv.at/aktuelles/mediathek/XXVIII/NRSITZ/73?DEBATTE=3&DEBATTE_TEIL=1 am 26. März diskutiert.
Um es unumwunden zu sagen: Es ist schäbig und schändlich, dass sich die ÖVP hier zur Handlangerin der Abtreibungslobby macht! Der einzige Debattenbeitrag der ÖVP stammte von Bogner-Strauß, unter Sebastian Kurz einst Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend. Sonst sprach niemand von der ehemals christlich-sozialen ÖVP.
Sehr gehässig traten erwartungsgemäß Henrike Brandstötter (NEOS, als Journalistin Verfasserin feindseliger Artikel gegen die Gebetsvigilien vor etwa 28 Jahren), Mario Lindner (SPÖ) und Meri Disoski (Grüne) auf. Letztere brachte einen Antrag auf sofortige Einführung von Schutzzonen ein, welcher aber mehrheitlich abgelehnt wurde.
Überraschend gute FPÖ Beiträge trotz Dauergeschrei der Pro-Abtreibungspolitiker
Erfreulich positiv waren die Debattenbeiträge der FPÖ-Mandatare
Rosa Ecker https://www.youtube.com/watch?v=WJm85PrYes0,
Ricarda Berger https://www.youtube.com/watch?v=FWm4s0nR44g,
Sebastian Schwaighofer https://www.youtube.com/watch?v=ucq0bsCVr98,
Irene Eisenhut https://www.youtube.com/watch?v=wCy_Qrruzx8 und
Lisa Schuch-Gubik https://www.youtube.com/watch?v=v8447LW6edc.
Letztere zitierte aus Stellungnahmen von Frauen, abgetrieben hatten und darunter massiv leiden. Sie brachte einen Entschließungsantrag auf Einführung von Maßnahmen zur Unterstützung schwangerer Frauen und von einer verpflichtenden Bedenkzeit vor einer Abtreibung ein. Dieser wurde natürlich mehrheitlich abgelehnt.
Die genannten fünf Mandatare sprachen sich unter dem dauernden Gebrüll aus den Reihen der anderen Parteien gegen die „Schutzzonen“ und für den Lebensschutz aus. Auch wenn wir aus Erfahrung wissen, dass die Freiheitlichen normalerweise vernünftige Ansichten haben, waren die Debattenbeiträge doch eine zusätzliche erfreuliche Überraschung.
Abg. Eisenhut ist Polizistin und weiß, dass es keine polizeilichen Probleme mit Lebensschützern in der Nähe der Abtreibungsstätten gibt.
Linksextremismussprecher Schwaighofer bedankte sich ausdrücklich bei den friedlichen Betern in der Nähe der Kliniken und klagte an, dass die Antragssteller offenbar mehr Angst vor Christen mit Rosenkränzen als vor Asylanten mit Messern hätten.
Der einzige Wermutstropfen ist freilich das Bekenntnis zur Fristenlösung durch Familiensprecherin Rosa Ecker in ihrer ansonsten sehr guten Rede. Derzeit gibt es leider überhaupt keine politisch gewichtige Stimme zugunsten des konsequenten Lebensschutzes und gegen die Willkür der Fristenlösung. So wie Dinge in unserer dekadenten Gesellschaft liegen, muss man fast schon froh sein, wenn die Abtreibung nicht völlig aus dem Strafrecht genommen wird.
Aber nur zur Erinnerung: Der Katechismus der Katholischen Kirche (1993) lehrt: „Als Folge der Achtung und des Schutzes, die man dem Ungeborenen vom Augenblick seiner Empfängnis an zusichern muß, muß das Gesetz die geeigneten Strafmaßnahmen für jede gewollte Verletzung seiner Rechte vorsehen“ (§ 2273). Eine generelle Straffreistellung innerhalb der ersten drei Monate und eine sehr weitreichende Indikationenregelung nach der Dreimonatsfrist widerspricht dem natürlich.
Politisch-publizistisch-straßenkämpferische Einheitsfront gegen Lebensschützer
Die Leser unseres Mitteilungsblattes wissen: Wir erleben als Lebensschützer seit Jahrzehnten eine gehässige Einheitsfront aus Politikern (SPÖ, Grüne), Massenmedien (ORF, STANDARD u.a.) und der „Antifa“ als Einschüchterungskommandos auf der Straße. Diese Institutionen arbeiten praktisch zusammen, auch wenn wir natürlich die Details ihrer gegenseitigen Kontakte nicht kennen. Die „Antifa“ (kurz für „Antifaschistische Aktion“) ist kein einheitlicher Verein, sondern ein Sammelsurium aus Initiativen und Privatpersonen, mithin eine Art Milieu.
Dieses Milieu überschneidet sich – wie man bei Demonstrationen und Gegendemonstrationen sieht – teilweise mit der Parteijugend von SPÖ, KPÖ und Grünen.
Das beobachte ich seit dem 28. Dezember 1989, dem ersten Schweigemarsch von Jugend für das Leben in Linz. Damals hat die gespenstische Gegendemonstration der „Frauenaktionseinheit“ Flugblätter verteilt, auf denen die Mitgliedsorganisationen dieser Gegendemo aufgeführt waren, unter ihnen Sozialistische Jugend, Sozialistische Frauen, Kommunistische Jugend, Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialismus, Österreichisch-Sowjetische Gesellschaft u. a. Man hatte keine Berührungsängste.
Die „Antifa“ ist meistens zur Stelle, wenn Kundgebungen von Lebensschützern, Familienaktivisten und Patrioten, also (sehr vereinfacht gesagt) „nicht-linken“ Gruppen, stattfinden. Über die Jahre hinweg bekommt man natürlich den Eindruck, dass diese Einschüchterung von der Politik gewünscht und von der Behörde gedeckt ist. Aus diesem Milieu kamen mutmaßlich auch die Anschläge auf unser Büro und auf das Lebenszentrum ab den späten neunziger Jahren. Jedenfalls ist ein öffentlicher Einsatz gegen Abtreibung und für das Leben mit gewissen Risiken verbunden, und zwar immer aus dem „linken“, sozialistisch inspirierten Lager.
Nun, mittlerweile ist auch die ÖVP bis zur Unkenntlichkeit von ihren ursprünglichen Positionen abgefallen und erwies sich in der Parlamentsdebatte am 26. März als Anti-Lebensschutz-Partei. Das ist eine Tragödie.
Man kann nur hoffen, dass sich bei den dortigen Mandataren das Gewissen laut und deutlich meldet.
MMag. Wolfram Schrems
(für Mitteilungsblatt Ja zum Leben/HLI Österreich April 2026, für VITA ET VERITAS bearbeitet 08.04.26)
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Eduard Habsburg, Abenteuer „Alte Messe“ – ein Reiseführer für Neugierige
Nach der erfolgreichen Veröffentlichung von Sprechen Sie Habsburgisch? https://katholisches.info/2025/02/24/eduard-habsburg-lothringen-sprechen-sie-habsburgisch-eine-orientierung-in-unsicheren-zeiten/ brachte der Renovamen-Verlag nunmehr abermals eine Schrift https://www.renovamen-verlag.de/Abenteuer-Alte-Messe-.-Ein-Reisefuehrer-fuer-Neugierige/9783956211799 von Erzherzog Eduard von Habsburg-Lothringen heraus, diesmal zum Thema Liturgie. Das war eine gute Idee.
Der Autor https://x.com/EduardHabsburg war bis vor wenigen Wochen ungarischer Botschafter am Heiligen Stuhl und beim Souveränen Malteserritterorden. Nunmehr ist er Sonderbotschafter Ungarns für Kirche, Familie und Pro-Life. Es ist sehr schön, daß die ungarische Regierung eine solche Mission betreibt.
Vorliegende, persönlich, ja autobiographisch gehaltene Schrift ist für Anfänger in der Tradition gedacht, gleichsam eine freundliche Einladung. Sie erhebt daher nicht den Anspruch eines theologischen Traktates.
Weil die Schrift wichtig ist, sollen einige Punkte hier dargestellt werden:
Terminologie und persönlichen Zugang zur „Alten Messe“
Der Autor erklärt in einem ersten Schritt die Terminologie zur „Alten“ und zur „Neuen Messe“.
Er habe „keinerlei Aggressionen oder Vorurteile“ gegen die heutige Messe, „welche auch mein Zuhause war und mich geprägt hat, bevor ich, eher spät, die Alte Messe entdeckt habe“. Er frequentiere auch immer wieder den Novus Ordo. Die Motivation zur Abfassung dieser Schrift erklärt der Autor so:
„Ganz einfach deswegen, weil ich gewünscht hätte, so ein Büchlein zu haben, als ich zum ersten Mal völlig unvorbereitet in eine Alte Messe hineinstolperte. Ich bin der Meinung, daß es für die meisten normalen Katholiken von heute eine große Hilfe bedeuten kann, ihre erste Begegnung mit der Alten Messe nach einer kleinen Hinführung zu haben.“
Denn bei allen vertrauten Elementen sei die Alte Messe doch auch „fremdartig“. Dazu kommen Vorurteile durch diejenigen, die ihm von der alten Liturgie und den dortigen Meßteilnehmern erzählten. Der Grund, daß uns die Liturgie aller großen Heiligen über die Jahrhunderte so fremd erscheint, liegt nach dem Autor daran, „daß wir durch Jahrzehnte vom Novus Ordo auf die neue Form der Liturgie konditioniert wurden.“ Für den Autor kam mit dem Überlieferten Ritus – „weit jenseits der 50“ – eine völlig neue Erfahrung:
„Es ist so, als sei mir ‚ein Licht aufgegangen‘. Und nicht nur ich allein – auch für meine Frau und alle meine Kinder war das der absolute Game-Changer“.
Er erlernte sogar das Ministrieren.
Der Autor meint, daß die Alte Messe grundsätzlich schon „für jeden“ ist. Aber sie erfordere eine Neuausrichtung.
Entwicklung und Kontinuität
Der Autor zeichnet in groben Strichen die Entwicklung der römischen Liturgie nach, von Gregor dem Großen († 604), der „im Gehorsam“ ordnete, „was vor ihm gewachsen war“, über Pius V. (Quo primum, 1570) und Pius X. bis zu Sacrosanctum Concilium des II. Vatikanums, das der Autor allerdings mit einem nicht mehr gerechtfertigten Vertrauensvorschuß behandelt.
Sehr schön zum Thema Geschichte und Kontinuität schreibt Habsburg, bekanntlich selbst Repräsentant der abendländischen Geschichte:
„Für Karl den Großen im Jahr 800 war die Messe auf Latein genauso ‚fremd‘ wie heute für Sie. Trotzdem hat er sie wie selbstverständlich angenommen und sich bemüht, sie zu lernen und ihr zu folgen. Und glauben Sie es mir, wenn man der Messe in der überlieferten Form regelmäßig folgt, und für die jüngeren unter uns sogar von Kindheit auf, dann werden einem alle diese Passagen vertraut. Und dann passiert das Unglaubliche, daß nämlich unser Geist und unsere Seele von den Texten berührt, verwandelt werden, und die Messe zu unserer Transformation und Heiligung beiträgt. Auch und besonders auf Latein“.
Der Autor betont die vorgeschriebenen Formen der „Alten Messe“, denn „alles dient dem Voranschreiten der feierlichen Opferhandlung, welche ja die Heilige Messe ist.“ Darum gibt es auch keine Eigenmächtigkeiten und keine „Kreativität“.
Praktische Folgerungen
Eduard Habsburg empfiehlt, ggf. auch weite Fahrwege auf sich zu nehmen. Es lohnt sich jedenfalls unbedingt. Wichtig sei auch die Häufigkeit der Teilnahme, da man sonst nicht „tiefer in ihre Geheimnisse einzudringen“ vermag.
Und was in unseren Breiten kaum ein Priester, geschweige denn ein Bischof, auszusprechen imstande ist:
„Oh ja, und wenn Sie vorhaben, zur Kommunion zu gehen – prüfen Sie, ob Sie im Stande der Gnade sind, und gehen Sie gegebenenfalls zur Beichte“.
Ein sehr guter Rat folgt für die, die mit der Alten Messe noch nicht vertraut sind:
„Fühlen wir uns also in tiefer Verbindung mit unseren Vorfahren, versuchen wir möglichst mit den Augen zu beten und die einzelnen Teile der Messe visuell zu verfolgen und so besser kennen zu lernen. Trösten wir uns bei den ersten Malen damit, daß die Messe gültig und voller Gnaden ist, auch wenn wir nicht genau wissen, wo wir jetzt in der Liturgie sind“.
Sehr wichtig ist der Hinweis des Autors auf die Anwesenheit junger Familien „oft mit vielen Kindern“ in der Alten Messe. Das über Jahrzehnte vermittelte Bild von ausschließlich unbelehrbaren, ewiggestrigen Älteren und „Sonderlingen“ in der Alten Messe sei durch die Tatsachen widerlegt. Übrigens seien die Kinder meist „überraschend brav“, sehr wahrscheinlich eine Folge der Gewöhnung an „reiche und schöne Liturgien“. Die Alte Messe könne überhaupt „ein Eingangstor zu einer echten Vertiefung des Glaubens sein“. Die Stille sei heutzutage ungewohnt und tue der Seele gut.
Resümee
Eduard Habsburg erwirbt sich mit dieser sympathischen Kleinschrift große Verdienste um die Überlieferte Liturgie und damit um die Heiligung der Seelen. Daß ein Repräsentant eines über eintausend Jahre alten Geschlechts, das über acht Jahrhunderte Mitteleuropa entscheidend geprägt hat, gleichzeitig Diplomat des Staates Ungarn, seinen Namen für die Überlieferte Liturgie einsetzt, ist großartig und geradezu geschichtsträchtig. Viele Gläubige und möglicherweise auch Suchende werden dafür sehr dankbar sein.
Der Vollständigkeit halber seien einige Einwände und Ergänzungen genannt.
Der Autor schreibt in der Einleitung:
„Das unterscheidet sie [die Überlieferte Messe] von der heutigen Messe, die auch die ‚Ordentliche Form‘ genannt wird, oder Novus Ordo“ (5).
Diese – ohnehin unglückliche – Terminologie von „Außerordentlicher“ und „Ordentlicher“ Form ist eigentlich bereits abrogiert, weil sie im jetzt maßgeblichen Motuproprio Traditionis custodes (2021) nicht mehr vorkommt (nur in Fußnote 7, die aber zwei Dekrete aus 2020 zitiert). Papst Franziskus erklärte (mündlich), daß die Erlaubnis für die Zelebration des Meßbuchs von 1962 mit der Erlaubnis zur Zelebration eines östlichen Ritus vergleichbar sei („Biritualismus“). Damit implizierte Franziskus, daß alter und neuer Ritus zwei verschiedene Riten sind und nicht „zwei Formen ein und desselben Ritus“ (was ohnehin mehr von den Umständen erzwungene Rhetorik als theologische Präzision war).
Der Autor ist zu zurückhaltend, wenn er die Vorgeschichte der Promulgation des Novus Ordo Missae erwähnt. Hier wurde massiv intrigiert und gelogen – wie übrigens auch im Vorfeld der Promulgation von Traditionis custodes.
Habsburg schreibt dann:
„In der Folgezeit verschwand die sogenannte Alte Messe über Jahrzehnte weitgehend aus dem Bewußtsein und aus den Kirchen. Sie überlebte jedoch in kleinen Biotopen weltweit und in gewissen Gemeinschaften.“
Der Ausdruck „verschwand“ ist angesichts der tyrannischen Brutalität der Umsetzung der „Reform“ in den 1970er Jahren irreführend, weil kraß untertrieben. Was die „kleinen Biotope“ betrifft, so hätte der Autor durchaus das heldenhafte Wirken von Erzbischof Marcel Lefebvre und seiner Priesterbruderschaft erwähnen können.
Es sei freilich zugestanden, daß der Autor bei schärferen Formulierungen und einer Würdigung des von vielen immer noch mißverstandenen, weil vielverleumdeten Erzbischofs möglicherweise Irritationen ausgelöst und somit die Einladung zur Alten Messe bei vielen Lesern unwirksam gemacht hätte. Die Zeiten sind nun einmal von Ignoranz und falschen Urteilen geprägt.
Eduard Habsburg legte eine sehr schöne, sympathische, gläubigen Geist atmende Kleinschrift vor. Der Kontrast zur offiziellen kirchlichen Publizistik im deutschen Sprachraum, ob diözesane Kirchenzeitung oder bischöfliche Verlautbarung, ist geradezu kreischend. Die Schrift zeigt uns vor allem: Unter den praktizierenden Katholiken wächst das Interesse an der Alten Messe unaufhaltsam – allen Verleumdungen und Schikanen zum Trotz, Habsburg spricht selbst von einem „großen Andrang, welcher derzeit speziell bei der Jugend in Richtung Alter Messe herrscht“.
Der Verlag stellt die Kleinschrift als PDF kostenlos zur Verfügung, die Druckausgabe ist sehr günstig.
Dank und Anerkennung dem Autor und dem Verleger.
Eduard Habsburg-Lothringen, Abenteuer »Alte Messe« - Ein Reiseführer für Neugierige https://www.renovamen-verlag.de/Abenteuer-Alte-Messe-.-Ein-Reisefuehrer-fuer-Neugierige/9783956211799, Renovamen-Verlag, Bad Schmiedeberg 2026, 83 S.
Wolfram Schrems
(Quelle: https://katholisches.info/2026/02/18/eduard-habsburg-abenteuer-alte-messe-ein-reisefuehrer-fuer-neugierige/, am 19.02.26 für die Leser von VITA ET VERITAS überarbeitet und gekürzt.)
Europaparlament: lebensfeindliche Ideologie als „Versorgungssicherheit“ getarnt – Critical Medicine Act
Was in der Systempresse nicht zu lesen ist, deckte der Wiener Journalist Andreas Wailzer in einem (englischsprachigen) Artikel auf Lifesitenews.com https://www.lifesitenews.com/news/exclusive-austrian-mep-slams-eu-for-moving-to-treat-abortion-pill-as-critical-drug/ am 11. Februar auf. Giuseppe Nardi machte am 13. Februar auf Katholisches.info einen eigenen Beitrag https://katholisches.info/2026/02/13/eu-erklaert-abtreibungspille-zum-kritischen-arzneimittel/ für den deutschen Sprachraum daraus.
Weil das für uns Lebensschützer sehr wichtig ist, hier die wichtigsten Informationen (teilweise direkt zitiert): Das Europaparlament schmuggelte unter dem Deckmantel der Versorgung mit essentiellen Medikamenten auch Verhütungs- und Abtreibungsmittel auf eine „Unionsliste kritischer Arzneimittel“. Konkret geht es um den sogenannten Critical Medicine Act (CMA), der am 20. Januar mit großer Mehrheit vom EU-Parlament angenommen wurde. Auf dieser Unionsliste finden sich eben nicht nur klassische Notfall- oder Krebsmedikamente, sondern erstaunlicherweise auch Verhütungsmittel – sowie der Wirkstoff Mifepriston, der für chemische Abtreibungen eingesetzt wird! Leider wurde aus Österreich dagegen fast nicht protestiert.
Europaparlamentarier Gerald Hauser (FPÖ), der sich in den letzten Jahren schon als Nationalratsabgeordneter mutig gegen Corona- und Impfterror geäußert hatte, übte im Gespräch mit Lifesitenews scharfe Kritik an dieser Entscheidung. Die Einstufung einer Abtreibungspille als „systemrelevant“ sei ein moralischer Tiefpunkt. Dadurch werde sie nicht nur symbolisch aufgewertet, sondern erhalte konkrete Priorität bei Beschaffung, Förderprogrammen und möglicher Bevorratung.
Das Gesetz könnte zu EU-Subventionen für die Abtreibungspille führen und Mitgliedstaaten verpflichten, Mindestbestände vorzuhalten – selbst in Ländern mit stark eingeschränkter Abtreibungsgesetzgebung wie Polen oder Malta. Hauser kritisierte zudem, daß der CMA eine verpflichtende Verteilung von Beständen zwischen Mitgliedstaaten vorsehe. Nationale Kompetenzen würden weiter nach Brüssel verlagert. Wenn die Wirkung eines angeblichen „Heilmittels“ die Abtreibung sei, so Hauser, werde damit das Kind zur „Krankheit“ erklärt. Diese Logik sei absurd und inakzeptabel.
Abstimmungsverhalten im Europaparlament – ÖVP in Brüssel für die linke Agenda
Bemerkenswert ist auch das Abstimmungsverhalten im Parlament: Die FPÖ und andere rechte Parteien stimmten geschlossen gegen den CMA. Die linken Fraktionen und die Liberalen – aber auch viele Abgeordnete der christdemokratischen Fraktion – votierten dafür. Hauser warf insbesondere der ÖVP vor, trotz ihres offiziellen Bekenntnisses zum Lebensschutz in Brüssel jede ideologische Vorgabe mitzutragen. Leider beobachten wir diesen Verfall der VP https://katholisches.info/2024/09/20/die-christliche-oevp-christliche-politiker/ schon länger https://katholisches.info/2019/02/19/die-auslieferung-des-buergerlichen-lagers-an-den-kommunismus/.
Wieder und immer wieder neue Abtreibungsinitiativen – im Verein mit dem Apparat EU
Nach dem Bericht von Andreas Wailzer fordert die Europäische Bürgerinitiative My Voice, My Choice, die im Dezember vom Parlament gebilligt wurde, einen Rechtsrahmen für einen EU-Fonds, aus dem Mitgliedstaaten Abtreibungen für Frauen finanzieren könnten, die nicht über ausreichende Mittel verfügen. Auch hier zeigt sich eine strukturelle Verankerung der Tötung ungeborener Kinder auf EU-Ebene. Damit wird Abtreibung nicht nur als individuelles „Recht“, sondern zunehmend als politisch zu sicherndes, finanziell zu förderndes und institutionell abzusicherndes Gut behandelt. Dahinter steht auch eine strukturelle Zielsetzung, die nationale Souveränität der EU-Mitgliedsstaaten auszuhebeln und die EU zum Superstaat zu machen. Ein globalistisch orientiertes Establishment benützt die linken Parteien und ihr gesellschaftliches Umfeld als politische Träger und Durchsetzungsinstrumente.
In dieser Lesart ist die Einstufung der Abtreibungspille als „kritisches Medikament“ kein isolierter Verwaltungsakt, sondern Ausdruck einer langfristigen gesellschaftspolitischen Strategie. Dieselben Kräfte, die seit Jahrzehnten, massiv seit 1968 die Geburten der europäischen Völker zu reduzieren versuchen, propagieren zugleich die Masseneinwanderung. Dieser doppelte Aktionismus hat die Auflösung der europäischen Völker und Nationalstaaten zum Ziel. Durch die bevölkerungspolitischen Veränderungen soll an die Stelle historischer Völker eine weitgehend bindungslose Bevölkerung treten. Wir werden aber nicht gefragt, ob wir das wollen.
Die jüngste Entscheidung des Europaparlaments fällt in eine Phase historisch niedriger Geburtenraten in nahezu allen europäischen Ländern. Der „demographische Winter“ ist längst Realität. Die Covid-„Impfung“ mit ihrer verheerenden Auswirkung auf Fruchtbarkeit, Gesundheit und Lebenserwartung tat das ihrige dazu. (Viele sind aufgerufen, ihr eigenes Verhalten in der schändlichen Impfzwangkampagne zu überdenken.) Zu all dem gibt es kaum eine grundlegende Debatte. Wer das doch aufbringt, wird quasi-staatsoffiziell des „Rechtsextremismus“ geziehen (siehe unseren Beitrag über den absurden „Rechtsextremismusbericht“ in der letzten Aussendung).
Was tun?
Die Handlungsmöglichkeiten sind also beschränkt. Trotzdem müssen wir diese Vorgänge immer wieder in die Öffentlichkeit bringen. Leider sind es nur wenige Medien, meist nur im Internet, denen man noch glauben kann. Dank daher an Lifesitenews.com und an Katholisches.info! Wir könnten die Europaparlamentarier zu ihrem Abstimmungsverhalten befragen. Schließlich darf auch der Austritt aus der EU kein Tabu sein. Wenn sich eine politische Gemeinschaft nicht nur nicht bewährt, sondern Abtreibung und Familienzerstörung fördert, und Staat und Nation schleichend abschafft, soll das Selbstbestimmungsrecht wahrgenommen und ein ÖXIT ernsthaft erwogen werden.
MMag. Wolfram Schrems, 13.02.26
DÖW
Schon wieder „Rechtsextremismusbericht“ – staatlich subventionierter Kulturkampf
Am 22. Jänner wurde der aktuelle „Rechtsextremismusbericht“ der Öffentlichkeit präsentiert. Er wurde vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) im Auftrag von Innen- und Justizministerium verfasst. Er ist wiederum langatmig, hochideologisch und agitatorisch. Er dient als Vorwand zur weiteren Repression christlicher und naturrechtlich orientierter Initiativen in Gesellschaft und Politik. Wie nicht anders zu erwarten, wird der „Bericht“ schon zum Vorwand für einen „Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus“ genommen (APA-OTS-Presseaussendung https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260127_OTS0035/holocaust-gedenktag-spoe-babler-in-oesterreich-ist-kein-platz-fuer-antisemitismus-und-rechtsextremismus der SPÖ vom 27. Jänner). Damit sind weitere Zensurmaßnahmen und Kriminalisierungen unerwünschter Gedanken absehbar. Man könnte von einem „Kulturkampf“ sprechen. Der ORF und die anderen Systemmedien haben den Bericht völlig unkritisch übernommen und in seiner Wirkung verstärkt.
Zur Erinnerung: Nach etwa 20 Jahren Unterbrechung wurde im Jahr 2021 von Innen- und Justizministerium wieder der „Rechtsextremismusbericht“ in Auftrag gegeben. Die ÖVP-FPÖ-Koalition hatte unter Bundeskanzler Schüssel den Auftrag zur Erstellung solcher „Berichte“ beendet. Der letzte „Bericht“ jener Ära erschien im Jahr 2002. Die türkis-grüne Bundesregierung stellte nach der Sprengung der ÖVP-FPÖ-Koalition im Jahr 2019 die Weichen für die Wiedereinführung dieses „Berichts“. Er ist an sich eine unnötige Doppelung und Verschwendung von Steuergeld, weil es ohnehin einen Verfassungsschutzbericht des Innenministeriums gibt, in dem rechter, linker und islamischer Extremismus dargestellt werden. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Justizministerin Alma Zadic (Grüne) legten im Jahr 2021 dem Ministerrat einen entsprechenden Antrag auf Wiedereinführung des „Rechtsextremismusberichts“ vor. Die ÖVP kam somit erstaunlicherweise einer langjährigen Forderung von SPÖ und Grünen nach. Im vergangenen Jahr 2025 wurde der „Rechtsextremismusbericht“ unter dem Titel „Rechtsextremismus in Österreich 2023. Unter Berücksichtigung der Jahre 2020 bis 2022“ vorgelegt.
Einsatz für das Leben, für die Familie, für den Schutz von Kindern – alles irgendwie rechtsradikal
Zur Überraschung mancher wurden auch Katholiken, Familienrechtler und Lebensschützer in dem Bericht genannt. Damals hieß es z. B.:
„Gerade in der Abtreibungsthematik sind zudem international agierende Organisationen auch für Österreich relevant, darunter Human Life International, dessen Österreich-Direktor Dietmar Fischer sich mit der Christlichen Wählergemeinschaft (CWG) auch parteipolitisch zu betätigen suchte, Agenda Europe, das die Kampagne „#fairändern“ in Österreich initiierte, und die spanische Lobbying-Stiftung Citizen Go.“
Diese feindselige Haltung wird heuer erwartungsgemäß fortgesetzt. Dieses Mal kann man unter dem Titel „Christlicher Fundamentalismus“ etwa Folgendes lesen:
„Konkrete politische Anliegen [des „politischen Rechtskatholizismus“, Anm.] umfassen u. a. die Ablehnung von Abtreibung, Feminismus, Homo- und Transsexuellenrechten bzw. das Eintreten für heteronormative Familienverhältnisse, traditionelle Geschlechterrollen und eine rigide Sexualmoral. Diese Positionen sind keineswegs per se als rechtsextrem anzusehen, können aber, wie nicht zuletzt auch die geteilte Ablehnung einer vermeintlichen ‚Islamisierung‘, Bündnisse zwischen Rechtskatholizismus und völkischem Rechtsextremismus begünstigen. Ohnehin dienen sie als Grundlage für transkonfessionelle Allianzen zwischen katholischen, orthodoxen und evangelikalen Gruppen, wie sie sich etwa auf den ‚Märschen fürs Leben‘ realisieren.“
Wer angesichts der Islamisierung unseres Landes von einer „vermeintlichen ‚Islamisierung‘“ schwadroniert, ist entweder dement oder will täuschen. So und anders hat er jeden Anspruch auf „Wissenschaftlichkeit“ verwirkt.
Weiter unten heißt es dann:
„Straßenmobilisierungen unter dem Titel ‚Marsch fürs Leben‘ fanden in Bregenz, Salzburg, Klagenfurt und Wien statt. Als Co-Organisator der Wiener Veranstaltung fungierte Ludwig Brühl, Sprecher der Alliance Defending Freedom International (ADF). Die US-amerikanische Organisation mit internationalem Tätigkeitsspektrum wird vom Southern Poverty Law Center (SPLC) als ‚anti-LGBTQ Hategroup‘ eingestuft“.
Es ist damit völlig klar, dass die Pro-Life-Bewegung hier bewusst verleumdet werden soll. Dass dazu die Autoren des DÖW das Southern Poverty Law Center kritiklos als Autorität heranziehen, zeigt wiederum deren linksradikale Befangenheit. Denn das SPLC ist seinerseits eine marxistisch orientierte Vernaderungs- und Denunzierungsorganisation, für die auch katholische Gemeinden der Traditionellen Lateinischen Messe und rechtgläubige katholische Medieninitiativen in den USA als „hate groups“ gelten. Daher ist hier ein Exkurs über besonders schlimme Aspekte des „Kulturkampfes“ durch linke NGOs am Platz:
Im Jahr 2023 wurden vom damaligen, im Biden-Regime dienenden US-Justizminister Merrick Garland „radical traditionalist Catholics“ als potentiell gewalttätige inländische Extremisten dargestellt, wobei Garland sich auf die Bewertung des Southern Poverty Law Center von neun „radikalen traditionalistischen katholischen Haßgruppen“ bezog. Das wurde damals vom republikanischen Senator Josh Hawley bei einem hochnotpeinlichen Hearing https://www.youtube.com/watch?v=Cgx7CObHO3Y mit Garland thematisiert und führte zu einem Aufruhr. Siehe bei 6:29, wo das SPLC explizit erwähnt wird. Hawley konfrontierte den Justizminister zuvor mit der kraß unverhältnismäßigen Verhaftung des Pro-Lifers Mark Houck durch ein schwerbewaffnetes Team von 20 bis 30 Spezialkräften (!). Man sieht also, daß Verwaltung und Justiz „kulturkämpferische“ Aussagen von „NGOs“ mehr oder weniger schnell umsetzen.
Kritik am manipulativen Charakter des „Berichts“ durch Plagiatsjäger Weber
Bei einer Pressekonferenz https://www.youtube.com/watch?v=rOVF_4QEZA4 am 28. Jänner von FPÖ-Generalsekretär Hafenecker kritisierte Medienwissenschaftler und Plagiatsjäger Dr. Stefan Weber die Produkte des DÖW (Rechtsextremismusbericht und das absurde „Rechtsextremismusbarometer“) vernichtend, sie seien nicht lege artis erstellt. Er sprach von mehrfachem wissenschaftlichem Fehlverhalten, von „Manipulation und Fälschung“, „Verletzung der Konstruktvalidität“
Zweigeschlechtlichkeit des Menschen, Kinderschutz, Schutz vor Überfremdung durch Masseneinwanderung als Berührungspunkte mit dem „Rechtsextremismus“?
Der Bericht rückt gesunden Menschenverstand und den überlieferten Glauben in die Nähe des Rechtsradikalismus. Die Argumentation ist ungefähr diese: Katholische und naturrechtliche Positionen seien nicht per se „rechtsextrem“, gemeint seien mit „Resonanzräumen“ „gesellschaftliche Felder, die nicht Teil des organisierten Rechtsextremismus sind, aber personelle, ideologische und organisatorische Überschneidungen mit ihm aufweisen, in Begegnungsraumen wie Demonstrationen und Onlinecommunities mit ihm interagieren und zur Verbreitung rechtsextremer Deutungsmuster in weitere Bevölkerungsschichten beitragen“.
Die Einführung des Begriffs „Resonanzraum“ soll wohl wissenschaftlich klingen. Aus dem Zusammenhang geht aber hervor, dass dieser Begriff dazu dienen soll, das Schöpfungsgemäße mehr oder weniger deutlich in den Bereich des „Extremen“ zu rücken. Wer also bekennt, dass es nur zwei Geschlechter gibt, dass Kinder vor sexueller Indoktrination und den abartigen „Drag Queens“ geschützt werden müssen und dass ein Staat das Recht hat, die Zuwanderung zu begrenzen oder abzustellen (das steht übrigens auch im Katechismus der Katholischen Kirche unter § 2241, leider hört man das nie), ist schon eine Art „Resonanzraum“ für Rechtsradikale (o. ä. – die Phraseologie ist nicht immer gut verständlich):
Aufgeblähte Zahlen „rechtsextremer“ Straftaten
Dass der Bericht auch beim eigentlichen „Rechtsextremismus“ äußerst unscharf ist, ergibt sich aus folgender Tatsache: Im Bericht wird ein starker Anstieg von „rechtsextremen“ Straftaten beklagt, siehe dazu ein Podiumsgespräch mit dem Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier und FPÖ-Lokalpolitiker Wolfgang Kieslich (ehemals ÖVP) bei Exxpress-TV auf YT am 26.01.26 https://www.youtube.com/watch?v=dUXc0NECxBI. Es werden für das Jahr 2023 1208 und für 2024 1486 Straftaten angegeben. Wie die beiden Herren sagen, ist das Problem dabei, dass heutzutage alles mögliche und unmögliche als „rechtsextrem“ oder „antisemitisch“ angezeigt wird. Das führt natürlich zu einer maßlosen Aufblähung der Zahlen.
Wie Bernhard Heinzlmaier auf Exxpress-TV dazu sagt, werden nur 6% aller angezeigten „Straftaten“ tatsächlich gerichtlich verurteilt. Man beachte: Trotz einer über alle Maßen ausgeweiteten Meinungsgesetzgebung (besonders zu der idiotischen „Hassrede“, hate speech) und einer ebenfalls ausgeweiteten NS-Verbotsgesetzgebung und noch dazu einer in vielen Fällen „linken“ Justiz gehen die Verurteilungen sog. „rechtsextremer Straftaten“ über sechs Prozent nicht hinaus (Quelle: Sicherheits- und Verfassungsschutzberichte des Innenministeriums und Datenbank der Verfahrensautomation der Justiz des Justizministeriums, zitiert im Beitrag von Exxpress-TV am 26.01.26).
Dabei ist nach Heinzlmaier gar nicht klar, ob die „Straftaten“ überhaupt „gerichtsfest“ sind, mit anderen Worten, es wird in vielen Fällen etwas angezeigt, „was gar nichts ist“. Andreas Kranebitter vom DÖW sagte bei der Pressekonferenz https://on.orf.at/video/14308807/doew-praesentiert-rechtsextremismusbericht am 22. Jänner selbst, dass mehr als 60% der Delikte sich auf das Verbotsgesetz §§ 3g und 3h beziehen. Das sind also reine Propagandadelikte.
Man könnte auch sagen „Gedankenverbrechen“. Und noch etwas: Es gibt Organisationen (angebliche „Nichtregierungsorganisationen“), die sich aufs Anzeigen und Einreichen von „Sachverhaltsdarstellungen“ im Kampf gegen Rechts spezialisiert haben. Das erhöht noch einmal die „Zahlen“ (dieses magische Wort ist uns aus der Corona-Inszenierung wohlbekannt).
Erbärmliche Reaktionen aus der Kirche
Da die Mitarbeiter des DÖW meiner Beobachtung nach gut mit Journalisten und linken Aktivisten aller Art („Antifa“) vernetzt sind, die ihrerseits intensiv recherchieren und bei Veranstaltungen fotografieren, sprechen beim DÖW manche von einer „Privat-Stasi“.
Da der „Bericht“ wie auch das DÖW aus Steuermitteln gefördert werden, findet hier eine staatsoffizielle Ideologisierung der Gesellschaft statt. Es ist unverständlich, dass die ÖVP dabei mitmacht. Es ist ein Ärgernis, dass sich die Hirten der Kirche nicht vor ihre Gläubigen und vor die Wahrheit über Ehe, Familie, Geschlechtlichkeit und Nation stellen. Was die Führungsspitze der unnötgen Katholischen Aktion Österreichs zum „Bericht“ zu sagen https://www.kaoe.at/artikel/156682/rechtsextremismusbericht-beleuchtet-auch-christlichen-fundamenalismus hatte, ist erbärmlich. Dort findet man das Machwerk gut und wichtig. Leider war auch die Reaktion https://www.stift-heiligenkreuz.org/ von Stift und Hochschule Heiligenkreuz äußerst enttäuschend.
Damit haben die politischen Hintergrundmächte hinter dem „Bericht“ zumindest einen Teilerfolg erzielt. Es ist idiotisch, eine rechtsextreme Gefahr an die Wand zu malen, während die realen Probleme ganz woanders liegen. Dass das DÖW wieder einmal christliche und naturrechtliche Selbstverständlichkeiten in die Nähe des Extremismus rückt, zeigt dessen Charakter als Kulturkampf-Institution. Wobei das eigentlich zu harmlos formuliert ist.
MMag. Wolfram Schrems
28.01.2026
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Gegen Kriegshetze und Desinformation – für Frieden und Souveränität
Als Lebensschützer haben wir selbstverständlich den gesamten Lebensschutz im Auge. Wir treten seit Jahrzehnten für das Leben ungeborener Kinder ein. Das bedeutet aber nicht die Augen vor anderen Anschlägen auf das Leben zu verschließen. Da in den letzten Jahren von Politik und Medien massiv Kriegstreiberei praktiziert wird, müssen wir uns dem ebenfalls entgegenstellen.
Um unseren Beitrag zur Verhinderung der Kriegsgefahr zu leisten und zum Gebet für den Frieden aufzurufen, einige Hintergrundinformationen zum offenbar bewußt geplanten Krieg in der Ukraine:
Ausländische Interessen in der Ukraine: USA, EU, Israel
Im Jahr 2013/2014 führten US-Kreise einen Putsch gegen den legitimen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch durch. Nach dem zentralen Platz in Kiew wird diese Aktion als „Maidan-Putsch“ bezeichnet. Dabei gab es etwa 100 Tote durch Scharfschützen, die aus dem Hotel Ukraina und aus dem Konservatorium (oder Philharmonie) sowohl auf Demonstranten als auch auf Polizisten schossen. Viel später wurde durch Recherchen des italienischen Journalisten Gian Micalessin von Canale5 bekannt, dass es sich um georgische Scharfschützen handelte, die von englischsprachigen Männern in Zivil angeheuert worden waren („Faktenchecker“ bestreiten das auf mehr oder weniger gelungene Weise, vgl. hier https://www.tagesschau.de/faktenfinder/proteste-maidan-101.html).
Die englischsprachige Ausgabe der israelischen Tageszeitung Haaretz veröffentlichte ein Interview mit dem Armee-Veteranen und Kommandanten „Delta“, der über seinen Kampfeinsatz am Maidan ganz offen https://www.haaretz.com/2014-02-28/ty-article/ex-idf-soldier-fought-on-kiev-streets/0000017f-f855-d2d5-a9ff-f8dddd9b0000 (per 21.01.26 hinter einer Bezahlschranke) sprach. Wir fragen uns: Was hatten alle diese Leute dort genau zu tun?
Freilich liegt naturgemäß eine dichte Nebeldecke über den Vorgängen und es ist schwierig zu gesicherten Ergebnissen zu kommen. Was klar ist, ist natürlich, dass westliche Kreise (Milliardär und Revolutionär George Soros, US-Staatssekretärin Victoria Nuland [„fuck the EU“] u. a.) sehr offenherzig mit ihrer Einflussnahme in der Ukraine geprahlt haben.
Was auf den Umsturz folgte, war ein Bürgerkrieg in der Ostukraine (Donjezk-Becken, „Donbass“), bei dem die russische bzw. russischsprachige Bevölkerung gezielt von Regierungstruppen angegriffen wurde. Nach UNO-Quellen (PDF auf www.ukraine.un.org oder siehe Anhang) gab es über 14.000 Tote (beide Seiten zusammengerechnet). Ziel dieses Terrors war höchstwahrscheinlich, einen russischen Angriff zu provozieren – was ja auch dann geklappt hat.
Noch vor gut zehn Jahren gab es in den Hauptstrommedien Berichte über NS-Nostalgie und –Symbolik in der Ukraine, über die im Jahr 2021 stattfindenden 80-Jahr-Jubiläumsfeiern zur SS-Division Galizien, über die NS-Symbolik des „Rechten Sektors“, des „Azov-Regiments“ und verschiedener Wehrformationen. Man findet im Netz immer noch Dokumentationen dazu. Hintergrund dessen ist, dass im 2. Weltkrieg Ukrainer auf der Seite der Wehrmacht gegen Stalin kämpften, der für den Völkermord durch Hunger in der Ukraine (und anderswo) verantwortlich war („Holodomor“ https://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor). Aber ist es nicht erstaunlich, dass der Westen die Existenz dieser Gruppen derzeit so gut wie nicht thematisiert? Ist es nicht erstaunlich, dass die jüdischstämmigen Politiker und Oligarchen der Ukraine diese Kräfte unterstützen und instrumentalisieren?
Offenbar braucht man diese Leute als Rammbock gegen Russland. Früher oder später wird man sich ihrer schon entledigen, wie etwa im Fall des Oleksandr Muzytschko, besser bekannt als Saschko Bily, vor gut zehn Jahren. Dieser hatte mit den Tschetschenen in Tschetschenien gegen die Russen gekämpft. Im Zuge des Maidan-Putsches wurde er kurz prominent. Er wurde von der Polizei erschossen.
Ist Österreich Ziel eines hybriden Krieges?
Seit einigen Jahren hören wir in den Medien von einem angeblich „hybriden Krieg“ gegen Österreich. Gemeint ist damit etwa Propaganda zugunsten Russlands. Gut möglich, dass die Russen das machen. Das Problem ist nur, daß erstens die russischen Medien in der EU, also auch bei uns, stark eingeschränkt sind. Man darf auch nicht verlinken. Das heißt, dass die Reichweite der Russen beschränkt ist. Und während es Einflussnahmen auswärtiger Mächte sicher gibt (darunter bestimmt Russland, man denke aber auch an die Propaganda Israels, „Hasbara“ genannt, oder an den Einfluß der Türkei über das Religionsministerium und die von diesem abhängigen Imame und Moscheen in Österreich), so ist die dauernde Rede vom „hybriden Krieg“ Russlands doch eher ein Mittel, um künstliche Panik und Kriegsstimmung zu erzeugen. Sollte man mit „hybrider Krieg“ Sabotage und Terror meinen, dann Beweise auf den Tisch!
Öfter wird auf die „Russencity“ in der Erzherzog-Karl-Straße (SIGINT-Satellitenüberwachungsstelle) als Beleg für russische Spionage verwiesen. Man findet dazu in den Medien einige Berichte. Deren Tatsachensubstrat ist nicht zu bestreiten. Wir fragen uns nur, ob die anderen Signatarmächte des Staatsvertrags (Russland ist Rechtsnachfolgerin der UdSSR) auch solche Horchzentralen haben, und wie das bewertet wird. Wir fragen uns auch, ob es in Österreich Abhörzentralen von Staaten gibt, die keine Signatarmächte sind.
Die derzeit hochgekochte Feindseligkeit gegenüber Russland ist überhaupt merkwürdig. Als es die Sowjetunion mit ihrer realen Subversion, mit ihrer Terrorunterstützung und Propaganda (Erinnern Sie sich noch an das Blatt Sowjetunion heute?) noch gab, war das kein Thema. Aber jetzt müssen wir hinter jedem Baum einen hybriden Soldaten sehen.
Was die von manchen massiv behauptete russische Sabotage von Infrastruktur betrifft, so müssten – wie schon gesagt – hieb- und stichfeste Beweise gebracht werden.
Schließlich wurde auch manchmal behauptet, Russland würde hinter der Völkerwanderung des Jahres 2015 zur Schwächung des Westens stecken. Das ist aber völlig unglaubwürdig. Ganz offenkundig geht der Bevölkerungsaustausch von internationalen Kreisen aus, unter anderem von der UNO: Am Wiener Westbahnhof wurden im Jahr 2015 Schautafeln mit Migrationspropaganda und Beispielen wundervoll geglückter „Integration“ u. dgl. aufgestellt.
Ukraine als Werkzeug und Beute – zynischer Missbrauch einer Nation
Unabhängig von der Frage, welche Rolle die russische Führung genau spielt, kann man sicher sagen, dass gewisse Kreise im Westen die Bodenschätze und das Ackerland der Ukraine im Auge haben. Von unschätzbarem Wert ist die geopolitische Stellung gegenüber Russland, man könnte aus der Ukraine russische Städte in wenigen Minuten mit Raketen erreichen. Die „globale Kriegspartei“ (nach einer Formulierung https://weltwoche.de/daily/georgisches-tagebuch-premierminister-kobachidse-spricht-mit-mir-ueber-trump-putin-russland-und-demokratie-jetzt-geht-es-weiter-ins-konfliktgebiet-wo-russische-panzer-stehen-ausserdem-besuche-ich/ des georgischen Regierungschefs Irakli Kobachidze, der sich zwischen westlicher und russischer Einflussnahme und der Präsenz von 25.000 mehr oder weniger aktiven ausländischen „NGOs“ in seinem Land richtig verhalten muß) opfert bedenkenlos die wohlverstandenen Interessen der Ukrainer.
Ukrainer werden zu Hunderttausenden geopfert. Offenbar will man das Land leer bekommen. Hier herrscht ein zynisches Spiel.
Der Ukraine-Krieg hat für die globale Kriegspartei noch eine wichtige Funktion, nämlich die der diktatorischen Zusammenschweißung der westlichen Länder:
Bei der Konferenz des Patrimonium Sancti Adalberti Ende Oktober in Prag erklärte https://katholisches.info/2025/11/19/mitteleuropa-auf-seinem-eigenen-weg/ der polnische Parlamentarier, Oppositionspolitiker und stellvertretender Marschall des Sejm Krzysztof Bosak von der Partei Konfederacja, dass die Ukraine-Politik „als Werkzeug zur weiteren Zentralisierung der EU genützt“ werde. Genau so sieht es aus.
Die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) meinte vor kurzem selbst, dass „Europa gegenüber Rußland mit einer Stimme“ sprechen müsse. Nein, Frau Außenminister, das muss es nicht! Warum sollen wir hier die Agenda der globalen Kriegspartei übernehmen? Wir müssen, wie beispielsweise NRAbg. Susanne Fürst (https://www.youtube.com/watch?v=dCmg8jzxwYc ab 4:40) klar sagen, dass wir das nicht wollen.
Akute Kriegsdrohungen aus dem Westen
Blicken wir kurz auf Kriegsdrohungen westlicher Politiker und Militärs in der letzten Zeit:
Im November 2024 spielte der niederländische Admiral Rob Bauer (etwas verklausuliert) mit dem Gedanken an einen Schlag gegen Russland. Angesichts der Verflechtung von Politik und Militär ist das vermutlich keine Einzelinitiative sondern ein abgesprochener Versuchsballon. US-General und NATO-Kommandeur Donahue, der seinen Sitz in Wiesbaden hat, erklärte im Juli 2025, die NATO könne in kürzester Zeit Königsberg (Kaliningrad) einnehmen. https://www.defensenews.com/land/2025/07/16/army-europe-chief-unveils-nato-eastern-flank-defense-plan/ Die KI-unterstützten Pläne seien alle schon fertig. Das ist eine gefährliche Drohung gegen Rußland. Wie wird man das dort aufnehmen?
Eine der schlimmsten Kriegstreiberinnen ist die EU-Außenkommissarin Kaja Kallas aus Estland. Nach Medienberichten scheint die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ein besonderer Fan von Frau Kallas zu sein. Jedenfalls ist auch Meinl-Reisinger Teil des kriegsgeilen EU-Establishments. Meinl-Reisinger war mit ERSTE-Chef Andreas Treichl im Jahr 2022 Teilnehmerin https://www.youtube.com/watch?v=O-8Ss4DkzXQ an der Bilderberger-Konferenz, wo sie wohl ihre europapolitischen Anweisungen bekommen hat.
Im Spätherbst 2025 drohte der italienische Admiral Giuseppe Cavo Dragone Russland mit einem Erstschlag. Am 11. Dezember 2025 rief NATO-Chef Mark Rutte in Berlin zur Kriegsvorbereitung https://www.politico.eu/article/nato-mark-rutte-says-europe-must-prepare-for-scale-of-war-our-grandparents-endured/ gegen Russland auf (ein Konflikt, der „im Ausmaß des Krieges sein könnte, den unsere Großeltern und Urgroßeltern ertragen mussten.“[!]). –
Wie es jemand sagte: Kriege werden nicht geführt, um Feinde zu besiegen, sondern um Zustände zu schaffen.
Ein Krieg gegen Russland hätte für die Machthaber im Westen viele erfreuliche Folgen: Abschaffung von Bürgerrechten in Friedenszeiten, Abschaffung von Wahlen, Abschaffung der Meinungsfreiheit im Zeichen der Kriegszensur, Umstellung auf Kriegs- und Planwirtschaft, Bevölkerungsreduktion (schon lange ein Ziel der Globalisten, siehe die Agenda https://www.bilderbergmeetings.org/meetings/meeting-2025/press-release-2025 des Bilderbergtreffen im Vorjahr), neue Machtverhältnisse, vielleicht sogar ein Sturz der russischen Führung und eine Ausplünderung der dortigen Bodenschätze.
Ukrainischer Boden gehört offenbar schon US-Großinvestoren. Die Ukrainer sind also schon in gewisser Weise fremd im eigenen Land. Ob diese Situation für die Ukrainer wirklich besser ist als unter Janukowytsch, ist die Frage.
Spiegelbildlich wird wohl auch die russische Führung den Krieg zu innenpolitischen Zwecken nutzen.
Zurück zur Ausgewogenheit der Beurteilung, zu Neutralität und Souveränität, zu Bekehrung und Glaube
Was wir seit einigen Jahren erleben, ist verblendete, sinnlose Kriegspropaganda. Sie fügte sich spätestens 2022 nahtlos an die Klimapropaganda, die Coronalügen und an die Impfpropaganda an. Diese Propaganda ist auch komplett einseitig. Wenn man mit Rußland und dessen Führung streng in der Beurteilung ist, wogegen nichts einzuwenden ist, müßte man auch mit den westlichen Regimes und der EU, aber besonders mit der Ukraine streng sein: Wichtig zu verstehen ist nämlich, daß die Ukraine ein zutiefst korruptes Regime ist. Wahlen sind schon länger ausgesetzt. Eine der orthodoxen Kirchen wurden verboten, die Kirchengebäude von der Polizei gestürmt.
Die Ukraine ist dem Vernehmen nach ein Hotspot der „Leihmutterschaft“ – und des Organhandels: Der österreichische Publizist Wolfgang Dvorak-Stocker berichtete im Dezember 2024 in der von ihm herausgegebenen Vierteljahresschrift Abendland von den sogenannten „Hyänen“ in der Ukraine. Dabei handelt es sich um eigens uniformierte Funktionäre, die auf den Schlachtfeldern und in den Lazaretten entscheiden, welcher Soldat noch medizinische Behandlung erhalten und welcher im Sinn des Organhandels ausgeweidet werden soll. Die Organtransplantation ist bekanntlich ein Bombengeschäft und mehrere Regimes sind in den Organhandel verwickelt, nicht nur die Ukraine. (Dabei sei es laut Dvorak-Stocker nicht klar, welcher Nationalität die „Hyänen“ sind.)
Schließlich sei festgehalten, daß eine kritische Haltung zum Stellvertreterkrieg in der Ukraine keine Glorifizierung der russischen Führung bedeutet. Wir erinnern uns beispielsweise daran, daß auch Rußland den Corona- und Impfterror zu einem gewissen Grad betrieb (siehe dazu Ilia Ryvin, Russendämmerung, Dresden 2023), daß dort an digitalem Zentralbankgeld und allgegenwärtiger Überwachung in den Großstädten gearbeitet wird, und daß Präsident Putin vor einigen Jahren WEF-Vorsitzenden Klaus Schwab als Freund bezeichnet hat. Auch hier liegt über vielem eine Nebeldecke.
Resümee
Wie auch immer: Es ist jedenfalls vollkommen verrückt, dass wir Österreicher bereits das 19. Sanktionspaket gegen Russland mittragen (so nach FPÖ-NRAbg. Axel Kassegger im Dezember https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/NRSITZ/59/A_-_12_30_28_00883796.html). Damit wird unsere Wirtschaft, somit unser Volk geschädigt, aber niemandem nützt es. Zudem gibt es permanente Truppentransporte durch unser Land. Das ist selbstmörderisch. Russland muss das als feindselige Aktion betrachten. Wir sollten also unsere Neutralität (vgl. die „irische Klausel“) und Souveränität (Selbstbestimmung) dringend zurückholen.
Es geht nicht um eine Parteinahme für russische Interessen, sondern für unsere eigenen, legitimen und berechtigten Interessen, und vor allem um die Abwehr der Kriegsgefahr.
Das sollte unser Gebetsanliegen sein. Die Schutzfrau Österreichs wird uns helfen, wenn wir unseren Teil tun.
MMag. Wolfram Schrems
(Quelle: Mitteilungsblatt von Ja zum Leben/Human Life International Österreich, Dezember 2025; am 22. Jänner 2026 für VITA ET VERITAS gründlich überarbeitet, Links eingefügt)
Artikel und PDF von http://www.ukraine.un.org darunter öffnen
Raus aus den Verstecken – hinaus in die Öffentlichkeit!
Darf es sein, dass Blasphemien, Abtreibungspropaganda und „Antifa“-Demonstrationen den öffentlichen Raum beherrschen? Unser Land versinkt derzeit geradezu im Wahnsinn und in der Verwirrung. Leider sind die Hirten der Kirche, wenigstens hierzulande, nicht an der Exorzierung dieser Übel interessiert. Einige Laien und einige wenige Priester sind es nur, die in der Öffentlichkeit dem Bösen entgegentreten: In den letzten Jahren entstanden erfreulicherweise mehrere Initiativen, die das Bitt- und Sühnegebet verstärkt in die Öffentlichkeit tragen.
Öffentliche Blasphemien und Abartigkeiten müssen auch in der Öffentlichkeit gesühnt werden. Die Botschaft von Fatima ruft besonders zu dieser Form der Sühneleistung auf. Da sich auf diesem Gebiet in der letzten Zeit manches Gute entwickelt hat, einige aktuelle Erlebnisberichte:
Österreich betet – Rosenkranz für Österreich
Diese Initiative https://oesterreich-betet.at/ von Dekan Dr. Ignaz Steinwender, Pfarrer von Zell am Ziller (Erzdiözese Salzburg), und dem Unternehmer Louis-Pierre Laroche, Markt Piesting (NÖ), wurde angesichts des immer brutaler werdenden Impfterrors und der geplanten Einführung einer Impfpflicht im Rahmen der Covid-Kampagne im Spätherbst/Winter 2021 ins Leben gerufen. Seit damals wird an zahlreichen Orten in Österreich jeweils mittwochs am Abend öffentlich der Rosenkranz gebetet.
Auch wenn die Anzahl der Gebetsorte möglicherweise, die Anzahl der Mitbeter sicherlich zurückging, hat sich dieser schöne Brauch etabliert und ist für viele zum beliebten Fixpunkt geworden.
In Wien-Hietzing gibt es beispielsweise zusätzlich zum Mittwoch einen Sonntagstermin. Die Gruppe ist klein, aber konstant. – Einmal pro Quartal wird in Wien und in anderen Städten eine größere Prozession durchgeführt. Alles in allem sind es natürlich verhältnismäßig wenige Teilnehmer. Es müssten ja Zehntausende sein, angeführt von den Hirten der Kirche und vielen Priestern. Aber die haben, wie es scheint, Wichtigeres zu tun (etwa das Klima zu retten oder ähnlich sinnvolle Projekte).
25 Jahre Marianisches Sturmgebet: kein Friede ohne Bekehrung
Seit dem Oktober 2001 führt Frau Edith Salomon in Wien an jedem ersten Monatssamstag das „Marianische Sturmgebet“ https://sturmgebet.at/ durch. Um 15.00 Uhr wird in der Malteserkirche der Rosenkranz gebetet, danach findet eine Prozession zur Dreifaltigkeitssäule am Graben statt. Nach dem Einzug in die Peterskirche wird der zweite Rosenkranz gebetet.
Diese Initiative wird im Geist von Fatima durchgeführt – es gibt keinen Frieden unter den Völkern ohne Frieden mit Gott, das heißt, ohne das Einhalten der Gebote und das Pflegen der Innerlichkeit. Ein Priester hält die Betrachtungen und wirkt mit Ansprache und Segensspendung mit. Wie ich selbst mehrfach erlebte, sind viele Passanten im Zentrum Wiens, naturgemäß zahlreiche Touristen, durchaus positiv eingestellt. Negative Reaktionen sind meiner Erfahrung nach selten und auch nicht sehr intensiv. Auch hier sollten nach dem Vorbild von Pater Petrus Pavlicek OFM und dem österreichischen Episkopat der frühen fünfziger Jahre viel mehr als die üblichen fünfzig bis siebzig Gläubigen und Priester mitmachen.
Sühnegebet von Tradition, Familie, Privateigentum
Fallweise trat in den letzten Jahren der österreichische Ableger der brasilianischen Laieninitiative Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie, Privateigentum (TFP) https://tfp.at/ mit verschiedenen Gebetsaktionen in die Öffentlichkeit. Anlässlich der seit dem Oktober laufenden abscheulichen Ausstellung im Künstlerhaus „Du sollst dir ein Bild machen“ organisierte das Team von TFP Österreich am 8. Dezember des Vorjahres und am 6. Jänner ein Sühnegebet. Meiner Zählung nach kamen bei letzterem gut sechzig Teilnehmer zusammen, darunter ein großer Anteil junger Menschen. Ich kam ins Gespräch mit einem jungen Mann, der einen gemischt religiösen Hintergrund hat, aber keiner Kirche angehört und auf der Suche ist. Es ist erstaunlich und erfreulich, dass sich ein solcher junger Mensch im geistlichen Nirvana zu einer katholischen Sühneaktion hingezogen fühlt. – „Kunst“ ist heutzutage weitgehend eine Waffe der Psychologischen Kriegsführung zur Verhöhnung und Demoralisierung der Menschen und in diesem Fall eine Manifestation des Satanischen.
Gebetsvigil von HLI zum Tag der Unschuldigen Kinder in Wien
Unsere Vigil am 27. Dezember war mit etwa einem Dutzend Teilnehmer in Anbetracht der Umstände (Ferien, Kälte, Uhrzeit) gut besucht. Diesmal gab es sogar priesterlichen Beistand. – Unsere Vigilien finden nun seit 1997 in Wien und in anderen Städten statt. Freilich müssten es angesichts des Abtreibungsgräuels und der lebensfeindlichen Politik viel mehr Teilnehmer sein. – Bei viel öffentlicher Präsenz des Heiligen tritt freilich schnell der Lügner auf den Plan:
Ein Bericht aus Linz: Medien und Politik im Dienst an der Lüge
Unsere monatliche Gebetsvigil vom 15. November beim Kepler Universitätsklinikum (KUK) in Linz in das Visier der nicht ohne Grund so genannten „Lügenpresse“. Der „Krone“-Schreiberling Christian Ortner betitelte seinen Artikel https://www.krone.at/3985927 vom 13. Dezember 2025 mit: „Abtreibungsgegner vor Spital werden in Linz nicht geduldet – Demonstranten bedrängen vor dem Kepler-Klinikum Frauen und Mitarbeiter. Die Landespolitik geht jetzt dagegen vor“. Da ist fast alles falsch: Die Gebetsvigil findet seit mindestens Spätsommer 1997 statt. Das weiß ich, weil ich damals einmal dabei war. Die „Abtreibungsgegner“ werden also seit achtundzwanzig Jahren „geduldet“. Dass Frauen und Mitarbeiter „bedrängt“ würden, ist eine Lüge. Da es beim KUK bestimmt Kameras gibt, könnte ein Fall von „Bedrängen“ ja sofort dokumentiert oder angezeigt werden. Das geschah aber nicht.
Und sollte entgegen der üblichen Regeln ein Vigilteilnehmer ein Gespräch begonnen oder auch nur auf eine Frage oder eine Beleidigung geantwortet haben, dann ist das auch kein „Bedrängen“, und vor allem keine Straftat und schon gar nicht ein Vorwand, Versammlungs- und Demonstrationsrecht einzuschränken. Überhaupt ist man bei uns Lebensschützern in der Lügenpresse sehr aggressiv geworden: Uns werden alle möglichen Übergriffe angedichtet und allfällige (wenn überhaupt vorkommende) Gespräche und Wortwechsel als „Terror“ o. ä. gebrandmarkt, aber die schlimmsten Übergriffe auf Lebensschützer, wie etwa in den Jahren 2007 bis 2009 in Wien (https://www.gloria.tv/post/SV9ES4hDZgW266sCquoeFM6mA und https://www.gloria.tv/post/FdUm1gBYQbSV3SDjn1fpjaVPB) werden von Politik und Medien praktisch nicht zur Kenntnis genommen. Der Mord an den Ungeborenen schon gar nicht. – Im Übrigen hörten wir von einem Augenzeugen, dass die Beter bei der Linzer Vigil am 15. November von einem aggressiv auftretenden Fotografen provoziert wurden. Ob das der „Krone“-Mensch selbst war, wissen wir nicht.
Dummerweise ist die in OÖ für Frauen und Gesundheit zuständige LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) auf das Thema aufgesprungen und hat den Ball der LT-Abgeordneten Dagmar Engl (Grüne) gerne aufgenommen: Engl hatte in ihrer Unwissenheit – laut „Krone“-Bericht – in einer schriftlichen Anfrage die LH-Stellvertreterin damit konfrontiert, dass „radikale Abtreibungsgegner nun auch [!!] in OÖ demonstrieren“. „Nun auch“ – nach achtundzwanzig Jahren haben es diese Blitzgneisser also bemerkt! Nur zur Info: Es handelt sich von Anfang an um eine angemeldete Demonstration, der Aufenthaltsbereich der Beter ist mit Polizei und Krankenhausleitung abgesprochen. Laut „Krone“ habe Landtagsabgeordnete Engl angegeben, dass „betroffene Frauen und Spitalsmitarbeiter […] auf dem Areal des Kepler Uniklinikums (KUK) bedrängt“ würden. Das ist, wie gesagt, eine freche Lüge.
ÖVP-Haberlander ist aber bei der Kampagne sofort mit dabei: Sie „bekenne“ sich laut „Krone“ dazu, dass „Schwangerschaftsabbrüche in einem öffentlichen Spital in OÖ möglich sind und weiter sein werden“ und: „Für Demos von Abtreibungsgegnern in der Nähe von Krankenhäusern habe sie ‚absolut kein Verständnis‘“. Wie man sieht, ist nun auch die ÖVP ins Lager der Abtreibungsbefürworter übergewechselt und in diesem Anliegen mit SPÖ und Grünen verbündet. Die Wähler in OÖ sollten das nächstes Jahr bei der Landtagswahl berücksichtigen.
Lügenkampagne wegen des schlechten Gewissens?
Dieses ganze dumme Gerede von „unter Druck setzen“ und „bedrängen“ u. a. erklärt sich wohl aus dem immer noch vorhandenen schlechten Gewissen derer, die es betrifft. Wenn man tief drinnen weiß, dass das eigene Tun falsch ist, empfindet man jeden noch so dezenten Hinweis darauf als Terror. Wie schon Jesus Christus sagte: Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden (Joh 3, 20), und: Mich hasst die Welt, weil ich bezeuge, dass ihre Taten böse sind (nach Joh 7, 7). Das Gewissen fühlt sich dann natürlich „unter Druck gesetzt“ und „bedrängt“.
Deutlich festgehalten sei aber auch, dass es gar nicht wenige Reaktionen von Anerkennung und Dankbarkeit durch Passanten gibt. Auch das haben wir schon oft erlebt.
Resümee
Da der Krieg gegen die Pro-Lifer derzeit in mehreren Ländern geführt wird, auch bei uns, muss man von internationaler Koordination ausgehen. Höchste Zeit, dass sich auch unsere Bischöfe endlich deutlich zu Wort melden. Für die Laien gilt: Hinaus aus den Verstecken, auf die Straße, vor die Kliniken!
MMag. Wolfram Schrems
(Quelle: Mitteilungsblatt von Human Life International Österreich 1/2026, gekürzt und überarbeitet für VITA ET VERITAS am 20.01.2026)
SPÖ, Grüne und DER STANDARD hetzen gegen Lebensschutz und Lebensschützer – dreiste Unwahrheiten
SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner forderte https://www.vol.at/holzleitner-schutzzonen-um-abtreibungskliniken-als-ziel/9698999 Ende September „Schutzzonen rund um Abtreibungskliniken“. Diese Forderung wird seit vielen Jahren immer wieder erhoben. Eine Bannmeilenregelung in Wien vor gut fünfzehn Jahren scheiterte möglicherweise daran, dass mittels versteckter Kamera nachgewiesen werden konnte, dass der Terror nicht von Lebensschützern ausgeht, sondern von den „Schauspielern“ https://www.gloria.tv/post/FdUm1gBYQbSV3SDjn1fpjaVPB des Abtreibungsarztes Christian Fiala. – Radikale Feministinnen und geschäftsorientierte Abtreiber haben natürlich ein Interesse an der mindestens stillschweigenden Zustimmung zum Töten ungeborener Kinder. Für sie sind die friedlichen Beter ein Dorn im Auge, wohl eine Projektionsfläche für ihr eigenes schlechtes Gewissen. Und weil ihnen schon der Anblick der Lebensschützer lästig ist (vgl. Weish 2,14), streben sie die völlige Eliminierung des Lebensschutzes aus dem öffentlichen Raum an. Dazu greifen sie auch zu Lügen. Die Frauenministerin begründet ihre jüngste Forderung nach der Etablierung von „Schutzzonen“, also von Räumen, in denen das demokratische Recht auf Versammlung und Meinungsäußerung nicht mehr gelten soll, dreisterweise so (mit etwas holpriger Syntax):
„So was bundesweit zu etablieren, damit derartige Vorgänge wie in Vorarlberg, wo einfach wirklich aggressiv Gesundheitspersonal und Frauen angegangen werden, dass man so was auch wirklich verhindern kann, einen Riegel vorschieben kann, weil hier auch die Selbstbestimmung sehr wichtig ist“ (ZIB am 28.09.25, 17.00 Uhr, zitiert nach Corrigenda.online vom 9. Oktober, https://www.corrigenda.online/leben/spoe-ministerin-will-schutzzonen-errichten-mit-fake-news-gegen-lebensschuetzer).
Natürlich wird in Bregenz niemand durch die Beter „aggressiv angegangen“. Das bestätigt auch die Landespolizeidirektion (laut Corrigenda).
Offenbar ist der erneute Vorstoß koordiniert. Denn auch die globalistische Gazette DER STANDARD, immer vorne mit dabei für Abtreibung und gegen Lebensschützer, kampagnisierte https://www.derstandard.at/story/3100000290996/abtreibung-gruene-fordern-wirksames-gesetz-gegen-gehsteigbelaestigung am 8. Oktober unter dem hetzerischen Titel: ‚Abtreibung: Grüne fordern wirksames Gesetz gegen "Gehsteigbelästigung"‘ wieder einmal gegen das Leben. Im Untertitel heißt es dann: ‚Während Abtreibungsgegner im Rahmen von 40 "Gebetstagen" wieder besonders intensiv vor Kliniken oder Ambulatorien stehen, fordern die Grünen erneut wirksame Schutzzonen‘. Darauf folgt eine kurze Beschreibung der 40 Tage für das Leben von Jugend für das Leben, wir berichteten über diese Aktion mehrmals.
Dann kommt die internationale Dimension der Abtreibungskampagne ans Licht:
„Auch in vielen anderen Ländern sind die sogenannten ‚Gehsteigbelästigungen‘ von radikalen Abtreibungsgegner:innen ein Problem. In Australien, Kanada, England, Spanien, Schottland oder auch Deutschland gibt es inzwischen wirkungsvolle gesetzliche Maßnahmen, um ungewollt schwangere Frauen, aber auch medizinisches Personal vor Mahnwachen, Plastikföten oder frömmigen [sic!] Sprüchen zu schützen.“
Schließlich wird die Katze aus dem Sack gelassen:
„In Österreich fordern die Grünen seit Jahren Schutzzonen. Nun hat Meri Disoski, Frauensprecherin der Grünen, einen Gesetzesvorschlag zu einer Änderung des Sicherheitsgesetzes eingebracht, das Schutzzonen österreichweit regeln und Abtreibungsgegner:innen einen Abstand von 150 Metern vor den jeweiligen Einrichtungen oder Kliniken verordnen soll. Wer sich nicht an eine Wegweisung hält und in den betreffenden Bereichen weiter kampagnisiert, dem soll ein Bußgeld mit abschreckender Wirkung drohen.“
Bei ihren Lieblingsthemen sind Rote und Grüne mit Strafandrohungen immer sehr streng. –
Der Mord an den ungeborenen Kindern soll nach SPÖ, Grünen und Abtreibungsindustrie also ungestört weitergehen. Gehsteigberater oder sogar still Betende werden schon als Bedrohung des Tötungsgeschäftes empfunden. Allen Ernstes wird im Standard-Artikel fabuliert, dass Lebensschützer „psychischen Druck“ ausüben würden. Grünen-Politikerin Disoski spricht sogar von „Einschüchterung“. Das sind krasse Unwahrheiten, die angesichts der Geduld der Straßenberater und Beter gegenüber den häufigen Anfeindungen und Beleidigungen geradezu lächerlich sind. Zudem sind die Beter bei der Gynmed-Klinik durch eine dreispurige Fahrbahn vom Klinikeingang getrennt. Das kann keine „Einschüchterung“ sein.
Witzigerweise erleben die Abtreibungsaktivisten, die derzeit an den Dienstagen vor der Gynmed-Klinik stehen und von Autofahrern irrtümlich für Lebensschützer gehalten werden, diese Beleidigungen nunmehr selbst (siehe Standard online am 21. Oktober https://www.derstandard.at/story/3000000292833/wie-junge-aktivistinnen-radikalen-abtreibungsgegnerinnen-ein-schnippchen-schlagen).
Allerdings scheint sich bei den Abtreibungspropagandisten das Gewissen zu rühren: Die Gewissensbisse lassen so auch stille Beter als „Druck“ und „Einschüchterung“ erscheinen. –
Und sollte es Roten, Grünen und Systemjournalisten wirklich um den Schutz vor „Gehsteigbelästigung“ gehen, dann sollten sie sich für den Schutz vor rücksichtslosen Rad- und Scooterfahrern und vor Jugendbanden und Messerstechern auf den Gehsteigen einsetzen. Das ist die wahre „Gehsteigbelästigung“. Im Gegensatz zum Dienst der Lebensschützer endet sie bisweilen tödlich. –
Noch zur Person von Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner:
Älteren Medienberichten entnimmt man, daß sie – keine Überraschung – radikale feministische Positionen vertritt. Ihr politisches Vorbild sei Frauenministerin Barbara Prammer. Wir erinnern uns: Prammer war von der Abtreibung als Frauenrecht geradezu besessen. Nach einem Leben für den Todhttps://katholisches.info/2014/08/30/barbara-prammer-ein-leben-fuer-den-tod/ starb sie allem Anschein nach reuelos.
Holzleitner erlitt übrigens vor etwa vier Jahren als Nationalratsabgeordnete bei einer Parlamentsdebatte einen Schwächeanfall https://www.youtube.com/watch?v=-gqacSk0ANU und sank zu Boden. Im Youtube-Forum wird – es war mitten im Impfterror – eine Auswirkung von Pfizer oder AstraZeneca o. a. vermutet.
Nachdem ich dieser Tage wieder von zahlreichen schweren Schäden nach der Impfung hörte (durch einen Facharzt), ist das durchaus möglich. Das Menetekel ist an die Wand geschrieben (vgl. Dan 5, 25). Wird Frau Holzleitner verstehen?
Gegen „Desinformation“: der Bock als Gärtner
Übrigens: Wie Medien berichten, wird DER STANDARD gemeinsam mit dem ORF eine sogenannte „Offensive für Medienkompetenz an Schulen“ starten. Laut Online-Standard https://www.derstandard.at/story/3000000289302/orf-standard-und-oe3-starten-initiative-fuer-medienkompetenz-an-schulen vom 2. Oktober soll die neue Initiative „Zukunft Medienkompetenz“ zeigen, „wie Lehrkräfte Jugendliche für Fake News sensibilisieren können“. Ziel sei es, „Desinformation mit Transparenz und Dialog zu begegnen und journalistisches Wissen in das Bildungssystem zu tragen.“
Da reden die Richtigen. ORF und STANDARD verfolgen seit Jahren die jeweils laufende Agenda der Mächtigen mit großer Brutalität. Dabei werden widersprechende Stimmen meist völlig ausgeblendet.
Keines dieser Medien würde übrigens am freien Markt länger bestehen. Wir müssen für die Propaganda auch noch zwangsweise bezahlen, über die ORF-Haushaltsabgabe bzw. über die Steuern.
ORF und STANDARD hatten sich besonders mit Impfpropaganda hervorgetan. Die Folge sind viele schwere Erkrankungen und Todesfälle. Wir glauben ihnen einfach nicht mehr.
Die „Offensive für Medienkompetenz“ wird übrigens vom Bildungsministerium, Minister Christoph Wiederkehr (NEOS) unterstützt. Das ist derjenige Christoph Wiederkehr, der im Jahr 2021 als Stadtrat in Wien Regenbogeninfoboxen in Kindergärten verteilen https://www.derstandard.at/story/2000127297990/wiener-kindergaerten-erhalten-infobox-zu-regenbogenfamilien als „einen Hebel gegen ‚Homo,- Trans und Interphobie‘“.
PS: Exxpress.at thematisierte die Kampagne von Ministerin Holzleitner erfreulicherweise kritisch
Das Internetmedium Exxpress.at schrieb am 10. Oktober https://exxpress.at/politik/aggressive-lebensschuetzer-polizei-widerspricht-frauenministerin-holzleitner/ sehr kritisch, dass Ministerin Holzleitner „anscheinend mit Unwahrheiten ihre Forderungen durchsetzen“ wolle, was einer Ministerin „nicht würdig“ sei.
Exxpress zieht den Schluss:
„Der Verdacht legt nahe, dass Holzleitner, die noch dazu Wissenschaftsministerin ist, mit aufgeblähten Nachrichten, wenn nicht sogar mit Fake News, ihre politischen Forderungen durchsetzen möchte.“
Wir fragen uns: Was sagen die Bischöfe und die christlichen Politiker der ÖVP, immerhin Koalitionspartner der SPÖ, zu der Affäre?
Klar ist, dass die Präsenz der Lebensschützer vor den Tötungsstätten wichtiger ist als je zuvor. Und klar ist auch, dass die vielen Lügen in der Politik exorziert werden müssen.
MMag. Wolfram Schrems
Geschichtliche Informationen zur Entstehung der Fristenlösung – mit Berücksichtigung der Weltbevölkerungsthematik
Fünfzig Jahre Fristenlösung
Am 1. Jänner 1975 trat die Fristenlösung (im folgenden „FL“) in Kraft. Ich bleibe bei dem Ausdruck FL, weil er sich so eingebürgert hat.
Die Gedankenführung ist folgende:
Wir beschäftigen uns mit der Gesetzeslage zur Abtreibung vor Einführung der FL.
Im zweiten Teil zeichne ich die Machinationen zur Einführung der FL nach. Dabei werden wir die Argumentation der Parlamentarier der Jahre 1973 und 1974 etwas ansehen. Hauptquelle ist die als Buch erschienene Dissertation des Salzburger Diözesanpriesters Dr. Raimund Sagmeister, Fristenlösung – Wie kam es dazu? (Salzburg: Pustet, 1981).
Im dritten Teil gehen wir kurz auf die weitere Entwicklung nach 1975 ein.
Als Ergänzung seien internationale Entwicklungen im Vorfeld der Abtreibungsfreigabe und danach kurz dargestellt.
Fünfzig Jahre Fristenlösung – die schiefe Ebene ins Verderben
Am 1. Jänner 1975 trat die verhängnisvolle „Fristenlösung“ in Kraft. Die Abtreibung, nach §96 StGB verboten, wird gemäß §97 nicht bestraft, wenn sie innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate durchgeführt wird (wobei der Beginn der Schwangerschaft naturgemäß praktisch nicht genau zu bemessen ist), und nach den drei Monaten, wenn bestimmte „Indikationen“ vorliegen. Unsere Leser wissen darüber ohnehin Bescheid. Anläßlich von fünfzig Jahren Fristenlösung soll hier auf aktuelle Auswirkungen eines alten Gesetzes hingewiesen werden. –
Eine der katastrophalen Folgen der straffreien, also quasi-legalen Abtreibung ist natürlich die schiefe Ebene: Zerstört man den Schutz des Lebens und bricht man das Gebot Gottes, dann geht es immer weiter ins Dunkle und Satanische. Das sieht man an vielen, staatlich geförderten Manifestationen des Todeskultes.
Bereits an den haßerfüllten Demonstrationen der Abtreibungsaktivisten, in den siebziger und achtziger Jahren besonders aus dem Umfeld der SPÖ, konnte man erkennen, daß die Pro-Abtreibungsbewegung viel weiterreichende Ziele hatte, als – angeblich – verzweifelte Schwangere vor übertriebener Strafverfolgung zu schützen. Das Volksbegehren gegen die Fristenlösung (Eintragungszeitraum 24.11. – 2.12.1975) erzielte österreichweit zwar fast 900.000 Unterschriften, in Wien, wo der Widerstand gegen das Volksbegehren aber massiv und gehässig war, nur sehr wenige. –
Daß die Ausweitung der Tötung ungeborener Kinder den Ärztestand brutalisiert und verroht hat (auch wenn es nur wenige Ärzte sind, die selbst abtreiben, aber viele, die nichts dagegen haben), sah man zwischenzeitlich an der Brutalität der COVID-Impfkampagne und der anderen „Maßnahmen“, die von den allermeisten Ärzten voll mitgetragen wurden.
Mit der Fristenlösung kam sodann ein ganzer Rattenschwanz an weiteren Katastrophen nach Österreich, vor allem die Kommerzialisierung der Abtreibung und die routinemäßige Verwendung abgetriebener Kinder für die Pharma- und Kosmetikindustrie. –
Weitere Liberalisierung des Tötens geplant?
Die von der SPÖ vor fünfzig Jahren in Aussicht gestellten bzw. versprochenen „flankierenden Maßnahmen“ wurden nicht nur nicht umgesetzt, sondern die Abtreibung soll immer weiter beworben und leichter zugänglich gemacht werden:
Am 9. Jänner veröffentlichte der Wiener Journalist Andreas Wailzer, M. Sc. (Korrespondent für www.Lifesitenews.com, Autor bei Corrigenda.online https://www.corrigenda.online/, betreibt den Youtube-Kanal @kontra_punkt_ https://www.youtube.com/@kontra_punkt_) auf X einen Bericht über geleakte Protokolle zu den Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS. Offenbar sind wir durch das Scheitern dieser Verhandlungen an einer Ausweitung des Angriffes auf das Leben gerade noch vorbeigeschrammt.
Wailzer schreibt dazu:
„Aus den geleakten Protokollen zu den Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS geht Folgendes zum Thema Abtreibung hervor: SPÖ und NEOS hatten als Ziel: ‚Selbstbestimmtes Leben und körperliche Integrität für alle Frauen in Österreich garantieren‘ SPÖ forderte:
🔴Kostenloser (!) und legaler Zugang zu Abtreibungen und Verhütungsmitteln
🔴Abschaffung von §96 und §97 StGB, also Legalisierung der Abtreibung (keine Einschränkungen von z.B. 12 oder 24 Wochen werden genannt…also potentiell legale Abtreibung bis zur Geburt)
🔴Verpflichtung für alle öffentlichen Spitäler mit gynäkologischer Abteilung kostenlose Abtreibungen anzubieten
🔴Etablierung sogenannter ‚Schutzzonen‘ vor Abtreibungskliniken
🟣NEOS forderten zusätzlich noch die Verschreibung der Abtreibungspille Mifegyne durch Allgemeinmediziner zu erlauben und den Frauen eine ‚telemedizinische Betreuung‘ zur Verfügung zu stellen.
🟠Außerdem stand die Einrichtung eine Arbeitsgruppe für die Themen künstliche Befruchtung, ‚Social Egg Freezing‘, Ei- und Samenzellen-Register als Forderung zu Buche. Diese Forderungen sind allesamt rot markiert [gemeint sind vermutlich die rot markierten Punkte 1-4, Anm. WS], was wohl bedeutet, dass sich die Parteien nicht einig waren, also hat die ÖVP diese Forderungen wohl abgelehnt. Allerdings ist unklar, ob die ÖVP hier bereit gewesen wäre doch Kompromisse zu machen, wären die Verhandlungen nicht gescheitert.“ –
Soweit das Zitat von Andreas Wailzer (Quelle: https://x.com/Andreas_Wailzer/status/1877433820644818990).
Wir können das Gesagte hier nicht überprüfen. Angesichts der unzweideutigen Aussagen von SPÖ-Politikern in den letzten Jahren und im Zusammenhang mit den Angriffen auf Lebensschutz und Lebensschützer im Vereinigten Königreich, in Frankreich und in Deutschland, sowie auf der Ebene internationaler Organisationen (besonders die einschlägigen „Reports“ im Europäischen Parlament) klingt das aber höchst plausibel.
Da die ÖVP in Vorarlberg den Greuel der Abtreibung – gegen das Versprechen von LH Wallner – ins Landeskrankenhaus gebracht hat, da die ÖVP in Tirol dasselbe tun will und da die ÖVP-geführte Salzburger Landesregierung in gut elf Jahren nicht willens war, die Abtreibung in den Salzburger Landeskliniken zu beenden und das Leben der Ungeborenen zu schützen, kann man annehmen, daß Karl Nehammer den Forderungen wohl weit entgegengekommen wäre. –
Man wird im Scheitern der Regierungsverhandlungen der genannten Parteien eine glückliche Fügung erkennen können, einen Gnadenerweis Gottes. Dieser hat freilich nur aufschiebende Wirkung. Die neue Regierung ist aufgerufen, die Wirkungen der Fristenlösung zu neutralisieren. In der FPÖ wurden schon einige positive Ansätze gemacht, aber es ist noch zu wenig. Es wäre jetzt auch höchste Zeit, wenn die Bischöfe sich mutig zu Wort melden würden.
Aktuell: Burgenlandgrüne für Gratisabtreibung im Burgenland
FPÖ-Landesparteiobmann Norbert Hofer gab auf einer Pressekonferenz am 28. Jänner 2025 bekannt, daß eine wichtige Forderung der Grünen, die von Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil für viele Wähler, auch Sozialdemokraten, unverständlicherweise in die Landesregierung geholt werden sollen, in der Ermöglichung von kostenfreien Abtreibungen im Burgenland bestehe (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ZXRfRyHHvt4, ab 05:20).[1]
Hofer teilte mit, daß er von vielen SPÖ-Wählern Nachrichten bekomme, die ihre Enttäuschung über die Koalitionsoption Doskozils äußerten. Man habe dort aufgrund der bodenständigen Ausrichtung Doskozils erwartet, daß er mit FPÖ oder ÖVP koalieren würde.
So kann man sich täuschen.
Dieser Vorgang zeigt, daß SPÖ und Grüne von der Abtreibung geradezu besessen sind. Unser Land wird immer dekadenter. Es ist ein Todeskult. Nur sehr wenige stellen sich dem entgegen. Praktisch kein höherer Politiker äußert sich gegen den Kindermord im Mutterleib.
Die Kirche schweigt dazu, besonders peinlich war die Abschiedsfeier für Kardinal Schönborn vor wenigen Tagen im Stephansdom. Eminenz und die anderen, die dort geredet haben, bedienten ausschließlich das übliche, politisch korrekte Narrativ. Kein Wort von dem Massenmord im Mutterleib.
Das kann nicht gut ausgehen.
Gott schütze Österreich.
Wolfram Schrems
[1] Der Online-Standard https://www.derstandard.at/story/3000000254739/spoe-und-gruene-starten-im-burgenland-verhandlungen?ref=niewidget vom 28.01.25 berichtet: ‚Was Schwangerschaftsabbrüche angeht, die im Burgenland derzeit nicht möglich sind, antwortete die Grünen-Chefin im ORF-Radio: Das sei "keine Koalitionsbedingung". Allerdings sei die Lage im Burgenland nicht vergleichbar mit anderen Bundesländern – was sie auch mit der mangelnden Anonymität argumentierte. Sie höre von Frauenberatungsstellen, dass es zielführender sei, für eine gute Finanzierung zu sorgen, damit Betroffene in Graz oder Wien Abtreibung durchführen können.‘
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DÖW
… rief zu einer Art katholischem Djihad auf – politische Lügenpropaganda (3. Teil/Schluß)
Dieser Teil schließt unmittelbar an den 2. Teil https://katholisches.info/2025/05/12/rief-zu-einer-art-katholischem-djihad-auf-politische-luegenpropaganda-2-teil/ vom 12. Mai an. Dieser befaßte sich mit der vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes in dessen „Rechtsextremismusbericht“ erfolgten Verleumdung katholischer Aktivisten in der Öffentlichkeit bzw. Gegenöffentlichkeit (Marsch für die Familie, Marsch fürs Leben) als in einem weiteren Sinn „rechtsextrem“ („rechtstendenziöse Subkultur“). Das DÖW hatte in pseudowissenschaftlicher Weise sogar den Ausdruck „katholischer Djihad“ kreiert, um den Einsatz für den Glauben zu diskreditieren.
Hier soll nun der Propaganda- und Agitationscharakter des „Rechtsextremismusberichts“ näher ins Auge gefaßt werden. Denn es ist ja nicht so, daß man aus reiner Freude an der objektiven Wissenschaft (?) einen „Rechtsextremismusbericht“ erstellt (und nicht etwa auch Berichte über andere, weitaus wirksamere Extremismen). Betrachtet man die politische Entwicklung der letzten Jahre, wird man mutmaßen müssen, daß dieser „Bericht“ für eine weitere politische, legistische und justizielle Unterdrückung patriotischer, „konservativer“ und christlich orientierter Personen und Gruppen Vorarbeit leisten soll.
Zunächst soll ein Blick auf die für unsere Zeit charakteristische Fraternisierung von amtskirchlichen Strukturen und staatsnaher linker Ideologie geworfen werden. Diese wird in einem Artikel einer diözesanen Kirchenzeitung schlaglichtartig beleuchtet:
Sophistische Verschleierungen – klares Ziel
Die Linzer Kirchenzeitung ist ein besonders aussagekräftiges Beispiel für die Kollaboration der offiziellen kirchlichen Strukturen mit der politischen Macht in Österreich. In einem Artikel, das dieses Blatt kurz nach Erscheinen des „Rechtsextremismusberichts“ im Jänner veröffentlichte und das auf einem Interview mit DÖW-Mitarbeiter Bernhard Weidinger beruht, tätigte der Interviewte auf die Frage, ob alle, die im Rechtsextremismusbericht erwähnt werden, als rechtsextrem eingestuft werden, eine bemerkenswerte Aussage:
‚„Nein, das werden sie nicht und das erschließt sich auch jedem, der den Bericht liest“, sagt Bernhard Weidinger vom DÖW, Projektleiter des Rechtsextremismusberichts. „Eine bloße Nennung bedeutet keine Einstufung als rechtsextrem. Der ‚Rechtskatholizismus‘ wird im Kapitel ‚Rechtstendenziöse Subkulturen‘ behandelt. Schon der Einleitungssatz dieses Kapitels sagt, dass es hier um Phänomene geht, die nicht per se als rechtsextrem einzuordnen sind.“ Vielmehr gehe es in diesem Abschnitt um Berührungspunkte des Rechtskatholizismus mit Rechtsextremen und um Randbereiche, die als rechtsextrem zu qualifizieren seien.‘ (Linzer Kirchenzeitung https://kirchenzeitung.at/site/themen/gesellschaftsoziales/rechts-oder-rechtsextrem, online 04.02.25)
Das ist natürlich unaufrichtig. Denn natürlich ist die Formulierung „Berührungspunkte des Rechtskatholizismus mit Rechtsextremen“ eine Punzierung als „rechtsextrem“ auf dem Weg der - heute oft so genannten - „Kontaktschuld“. Was soll „Berührungspunkte“ denn sonst bedeuten?
Im Artikel heißt es dazu weiter:
‚„Ein Beispiel für solche Berührungspunkte ist das gemeinsame Marschieren auf Demonstrationen: Das war zum Beispiel bei Protesten gegen die Rechte von LGBTQI-Personen, gegen eine vermeintliche Islamisierung und gegen die Corona-Maßnahmen der Fall. In diesen Fällen gingen im Untersuchungszeitraum regelmäßig auch Identitäre bei den Demos mit und haben zur Teilnahme aufgerufen“, sagt Weidinger. Inhaltlich sei das durch gemeinsame Feindbilder begründet.‘
Hier ist fast alles falsch oder sophistisch verzerrt dargestellt. Welche Aussagekraft soll erstens das „gemeinsame Marschieren“ haben, wenn die „Rechtextremisten“ den katholischen Demonstranten und Veranstaltern nicht bekannt sind und auch keine entsprechenden Symbole zeigen?
Die zentrale Frage ist jedoch zweitens:
Was ist überhaupt ein „Rechtsextremist“?
Angesichts der ideologischen Schlagseite des DÖW und der inflationären Anwendung dieser Punzierung bei gleichzeitig schwammiger Definition wird man um Wahrhaftigkeit willen dem DÖW keinerlei Definitionsmacht zugestehen dürfen.
Sodann: Warum sollen drittens reale Bedrohungen wie Islamisierung, Machtanmaßung internationaler Institutionen und tödliche mRNA-Impfungen lediglich „gemeinsame Feindbilder“ sein?
Wer zudem angesichts der Islamisierung Österreichs, angefangen von den Kindergärten und Schulen, von „vermeintlich“ spricht, müßte eigentlich als dement gelten. Natürlich sind die Aktivisten des DÖW nicht dumm, sondern schlau. Die Rhetorik von der „vermeintliche[n] Islamisierung“ ist daher Ausdruck einer Vernebelungstaktik: Die reale Islamisierung soll nach dem Willen des DÖW und seiner Auftraggeber keinesfalls gesellschaftlich diskutiert und gegebenenfalls eingedämmt und rückgängig gemacht werden.
Trotz der rhetorischen Verschleierung durch Bernhard Weidinger ist das Ziel klar, das wurde bereits in den ersten beiden Teilen ausgesprochen: Katholiken (und andere Christen, wie im „Rechtsextremismusbericht“ auch genannt) soll eine Zielscheibe aufgemalt werden, die sie – früher oder später – als Ziel von Angriffen der „Antifa“ und Maßnahmen der Behörden kennzeichnet. Weidinger ist nicht dumm, er muß wissen, welche Wirkung eine Nennung im „Rechtsextremismusbericht“ auf das „Antifa“-Milieu haben wird. Dieses ist politisch bestens vernetzt und wird behördlich wohlwollend behandelt. Es weiß daher, was es tun darf – und soll. Sobald jemand einmal im Bericht drinnen steht, ist er im Bewußtsein von „Antifa“, linksradikalen „Journalisten“[1] und „Aktivisten“, natürlich ein zu bekämpfender „Nazi“. Die Folgen sind Bedrohungen, Blockaden von Veranstaltungen, Schmierattacken, Veröffentlichung der Wohnadresse und physische Übergriffe (wie sie vereinzelt auf Burschenschaftler und andere Couleurstudenten vorkommen).
Klar ist die Absicht, den Lebensschutz und den Schutz der Familie ins rechtsradikale Eck zu stellen, um ihn dort mit allen Mitteln bekämpfen zu können: legistisch, politisch und mit Straßengewalt. Die Politik will es so.
Daß die Linzer Kirchenzeitung die Aussagen des DÖW so gut wie unkritisch übernimmt und ihren Lesern vorsetzt, überrascht nicht. Man befindet sich auf derselben Wellenlänge. –
Hinter dem „Rechtsextremismusbericht“ stecken offenkundig mehrere nicht-wissenschaftliche Motive, von denen einige den eingangs genannten Propaganda- und Agitationscharakter begründen:
Kampf gegen den „Rechtsextremismus“ als Ablenkungsmanöver, Einkommensquelle, Lebensinhalt und Ersatzhandlung
Manchem Zeitgenossen wird die Obsession mit „Rechtsextremismus“ angesichts der völlig anderen Realität manisch und irreal vorkommen – zu Recht. Diese Obsession hat aber mehrere Motive:
Mit dem politisch und medial groß vermarkteten „Rechtsextremismusbericht“ des DÖW wird der Blick auf die viel größeren Gefahren verdeckt: zunächst auf den islamischen, gefördert und gewünscht von den internationalen Mächten, die die Souveränität der Staaten und den Zusammenhalt der Völker zugunsten der Errichtung einer übergeordneten, nicht gewählten Autorität auszulöschen wünschen. Verdeckt wird auch die linksextreme Gefahr. Teile der linksextremen Szene sprengten sich zwar im Jahr 1995 in Ebergassing selbst in die Luft, es wäre aber interessant zu wissen, was deren ehemalige Kameraden und die Nachwuchshoffnungen im Umfeld des Ernst-Kirchweger-Hauses jetzt so treiben.[2]
Klarerweise stecken zweitens finanzielle Interessen hinter der Jagd auf „Rechtsextremisten“ und was man dafür hält: Offenbar ist genug Geld für diese Aktivitäten vorhanden.
Drittens ist die „Nazi“-Hysterie im deutschen Sprachraum seit Jahrzehnten dermaßen moralisch aufgeladen worden, daß der „Kampf gegen rechts“ eine quasi-religiöse Weihe erhalten hat und dem Kämpfer ein Gefühl moralischer Überlegenheit vermittelt.
Angesichts der realen Gefahr durch Islamisierung, offene Grenzen, unkontrollierbare Clan-Milieus, eine gewaltbereite „Antifa“-Szene und – nicht zu vergessen – potenziell totalitäre internationale Strukturen, die von niemandem gewählt wurden, ist der „Kampf gegen rechts“ viertens als surreal einzustufen, als psychologisch auffällige Ersatzhandlung:
C. S. Lewis schrieb in seinen berühmten Screwtape Letters (dt. Dienstanweisung für einen Unterteufel), daß es eine Schliche des Teufels ist, die Menschen mit einem minimalen oder nicht vorhandenen Problem verrückt zu machen und sie damit die wirkliche Herausforderung übersehen zu lassen. Screwtape weist den Unterteufel Wormwood an: Schreie bei einer Überschwemmung ‚Feuer‘ und lasse sie mit einem Feuerlöscher herumlaufen.
Weil die Betreffenden nicht die realen politischen Probleme ins Auge fassen und weil sie sich nicht der ultimativen Herausforderung ihres Lebens stellen, nämlich zu fragen, was sie tun müssen, um nicht umsonst gelebt zu haben, tun sie „etwas stattdessen“.[3]
Die „Kämpfer gegen rechts“ beziehen ihren Lebenssinn, ihren Selbstwert und ihr monatliches Einkommen vom Kampf gegen „Rechte“, „Neofaschisten“, „Neonazis“ und natürlich „Antisemiten“. Dabei geht das persönliche Risiko asymptotisch gegen Null.
Das Geschäftsmodell verlangt, die Anzahl der Feinde ständig zu erhöhen, nötigenfalls herbeizuphantasieren und zu übertreiben. Auch neue Feindgruppen sind in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung, wie wir eben sehen, sind es Katholiken, Pro-Lifer und Familienrechtler. Von denen geht bekanntlich auch keine Gefahr für die Aufdecker aus, wie man im DÖW selbstverständlich weiß. Man hat also einen gemütlichen Job.
Vor dem Resümee noch eine grundsätzliche rechtlich-politische Beobachtung:
Dr. Andreas Unterberger: „Rechtsextremismusbericht“ als Instrument zur Bekämpfung politischer Gegner
Der bekannte österreichische Journalist und Jurist Dr. Andreas Unterberger, einst Chefredakteur der Tageszeitungen Die Presse und Wiener Zeitung, beklagte bereits im September 2021 auf seinem Blog unter dem Titel Der Rechtsextremismus, die Demokratie und das Legalitätsprinzip
https://www.andreas-unterberger.at/2021/09/der-rechtsextremismus-die-demokratie-und-das-legalittsprinzip/
den Denunziationscharakter des durch die ÖVP-Grünen-Koalition wieder zum Leben erweckten „Rechtsextremismusberichts“. Da Dr. Unterberger in dieser Frage juristische Kompetenz besitzt und inmitten des hysterischen „Nazi“-Gekreisches seit Jahren einen kühlen Kopf bewahrt, auch und gerade beim Thema Identitäre Bewegung, sollte seine Einschätzung berücksichtigt werden (der wir – im Gegensatz zu seiner Meinung zur fatalen COVID-Impfung und zum Ukraine-Krieg – zustimmen).
Dr. Unterberger schrieb damals:
„Es ist bedrückend: Da versetzt die Regierung dem Rechtsstaat eine üble Attacke – doch die Medien vermerken es lediglich desinteressiert und die SPÖ jubelt sogar dazu. […] Wir erleben einen neuen Beweis, wie Regierungsparteien Instrumente des Rechtsstaats in rein parteipolitischem Interesse missbrauchen und sogar selbst schaffen können. Es geht um die von den Grünen durchgesetzte Erstellung eines jährlichen ‚Rechtsextremismus-Berichts‘ durch die Regierung.“
Und:
„Staatlicher Kampf, staatliche Beobachtung und Berichterstattung sollten nie nur gegen eine bestimmte Ideologie gerichtet sein. Solche Einseitigkeiten darf eine Partei praktizieren, aber niemals ein ordentlicher Rechtsstaat. Dieser kann und muss vielmehr JEDEN Extremismus beobachten und bekämpfen. Doch bevor er das tun kann, muss er das tun, was Juristen als oberste Prämisse jeder korrekten Aktivität von Justiz und Verwaltung kennen: Der Rechtsstaat muss, erstens, sauber und für jeden nachvollziehbar definieren, worum es überhaupt geht. Und das muss, zweitens, ordentlich in einem Gesetz festgehalten werden. Gesetze, Verordnungen, die unbestimmte Begriffe enthalten, können niemals wirksam sein. Das bestätigt eine lange Judikatur. Beide Begriffsteile – ‚Extremismus‘ wie ‚Rechts‘ – sind jedoch vorerst völlig undefiniert.“ (Hervorhebung durch Fettdruck WS)
In zwei Postscripta erläutert Dr. Unterberger vorhersehbare Auswirkung des „Berichts“ auf die FPÖ (und läßt seine bedauerliche Konformität mit dem Corona-Regime erkennen):
„PS: Auch die FPÖ begreift offensichtlich nicht, was da vor sich geht, obwohl der Bericht als erstes sie treffen wird. Sie ist derzeit total von ihren Corona-Verschwörungstheorien in Beschlag genommen. Diese sind zwar absurd, widersprüchlich und in vieler Hinsicht kontrafaktisch, auch wenn sie wie jede Verschwörungstheorie zehn Prozent Wahrheitselemente enthalten. Aber sie sind kein Extremismus, kein Grund für den Staat, die FPÖ zu beobachten und darüber zu berichten.
PPS: […] Wie explosiv das Thema ist, kann man schon daran sehen, dass die Grünen die FPÖ erstens schon mehrmals öffentlich als ‚rechtsextrem‘ bezeichnet haben, und dass sie nun, zweitens, einen ‚Rechtsextremismusbericht‘ durchsetzen, kaum sind sie in die Regierung gelangt. Sie setzen also den Staat zur Denunziation ihrer politischen Gegner ein!“
Dieser Kommentar von Dr. Unterberger ist nun fast vier Jahre alt. Zwischenzeitlich sind auch drei (realpolitisch unbedeutende, aber als „fundamentalistische ChristInnen“ [117] geltende) ÖVP-Funktionsträger in den „Rechtsextremismusbericht“ geraten. Daß die ÖVP weiterhin an diesem Bericht festhält, läßt die Frage nach der Motivation aufkommen.
Resümee: Maßlose Aufblähung des Rechtsextremismusbegriffs und der „rechten Gefahr“ richtet sich auch gegen den christlichen Glauben und das Naturrecht
Österreich leistet sich einen „Rechtsextremismusbericht“, obwohl es ja schon einen Verfassungsschutzberichthttps://www.dsn.gv.at/501/ der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst, des ehemaligen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT, davor: Staatspolizei) gibt. Auch dieser hat einen problematischen Zugang zu dem, was er als „rechtsextrem“ punziert. Schon vor Jahren wurde der Sachbearbeiterin für Rechtsextremismus im BVT vorgeworfen, sie hätte für ihre Analysen praktisch aus Wikipedia abgeschrieben und die gängigen Narrative der „Antifa“ übernommen. Zudem wird absurderweise Coronamaßnahmen-Kritikern ein eigener Abschnitt gewidmet. Als ob der Einsatz für verfassungsmäßig garantierte Rechte „verfassungsfeindlich“ sein könnte! (Der oberste Staatspolizist https://www.dsn.gv.at/105/ trägt übrigens den Namen des zweiten „rechtgeleiteten Kalifen“. Das erhöht nicht unser Vertrauen.)
Während also die legitimen Interessen Österreichs und der Österreicher auf dem Altar der Interessen ausländischer und transnationaler Mächte geopfert werden, erfolgt eine PSYOP gegen Patrioten, „Rechte“, Lebensschützer, Familienaktivisten und eben quer zum Zeitgeist stehende Christen. Über die Drahtzieher kann man nur spekulieren. Da dieselben Phänomene in mehreren Ländern sichtbar sind – wir haben darüber schon vor geraumer Zeit hier https://katholisches.info/2015/11/13/refugees-welcome-all-cops-are-bastards-bundesheer-abschaffen/ und hier https://katholisches.info/2018/02/21/allgegenwaertige-propaganda-die-zeichen-der-diktatur-kleben-an-der-wand/ berichtet –, muß man von mächtigen internationalen Kreisen ausgehen. Klar ist, daß die Agitation gegen den christlichen Glauben und die Schöpfungsordnung schon lange läuft. Sie wäre nicht so wirksam, wenn die Hirten der Kirche ihre Verantwortung wahrnehmen würden.
Wolfram Schrems, Mag. theol., Mag. phil., Katechist, Pro-Lifer, zeitweise Mitorganisator und Redner am Marsch für die Familie
(Quelle: Katholisches.info https://katholisches.info/2025/05/23/rief-zu-einer-art-katholischem-djihad-auf-politische-luegenpropaganda-3-teil-schluss/, leicht überarbeitet, gekürzt, 23.05.2025)
[1] Bezeichnenderweise waren bei der Maria-Namen-Prozession der Priesterbruderschaft St. Pius X. im vergangenen Jahr in Wien mutmaßliche „Antifa“-Photographen vor der Minoritenkirche anwesend, die ihre mutmaßlichen Presseausweise (das immer auch da genau draufsteht) umgehängt trugen. Man will wohl wissen, wer aller dort zur Messe geht.
[2] Für einen ersten Überblick über die Vorgänge von Ebergassing siehe – mit allem Vorbehalt gegenüber Wikipedia – hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_von_Ebergassing
[3] ‚„Der Mensch ist einer, der etwas stattdessen tut.“ Mit diesem Aphorismus sakralisierte Odo Marquard die menschliche, allzumenschliche Tatsache, dass wir meist etwas anderes tun als das, was wir gerade tun sollten.‘ Quelle: https://www.nzz.ch/der_etwas_stattdessen_tut-ld.1183121
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Immer noch aktuell: Kommunismus in verschiedenen Masken und Schlichen
Im Zusammenhang mit den derzeitigen Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene sind die kommunistischen Sympathien von SPÖ-Obmann Andreas Babler, die in den letzten Wochen und Monaten in den Massenmedien aufgedeckt wurden, ein wichtiges Thema. Der Kampf gegen den Kommunismus ist immer noch bzw. schon wieder ein wichtiges Anliegen für alle Menschen guten Willens.
Der Kommunismus wurde bekanntlich von einflußreichen Kreisen im 19. Jahrhundert ersonnen und finanziert und sollte Millionen an Todesopfern fordern. Nach Stéphane Courtois Standardwerk Schwarzbuch des Kommunismus (1998) https://www.amazon.de/Das-Schwarzbuch-Kommunismus-Unterdr%C3%BCckung-Verbrechen/dp/3492040535 waren es etwa 100 Millionen.
Inwieweit hat das mit unserer Zeit zu tun? Wurde der Kommunismus nicht 1989 besiegt? Diese Frage muß mit Nein beantwortet werden. Hier ein Überblick über das Wirken der marxistischen Ideologie in Ost und West in der Gegenwart:
In China lebt eine Milliarde Menschen unter der Herrschaft der Kommunistischen Partei. Diese hat wiederum gute Kontakte in das Weltwirtschaftsforum. Dessen Gründer und Vorsitzender Klaus Schwab wurde von Xi Jinping geehrt. Die beiden sind offenbar gute Freunde, wie aus zahlreichen Medienberichten hervorgeht. Interessant ist auch, daß der chinesische KP-Gründer Mao Tse-Tung, einer der größten Massenmörder in der Geschichte, mit westlich-internationalistischen Kreisen eng verbunden war (auf Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Sidney_Rittenberg werden Sidney Rittenberg, Frank Coe, Solomon Adler und Israel Epstein genannt). Nordkorea ist eine totalitäre KP-Diktatur. Vietnam, Laos und Kuba sind ebenfalls kommunistisch, um die derzeit offiziell kommunistischen Staaten zu nennen.
Kommunismus im Westen
Was wir in Österreich aber weniger am Radarschirm haben, ist die kommunistische Tendenz in der Europäischen Union selbst. Wir berichteten schon vor einiger Zeit, daß gläubige Marxisten als „Pioniere“ der EU geführt werden. Der bedeutendste von ihnen ist vermutlich der italienische Kommunist Altiero Spinelli (vgl. die Homepage der EU: https://european-union.europa.eu/principles-countries-history/history-eu/eu-pioneers_de). Nach diesem ist eine Gruppe von so genannten „föderalistischen“, aber mehr oder weniger postkommunistischen (wie die Ungarin Klára Dobrev), linken und linksliberalen Europaparlamentariern https://thespinelligroup.eu/board-members-2024-2029/ benannt. Es ist ein Zeichen der Zeit, daß der derzeitige Vorsitzende der Österreicher Lukas Mandl von der ÖVP ist. Man sieht daran ohne weiteres, wie sehr das „bürgerliche“ Lager schon längst mit der radikalen Linken eng verbunden ist.
Die Charakteristika der EU, überbordende Bürokratie, Konfiskation durch Steuern und Schuldenmachen, Förderung der Abtreibung, Kampf gegen die christliche Tradition und Unterstützung verrückter und blasphemischer Ideologien, sind denen des alten Kommunismus sehr ähnlich. Gerade Politiker aus ehemaligen Kommunistischen Staaten wie Ungarn, Slowakei und Rumänien erkennen das sehr gut und wehren sich dagegen (wiewohl dort selbst noch „Postkommunisten“ großen Einfluß haben).
Kommunismus in Österreich: von der KPÖ über den ORF…
Und jetzt sehen wir auch im Westen Schriftsteller, Künstler und Politiker, die sich als Marxisten verstehen. Für uns in Österreich ist bedeutsam, daß eine Kommunistische Partei bei Wahlen antritt und in Graz und Salzburg erhebliche Erfolge erzielte. In der Kultur ist der ORF-Sender Ö1 in diesem Zusammenhang von besonderem Interesse: Dort bekommen einschlägige Ideologen sehr viel Sendezeit. Und weil sich dieses Programm niemals am Markt behaupten könnte, wird es mit Zwangsabgaben finanziert. Der Kommunismus lebt eben von dem, was andere erarbeiten.
…bis SPÖ-Obmann Andreas Babler
Interessant ist in diesem Zusammenhang, wie eingangs gesagt, SPÖ-Vorsitzender Andreas Babler. Dieser verhandelt bekanntlich derzeit mit Bundeskanzler Nehammer (ÖVP) und den NEOS über die Bildung einer Verlierer-Koalition. Babler, der sich offen als Marxist bekennt, hat vor etwa dreißig Jahren als Funktionär der bekannt radikalen „Sozialistischen Jugend“ zum Abnehmen und Verbrennen der in den Klassenzimmern angebrachten Kreuze aufgerufen. Im Wortlaut schrieb er (zitiert nach APA-Faktencheck): „(…) wenns euch stört, nehmt es ab! (Handschuhe verwenden – Ansteckungsgefahr. Nicht im Klassenzimmer verbrennen – Rauchentwicklung, schlechte Luft, eventuell giftige Gase!“).
Die APA zitiert dann die Pressesprecherin von Babler, die im Jahr 2023 dazu sagte: „Es handelt sich bei dem 1996 erschienenen Artikel um eine Satire bezugnehmend auf den – später auch in Missbrauchsvorwürfe verwickelten – damaligen Bischof Kurt Krenn“. Abgesehen davon, daß Bischof Krenn nicht in „Mißbrauchsvorwürfe“ verwickelt war (die APA-„Faktenchecker“ fabulieren sogar wahrheitswidrig, daß Bischof Krenn „später infolge von Vorwürfen des Besitzes von Missbrauchsdarstellungen von Kindern zurücktrat“ https://apa.at/faktencheck/babler-und-die-diskussion-um-brennende-kreuze/), hält die Pressesprecherin die Leute offenbar für blöd. Von „Satire“ kann wahrhaftig nicht die Rede sein. (Daß die Sozialistische Jugend linksradikal und nicht für Humor bekannt ist, weiß jeder, der deren Treiben schon länger mitverfolgt. Beim Mai-Aufmarsch der SPÖ am Linzer Hauptplatz im Jahr 1993 trugen übrigens junge Leute in der Prozession eine oder mehrere Lenin-Fahnen herum. Offenbar hat das keinen der roten Bonzen gestört. Dieses Ereignis fiel ungefähr in die Zeit der Bablerschen Kreuzverbrennungsphantasien.)
Journalist und Buchautor Werner Reichel (z. B. Klimareligion, Wien 2023) schrieb am 14. Juni des Vorjahres auf seiner Netzseite https://frankundfrei.online/babler-drogen-marx-und-klimakleber/ kurz und prägnant:
„Mit Andreas Babler steht erstmals seit der Nachkriegszeit ein orthodoxer Marxist an der Spitze einer Parlamentspartei. Der neue SPÖ-Chef ist in einer Ideologie verwurzelt, die bisher rund 100 Millionen Menschen des Leben gekostet hat. Noch vor wenigen Jahren soll eine Lenin-Büste sein Büro geziert haben, wie die ‚Furche‘ berichtet. Als Jugendsünde kann man Bablers offen gezeigte Verehrung für einen blutrünstigen, linken Diktator nicht durchgehen lassen, 2020 war er 46 Jahre alt.“
Und weiter:
„Jetzt fordert er frei von der Leber das Wahlrecht für in Österreich lebende Ausländer, eine deutlich leichtere Vergabe der Staatsbürgerschaft, staatliche Jobgarantien, eine Arbeitszeitverkürzung auf 32 Stunden bei vollem Lohnausgleich, Tempo 100 auf Autobahnen, Gratisnutzung der öffentlichen Verkehrsmittel etc. Sein linkes Schlaraffenland will er, wie jeder Marxist, von den ‚Reichen‘, sprich den Leistungsträgern, durch Zwangsumverteilung finanzieren lassen.“ –
Die in den letzten Wochen explodierte Bombe https://exxpress.at/politik/stalin-debatte-um-babler-fpoe-fordert-entfernung-der-stalin-gedenktafel-in-wien/ ist aber die: Wie vor kurzem einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden ist, arbeitete Andreas Babler an dem Buch Stamokap heute: Vom gegenwärtigen Kapitalismus zur sozialistischen Zukunft („Stamokap“ ist eine Abkürzung von „Staatsmonopolkapitalismus“), erschienen 2005 (Herausgeber Tibor Zenker), mit, in dem der Diktator und Massenmörder Josef Stalin verherrlicht wird. In der Nachkriegszeit kämpfte die SPÖ noch gegen die Kommunisten auf Österreichs Straßen und hätte sich jede Bezugnahme auf Stalin verbeten. Jetzt sieht die Lage anders aus.
Karl Marx: satanistische Weichenstellung in jungen Jahren
Wichtig ist zu verstehen, daß der Kommunismus nicht einfach eine (wenn auch x-fach gescheiterte) Wirtschaftsform ist. Er ist eine satanische Verneinung Gottes und des Sittengesetzes. Er bekämpft Religion, Familie und Privateigentum. Es ist längst erforscht und belegt (Richard Wurmbrand, Das andere Gesicht des Karl Marx; Konrad Löw, Das Rotbuch der kommunistischen Ideologie. Marx und Engels – Die Väter des Terrors), daß Karl Marx in jungen Jahren regelrecht satanistische Werke geschaffen hat (in Form von Gedichten, Drama „Oulanem“). Leider ist das nicht ausreichend im Bewußtsein der Menschen. Den Baum erkennt man an den Früchten, so auch den Erfinder einer Ideologie an deren Auswirkungen. Diese sind nicht tot.
Resümee
„Kommunismus“ bedeutet nicht zwangsläufig, daß russische Panzer in unseren Straßen stehen. Die heutige Ausprägung des Kommunismus ist schlauer. Er ist als „Kulturmarxismus“ eine, wenn nicht sogar die dominierende Kraft im Geistesleben Westeuropas. Als totalitäre, famillien-, freiheits- und eigentumsfeindliche Politik ist er maßgeblich für die europäische Politik. Das „bürgerliche“ Lager betrachtet Kommunisten als ehrenwerte Koalitionspartner. Die Verwirrung ist perfekt. Wir sollten da schnell hinauskommen.
MMag. Wolfram Schrems
03.12.2024
(Überarbeitete und erweiterte Fassung eines Textes für Mitteilungsblatt von Ja zum Leben/Human Life International Österreich)
P.S.:
Eine umfangreichere Darstellung von mir zur Verbindung der ÖVP zum Kommunismus aus dem Jahr 2019 findet sich hier: https://katholisches.info/2019/02/19/die-auslieferung-des-buergerlichen-lagers-an-den-kommunismus/
Mittlerweile ist es mit der neuen Brüsseler Partie noch schlechter geworden, da ÖVP-Mandl sogar im Vorstand der linksliberalen bis linksextremen Spinelli-Gruppe ist und zumindest einige Zeit Vorsitzender war: https://thespinelligroup.eu/board-members-2024-2029/. Nur falls noch jemand glauben sollte, die ÖVP wäre irgendwie "christlich-sozial" oder "patriotisch" o. ä.
Und schließlich ein längerer Aufsatz von mir von 2018 über die kommunistischen Umtriebe in Europa in der Maske von Graswurzelbewegungen: https://katholisches.info/2018/02/21/allgegenwaertige-propaganda-die-zeichen-der-diktatur-kleben-an-der-wand/
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Die „christliche“ ÖVP? „Christliche Politiker“?
Für das in Österreich wahlberechtigte Leserpublikum von Katholisches – Magazin für Kirche und Kultur ist die Wahl zum Nationalrat am 29. September 2024 bekanntlich insofern schwierig, als es keine erkennbar katholische Partei und kein erkennbar katholisches Wahlprogramm gibt. Der Glaube spielt im öffentlichen Leben Österreichs (und fast aller anderen Länder des ehemaligen christlichen Abendlandes) so gut wie keine Rolle mehr. Die österreichischen Kirchenführer leisteten ihren wesentlichen Beitrag zur Entchristlichung Österreichs, wie hier schon oft dargelegt.
Da es immer noch Katholiken und andere gibt, die glauben, daß die ÖVP letztlich eine „christlich-soziale“ Partei ist, also mehr oder weniger direkt, und zwar inhaltlich und nicht nur formal, in der Nachfolge der Christlichsozialen der Ersten Republik steht oder doch zumindest über christliche Politiker verfügt, muß man aufklärend wirken. …
… Die christlichen Wähler werden sich darüber im klaren sein müssen, daß die ÖVP letztlich keine christlichen Grundsätze vertritt. Die Plattform Christdemokratie spielt keine erkennbare Rolle (außer vielleicht für den Stimmenfang). Die ÖVP ist für die Sustainable Development Goals. Gegen das neue Pandemieabkommen und die Internationalen Gesundheitsrichtlinien der WHO hat sich dort nach meinem Kenntnisstand niemand geäußert.
In der „Pandemie“ haben die Politiker der ÖVP mit ihrem grünen Koalitionspartner und der Scheinopposition die Vorgaben internationaler Mächte brutal und unmenschlich durchgezogen und mit Lockdowns, Maskenpflicht und „Impfungen“ wirtschaftliche und gesundheitliche Schäden verursacht. Viele sind nach der Impfung gestorben, einige davon waren mir bekannt.
Kein VP-Funktionär von Bedeutung hat dagegen protestiert, auch Gudrun Kugler nicht. Auf ihrer Facebook-Seite gab es zu dieser Vorgangsweise kritische Kommentare engagierter Christen.
Viele christliche Wähler haben das Verhalten der ÖVP scharf kritisiert: Der Standard, Flaggschiff des Globalismus in Österreich und Mitgliedspublikation bei Project Syndicate des George Soros berichtete (höchstwahrscheinlich mit Schadenfreude) über diesen Vorgang. Die Standard-Autorin schreibt, daß sich Gudrun Kugler auf Anfrage nicht geäußert hätte.
In dem Artikel kommt auch das Dilemma Kuglers zum Ausdruck: Bischofskonferenz-Sprecher Dr. Paul Wuthe sagte im Jänner 2022, daß es keine Anhaltspunkte gebe, daß „unter Gläubigen die Kritik an der Corona-Impfung größer wäre als in der Gesamtgesellschaft“. Das kann stimmen oder auch nicht. Wenn es stimmt, zeigt es nur die von den Bischöfen verwerflicherweise verordnete Konformität in dieser Sache an. Gudrun Kugler wollte wohl nicht „päpstlicher sein als der Papst“. Aber genau das wäre gefragt gewesen.
Überdies war Frau Kugler ja – welch Ironie – die ganze Zeit „Menschenrechtssprecherin“ ihrer Fraktion (!). Sie setzte sich für Regimekritiker in Weißrußland ein (was auch immer die dort wollen und in wessen Auftrag auch immer die dort wirken), nicht aber für Regimekritiker in Österreich.
Frau Kugler hat nicht gegen den Corona-Terror protestiert. Wer aber mit hehren Grundsätzen, ja explizit mit dem christlichen Glauben, in die Politik geht, muß sich an diesen Grundsätzen auch messen lassen.
Nach der Erfahrung der letzten fünf Jahre wird man als Christ also wohl denjenigen Kandidaten die Stimme zukommen lassen, die weniger ihr christliches Bekenntnis nach außen dargestellt haben, als sie für die legitimen Interessen der Österreicher eingetreten sind.
Mehr unter: https://katholisches.info/2024/09/20/die-christliche-oevp-christliche-politiker/
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